Völlegefühl

Hanna und Michael im Schneeweiß

Mittlerweile ist Michael wieder zurück auf dem Weg nach London. Gestern hat er uns als Gegengeschenk zu einem Essen eingeladen und wir waren mal wieder im Schneeweiß in der Simplonstraße. Ich hatte eine exzellente Tomatensuppe mit einem kleinen Stück Ziegenkäse, danach ein Schweinekrustenbraten auf grünen Bohnen mit Backpflaumenknödeln. Dazu ein kräftig gewürzter Bratenjus.

Im Moment des Essens schmeckte mir alles gut, irgendwie fand ich die beiden Gänge aber einfach zuviel und verzichtete auf einen Nachtisch. Ein paar Stunden nach dem Essen wachte ich auf und hatte absolut Probleme, fast hatte ich das Gefühl, k*tzen zu müssen. Zunächst schob ich das auf die Backpflaumenknödel, denn die waren das einzige, was weder Hanna noch Michael gegessen hatte, aber letztendlich musste ich erkennen, dass es das sicher nicht war, denn meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass ich einen Ekel empfinde vor einem Essen, dass irgendwie schlecht war, das war diesmal aber nicht der Fall.

Es war wohl zuviel, vielleicht hätte ich nicht das Brötchen essen sollen vorher oder mich doch für die leichte Forelle entscheiden ollen, wie es Michael nach langer Überlegung getan hat.

Dem Schneeweiß messe ich keine Schuld zu, im Gegenteil, das Essen war wie immer bisher absolut exzellent und bei dem warmen Sommerabend, den wir gestern hatten, ist es dort sehr angenehm auf dem Bürgersteig zu sitzen, die Simplonstraße ist eine wenig befahrene Nebenstraße und davon geht die Sackgasse ab, an der wir saßen, 20 m lang und fast ganz ohne Fahrzeugbewegungen.

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