Home

Beiträge vom » Juni, 2011 «

Ontario 2011: 3. Tag

Mittwoch, 29. Juni 2011 | Autor:

Bad im Six Mile Lake

Am dritten Tag lässt der Jetlag so langsam nach, aber trotzdem tut einem so ein wenig Urlaubsentspannung gut. Der See ist warm genug, um einen großen Teil der Reisegesellschaft ins Wasser zu locken. Um so mehr, als die Renovierung der Dusche in der Cottage nicht so ganz fertig geworden ist und der See daher die einzige Möglichkeit darstellt, etwas Ganzkörpererfrischung zu erlangen.

Petra nach dem Bad

Nach dem Bad dann natürlich wieder hoch zur Cottage und den ersten (oder den zweiten?) Drink zu sich nehmen. Hanna und ich müssen natürlich unseren Caesar’s mit Wodka, Clamato und Gewürzen zu uns nehmen, aber irgendwie kann sich kaum jemand anders damit anfreunden. Umso besser für mich, denn vor 10 Jahren hat Hanna noch die Drinks gemixt für mich, jetzt hat sich das Verhältnis umgekehrt, da Hanna erstaunlicherweise der Meinung ist, dass ich das mittlerweile besser mache.

So gegen Abend trudelten dann überraschenderweise Gäste aus den umliegenden Cottages ein, die Heide für uns eingeladen hatte, wobei sie sich aber vielleicht auch ein wenig an sich gedacht hatte, schließlich war es ihr Geburtstag. Für uns war es eine von mehreren Partys, die vor uns liegen.

Party

Ich fand es sehr schön wie sich immer neue Konstellationen ergaben und jeder mit jedem einmal redete, auch mit Depo, den wir mittlerweile vom Bus abgeholt hatten. Dazu gab es Steaks, Schweinekoteletts und Huhn, natürlich vom Grill. Dabei hielt ich mich etwas mehr fern vom Grill, denn meine Brandverletzung vom ersten Abend ist dann doch bei genauem Hinsehen deutlich zu erkennen.

Axel mit Elisabeth

Irgendwann gab Petra noch ein Geburtstagsständchen und Heide bekam einen Kuchen von ihren Nachbarn hier.

Herzlichen Glückwunsch auch noch einmal an dieser Stelle, Heide.

Heide mit Geburtstagskuchen

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Ontario 2011: 2.Tag

Mittwoch, 29. Juni 2011 | Autor:

Terrasse Caledon

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit salzarmen kanadischem Bacon und Rührei ging es dann weiter zum Six Mile Lake auf die Cottage.

Cottage

Natürlich musste dann von Hanna alles erst einmal gezeigt und erklärt werden, besonders der See natürlich.

Hanna erklärt Cottage Country

Am Abend wurde dann natürlich gegrillt und mir passierte ein Missgeschick, das am nächsten Tag zu einem großen Lacherfolg wurde. Beim vergeblichen Versuch, eine leere Gasflasche auszuwechseln, kam ich mit der Stirn an den Grill und trug eine kleine Brandwunde davon. Da hieß es dann, ich hätte das Fleisch direkt vom Grill gekostet und ähnliches. wird aber sicher wieder weggehen.

Erklärungen am See

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Ontario 2011: 1. Tag

Montag, 27. Juni 2011 | Autor:

Hethrow Terminal 5

Gestern ging es los, aus vielen Himmelsrichtungen trafen wir uns in London-Heathrow, um von dort weiter nach Toronto zu fliegen. Zunächst Petra und Thomas aus Hamburg, dann wir aus Berlin, Elisabeth und Börje aus Stockholm. Michael und Depo waren aus London schon früher abgeflogen, da sie erst viel später gebucht hatten und unser Flug doch ausgebucht war.

Hanna_Petra_undThomas

Meine Schwester Petra hatte sich das erste Mal in ihrem Leben an einen solch langen Flug herangetraut, weil in Gesellschaft alles viel einfacher ist, zumal in einer solch fröhlichen Gesellschaft wie unserer.

Axel, Hanna, Elisabeth und Börje

Den Flug hatten wir dann auch gut überstanden, und nachdem wir in Toronto in den langen Schlangen an der Passkontrolle und dann mit banger Erwartung auf Petras Koffer gewartet hatten, der natürlich als letzter kam, haben uns dann Hannas Schwester und Rudi sowie Michael in Empfang genommen.

Erstaunlicherweise waren alle müde, hielten aber bis mindestens 22 Uhr aus, erstaunlicherweise war niemand hungrig, aber alle langten bei den selbst gemachte Burgern oder den gegrillten Jakobsmuscheln und Calamari zu. Und das lange aushalten hilft dann natürlich den Jetlag schneller zu überwinden.

Trotzdem war dann doch irgendwann die Bettschwere erreicht und wir verteilten uns zur Nacht in Heides großzügigem Haus.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Berts Rastalocken (ohne Worte)

Freitag, 24. Juni 2011 | Autor:

Rastalocken

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Sommerfest

Mittwoch, 22. Juni 2011 | Autor:

TUHH,_Hamburg,_Germany,_pond,_from_south.jpg

Foto: Technische Universität Hamburg-Harburg, Germany, photo of the pond in the park taken by Magnus Persson from south on 1st of August 2005. Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Jedes Jahr an einem Mittwoch im Juni macht die Technische Universität Hamburg-Harburg ein Sommerfest mit Essen vom Grill und von vielen ausländischen Studenten sowie Livemusik und vielen Ständen, auch von unserer Firma, einer Tochterfirma der TUHH. Im Wesentlichen findet dieses statt um den obigen, recht schönen Innenhof mit Teich der Universität.

Im letzten Jahr war das Fest verregnet. Und auch in diesem Jahr gab es eine richtige Regensymphonie: es fing mit Sonnenschein an, dann folgte nach einer nieseligen, kurzen Ouverture (ja, ich weiß, die gibt es bei einer Sinfonie eigentlich nicht) ein kräftiger Starkregen, das Allegro, gefolgt von dem Adagio eines leichten Dauerregens, dieser wiederum abgelöst wurde vom Scherzo eines sehr kräftigen Gusses, und sie klang aus mit einem lang andauernden Vivacefinale. Dann schien wieder die Sonne.

Im nächsten Jahr wird es wohl nicht anders sein.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

“Geburtstagsgeschenk” von easyJet

Dienstag, 21. Juni 2011 | Autor:

Heute morgen bin ich zu reichlich unchristlicher Zeit in Berlin aus dem Haus, 5:20 Uhr, um einen Flug nach Kopenhagen zu erreichen. War auch rechtzeitig in Schönefeld, es lief alles normal, Boarding, das Flugzeug rollt zur Startbahn. Doch dann kam die Ansage des Kapitäns, dass es ein kleineres Problem gäbe, was sie mit Bordmitteln nicht lösen könnten und sie würden wieder an eine Standposition zurück, um den Lufthansaservice an Bord zu lassen. Die rätselten eine Viertelstunde, dann ging es schnell: wir mussten das Flugzeug verlassen, es stand als verspätet auf der Anzeige und dann plötzlich als gestrichen.

Meine Veranstaltung war damit gelaufen und Hanna durfte sich über ein unerwartetes Geburtstagsgeschenk freuen, denn ich war an ihrem runden Geburtstag bei ihr. Und wie sie sich riesig gefreut hat!

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Flora und Fauna am Wochenende

Sonntag, 19. Juni 2011 | Autor:

Lilien

Hanna ist ganz stolz darauf, dass ihre Lilien jetzt kommen. Und sie ist auch überrascht, wo sie kommen, denn sie hat die Knollen ganz zufällig verteilt und sich nicht gemerkt, wo.

Clematis

Eine von unseren Clematis will gar nicht aufhören zu blühen und bildet eine Knospe nach der anderen. Die Blüten sind zwar nicht so voll wie die anderen, aber hier macht es die Masse.

Und zum Schluss ein Foto, dass es vor 2 oder 3 Jahren noch nicht gegeben hätte, weil damals Linus den Buddy auf keinen Fall so nahe an sich hätte rankommen lassen.

Buddy und Linus

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Berlin, faszinierende Schlampe

Freitag, 17. Juni 2011 | Autor:

Nach zehn Jahren Berlin hat Modeste eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt in Schriftform gegossen, meiner Ansicht nach durchaus vergleichbar mit Peter Fox Hommage in Schwarz zu Blau . Ob dieses Artikels werden sogar Exilberliner bzw. Neuhamburger schon fast wehmütig wie Svensonsan mit diesem begeisternden Verweis auf Modeste.

Ich habe auch so lange wie Modeste meinen Lebensmittelpunkt in Berlin und werde immer noch oft gefragt, welche Stadt denn schöner sei, Hamburg oder Berlin. Meine vorsichtige Antwort ist dann immer, dass Hamburg reicher und schöner sei, dafür Berlin ärmer, aber spannender.

