Home

Beiträge vom » August, 2010 «

Ganz schön schlau

Dienstag, 31. August 2010 | Autor:

Nein, dumm ist er nicht der Thilo Sarrazin. Da macht er einige Jahre einen anerkannt guten Job als Finanzsenator von Berlin, schafft es sogar im Jahre 2007 zum ersten (und einzigen?) Mal einen Haushaltsüberschuss zu erwirtschaften. Ein paar Anklagen wegen Vorteilsgewährung können ihm nichts anhaben und rechtzeitig vor dem Höhepunkt der Finanzkrise gibt er sein Amt auf und wechselt zur Bundesbank.

Immer mal wieder macht er durch krude Thesen auf sich aufmerksam und erreicht damit einen Bekanntheitsgrad, der es ihm angemessen erscheinen lässt, diese kruden Thesen in einem Buch zu verarbeiten, wohl wissend, dass wahrscheinlich über 50% der Deutschen klammheimlich diese Thesen für richtig halten und dass die Medien über ihn herfallen werden und für die nötige Aufmerksamkeit sorgen werden.

Und richtig, so kommt es. Kaum erscheint das Buch, wird er Star aller Nachrichtensendungen und Zeitungen, ja, sogar ich schreibe über ihn. Wenn man bedenkt, das 30 Sekunden Werbung vor der Tagesschau einige zehntausend Euro kosten, er aber mehr in der Tagesschau bekommt, in allen Nachrichtensendungen, ja, sogar eine ganze Sendung bei Beckmann, dann ist die unbezahlte Werbung einige hunderttausend Euro wert. Und sie ist erfolgreich (laut Amazon am 31.8. um ca. 19:00 Uhr):

Sarrazins Buch

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Eisbeinauflauf

Sonntag, 29. August 2010 | Autor:

Eisbeinauflauf

Das Wetter ist zur Zeit ja nun wirklich nicht so, als dass wir eines der bei manchen Leuten berüchtigten Grillevents veranstalten könnten. Deshalb war es uns an diesem Wochenende danach, den wahrscheinlich bei denselben Leuten ebenso berüchtigten Eisbeinauflauf zu kochen, der bei allen, die ihn bisher probiert haben, äußerst gut angekommen ist. Und er hat wieder sehr gut geschmeckt, deshalb für alle hier das Rezept, besonders für die, die ihn eventuell vermissen könnten. Die Zutaten langen mindestens für 6-8 Personen.

Zutaten für das Eisbein:
3 nichtgepökelte, frische Eisbeine vom Hinterlauf
Wacholderbeeren
Lorbeer
Piment
Senfkörner
Salz

Zutaten für das Sauerkraut:
1 kg Sauerkraut
1 Apfel
Schweineschmalz

Zutaten für die Kartoffelsauce:
1,5 kg Kartoffeln
250 g Creme fraiche
100 g Butter
3 Esslöffel (oder mehr) scharfer (Dijon-)Senf
Milch

Zubereitung:
Die Eisbeine in Salzwasser mit den Gewürzen (am besten in einem Leinentuch oder Gewürzsieb) kochen, bis sie weich sind. Das kann schon 3-4 Stunden dauern bei frischem Eisbein.

Das Sauerkraut in Schweineschmalz mit einem kleingeschnittenen Apfel schmoren. Am besten ist frisches Sauerkraut aus der Kühltruhe.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Dann die Butter, Creme fraiche, Senf und Milch hinzufügen und mit einem Kartoffelstampfer weich stampfen. Dabei nach Bedarf Milch nachgeben, so dass sich eine gleichmäßige zähflüssige Masse bildet.

In eine feuerfeste Form zunächst das Sauerkraut geben. Darauf das von allem Fett, Schwarten und Knochen befreite, in kleine Stücke gezupfte Eisbein und zum Abschluss die Kartoffelsauce. Ca. 20 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen geben bis die Oberfläche schön braun ist, gegebenenfalls mit der Einstellung fürs Grillen nachhelfen.

Diesmal waren wir recht hungrig und haben bei der Portion im Foto die Bräunung nicht ganz abgewartet, geschmeckt hat es trotzdem. Guten Appetit!

  

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Wohnzimmer | 4 Kommentare

Flora und Fauna am Wochenende

Sonntag, 29. August 2010 | Autor:

Blumenstrauß auf der Terrasse

Ganz unschuldig und unberührt im Regen schaut er aus, der Blumenstrauß, den wir von unseren Nachbarn bekommen haben. Dabei ist es nicht ganz ungefährlich (für die Blumen) uns so etwas zu schenken, wegen unserer neugierigen Mitbewohner. In diesem Falle meinte Hanna vorausschauend, dass wir am besten eine Vase nehmen, die gegen Zerstörungen unanfällig ist und diese an einem sicheren Platz aufbauen. Und siehe da, es dauerte keine 2 Minuten und die Vase samt Strauß lag flach, besonders, da es Linus liebt, das Wasser aus der Vase zu trinken. Allerdings waren alle vier an der Vase versammelt.

Nach dem Angriff auf die Vase sehen die Katzen natürlich äußerst unauffällig und unschuldig aus.

Buddy auf der Terrasse

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Ich

Freitag, 27. August 2010 | Autor:

Axel in den Riverkasematten

Eines der seltenen Fotos von mir, aufgenommen von Peter in den Riverkasematten in Hamburg am 10.8.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Katzenquälerei

Mittwoch, 25. August 2010 | Autor:

Ich muss sagen, ich bin bei so etwas immer noch fassungslos. Wie kann eine erwachsene Frau eine fremde Katze streicheln und dann in eine Mülltonne werfen? Sie wurde allerdings dabei von einer Kamera aufgenommen und identifiziert. Dass sie jetzt Morddrohungen erhält und Polizeischutz angeboten bekommen muss, finde ich allerdings auch nicht richtig.

Noch schlimmer ist allerdings das, was in Hamburg passiert ist: da hat ein Unbekannter eine offensichtlich kranke Katze in ein Schließfach eingeschlossen und verdursten lassen.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Katzenhöhle | Ein Kommentar

Ein Spaziergang durch Friedrichshain

Montag, 23. August 2010 | Autor:

Einen netten kleinen Artikel zu einem Spaziergang durch Friedrichshain schreibt Axel (nicht verwandt und nicht verschwägert, schon gar nicht identisch) im Blog Unser Garten.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Flora und Fauna zum Wochenende

Montag, 23. August 2010 | Autor:

Bauernhortensie

Die Dachterrasse wird immer noch dekoriert, am Sonnabend habe ich Hanna aus dem Baumarkt eine weitere Bauernhortensie geholt. Damit werden dann die Lücken gestopft, die unsere Katzen bei so mancher wilder Jagd gerissen hatten, oder es wird versucht, Jagdschneisen zu versperren.

Die Terrasse ist aber nicht nur zur Jagd geeignet, sondern auch zum Ausruhen, wie hier Buddy und Camillo (oder ist es Cooper?) im Oleander beweisen.

Buddy und Camillo im Oleander

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Little Big Berlin

Donnerstag, 19. August 2010 | Autor:

Ein wunderschönes kleines Filmchen über Berlin, unterlegt mit Liszts Ungarischer Rhapsodie. Der Film ist mit einer speziellen Technik bearbeitet, so dass die Stadt ein wenig so aussieht wie eine Modellbahnanlage. Mehr Informationen gibt es hier.

via: Modersohn Magazin

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Ein Kommentar

Boxkampf

Donnerstag, 19. August 2010 | Autor:

Simon’s Cat ist (endlich) wieder da:

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Katzenhöhle | Ein Kommentar

Straßenansichten

Dienstag, 17. August 2010 | Autor:

So langsam geht mir das Getue um Google Streetview auf die Nerven. Ich werde das Gefühl nicht los, als ob die Medien das dankbar zum Sommerloch aufbauschen, man kann ja nicht nur über Überschwemmungen in Pakistan berichten, und die Kamerawagen, die die Straßenbilder aufnehmen und die meisten Berichte illustrieren, erinnern viele wohl an irgendwelche Außerirdischen oder an Werkzeuge geheimer Mächte oder Dienste.

Und dann kommt es dazu, dass irgendwelche Rentner öffentlich kund tun, dass sie ihre Häuser nicht im Internet sehen wollen und lassen sich dazu vor ihren Häusern von einer Zeitung fotografieren, die dann nichts Besseres zu tun hat, als, na, ihr wisst schon, diese Bilder mit voller Namensnennung ins Internet zu stellen (siehe Pro Google Streetview).

Die Politiker springen natürlich auf, besonders diese Dingsda von der CSU, aber von Politikern kann man ja keinen vernünftigen Umgang mit dem Internet erwarten. Dabei ist seit einiger Zeit das deutsche Angebot “Sightwalk” im Netz, das nichts Anderes macht, als das, was Google erst vor hat. Von Beschwerden hierzu habe ich allerdings noch nicht gehört.

Aber naja, was will man anderes erwarten: Google strebt sowieso die Weltherrschaft an und steht sicher mit den Einbrechern im Bund, die anhand von ein oder zwei Jahre alten Fotos ihre Streifzüge ausbaldowern. Warum sagt man das nicht vom Autohersteller, der die Fahrzeuge herstellen, mit denen sie ihre Beute abtransportieren?

Einen Lichtblick gibt es allerdings: die Berliner scheint das ganze Theater kalt zu lassen, denn laut Abendschau freuen sich die meisten auf das Angebot.

Nachtrag: Für alle, die ihr Haus nicht im amerikanischen Internet sehen wollen, hier noch ein kleiner städtebaulicher Tipp.

Nachtrag 2: Ein Tweet von @KlausAufSendung: #streetview Wär ich ein Einbrecher, dann würde ich in die verpixelten Häuser gehen. Da gibt es bestimmt was zu holen…

Nachtrag 3: Erste Kirchen wappnen sich gegen Google Streetview.

Nachtrag 4: Ausgerechnet Bielefeld. Die sind doch für viele sowieso nicht auf der Landkarte.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Ein Kommentar