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Beiträge vom » Februar, 2010 «

Kater der Woche

Sonntag, 28. Februar 2010 | Autor: Axel

Linus im Waschbecken

Linus

Linus ist den ganzen Winter etwas kurz gekommen. Eigentlich will er raus und zumindest durch den Hinterhof streifen, um dann, wenn er es nicht nach oben schafft, z.B. wegen geschlossener Tür, aus dem Keller abgeholt zu werden.

So langsam wird es wärmer, es sieht so aus, als ob er bald wieder auf seine Touren gehen kann. Und gemessen an den Sprossen in den Töpfen auf der Terrasse könnte der Kater der Woche demnächst wieder durch die Terrasse am Wochenende abgelöst werden.

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Frühlingserwachen

Freitag, 26. Februar 2010 | Autor: Axel

Die BSR beginnt mit den Aufräumarbeiten und fegt vor unserem Haus den Split auf kleine Haufen, die dann bald wohl abgefahren werden.

Am Hackeschen Markt beginnen die Restaurants die Terrassen vom Restschnee zu räumen und bereiten sich auf die ersten “Draußensitzer” vor.

Die Frühpensionärin versucht aufzustehen, aber der Tumor im Rücken verursacht heftige Schmerzen und fesselt sie immer wieder ans Bett, die einzige Ablenkung ist das Spielen am Computer, aber sie würde lieber aufstehen und am Leben teilnehmen. Statt dessen schreit sie vor Schmerzen, trotz stärkster Schmerzmittel.

Die Hartz IV-Empfänger sind erschöpft, sie spielen ja nicht nur am Computer oder liegen im Bett. Deshalb bereiten sie sich auf ihren wohlverdienten Urlaub an der Algarve vor.

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Dienstreisen

Dienstag, 23. Februar 2010 | Autor: Axel

Wenn ich montags nach Hamburg fahre, ist es zwar hart, aber erträglich, von zu Hause weg zu fahren. Nach einer unruhigen Nacht geht es dann im Halbschlaf auf die Reise, auch Hanna ist zu verschlafen, um das so richtig mit zu bekommen.

Anders ist es, wenn es notwendig wird, dass ich am Sonntag abends los muss. Irgendwie hängt dann die Abreise fast das ganze Wochenende vor Augen, schlafen ist nicht so richtig angesagt und ich fühle die Minuten zur Abfahrt langsam vor sich hin tropfen.

So war es an diesem Wochenende, als ich am Sonntag aufbrach nach Greifswald, um an einem Treffen am Montag um 10 Uhr rechtzeitig da zu sein, denn die Alternative wäre gewesen, einen Zug in Berlin um sechs Uhr morgens zu nehmen.

Das mit den Verbindungen in den äußersten Osten Deutschlands ist sowieso eine Sache, für die Weiterfahrt nach Hamburg habe ich dann viereinhalb Stunden in drei verschiedenen Regionalzügen der DB benötigt. Zu Glück war die Verbindung einigermaßen pünktlich.

In drei Wochen werde ich eine Fünftagestour durch Mecklenburg-Vorpommern machen, das wird dann aber voraussichtlich mit einem Mietwagen passieren.

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Bier und meine Katze

Dienstag, 23. Februar 2010 | Autor: Axel

Verschüttetes Bier oder Wasser scheint manchmal richtig menschlich zu sein in seiner Unentschiedenheit, ob es Wert ist oder nicht, ein bisschen näher an den Erdmittelpunkt zu kommen durch nur eine ganz kleine Bewegung vorwärts.

Ich habe meine Katze beobachtet, wie sie unentschieden war, ob sie auf den Tisch springen sollte, um die Reste meines Abendessens zu stehlen oder nicht. Der Stuhl war ungefähr 50 cm entfernt, mit der Lehne zum Tisch, es war also etwas schwierig, erst die Füße auf die Stuhlstreben und dann auf den Tisch zu bekommen. Sie war absolut nicht hungrig, aber sie versuchte es, erkannte, dass es nicht so einfach war und gab auf. Dann besann sie sich eines Anderen und versuchte es noch einmal, erkannte wieder, dass es nicht so einfach war. So ging es hin und her mit dem Erstens-Wollen-Und-Dann-Nicht-Wollen, bestimmt von einem Geist so fast im Gleichgewicht, dass es nur des Gewichtes eines Haares bedurfte, um die Waage in die eine oder andere Richtung zu bewegen.

Mir schien es absolut vergleichbar mit Bier, das sich tropfenweise auf einem leicht geneigtem Tisch vorwärts zu bewegen versucht.

Aus: The Notebooks of Samuel Butler

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Kater der Woche

Sonntag, 21. Februar 2010 | Autor: Axel

Buddy ist geschoren

Buddy

Am Freitag Abend war es soweit: Unsere Freundin und Tierärztin Antonia kam reingebrettert und hat unsere 4 Kater versorgt. Alle wurden geimpft, Camillo und Cooper bekamen ihren Personalausweis verpasst. sprich sie wurden gechipt und sind jetzt identifizierbar. Am schlimmsten hat es Buddy erwischt. Dem wurde eine Narkose verpasst, und dann wurden die verfilzten Stellen des Fells geschoren. Im Dezember, als es kalt wurde, hat das plötzlich eingesetzt, vorher war alles ok, und es hat sich rapide verbreitet. Aber so schlimm, wie beim ersten Mal ist es nicht, wie man oben bei genauem Hinschauen sieht, hat Buddy jetzt hauptsächlich einen nackten Bauch, neben ein zwei geschorenen Stellen am Kopf und den Beinen.

Sich am meisten gewehrt bei der Tierarztaktion hat sich Camillo. Der war dafür hinterher der Einzige, der sich vor Antonia nicht versteckt hat, sondern ganz normal seiner Wege ging. Er ist halt sehr selbstbewusst und wird sicher einmal der Häuptling unserer Katertruppe.

A propos Katertruppe: Wenn jemand Interesse hat, schöne Katzenromane zu lesen, dann sollte er sich mal die “Warrior Cats” von Erin Hunter anschauen. Es ist zwar eher eine Fabel im Sinne des Vergleichs mit gesellschaftlichen Dingen, aber schön zu lesen und auch mit vielen Beobachtungen über Katzen.

Und da ich von Camillo als zukünftigem Anführer geschrieben habe, hier noch ein Bild, auf dem er die wenigen Sonnenstrahlen, die wir zur Zeit haben, genießt.

Camillo im Sonnenlicht

Camillo

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Esskultur

Mittwoch, 17. Februar 2010 | Autor: Axel

Was die einzelnen Nationen essen, hat viel mit der lokalen Kultur zu tun. Ich möchte keine Schafsaugen zu mir nehmen, und auch bei so manchen chinesischen Gerichten möchte ich zumindest nicht wissen, woraus sie bestehen.

Die meisten Kulturen haben aber Haustiere und es besteht die Konvention, diese nicht auf ihren Speisezettel zu setzen. Hier in Europa gilt das unter anderem für Hunde und Katzen. Hanna hat den Verdacht, dass einer der Gäste im Internationalen Begegnungszentrum, als sie es noch geleitet hat, eine ihrer Katzen abgegriffen und zu einer Mahlzeit verarbeitet hat.

Dass aber ein Mann in Italien, einem Land, dessen Küche ich durchaus schätze, sich im Fernsehen hinstellt und ein Rezept für die Zubereitung von Katzen empfiehlt, das ist aller Proteste Wert, die da aufbranden in diesem Land. Nein, ich denke da an unsere vier Kater und es schüttelt mich.

Lachen kann ich da nur bei einem Außerirdischen wie Alf, der dem Hauskater permanent nachstellt. Aber lachen kann ich da auch nur, weil die Jagd nie erfolgreich ist.

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Esel

Mittwoch, 17. Februar 2010 | Autor: Axel

Im Zusammenhang mit den Äußerungen unseres Bundesaußenguidos habe ich ein schönes Zitat von Heiner Geissler gelesen:

“Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.”

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Schnippsel

Dienstag, 16. Februar 2010 | Autor: Axel

Bahn. Montag hatte ich zwischen Spandau und Hamburg Hbf eine Verspätung von 30 Minuten bei einer geplanten Fahrzeit von 90 Minuten. Grund war angeblich ein defektes Triebfahrzeug des ICE, das nicht die Höchstgeschwindigkeit erlaubte. Da war die Hoffnung groß, als die Bahn ankündigte, ein wenig kundenfreundlicher zu werden. Nichts da mit Pünktlichkeit, die Bahn will Anglizismen durch deutsche Ausdrücke ersetzen. Das englische Wort Hotline soll zum Beispiel durch das äußerst deutsche Wort “Service-Telefon” ersetzt werden.

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Buch. Viel Aufregung gab es um das Buch von Fräulein Hegemann. Sie hat offensichtlich eine ganze Menge abgeschrieben. Das Feuilleton verteidigt sie, die Bloggerszene listet die Plagiate detailliert auf. Ich weiß nicht, die heutigen jungen Leute sehen das Kopieren aus dem Internet einfach als selbstverständlich an, also wenn Axolotl gut ist, warum nicht? Airen soll mir verzeihen, er hat ja auch gewonnen. Spiegel SPAM schreibt: “Schreiben Sie schon Ihr nächstes Buch ab, Frau Hegemann?”

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Battlefield. Das ganz andere Suchen nach dem Superstar.

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Biathlon. Ja, Gold. Wer es noch nicht mit bekommen hat: es sind Olympische Winterspiele in Vancouver. Wer sich dafür nicht interessiert, könnte Gefallen finden an den The Be Good Tanyas aus der Stadt. Einfach mal reinhören. Hanna, wir sollten mal wieder loslegen.

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Berlin im Winter. Zu diesem Thema hier ein paar Fotos.

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Kater der Woche

Sonntag, 14. Februar 2010 | Autor: Axel

Grauer Kater im Schnee

Einer der Grauen im Schnee (welcher der beiden weiß ich nicht).

Von einer Krankheitswoche leidlich erholt geht es morgen wieder zur Arbeit. Dann wird (vielleicht) auch wieder mehr geschrieben.

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Spätrömische Dekadenz

Donnerstag, 11. Februar 2010 | Autor: Axel

Da hat sich Westerwelle ja mal wieder was geleistet, indem er “Hartz IV”-Mentalität mit der “spätrömischen Dekadenz” verglich, die zum Untergang des römischen Reichs geführt hat.

Die passende Antwort gibt es bei Spiegel Online. Der ist nichts hinzu zu fügen.

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

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