England Tag 5: Blakeney und Holt

Am Mittwoch haben wir eine „Landpartie“ gemacht und mit dem Auto die westliche Umgebung von Sheringham erkundet. Über die typischen engen englischen Landstraßen, die an beiden Seiten von Hecken umrahmt werden und die oft so eng sind, dass ganz präzise gelenkt werden muss, wenn sich zwei Autos begegnen, ging es zunächst nach Blakeney. In Blakeney gibt es eine ganz schöne kleine Kirche, St Nicholas.

St Nicholas Blakeney

Hinter dem auf dem Foto zu sehenden Hauptturm, der mit über 100m weithin sichtbar ist, gibt es noch einen zweiten, der den Fischern und Schiffen als Leuchtturm diente. Umgeben ist die Kirche von einem alten Friedhof mit verwitterten Grabsteinen, deren Inschriften einen manchmal zum Spekulieren Anlass geben, welches Schicksal hinter den dort begrabenen Personen zu vermuten ist.

Friedhof von St Nicholas in Blakeney

Auf der weiteren Fahrt machten wir noch einen etwas längeren Stop in Holt. Holt ist insofern interessant, als dass ein Feuer die mittelalterliche Stadt im Jahr 1708 zerstörte und sie wiederaufgebaut wurde. Das passierte im teitgemäßen Stil, so dass die Stadt heute durch ihre große Anzahl an georgianischen Gebäuden von Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts bemerkenswert ist.

Holt (norfolk)

Die Stadt scheint mittlerweile wohl bei durchaus wohlhabenden Leuten beliebt zu sein, denn auffällig ist die große Anzahl an Galerien, Antiquitätenläden und durchaus nicht billigen Boutiquen. Das hat aber vielleicht auch mit Gresham’s School zu tun, einer der führenden Privatschulen in England, die zum Beispiel Benjamin Britten als Schüler hatte.

Holt (Norfolk)

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