Für den Atomausstieg

Als im Jahr 1986 Tchernobyl zu schmelzen begann, da sagte man uns, so etwas passiere nur alle 250.000 Jahre. Jetzt sind zwei weitere Kerne geschmolzen in Japan, wahrscheinlich sogar der dritte, demnach bin ich über 750.000 Jahre alt.

Und trotzdem hält Frau Merkel an der Verlängerung der Laufzeit für Atomkraftwerke fest, sagt nur, sie wolle die deutschen Reaktoren überprüfen lassen. Und das, obwohl in Deutschland Siedewasserreaktoren am Netz sind (z.B. Biblis), die nach Ansicht von Experten sogar unsicherer sind als der gleiche Typ von Reaktor in Fukushima. Es wird weiterhin abgewiegelt und kaum berichtet, dass in Japan die ersten verstrahlten Opfer schon im Krankenhaus sind.

Samstag, 23.10 Uhr: Die japanischen Behörden melden, dass im Fukushima-Reaktor bis zu 160 Personen radioaktiver Strahlung ausgesetzt worden sein könnten.

Quelle: Blick

Es wird Zeit, etwas zu tun. Zum Beispiel teilnehmen an den bundesweiten Mahnwachen für den Atomausstieg am morgigen Montag um 18 Uhr.

Und, liebe Leser in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, ihr könnt doch jetzt nicht noch ernsthaft vorhaben, die Atomkraftparteien CDU und FDP zu wählen, oder?

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