Home

Beiträge vom » April, 2010 «

Neues Museum in Friedrichshain

Freitag, 30. April 2010 | Autor:

Es ist nur zu natürlich, dass dieses neue Museum nach Friedrichshain kommt. Schließlich wohnt Hanna hier ;)

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

Flash: Apple gegen Adobe

Freitag, 30. April 2010 | Autor:

Flash wird viel im Internet eingesetzt: Entwickelt für die nervende, blinkende, sich bewegende Werbung, wird es unter anderem auch für Videos und Spiele auf allen Computern eingesetzt. Deswegen war auf vielen Seiten der Aufschrei groß, als Apple das iPad vorstellte, auf dem keine Flashprogramme ablaufen können. Noch größer war der Aufschrei, als Apple dann für den AppStore (das ist der Onlineshop, in dem man Anwendungen für iPhone, iPod Touch und iPad kaufen kann – nur über diesen ist das möglich) Bedingungen für die dort erlaubten Programme vorlegte, die Flash und alle damit entwickelten Programme einfach vom Verkauf ausschließt. Ich empfinde zum Teil die Zulassungsstrategie von Apple schon fast als Zensur, aber das nur nebenbei, und das, obwohl ich seit Jahren Apple Computer benutze.

Adobe als Entwickler von Flash, die mit den zugehörigen, sehr teuren Entwicklerwerkzeugen viel Geld verdienen, spuckte natürlich Gift und Galle in den letzten Wochen. Und jetzt hat der Chef von Apple, Steve Jobs, zurück geschlagen und seine Gründe dargelegt, warum ihm Flash nicht ins Haus kommt. Das ist schon ein rhetorisch sehr lesbares Stück, besonders wenn man diesen Artikel liest, der Steve Job’s Argumentation Stück für Stück “übersetzt” bzw. kommentiert. Meine Leseempfehlung für heute.

Und für diejenigen, die kein Englisch können: hier ist das Schreiben von Steve Jobs besprochen.

PS. Natürlich sind diejenigen, die gerne Flashspielchen spielen, z.B. auf Facebook, nicht unbedingt für die Entscheidung von Apple.

Nachtrag: Die Überschrift zu diesem Artikel hätte auch lauten können “Apple und Microsoft” gegen Adobe. Microsoft hat mehr oder weniger die Argumente von Steve Jobs wiederholt. Ach ja, ich schließe mich an aus eigener Erfahrung: Flash bremst den Rechner und führt zu Abstürzen, sowohl auf Windows als auch noch schlimmer auf dem Mac.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hobbyraum | Ein Kommentar

Abwechslungsreich

Donnerstag, 29. April 2010 | Autor:

Meine kurze Reise nach Rostock gestern war ganz schön abwechslungsreich.

  1. Gespräch mit der Frau, die in Rostock den Job macht, den Hanna früher in Berlin gemacht hat. Natürlich ist das in Rostock mit dem IBZ ein oder zwei Nummern kleiner.
  2. Treffen mit drei Professoren und mögliche Projekte diskutiert. Themen waren “Energy Harvesting”, speziell die Gewinnung von Strom aus der Abwärme von Rechenzentren, dann automatische Verkehrsleitung und Assistenzsysteme im häuslichen Bereich.
  3. Interessante Vorträge, zum Beispiel einen über den die Patentierung von Systemen, die die Laute von Schweinen analysieren und bei der Steuerung von Fütterungssystemen eingesetzt werden. Einen andern über Wissenschaftspublikationen in traditionellen Fachzeitschriften im Vergleich mit Open-Access-Veröffentlichungen im Internet. Ich selber habe über Wissensproduktion in Verbundprojekten gesprochen.

Heute waren dann das Energiesparen in großen Bürogebäuden und ein Doktorandenprogramm für Innovationsmanager das Thema. Daneben erarbeite ich eine Schulung zu Methoden und Taktiken der Drittmittelakquistion.

Dieser Abwechslungsreichtum ist das, was meinen Job so interessant macht.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer | Ein Kommentar

Wie war das mit dem Kreuz?

Dienstag, 27. April 2010 | Autor:

So, jetzt brummt mir der Kopf, denn ich habe gerade einen Vortrag erarbeitet mit dem Thema “Stark im Verbund – Wissensproduktion in der Verbundforschung – Chancen, Nutzen und Risiken”, den ich morgen in Dummerstorf bei Rostock halten werde.

Trotzden will ich hier die Pause nutzen, noch einen Gedanken loswerden über etwas, was mich im Moment richtig aufregt: Da plustert sich unsere konservative Partei so auf über die designierte Sozialministerin Aygül Özkan auf, nur weil sie etwas ausgesprochen hat, was meiner Ansicht nach eigentlich selbverständlich sein sollte: das religiöse Symbole an staatlichen Schulen nichts zu suchen haben. Unsere Verfassung postuliert die Trennung von Staat und Kirche, warum trennt man dann nicht? Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über das “Kreuz mit dem Kreuz” geschrieben, und das Bundesverfassungsgericht sowie der Europäische Gerichtshof haben bestätigt, dass irgendwelche Kreuze abgehängt werden müssen, wenn nur ein Elternteil das verlangt.

Diese EMpörung entlarvt auch ein wenig, dass die Berufung wohl eine Art Wahlkampftrick war, denn 60-80% der Migranten sind eher Anhänger der SPD, und so langsam werden sie wohl ein nicht zu unterschätzender Faktor in den Wahlen. Also die “Alibitürkin” in die Regierung, und schon werden auch die von der christlichen Partei wählbar für Muslime. Nur eine selbstverständliche Meinung äußern, das dürfen sie noch lange nicht.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer, Vorgarten | Ein Kommentar

Terrasse am Wochenende

Montag, 26. April 2010 | Autor:

Bert montiert Katzennetz

Um die Terrasse trotz unserer beiden halbstarken Kater nutzen zu können, haben wir am Wochenende mit der tatkräftigen Mithilfe von Bert und Netti ein Katzennetz montiert. Das soll verhindern, dass einer unserer Kater versehentlich auf die andere Seite und an den Rand der 5 Stockwerke gerät. Und auch noch einen solchen Dachwanderer wie unseren Ersten könnten unsere Nerven nicht aushalten.

Terrasse mit Katzennetz

Und den ersten Belastungstest hat das Netz auch schon ausgehalten, Cooper hat es nicht geschafft, darin hochzuklettern, die Federn, in die das Netz eingehängt ist, geben dann einfach nach.

Nach getaner Arbeit haben wir dann noch die Grillsaison eingeläutet, natürlich, denn manche würden sagen, wir haben eh nichts Besseres zu tun, als diese langweiligen Events abzuhalten. Wundert mich nur, dass diese Leute die Grillevents über Jahre mitgemacht haben, anstatt einfach abzulehnen. Egal, uns vieren hat es aber gut geschmeckt und gut gefallen.

Und Camillo und Cooper sind seitdem kaum noch von der Terrasse herunterzubekommen, sie lieben unter anderem den Clematistopf, in dem sie die drei Pflanzen schon im letzten Jahr klein bekommen haben. Wenn da was Neues gepflanzt wird, müssen wir wohl etwas Stacheldrahtähnliches einsetzen.

Camiillo und Cooper im Clematistopf

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Dachterrasse | 3 Kommentare

Schnippsel

Mittwoch, 21. April 2010 | Autor:

Professoren. Heute habe ich vor Professoren einen Vortrag gehalten zur EU-Forschungsstrategie und dem 8. Rahmenprogramm. Anlass war die Sitzung eines Forschungsschwerpunktes. Zeitweise dachte ich, dass zwischen Professorenversammlungen und den Sitzungen eines Kaninchenzüchtervereins kein großer Unterschied zu erkennen ist.

***

Pellets. Als ich zum gleichen Anlass in ein Doktorandenseminar kam, habe ich interessante neue Tatsachen gelernt, zum Beispiel das lange Holzpellets effektiver sind als kürzere, aber dass das Ganze von der Heizanlage abhängt.

***

Protest. “Wenn ich lese “Berlin ist hübsch, aber so schmutzig” fällt mir nur ein “DANN BLEIBT DOCH IN STUTTGART MIT DEINER SCHEISS KEHRWOCHE” (Tweet von Don Dahlmann).

***

Privatsphäre. Facebook ist ganz schön unter Beschuss wegen des Umgangs mit persönlichen Daten. Jetzt wird der Dienst auch noch als neue Spamschleuder identifiziert.

***

Post. Das was St. Burnster mit DHL erfährt, das kommt mir bekannt vor.

***

Pruuust. “You Icelandic people must have misunderstood something: We asked for cash, not for ash!”

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Brandruine

Mittwoch, 21. April 2010 | Autor:

Brandruine

Wenn ich hier zur Arbeit laufe in Hamburg, dann habe ich die Wahl zwischen zwei sehr kurzen Wegen, entweder links rum oder rechts rum. Meistens wähle ich rechts rum am Morgen und den anderen abends.

Der Abendweg führt mich durch den Wallgraben in Harburg und in dieser Straße habe ich seit fünf Jahren den Blick auf ein abgebranntes Haus. Seit fünf Jahren tut sich dort nichts, was natürlich Anlass gibt zu vielen Spekulationen: Ist der Besitzer bei dem Brand umgekommen? Sind die Erben zerstritten? Sitzt der Besitzer im Gefängnis, weil bei dem Brand nicht alles mit rechten Dingen zugegangen?

Ein Artikel aus dem Harburger Lokalblatt in diesem Jahr gibt einen Hinweis, dass vielleicht die letzte Theorie korrekt ist. Denn in diesem Artikel wird über die Zwangsversteigerung dieses Hauses berichtet. Das verblüffende an den Bedingungen zur Versteigerung war es, dass der erfolgreiche Bieter nicht nur das Haus, sondern auch gut 50.000 € von der Feuerversicherung bekommen soll. Das bedeutet natürlich, dass der Originalbesitzer das Geld nicht bekommen hat. Und ja, es wird von Brandstiftung berichtet. Kurz nach dem Versteigerungstermin tauchten dann Absperrbaken auf, die mittlerweile wohl von Autofahrern beiseite geräumt wurden, denn sie blockierten ja zwei Parkplätze.

Köstlich finde ich den provisorischen Parkverbotshinweis am Haus, der nicht unbedingt von sehr guten Rechtschreibkenntnissen zeugt (“sonst verden Autos Kost. Phlic. Abgeschlept”):

Parkverbot

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Nieder mit I.T.

Dienstag, 20. April 2010 | Autor:

Gerade haben wir in einer Abteilungssitzung den Frust rausgelassen über eine moderne Telefonanlage, die eine knapp 20 Jahre alte vor kurzem in unserer Firma ersetzt hat. Natürlich hat sie viele Verbesserungen und neue Features, dafür sind so unwichtige Sachen wie Sprachqualität oder Rufnummernanzeige schlecht oder fehlerhaft.

Der Frust zieht sich bei vielen Leuten durch in der Benutzung von Computern und anderer prozessorgesteuerter Elektronik, wo häufig eigentlich Sachen gemacht werden von Entwicklern und Technikern, die an den Wünschen der Nutzer vorbei gehen. All diesen Frust rausgelassen haben die Kabarettisten Pigor & Eichhorn bei einem Auftritt in der Bar Jeder Vernunft, ein Auftritt, den ich jedem Nutzer von Computern und ähnlichen Maschinen nur wärmstens empfehlen kann. Ich jedenfalls habe mitgefühlt und Tränen gelacht.

Video über: Digital Diary

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer | 2 Kommentare

Kittehroulette

Dienstag, 13. April 2010 | Autor:

Chatroulette wird ja zum letzten Schrei hochgepusht im Netz. Man kann das Chat aber auch französisch interpretieren, dann kommt man auf die Katze. Da das aber kaum jemand macht, hat irgendwer die Seite Kittehroulette auf gebaut, auf der einem Zufallsvideos von Katzen vorgeführt werden. Ein netter Spaß für Katzenfreunde.

Ein Video will ich hier aber einbinden, denn es erklärt Art und Charakter der Britisch-Kurzhaar, also von Camillo und Cooper.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Obolus

Sonntag, 11. April 2010 | Autor:

Obolus: Eine griechische Münze von eher geringem Wert. Wird häufig falsch geschrieben. Und wenn er bezahlt wird, offensichtlich auch häufig einfach aus dem Gedächtnis gestrichen.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren