Keine Freundschaft

Ostseestadion

Heute vormittag habe ich den Moderator gespielt bei einem Innovationsforum in Rostock, wo es darum ging, einen Extrakt aus den Blättern einer Pflanze zu entwickeln und zu vermarkten, eine Pflanze, von der bisher nur die Beeren verwendet werden, die Blätter als Tee. Dieser Extrakt soll dann helfen, das Gewicht zu halten oder sogar zu senken und zudem der Diabetes entgegen zu wirken.

Die ganze Zeit hatte ich den Blick aus dem Fenster und ich sah auf die Flutlichtmasten des Rostocker Stadions der Freundschaft Ostseestadions.Für einen Hamburger ist dieser Name etwas ironisch, denn gerade in der letzten Saison gab es heftige Auseinandersetzungen und Ausschreitungen von Fans von St. Pauli und Hansa Rostock. Nun ja, das ist erst einmal vorbei, die beiden Vereine spielen jetzt 2 Ligen auseinander, denn St. Pauli ist aus der zweiten Bundesliga auf- und Rostock aus derselben abgestiegen.

Dass das Eisenbahnnetz in Mecklenburg-Vorpommern recht kompliziert, zersplittert und wohl auch marode ist, hatte ich schon erwähnt. Als ich heute fertig war, hatte ich keine Lust auf den direkten Regionalexpress nach Berlin über eine Stunde zu warten und entschied mich zu einem leichten Umweg über Ludwigslust. Dafür komme ich jetzt aber in den Genuss eines sehr plüschigen Speisewagens der tschechischen Bahn und eines wunderbaren dunklen Kozel Biers.

Tschechischer Speisewagen

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2 Kommentare zu Keine Freundschaft

  1. Ein Rostocker sagt:

    Moin,

    zur Klarstellung: Nie, nie, wirklich nie hieß das Stadion „Stadion der Freundschaft“, falsche Stadt!

    Es heißt und wird immer Ostseestadion heißen!

    Den zweiten Absatz dieses Artikels würde ich in Gänze streichen.

    Ansonsten hat es hoffentlich gefallen in Rostock.

  2. Axel sagt:

    Mit dem Stadionnamen hatte ich schon so ein ungutes Gefühl, danke für die Klarstellung. Einen Grund den zweiten Absatz zu streichen, den sehe ich aber nicht.

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