Weihnachtsbesuch II

Ich bin mir nicht ganz sicher, wann ich das letzte Mal mit meiner Schwester Weihnachten gefeiert habe, aber das ist sicher so 15 Jahre her. Sie hat so eine Tradition geschaffen, dass sich die ganze Familie am ersten Weihnachtstag bei ihr trifft. Nachdem alle Eltern tot sind, bedeutet Familie in erster Linie die beiden Schwestern ihres Mannes, meine Nichten und alle denkbaren Nachkömmlinge. Dieses Jahr hat sie mich auch eingeladen und so machten Hanna und ich uns am Morgen des ersten Weihnachtstages auf den Weg nach Hamburg. Trotz aller widriger Wetterbedingungen hatte der Zug nur fast normale 15 Minuten Verspätung, in Hamburg-Altona hat uns mein Schwager Thomas abgeholt und so kamen wir rechtzeitig zum traditionellen Weihnachtsessen mit Pute, Kartoffeln, Klößen und Rotkohl an.

Ich muss meine Schwester schon bewundern, wie sie die Beköstigung von 15 Leuten auf die Reihe brachte, tatkräftig unterstützt von ihrer Tochter Lena.

Kuchen und Torten

Mit dem Mittagessen war es natürlich nicht getan, zum Kaffee gab es 5 oder 6 Torten, die noch nicht einmal zur Hälfte aufgegessen wurden.

Alles war ganz entspannt, zwischen Kaffee und während des Abendessens spielten alle Bezzerwizzer, ein Spiel ähnlich wie Trivial Pursuit. Das Abendessen bestand aus handgemachten Schnittchen, die man so zwischendurch zu sich nehmen konnte.

Schnittchen

Irgendwann so um oder kurz nach Mitternacht war der Tag zu Ende und nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen ging ein äußerst angenehmer, friedlicher und entspannter Weihnachtsbesuch seinem Schluss zu.

Auch auf der Rückfahrt beließ es die Deutsche Bahn bei zehn Minuten Verspätung, wie immer freuten wir uns dann aber, zu Hause und bei unserer Viererbande zu sein.

Hanna im Zug

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