Vielleicht ist der Vergleich mit Frauen dabei gar nicht so schlecht. Hamburg ist dann die Dame, etwas etepetete, etwas langweilig, eher die unberührbare Mutter mit einem Mariatouch. Berlin dagegen ist die Schlampe, ja, fast die Hure, die Frau nach der sich viele sehnen, wenn sie von Mama genug haben, die Frau die nicht fein, aber sexy ist.

In den 80er Jahren war ein Buch von Klaus Theweleit sehr populär in Westdeutschland: “Männerphantasien”. Das Buch behandelt eher die Entwicklung und psychoanalytischen Hintergründe von faschistischen Männertypen. Aber für die Leute, die das Buch gelesen haben: für mich repräsentiert Hamburg eher die weiße Frau, die Krankenschwester, die gute Mutter, die Nonne, die “Heilige”, während Berlin die rote Frau ist, die Hure, die Begehrte, die Faszinierende, aber auch gesellschaftlich Verachtete.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Chüechliwirtschaft

Freitag, 17. Juni 2011 | Autor:

Galette

Bei unserer ersten Reise nach Hendaye waren Hanna und ich in einer Crèperie in den Pyrenäen eingekehrt und Hanna war ganz begeistert. Und ich war etwas entgeistert, als ich erfuhr, dass es für sie im zarten Alter von gut 50 Jahren das erste Mal war, dass sie diese Erfahrung machte. Als ich dann vor Jahren in unserem Kiez eine Crèperie sah, war der Beschluss gefasst, diese einmal auszuprobieren. Das scheiterte meist aber daran, dass sie erst am späten Nachmittag öffnet und dafür wohl bis lange in die Nacht geöffnet hat.

Heute haben wir einen Besuch beim Arzt endlich einmal dazu ausgenutzt, in der Chüechliwirtschaft in der Grünberger Straße einzukehren, die nun auch schon 5 oder 6 Jahre vor Ort ist. In diesem von einer sehr netten Schweizerin (das ist schon der Sprache hörbar) geführten Restaurant gibt es eine reichhaltige Auswahl von süßen und herzhaften Crêpes und Galettes, wobei die Galettes auch eine Art Crêpes sind, nur dass sie aus Buchweizenmehl hergestellt werden.

Wir haben jeder eine äußerst schmackhafte Galette à la Maison gegessen, gefüllt mit Schinken und Käse und einer äußerst angenehmen, leicht scharfen Sauce. Dazu gab es dann eine Flasche exzelleten herben Cidre aus der Normandie. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

Chüechliwirtschaft
Grünberger Str. 68

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Schnippsel

Mittwoch, 15. Juni 2011 | Autor:

Nach langer Zeit möchte ich einmal wieder ein paar Schnippsel aus den Weiten des Internets los werden.

Kauderwelsch. Es gibt viele Songs, bei denen man den Text falsch verstehen kann. Aber bei dem folgenden Video ist das auf die Spitze getrieben worden und daraus wurde ein Kurs zu “Türkisch für Anfänger”:

(via Lucky)

***

Klimakillerkatzen. Ich bin selber Katzenliebhaber, trotzdem hat mich dieser Artikel zum Denken angeregt, der berechnet, dass eine Haustierkatze mehr CO2 produziert als ein Ägypter.

***

Kotzbrocken. Ich habe noch nie viel von Burschenschaften gehalten, aber was da zur Zeit abläuft, erzeugt dann doch einen heftigen Brechreiz bei mir.

***

Kopfhörer. Ein neuer Internethype ist am Entstehen. Ein Amerikaner hat Leute auf der Straße in New York danach gefragt, welche Musik sie gerade über ihre Kopfhörer hören und die Antworten dann mit der Musik unterlegt. Andere Städte sind schon gefolgt, Berlin kommt sicher auch bald.

***

Kauftipps. Praktische Kauftipps kann eigentlich jeder einmal gebrauchen (für die Leute, die Englisch verstehen).

***

Kehrschaufel. Handfeger und Schaufel, in Kombination mit der richtigen Installation können durchaus die Langeweile bekämpfen.

***

Komik. Der Postillon bietet häufig amüsante Geschichten, lesenswert! Ach ja, für die Westler unter den Lesern ist sicher auch die Titanic noch ein Begriff.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare