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Beiträge vom » Januar, 2011 «

Naumburg und Disco-Rentung

Montag, 31. Januar 2011 | Autor:

Jungendherberge Naumburg

An diesem Wochenende war ich nicht zuhause, sondern habe ehrenamtlich Studenten begutachtet, die für ein Hochbegabtenstipendium vorgeschlagen worden waren. Eine intensive Tätigkeit, die leider keine Gelegenheit bot, den Dom in der Stadt zu besichtigen.

Allerdings blieb Gelegenheit, für mich als Wessi ungewöhnliche Sprachwendungen zu beobachten. Das Auswahlseminar fand statt in der Jugendherberge Naumburg, die offensichtlich aus den 70er Jahren stammte und damals als Jugendtouristenhotel bezeichnet wurde.

Am Abend sind wir Gutachter dann in eine “Bürgergaststätte” gegangen, vor der der Anhänger eines Diskjockeys von einem sehr kreativen Umgang mit sowohl der englischen als auch der deutschen Sprache zeugte.

Nachtrag: Ich muss mich in aller Förmlichkeit bei DJ Harry Mieting entschuldigen, das muss jetzt ja wirklich wie ein billiger Kalauer mit seinem Namen wirken. Leider war ich nicht der einzige in einer größeren Gruppe, der die Aufschrift auf dem Wagen missverstanden hat.

Disco Mieting

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Thema: Hotelzimmer, Vorgarten | 3 Kommentare

Staatsratsvorsitzende küsst man nicht

Montag, 31. Januar 2011 | Autor:

Bühne der Distel

Am Freitag bekamen wir Besuch von Hannas Cousin Volker mit seiner Frau, die sie lange nicht gesehen hatte. Sie hatten vorher den Wunsch geäußert, in ein Kabarett zu gehen, und so hatte ich vorher Karten besorgt für die Distel, ein Ostberliner Kabarett, dass schon zu DDR-Zeiten bekannt war. Das Programm stand unter dem Namen “Staatsratsvorsitzende küsst man nicht” und spielte sehr amüsant mit der Idee, was gewesen wäre, wenn nicht die neuen Bundesländer der BRD, sondern die 11 “Westbezirke” der DDR beigetreten wären. Eine nette Mischung aus Ost-/West- und aktuellen politischen Bezügen.

Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, einen Witz aus dem Programmheft, den die meisten wahrscheinlich schon kennen, in leicht abgewandelter Form zum Besten zu geben: Was ergibt sich, wenn sich ein Wessi und eine Ossi zusammentun? Zwei arrogante Hartz-IV-Empfänger.

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Thema: Gästezimmer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

MCS

Dienstag, 25. Januar 2011 | Autor:

Clarissa hat mich gebeten, einen Test zu MCS zu verbreiten. Ich selbst habe schon ein paar Probleme mit Duftstoffen, aber seht selbst.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Bäckerschwemme

Dienstag, 25. Januar 2011 | Autor:

Seit gestern habe ich das Gefühl, dass bei mir eine Erkältung im Anzug ist. Deshalb hatte ich heute mittag nicht so den richtigen Hunger und habe einfach einen Mittagsspaziergang durch Hamburg-Harburg gemacht auf der Suche nach einer Inspiration nach etwas Essbarem, das meinen Appetit vielleicht dann doch anregt. Gefunden habe ich allerdings nichts.

Mein Spaziergang führte mich auch in die Lüneburger Straße, die irgendwann einmal so etwas wie die Haupteinkaufsstraße von Harburg war. Bis vor einigen Jahren ein Einkaufszentrum eröffnete, das Phönixcenter mit seiner üblichen Mischung von Kettenläden. Seitdem geht es bergab mit der Lüneburger Straße. Der Buchladen machte dicht, das Quellekaufhaus gibt es nicht mehr und so weiter.

Heute fiel mir auf, dass mal wieder eine neue Filiale eines Kettenbäckers im Aufbau begriffen ist. Wenn ich mal versuche, zusammen zu zählen, gibt es dann auf wenigen hundert Metern so ca. 10-12 Bäcker. Wer kauft denn diese Massen von Backwaren? Ist das die Zukunft unserer Innenstädte: die breite Auswahl gibt es in Einkaufszentren, während die klassischen Einkaufsstraßen von Bäckern, Mobilfunkläden und Ein-Euro-Geschäften dominiert werden, von den üblichen Dönerläden nicht zu sprechen?

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Feierabend bei der Deutschen Bahn

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Wenn ich in Greifswald zu tun habe, nehme ich gerne einen Zug der ohne Halt von Hamburg-Harburg nach Greifswald durchfährt und mich rechtzeitig zum Abendessen im Hotel ankommen lässt.

Am Mittwoch kam er zwar 15 Minuten später in Harburg an, aber das ist ja fast normal. Grund war angeblich eine Störung bei einem anderen Zug. Gravierender war es aber, dass der Wagen 5 bei diesem IC fehlte, das ist der Steuerwagen an der Spitze des Zuges. Und so musste die Lokomotive zweimal, im Hamburger Hauptbahnhof und in Rostock, vom Zug abgekuppelt werden, an das andere Ende des Zuges gefahren und dort wieder angekuppelt werden.

So war die die Verspätung auf 30 Minuten angewachsen. Um das Folgende zu verstehen, muss man wissen, dass Greifswald der fahrplanmäßige Endbahnhof ist und etwa 20 Minuten von Stralsund entfernt ist. Es kam dann nämlich plötzlich die Durchsage, dass der Zug in Stralsund enden sollte und die Fahrgäste nach Greifswald umsteigen sollte. Das bedeutete für mich und einige andere einen Aufenthalt von 40 Minuten auf diesem nicht gerade gemütlichen Bahnhof und insgesamt eine Verspätung von 80 Minuten. Allerdings hatte das Zugpersonal einigermaßen pünktlich Feierabend und konnte auch etwas länger schlafen, da der Zug am nächsten Morgen dann auch nicht von Greifswald zurückfahren konnte.

Aber die DB ist ja kulant und drückte mir ein zweiseitiges Formular in die Hand, auf dem dieser Fall nicht vorgesehen war. Aber ich bekäme, wenn ich das Formular ausgefüllt einreichte, immerhin 7,25 € von 29 erstattet. Allerdings müsste ich den Originalfahrschein einreichen, was wohl zur Folge hätte, dass ich die restlichen 21,75 € nicht mehr von meinem Arbeitgeber erstattet bekäme.

Cleveres System – für die Bahn.

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Thema: Arbeitszimmer, Vorgarten | Ein Kommentar

Schnippsel

Dienstag, 18. Januar 2011 | Autor:

Technik fruchtig. Um diesen Spot zu verstehen, braucht man schon einige Englischkenntnisse, ein paar Worte sind auf der Seite erklärt, für die, die nicht so technikbewandert sind. Abeer das ganze ist ein erstklassisches Beispiel für britischen Humor.

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Technik alt. Meine Güte, wenn ich daran denke, dass ich all das, was die heutigen Kids nicht mehr kennen, noch selbst erfahren habe! via: Hamburg vs. Berlin

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Technik im Verkehr. Gab es in der DDR eigentlich keinen Kreisverkehr? Sind die heutigen Verkehrsschilder so anders? Oder sind Ossis einfach anarchisch? Die Autofahrer in Erfurt gehen jedenfalls sehr kreativ mit dem Konzept des Kreisverkehrs um.

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Technik tierisch. Katzen sind sehr beliebt im Web, das sieht man auch an unserem Blog. Icanhazcheezburger ist sehr bekannt und die betreibende Firma hat gerade einige Millionen als Venturekapital bekommen. Dass sich eine Website allerdings den Katzen als Kopfbedeckung widmet, finde ich schon sehr ungewöhnlich.

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Technik auf Schienen. Die Bahn ist mittlerweile doch arg gebeutelt. Jetzt wird auch der Film zur Bahn vorbereitet mit dem Titel “Himmel, Arsch und Bahn”.

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Technik für Tauben. Dieser Tweet des Taubenvergrämers deckt doch die ganze Problematik von Beziehungen auf:

Vergraemer.jpg

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Trommeln. Und zum Schluss etwas aus meiner Timeline bei Facebook. Nachbarn sind schon mal komisch.

Schlagzeug und Nachbarn

Für die unserer Leser, die des Englischen nicht so ganz mächtig sind, hier die Übersetzung: “Mein Nachbar hat um 2:30 Uhr morgens an meine Tür geklopft. Muss man sich mal vorstellen: 2:30 in der Nacht. Er hatte Glück, dass ich noch auf war und Schlagzeug spielte.”

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Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare

Stehende Männer

Dienstag, 18. Januar 2011 | Autor:

Also, Männer, ich verstehe ja, das ihr gerne steht. Ihr setzt Euch nie hin in der S-Bahn oder im Bus, es könnten ja Alte und Schwache kommen, die den Sitzplatz nötiger haben als Ihr. Aus dem gleichen Grunde fahrt Ihr auch nicht Auto, denn da kann man ja nicht stehen. Ihr esst im Gehen oder Stehen, auch wenn das Eure Auswahl auf Fastfood reduziert. Ihr arbeitet sowieso im Stehen, auch als Büroarbeiter habt Ihr wahrscheinlich einen Stehtisch installiert. Im Stehen schlafen tut Ihr nicht, liegen ist gerade noch so akzeptabel, nur sitzen wollt Ihr nicht.

Wie gesagt, ich versteh ja, dass Ihr unbedingt stehen müsst. Aber dann klappt wenigstens hinterher die Brille runter, dass ich die gelben Spritzer nicht sehen muss!

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Küchenexperimente

Montag, 17. Januar 2011 | Autor:

Bambuskörbe

Am Freitag nimmt Hanna häufig Bestand auf, was vom Landkorb des letzten Samstags übrig geblieben ist und am besten verarbeitet werden sollte. Am Freitag war das ein Chinakohl und Hanna erinnerte sich an die Bambuskörbe, die wir von Dagmar und Hans-Peter geschenkt bekommen hatten. Hanna wollte die Kohlblätter blanchieren, mit Schafskäse füllen und dann in den Körben dämpfen. Mir war das ein wenig zu einseitig und ich brachte deshalb noch Schweinemett und Sojasprossen mit. War auch gut so, die mit dem Schafskäse waren eher Hannas Geschmack und die mit dem Mett meiner. Aber es hat gut geschmeckt und auch unsere Nachbarin, die mit einigen überzähligen Käserouladen bedacht wurde, war voll des Lobes.

Auf den Geschmack gekommen, schlug Hanna dann vor, am Sonnabend gedämpfte Wan Tan (auch Dim Sun genannt) zu machen. Auch ein Experiment, denn wir hatten das noch nie gemacht. Ich bin also in einen Asialaden gegenüber dem Ringcenter in der Frankfurter Allee und habe die tiefgefrorenen Teigblättchen, Shrimps und noch etwas Hackepeter, wie der Berliner sagt, besorgt. Pilze hatten wir im Korb, so dass wir dreierlei Füllungen vorbereiten konnten: Shrimps, klein geschnitten, Hackepeter und in Butter gedämpfte Pilze.

Hanna füllt Wan Tan

Hanna machte sich also an die Produktion, eine Fummelarbeit, die eher nichts für mich wäre. Vor allem, da das Teigpaket sich als sehr ergiebig entpuppte und Hanna also ca. 40 Teigpäckchen zu produzieren hatte.

Wan Tan bzw. Dim Sun roh

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und hat dann auch, gewürzt mit Sojasauce und süss-saurer Sauce sehr gut geschmeckt.

Wan Tan gedämpft

Nicht nur Hanna und mir hat es geschmeckt. Wir hatten den Fehler gemacht, die übrig gebliebenen Wan Tan auf der Küchenanrichte stehen zu lassen anstatt sie in den Kühlschrank zu stellen. Das war dann natürlich ein im wahrsten Sinne des Wortes gefundenes Fressen für unsere Viererbande, die ihre Beute, besonders die mit der Shrimpsfüllung, in viele Ecken der Wohnung transportierten, wo sie ganz in Ruhe den Teig erntfernen und sich an der Füllung gut tun konnten.

Hanna schmeckt es

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Thema: Hobbyraum, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Altern in Friedrichshain

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Autor:

Was uns in Friedrichshain gut gefällt, ist die junge Struktur des Stadtteils. Viele unserer Bekannten könnten unsere Kinder, ja, manchmal sogar unsere Enkel sein. Deswegen habe ich mir über das Thema des Alterns in Friedrichshain bisher keine Gedanken gemacht.

Heute bin ich dann über einen Artikel im Modersohn-Magazin gestoßen, der genau dieses Thema aufgreift. Dort ist auch eine Statistik, die aufweist, dass in Friedrichshain ca. 20.000 Leute über 50 wohnen, in unserem jungen Boxhagener Kiez sind es ungefähr 3.600. Wir gehören auch zu dieser Altersgruppe, wollen das aber vielleicht nicht wahr haben, da wir uns doch jünger fühlen als wir sind, aber das kann aber auch damit zusammen hängen, dass wir uns deshalb genau diese Umgebung gesucht haben.

Trotzdem ist das bedenkenswert und ich empfehle deshalb, das neue Blog von Claudia zu diesem Thema im Blick zu behalten.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Noch einmal S-Bahn Berlin

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Autor:

Der ehemalige Geschäftsführer (bis 2002) der S-Bahn Berlin hat sich in einem offenen Brief an die Verkehrssenatorin und die Fraktionen des Abgeordnetenhauses gegen Vorwürfe der Deutschen Bahn gewehrt und seinerseits schwerwiegende Behauptungen aufgestellt bis hin zu dem Satz:

Der gesamte bisherige Vorgang hat für mich längst die Qualität eines Wirtschaftskrimis des größten deutschen Staatsunternehmens

Natürlich kann ich die im Brief aufgestellten Behauptungen nicht überprüfen, aber es ist schon ungewöhnlich, dass ein ehemaliger Manager seinen Ex-Arbeitgeber so angeht. Das erhöht für mich eigentlich nur die Glaubwürdigkeit.

Wer den Brief selber lesen möchte, kann das hier tun.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren