Deutsches Historisches Museum

Deutsches Historisches Museum Berlin

Ursprünglich ein Tipp meiner Chefin, hatte Hanna unsere kanadischen Besucher schon vor ein paar Wochen ins Deutsche Historische Museum geführt und war begeistert. Heute bin ich dann mit Michael dorthin und auch uns hat es sehr gut gefallen, man bekommt einen guten Überblick nicht nur über die deutsche Geschichte sondern auch einen Einblick in die Alltagskultur der jeweiligen Zeit. Ich schaffe es etwa 2 bis 3 Stunden am Stück im Museum und das hat gerade einmal gereicht für die Zeit von 1918 bis zum Ende des letzten Jahrtausend und das auch noch unter Auslassung der Nazizeit. Also haben wir vielleicht knapp 20 % der ständigen Ausstellung gesehen, mal ganz abgesehen von den Wechselausstellungen, von denen es zur Zeit drei gibt.

Das Museum hat auch ein nettes Kaffee, bei dem man draußen sitzen kann, und dort hörte man schon sehr viele Fremdsprachen. Ich war schon erstaunt, wie viele Touristen unterwegs sind, Trauben an den Haltestellen der von Reiseführern empfohlenen Buslinie 100, ganze Pulks auf Mietfahrräder und viele Leute unterwegs auf Segways, die man sich offensichtlich als touristisches Fortbewegungsmittel mieten kann.

Segways

Schade finde ich es dann allerdings, wenn mitten im touristischen Zentrum an der im Umbau befindlichen Alten Bibliothek ein Sponsor für das nicht unbedingt so interessante Schwabenland wirbt. Oder noch schlimmer mit einem Spruch, der Deutschland zu einem Land einer Baussparkasse deklariert.

Plakatwand an der Alten Bibliothek Berlin

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2 Kommentare zu Deutsches Historisches Museum

  1. waldnase sagt:

    Im DHM war ich schon, interessant für mich sind die Segways wie auf dem mittleren Bild zu sehen, die werden ja immer populärer und überall kann damit rum gedüst werden, hatte die schon letztes Jahr im Baltikum gesehen!

  2. Axel sagt:

    Sah schon reichlich komisch aus, wie da ganze Pulks plötzlich auf den Dingern vorbeirollten.

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