Bäckerschwemme

Seit gestern habe ich das Gefühl, dass bei mir eine Erkältung im Anzug ist. Deshalb hatte ich heute mittag nicht so den richtigen Hunger und habe einfach einen Mittagsspaziergang durch Hamburg-Harburg gemacht auf der Suche nach einer Inspiration nach etwas Essbarem, das meinen Appetit vielleicht dann doch anregt. Gefunden habe ich allerdings nichts.

Mein Spaziergang führte mich auch in die Lüneburger Straße, die irgendwann einmal so etwas wie die Haupteinkaufsstraße von Harburg war. Bis vor einigen Jahren ein Einkaufszentrum eröffnete, das Phönixcenter mit seiner üblichen Mischung von Kettenläden. Seitdem geht es bergab mit der Lüneburger Straße. Der Buchladen machte dicht, das Quellekaufhaus gibt es nicht mehr und so weiter.

Heute fiel mir auf, dass mal wieder eine neue Filiale eines Kettenbäckers im Aufbau begriffen ist. Wenn ich mal versuche, zusammen zu zählen, gibt es dann auf wenigen hundert Metern so ca. 10-12 Bäcker. Wer kauft denn diese Massen von Backwaren? Ist das die Zukunft unserer Innenstädte: die breite Auswahl gibt es in Einkaufszentren, während die klassischen Einkaufsstraßen von Bäckern, Mobilfunkläden und Ein-Euro-Geschäften dominiert werden, von den üblichen Dönerläden nicht zu sprechen?

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