Eisbeinauflauf

Eisbeinauflauf

Das Wetter ist zur Zeit ja nun wirklich nicht so, als dass wir eines der bei manchen Leuten berüchtigten Grillevents veranstalten könnten. Deshalb war es uns an diesem Wochenende danach, den wahrscheinlich bei denselben Leuten ebenso berüchtigten Eisbeinauflauf zu kochen, der bei allen, die ihn bisher probiert haben, äußerst gut angekommen ist. Und er hat wieder sehr gut geschmeckt, deshalb für alle hier das Rezept, besonders für die, die ihn eventuell vermissen könnten. Die Zutaten langen mindestens für 6-8 Personen.

Zutaten für das Eisbein:
3 nichtgepökelte, frische Eisbeine vom Hinterlauf
Wacholderbeeren
Lorbeer
Piment
Senfkörner
Salz

Zutaten für das Sauerkraut:
1 kg Sauerkraut
1 Apfel
Schweineschmalz

Zutaten für die Kartoffelsauce:
1,5 kg Kartoffeln
250 g Creme fraiche
100 g Butter
3 Esslöffel (oder mehr) scharfer (Dijon-)Senf
Milch

Zubereitung:
Die Eisbeine in Salzwasser mit den Gewürzen (am besten in einem Leinentuch oder Gewürzsieb) kochen, bis sie weich sind. Das kann schon 3-4 Stunden dauern bei frischem Eisbein.

Das Sauerkraut in Schweineschmalz mit einem kleingeschnittenen Apfel schmoren. Am besten ist frisches Sauerkraut aus der Kühltruhe.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Dann die Butter, Creme fraiche, Senf und Milch hinzufügen und mit einem Kartoffelstampfer weich stampfen. Dabei nach Bedarf Milch nachgeben, so dass sich eine gleichmäßige zähflüssige Masse bildet.

In eine feuerfeste Form zunächst das Sauerkraut geben. Darauf das von allem Fett, Schwarten und Knochen befreite, in kleine Stücke gezupfte Eisbein und zum Abschluss die Kartoffelsauce. Ca. 20 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen geben bis die Oberfläche schön braun ist, gegebenenfalls mit der Einstellung fürs Grillen nachhelfen.

Diesmal waren wir recht hungrig und haben bei der Portion im Foto die Bräunung nicht ganz abgewartet, geschmeckt hat es trotzdem. Guten Appetit!

  

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4 Kommentare zu Eisbeinauflauf

  1. NextDoorMicha sagt:

    sieht das lecker aus!! 🙂

  2. susanne sagt:

    Ich kenne dieses Rezept auch. Wir haben es im Laufe der Jahre abgewandelt.Wir verwenden, anfänglich nur wegen der Kinder, statt des Eisbeinfleisches knusprig angebratenes Hackfleich. Natürlich dann auch ohne das Sauerkraut! Ist ein tolles, schnell gemachtes Essen für kühle Tage oder evtl. unangekündigten Besuch!
    Lieben Gruß
    Susanne

  3. waldnase sagt:

    Wow, sieht schick aus! Vllt auch was für mich, da ich die normale Eisbeinversion nicht so hübsch finde^^

  4. Axel sagt:

    Und schmeckt auch wirklich gut, normales Eisbein finde ich auch nicht attraktiv.

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