Kinder sehen die Gryphiusstrasse

Ich habe gerade zufällig eine Seite entdeckt, in der Kinder die Straßen beschreiben, in denen sie wohnen. Hier möchte ich die die Sicht der Gryphiusstraße zitieren:

Laura, 3. Klasse

Hinten auf meinem Hof ist eine Schaukelente, ein Buddelkasten und Mülltonnen, aber das Beste daran ist, dass um die Mülltonnen ein Gitter ist, da kann man toll drauf rumklettern. Wenn man zur großen Haupttür rausgeht, ist in der Nähe von meiner Schule, ein paar Straßen weiter, ein großer Einkaufsladen. Bis zu meiner Schule ist es nicht weit, ich gehe gerade mal über zwei Straßen. Doch einmal ist in meiner Straße ein Unfall passiert… es sind zwei Autos zusammengekracht, aber das ist zum Glück schon eine Weile her. In der Nähe von meinem Haus ist auch ein Spielplatz, dort kann man auch im Sommer baden gehen. Am Sonntag ist dort auch immer Markt, aber kein richtiger, wo Leute Äpfel und Bananen verkaufen, sondern Flohmarkt. Silvester, wenn wir auf dem Balkon stehen und uns die Feuerwerke ansehen, haben wir vom zweiten Stock aus doch einen sehr guten Ausblick. Aber dann kam der Tag, an dem unser Haus saniert werden sollte. Zuerst sollten wir umziehen, doch dann haben wir uns durchgesetzt und sind in dem Haus geblieben. Das war auch besser für mein Meerschweinchen, denn das habe ich schon seit der ersten Klasse, genauer gesagt, ich bekam es zur Einschulung. Wir hatten es in einem Zootierladen, der auch bei uns in der Nähe ist, gekauft.

Maximilian, 5. Klasse
Meine Straße ist relativ groß, aber verläuft krumm und schief. Wenn man sie mit einem Pokal ehren möchte, müsste der aussehen wie ein Scheißhaufen, denn in unserer Straße gibt es davon Tausende. In meinem Haus wohnen viele alte Leute. Die unter uns wohnen, sind nicht mehr ganz dicht im Kopf. Sie sind ja auch Alkoholiker. In unserer Straße gibt es viele Kneipen. Am häufigsten komme ich am Propeller, der für Irre erbauten Kneipe, vorbei. Manchmal will ich nicht in meiner Straße wohnen, aber manchmal kann ich es ertragen. Grundsätzlich ist es eine schöne Straße.

Sophia, 5. Klasse
Der Name kommt von Andreas Gryphius, eigentlich Andreas Greif. In der Gryphiusstraße gibt es einen Kindergarten und einen Hof mit dem Namen „Kita am Helenenhof“. Einen Jugendclub gibt es dort auch, der „Skandal“. Meine Straße ist nicht gerade groß, aber schön. In der Gryphiusstraße gibt es einen Bäcker. Die eine Hälfte von der Gryphiusstraße gehört mit zum Helenenhof; in dieser Hälfte wohne ich. Meine Freundin Jessy wohnt neben meinem Haus. Meine Straße ist gerade wie eine Schnur. Gryphius lebte von 1616 bis 1664. Er wurde zum bedeutendsten deutschen Dichter und Dramatiker des Barock.

Martin, 6. Klasse
Die Straße, in der wohne, wurde benannt nach Andreas (Greif) Gryphius (1616 – 1664), er war ein Dichter und Dramatiker. Die Gryphiusstraße ist eine nicht sehr große und breite Straße, aber sie verläuft gerade. Die Straße bildet eine Kreuzung mit der Wühlischstraße und der Boxhagener Straße. In dem Straßenteil, wo ich wohne, gibt es eine Kindergartenkrippe, den Club „Skandal“. Die Gryphius grenzt auch an den Helenenhof und hat nach der Ecke eine Videothek. Nach der Kreuzung mit der Wühlischstraße kommen zwei Kneipen, ein Bäcker und eine Drogerie. Das Schöne sind meine Freunde Nadine und Michaela, denn wenn ich Hilfe brauche, kann ich zu ihnen gehen. Ich gehe auch gerne in den Helenenhof, weil da alles neu gemacht worden ist, alles wurde angepflanzt. Wer in der Gryphiusstraße wohnt, hat eine Menge Glück gehabt, denn es ist wie eine Auszeichnung dort zu wohnen, weil früher durften da nur Beamte wohnen. In der Gryphiusstraße wohne ich sehr gerne, weil die Häuser renoviert sind. Die Straße an sich ist mir so vertraut, weil ich früher in der Holteistraße gewohnt habe, die sich in der Nähe befindet.

Nadine, 6. Klasse
Die Gryphiusstraße ist sehr lang und geht von der Simplonstraße bis zur Krossener Straße. Sie verläuft gerade. Es gibt eigentlich nichts Besonderes an meiner Straße. Trotzdem möchte ich dort weiterhin wohnen. Martin und Michaela aus meiner Klasse wohnen auch in der Gryphiusstraße. Martin wohnt sogar in meinem Haus. Die Wühlischstraße geht durch meine Straße. In der Nähe ist der Helenenhof, wo auch mehrere aus der Schule wohnen. Er ist sehr schön angelegt. Es gibt dort viele Pflanzen. Sogar ein kleiner Spielplatz ist dort. Deshalb wohne ich auch sehr gerne dort. Und weil so viele aus meiner Straße dort wohnen, macht es noch mehr Spaß. In der Grypiusstraße gibt es nicht viele Läden, aber es reicht – da in der Nähe zwei Kaufhallen sind. Bei mir in der Straße gibt es eine Videothek, eine Bäckerei, eine Drogerie, eine Kneipe gegenüber von Rossmann und eine Apotheke. Für die Jugendlichen gibt es einen Jugendclub, der heißt Skandal. Wenn wir Briefe abschicken müssen, haben wir einen schönen gelben Briefkasten. Der Name Gryphiusstraße kommt von Andreas Gryphius, eigentlich Andreas Greif. Geboren ist er in Glogau am 2.10. 1616. Gestorben ist er am 16.7. 1664. Er war ein deutscher Dichter. Einer der bedeutendsten Lyriker und Dramatiker (Trauer- und Lustspiele) des deutschen Barock. Hauptwerke: Sonette, Epigramme, Oden (1643), Teutsche Rheimgedichte (1650; darin u.a. das Trauerspiel „Leo Arminuis“), Teutscher Gedichte erster Teil (1657; darin u.a. die Trauerspiele „Catharina von Georgien“ und „Cardenio und Celine“). Am liebsten würde ich meine Straße „Die am Helenenhofstraße“ oder „Die Kinder aus der Umgebungstraße“ nennen.

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