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Beiträge vom » August, 2010 «

Flora und Fauna am Wochenende

Sonntag, 15. August 2010 | Autor:

Stillleben nach Regen auf der Terrasse

Die Terrasse ist besonders grün nach den Regenfällen der letzten Tage. Und ein wenig Obst schwimmt verloren im Regenwasser auf der Terrasse.

Camillo dagegen wartet auf etwas, vielleicht das Abendessen, auf eine trockene Terrasse oder auf die Möglichkeit, einen abendlichen Spaziergang zu machen.

Camillo erwartungsvoll

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No.3: Bolero Harburg

Mittwoch, 11. August 2010 | Autor:

Bolero Hamburg-Harburg

In den warmen Tagen dieses Sommers habe ich es mir angewöhnt, einen Planter’s Punch nach der Arbeit im Bolero in Hamburg-Harburg zu trinken, ein Buch dabei, in das ich versinke, das ziemlich vollbesetzte Restaurant nehme ich nur nebenbei wahr.

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No.2: Schwerelos und Zeitlos

Mittwoch, 11. August 2010 | Autor:

Schwerelos und Zeitlos

Ich habe ja schon mehrfach über die Schwierigkeiten berichtet, im Harburger Binnenhafen einen einigermaßen akzeptablen Platz für das Mittagessen zu finden. Deswegen waren wir schon gespannt, wie sich das gerade eröffnete Schwerelos & Zeitlos in unsere Planung einfügen würde.

Heute ging es also das erste Mal dort hin, denn die inoffizielle Eröffnung war erst vor ein paar Tagen. Im alten Palmspeicher gelegen, der vielleicht 200 oder 300 Meter von unserem Büro entfernt ist, wurde in den vergangenen Wochen heftig gewerkelt, um ein Konzept, dass schon seit einigen Jahren im s’Baggers in Nürnberg erfolgreich ist, in Hamburg-Harburg umzusetzen.

In diesem Restaurant wird das Essen und die Getränke nicht von einer Bedienung serviert, sondern direkt vor der Küche in ein Schienensystem an den Platz geschickt, nachdem man sein Bestellung an einem Computerterminal mit Touchscreen bestellt hat. Die Getränke gibt es dann allerdings nur in Flaschen, ein Alsterwasser, wie es der Kollege immer zum Lunch bestellt, stand nicht auf der Speisekarte und die Drehtische, mit denen man Essen und Getränke an seinen Platz bugsierte, waren noch reichlich schwergängig.

Die Kinderkrankheiten werden sicher noch behoben, vor der offiziellen Eröffnung Ende des Monats waren wir so etwas wie Betatester. Wir werden sicher den Mittagstisch noch einmal ausprobieren, da das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, aber es bleiben Zweifel, ob das Konzept auch am Wochenende und abends trägt.

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No.1: River-Kasematten Hamburg

Mittwoch, 11. August 2010 | Autor:

Riverkasematten

Gestern Abend hatte ich wieder mein relativ regelmäßiges Treffen mit drei alten ehemaligen Klassenkameraden. Diesmal trafen wir uns in den Riverkasematten am Hafen in Hamburg, eine Location, die einer der anderen schon einmal vorgeschlagen hatte, wozu ich aber meinte, mann solle dort nicht im Februar, sondern im Sommer hingehen. Dort war ich vor vier Jahren einmal und fand das recht gut.

Auh diesmal war der Vorschlag doch angemessen, wir saßen draußen unter einem Schirm, der uns vor dem kurzen Regen schützte. Das Essen und der Service war in Ordnung, wenn auch leicht zu teuer, aber die Erfahrungen, die andere gemacht haben, kann ich eigentlich nicht bestätigen.

Die Riverkasematten waren ein wenig auch angemessen. Sie haben nämlich eine Geschichte auch in unserer Schulzeit:

“Seit den 50er Jahren gab es in Hamburg die Riverkasematten in einem winkligen Gewölbe am Fischmarkt an der Elbe. “Da ging man die Stufen runter, und da waren die Riverkasematten mit einem sehr pikoresken Wirt, der von nichts ‘ne Ahnung hatte, aber ganz lieb war.” In den Kasematten wurden alle Stilrichtungen gespielt, von Oldtime über Swing bis zur modernen Musik. Die Konzerte waren durchweg gut besucht, auch Romy Schneider und Curd Jürgens waren dort zu Gast. Anfang der 70er Jahre wurde der Club geschlossen: “Die Riverkasematten wurden dann in den 80er Jahren noch einmal in der City wiedereröffnet, aber man kann die Geschichte nicht zurückholen und der Versuch scheiterte.”

Gut, jetzt ist es ein Restaurant, warum es allerdings mit dem Deppenbindestrich eröffnet wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben den Ausblick auf die Elbe und den Hafen genossen und sahen sogar die AidaAura aus dem Hafen auslaufen.

Aida Aura in Hamburg

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Flora und Fauna am Wochenende

Sonntag, 8. August 2010 | Autor:

Blauer Hibiskus

Hanna ist zwar für unseren “Garten” zuständig, überlässt aber die Auswahl der Pflanzen dann doch gerne mir, oder sagen wir mal, sie folgt gerne meinen Vorschlägen, wenn wir gemeinsam einkaufen. So habe ich auch den blauen Hibiskus ausgesucht, den wir vor Michaels Besuch noch gekauft haben zur Vervollständigung der Terrasse.

Das “Fleißige Lieschen” (ich finde den englischen Namen übrigens viel schöner: “Busy Lizzy”) hat den Regen der letzten Tage richtig genossen und ist im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblüht.

Fleißiges Lieschen - Busy Lizzy

Den Katzen gefällt die nasse Terrasse naturgemäß nicht so besonders doll, sie ziehen sich dann ganz gern in unsere große Abstellkammer zurück wie hier Camillo.

Camillo im Karton auf dem Boden

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Völlegefühl

Freitag, 6. August 2010 | Autor:

Hanna und Michael im Schneeweiß

Mittlerweile ist Michael wieder zurück auf dem Weg nach London. Gestern hat er uns als Gegengeschenk zu einem Essen eingeladen und wir waren mal wieder im Schneeweiß in der Simplonstraße. Ich hatte eine exzellente Tomatensuppe mit einem kleinen Stück Ziegenkäse, danach ein Schweinekrustenbraten auf grünen Bohnen mit Backpflaumenknödeln. Dazu ein kräftig gewürzter Bratenjus.

Im Moment des Essens schmeckte mir alles gut, irgendwie fand ich die beiden Gänge aber einfach zuviel und verzichtete auf einen Nachtisch. Ein paar Stunden nach dem Essen wachte ich auf und hatte absolut Probleme, fast hatte ich das Gefühl, k*tzen zu müssen. Zunächst schob ich das auf die Backpflaumenknödel, denn die waren das einzige, was weder Hanna noch Michael gegessen hatte, aber letztendlich musste ich erkennen, dass es das sicher nicht war, denn meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass ich einen Ekel empfinde vor einem Essen, dass irgendwie schlecht war, das war diesmal aber nicht der Fall.

Es war wohl zuviel, vielleicht hätte ich nicht das Brötchen essen sollen vorher oder mich doch für die leichte Forelle entscheiden ollen, wie es Michael nach langer Überlegung getan hat.

Dem Schneeweiß messe ich keine Schuld zu, im Gegenteil, das Essen war wie immer bisher absolut exzellent und bei dem warmen Sommerabend, den wir gestern hatten, ist es dort sehr angenehm auf dem Bürgersteig zu sitzen, die Simplonstraße ist eine wenig befahrene Nebenstraße und davon geht die Sackgasse ab, an der wir saßen, 20 m lang und fast ganz ohne Fahrzeugbewegungen.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Deutsches Historisches Museum

Freitag, 6. August 2010 | Autor:

Deutsches Historisches Museum Berlin

Ursprünglich ein Tipp meiner Chefin, hatte Hanna unsere kanadischen Besucher schon vor ein paar Wochen ins Deutsche Historische Museum geführt und war begeistert. Heute bin ich dann mit Michael dorthin und auch uns hat es sehr gut gefallen, man bekommt einen guten Überblick nicht nur über die deutsche Geschichte sondern auch einen Einblick in die Alltagskultur der jeweiligen Zeit. Ich schaffe es etwa 2 bis 3 Stunden am Stück im Museum und das hat gerade einmal gereicht für die Zeit von 1918 bis zum Ende des letzten Jahrtausend und das auch noch unter Auslassung der Nazizeit. Also haben wir vielleicht knapp 20 % der ständigen Ausstellung gesehen, mal ganz abgesehen von den Wechselausstellungen, von denen es zur Zeit drei gibt.

Das Museum hat auch ein nettes Kaffee, bei dem man draußen sitzen kann, und dort hörte man schon sehr viele Fremdsprachen. Ich war schon erstaunt, wie viele Touristen unterwegs sind, Trauben an den Haltestellen der von Reiseführern empfohlenen Buslinie 100, ganze Pulks auf Mietfahrräder und viele Leute unterwegs auf Segways, die man sich offensichtlich als touristisches Fortbewegungsmittel mieten kann.

Segways

Schade finde ich es dann allerdings, wenn mitten im touristischen Zentrum an der im Umbau befindlichen Alten Bibliothek ein Sponsor für das nicht unbedingt so interessante Schwabenland wirbt. Oder noch schlimmer mit einem Spruch, der Deutschland zu einem Land einer Baussparkasse deklariert.

Plakatwand an der Alten Bibliothek Berlin

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Thema: Vorgarten | 2 Kommentare

Auswahl

Freitag, 6. August 2010 | Autor:

Spätkauf

Dafür, dass er in türkischer Hand ist, hat unser lokaler Spätkauf (Ecke Wühlischstraße/Knorrpromenade) eine beeindruckende Auswahl an Alkoholika. Alles Nichtalkoholische ist im Nebenraum.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Neue Nationalgalerie

Donnerstag, 5. August 2010 | Autor:

Neue Nationalgalerie Dauerausstellung

Es gibt so Dinge, die macht man nur, wenn Gäste da sind. Ich bin jetzt seit 10 Jahren in Berlin ansässig, aber in die Neue Nationalgalerie habe ich es noch nicht geschafft. Da aber unser guter Freund Michael zur Zeit auf Besuch ist und sich speziell für etwas modernere Kunst interessiert, war es gestern so weit und ich bin mit ihm in die Dauerausstellung im Keller der Nationalgalerie gegangen.

Schwerpunkt der Ausstellung sind Bilder und Plastiken von deutschen Künstlern oder Künstlern, die in Deutschland gearbeitet haben, aus der Zeit von 1900-1945. Darunter waren viele Werke von Künstlern, die ich durchaus schätze, von Georg Grosz und Otto Dix über Max Beckmann zu Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner nicht zu vergessen.

Die Ausrichtung auf deutsche Künstler fand ich gut, nur hätte das etwas konsequenter durchgezogen werden können. Aber man konnte sich nicht verkneifen, auch einen kleinen eher unbedeutenden Picasso aufzuhängen oder den in Deutschland kaum vertretenen Surrealismus durch Dali und Magritte vorzuführen. Da hätte ich mir ein wenig mehr Konsequenz gewünscht.

Etwas nervig war es auch, dass Bilder, die unterwegs waren zu anderen Ausstellungen, kommentarlos durch Schwarz-Weiß-Reproduktionen in Originalgröße ersetzt waren. Ich möchte nicht wissen, wie viele Besucher sich angesichts eines schwarz-grauen Bildes von Franz Marc gefragt haben, warum es “Turm der blauen Pferde” heißt.

Alles in Allem ist der Besuch dieser Sammlung sehr zu empfehlen, da der Überblick über die deutsche Kunst in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts doch recht umfassend ist.

Michael in der Neuen Nationalgalerie Berlin

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Thema: Vorgarten | Ein Kommentar

Spielplatz

Sonntag, 1. August 2010 | Autor:

Spielplatz

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene brauchen manchmal ihren Spielplatz. Und wie bei Kindern kann auch bei Erwachsenen das Spielen im Freien sehr schön sein.

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Thema: Dachterrasse, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren