Europäisches Haus

Europäisches Haus Berlin

Gestern war der Anlass, aus dem ich die ganze Woche in Berlin bin, denn dieser Anlass war mittendrin (in der Woche). In der Vertretung der EU-Komission am Pariser Platz gab es eine Veranstaltung zum Umweltprogramm der EU, dem LIFE+-Programm.

Ich war schon ein paar Jahre nicht mehr am Brandenburger Tor und es hat sich doch eine ganze Menge verändert. Bei strahlendem Sonnenschein waren sehr viele Touristen unterwegs, besonders Spaniern scheint Berlin zu gefallen. Dazwischen die Lobbyisten und Beamten, deren Mittagessen wohl aus Donuts und Kaffee zu bestehen scheint und der eine oder andere Politiker, z.B. habe ich Franz Müntefering etwas verloren in Richtung Unter den Linden laufen sehen.

Die Mischung der Gebäude ist interessant, das Adlon mit seinen schweren schwarzen Fahrdienstlimousinen davor, die Botschaften mit ihren schweren schwarzen Diplomatenlimousinen. Zwei Banken, aber auch die Akademie der Künste, ein größeres Polizeiaufgebot an der abgesperrten Straße zur britischen Botschaft (wobei interessanterweise an der US-Botschaft keine Polizei zu sehen war, dazwischen Andenkenverkäufer und Würstchenbuden.

Im Zusammenhang mit der Kanzlerbahn (der U55) ist die S-Bahnstation „Unter den Linden“ in Brandenburger Tor umbenannt worden, zum Glück hat man wenigstens eins der alten gekachelten Stationsschilder in der Station gelassen, ansonsten hängen die blauen Einheitsschilder. Wahrscheinlich als Ausgeich hat man dafür das U-Bahn-Zeichen direkt vor dem Europäischen Haus antikisierend gestaltet, einschließlich des Stationsnamens in Frakturschrift.

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