Flash: Apple gegen Adobe

Flash wird viel im Internet eingesetzt: Entwickelt für die nervende, blinkende, sich bewegende Werbung, wird es unter anderem auch für Videos und Spiele auf allen Computern eingesetzt. Deswegen war auf vielen Seiten der Aufschrei groß, als Apple das iPad vorstellte, auf dem keine Flashprogramme ablaufen können. Noch größer war der Aufschrei, als Apple dann für den AppStore (das ist der Onlineshop, in dem man Anwendungen für iPhone, iPod Touch und iPad kaufen kann – nur über diesen ist das möglich) Bedingungen für die dort erlaubten Programme vorlegte, die Flash und alle damit entwickelten Programme einfach vom Verkauf ausschließt. Ich empfinde zum Teil die Zulassungsstrategie von Apple schon fast als Zensur, aber das nur nebenbei, und das, obwohl ich seit Jahren Apple Computer benutze.

Adobe als Entwickler von Flash, die mit den zugehörigen, sehr teuren Entwicklerwerkzeugen viel Geld verdienen, spuckte natürlich Gift und Galle in den letzten Wochen. Und jetzt hat der Chef von Apple, Steve Jobs, zurück geschlagen und seine Gründe dargelegt, warum ihm Flash nicht ins Haus kommt. Das ist schon ein rhetorisch sehr lesbares Stück, besonders wenn man diesen Artikel liest, der Steve Job’s Argumentation Stück für Stück „übersetzt“ bzw. kommentiert. Meine Leseempfehlung für heute.

Und für diejenigen, die kein Englisch können: hier ist das Schreiben von Steve Jobs besprochen.

PS. Natürlich sind diejenigen, die gerne Flashspielchen spielen, z.B. auf Facebook, nicht unbedingt für die Entscheidung von Apple.

Nachtrag: Die Überschrift zu diesem Artikel hätte auch lauten können „Apple und Microsoft“ gegen Adobe. Microsoft hat mehr oder weniger die Argumente von Steve Jobs wiederholt. Ach ja, ich schließe mich an aus eigener Erfahrung: Flash bremst den Rechner und führt zu Abstürzen, sowohl auf Windows als auch noch schlimmer auf dem Mac.

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Ein Kommentar zu Flash: Apple gegen Adobe

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