Wirtschaftsinteressen gegen Sicherheit gegen Wahlinteressen

Ich fass es einfach nicht, wie blöd sind unsere Politiker eigentlich? Da erdreistet sich Westerwelle, gestern in einem Interview zu sagen: „Jetzt geht Sicherheit vor Wirtschaftsinteressen.“

Ja, wie jetzt? Weiß er, was er mit diesem Satz zugibt? Dass bisher in dieser Regierung die Wirtschaftsinteressen vor der Sicherheit kamen?  Dass die Regierung vorher gelogen hat? Wer soll ihr denn sowieso noch glauben?

Es ist zu befürchten, dass große Teile des Wahlvolkes das trotzdem noch tun, wenn sie nicht sowieso zu den Nichtwählern abwandern.

Nachtrag: Plötzlich steuert schwarz-gelb panisch zurück. Friedbert Pflüger, jetzt Direktor des European Centre for Energy and Resource Security am King’s College in London, meint, Schwarz-Gelb habe die Gefahren der Atomkraft verharmlost und plädiert für eine radikale und totale Abkehr von der Atomkraft. Pflüger war selbst Mitglied der großen Koalition. Und nicht auch Fraktionschef der Berliner CDU vor Kurzem, bis er geschasst wurde? Oder befreit das Absägen in der eigenen Partei die Köpfe und erlaubt unabhängiges Denken?

Mappus dagegen nimmt Neckarwestheim vom Netz und meint, das wird nicht wieder in Betrieb genommen. Grundlage war offensichtlich die Aussage von EnBW, dass das AKW nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Wie praktisch, hat doch Mappus im letzten Jahr mehr oder weniger im Alleingang die EnBW in den Besitz des Landes gebracht.

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