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Beiträge vom » August, 2011 «

Flora und Fauna am Wochenende

Montag, 29. August 2011 | Autor:

Sommerhibiskus

Ja, es ist noch Wochenende, da ich erst in ca. drei Stunden nach Rostock fahren werde und dementsprechend noch zuhause bin. Auf unserer Terrasse zeigt sich jetzt der Sommerhibiskus in einer wunderschönen blauen Farbe, und das trotz des nun wirklich nicht sommerhaften Wetters.

Dem Oleander bekommt das nicht so gut, der hält sich mi seinen Blüten vornehm zurück. Allerdings hat er neben dem dekorativen Zweck noch einen anderen, nämlich den als wechselnden Ruhe- und Anliegeplatz für unsere Kater.

Cooper im Oleander

Linus sucht sich immer ganz spezielle Plätze aus, meist in der Nähre von Hanna. Unten ist er im Bad zu sehen, wo er sich auf den Toilettenkasten verzogen hat, um Hanna beim Baden zuzusehen.

Linus im Bad

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Nachtrag zu Flora und Fauna

Dienstag, 23. August 2011 | Autor:

Lilien

Zum Glück habe ich die Lilien am vorletzten Wochenende in voller Blüte fotografiert, denn die etwas feuchte Woche hat die Blüten dann doch mittlerweile komplett zum Verschwinden gebracht. Auch die Dipladenie, die Hanna vor dem Müll gerettet hatte, steht in voller Blüte, diese hat aber auch Woche überstanden.

Dipladenie

Innerhalb der Wohnung haben Hannas Nichten Maren und Alex dafür gesorgt, dass die Katzen ein neues Möbelstück bekommen haben. Dies hat Camillo sofort zu seinem Eigentum erklärt und besetzt es, so oft er kann.

Camillo

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Vielen Dank, Loriot!

Dienstag, 23. August 2011 | Autor:

Ich habe viele Stunden, würde ich sagen, über dich lachen können. Ich denke, die heutigen so genannten Comedians können dir das Wasser nicht reichen, dich mit Mario Barth zu vergleichen wäre sowieso eine Beleidigung, und zwar nicht für MB.

Hier könnt ihr stöbern:
http://www.youtube.com/results?search_query=loriot&aq=f

R.I.P. Vicco von Bülow

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Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Mein Leben zurück

Mittwoch, 17. August 2011 | Autor:

Erinnerungen im Karton

Jeder sammelt irgendwo Erinnerungen, auch außerhalb des eigenen Kopfs. Ein wichtiger Bestandteil sind Fotos, die viele Leute sorgfältig in Fotoalben einkleben, andere sammeln sie unsortiert in Schuhkartons oder anderen Behältnissen. Ich bin nicht der Albentyp, deshalb hatte ich mir irgendwann drei faltbare Archivboxen besorgt, wahrscheinlich bei einem schwedischen Möbelhaus.

Ich war damals nicht so ein großer Fotograf, aber in der Box sammelten sich dann doch eine ganze Menge Fotos und Negative an, von den 50er bis zum Ende der 90er Jahre. Es war eine typische Erinnerungsbox, ein altes, nicht mehr genutztes Parteibuch, ein Adressbuch und ein paar Zeitungsausschnitte über meinen Vater hatten sich auch dorthin verirrt.

In den neunziger Jahren lebte ich mit A. zusammen bis ich Hanna kennen lernte und mich darauf hin von A. trennte. Vor fast genau zehn Jahren verließ sie unsere gemeinsame Hamburger Wohnung und nahm bei dieser Gelegenheit meine Erinnerungsboxen mit, komplett mit allen Fotos, die sich darin befanden.

In den folgenden Jahren habe ich A. mehrfach getroffen und häufiger um die Rückgabe der Fotos gebeten, leider vergeblich. Das Argument von A. wahr es, dass sie es nicht machen könne, denn dann hätte sie keinen Beweis mehr dafür, dass sie mit mir zusammen gewesen war. Vor ein paar Jahren brach dann der Kontakt ab in der Auseinandersetzung um andere Erinnerungsstücke und ich gab die Hoffnung auf, meine Erinnerungsstücke einmal wieder zu erlangen.

Heute an meinem Geburtstag erhielt ich dann einen internen Anruf in der Firma von einer Kollegin, die mit A. immer noch gut befreundet ist. Sie gratulierte mir zum Geburtstag und teilte mir mit, sie hätte ein große Plastiktüte von A. für mich. Natürlich holte ich sie mir dann recht bald ab.

Was ich fand in der Tüte war ein großes Paket, eingewickelt in Geschenkpapier mit einer großen Happy-Birthday-Schleife. Inhalt waren, ohne einen Kommentar oder ein Schreiben, meine Erinnerungsboxen mit allen Foto und Negativen.

Nja, sagen wir mal, es waren fast alle. Denn die gemeinsame Zeit und Fotos von A. waren sorgfältigst entfernt nach einer ersten Inspektion. Aber das ist vielleicht nicht so schlimm, denn obwohl ich eine ganze Menge Fotos gemacht habe in der Zeit, habe ich in den 90er Jahren mich mehr auf Videos verlegt und diese habe ich noch und plane, sie spätestens zur Pensionierung digitalisieren zu lassen.

Seit heute habe ich also mein Leben zurück. Zumindest ging mir das häufig durch den Kopf, angeregt durch einen Song von Wir Sind Helden, nämlich Guten Tag, ein Song von der LP Reklamation, in dem Judith Holofernes singt “Guten Tag, ich will mein Leben zurück”.

Ja, ich brauche nicht mehr an den Song zu denken.

Danke, A.!

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Suppe und Mucke 2011 – Soupport your Kiez

Dienstag, 16. August 2011 | Autor:

Am Samstag, den 20. August 2011 kocht der Kiez direkt vor unserer Haustür! Auf 550m Straße lädt das dritte Friedrichshainer Suppenfestival in der Sonntag-, Holtei- und Gryphiusstraße alle Interessierten, Feinschmecker, Aktivisten und künstlerisch Begabten auf eine musikalisch-kulinarische Weltreise.

An über 70 Ständen stellen Projekte, Vereine und Initiativen aus dem kulturellen, sozialen und politischen Bereich ihre Arbeit vor und laden die Besucher zum Kosten ihrer Suppenkreationen ein. Unzählige lokale aber auch internationale Künstler aller Stilrichtungen erhalten auf vier großen und einigen dezentralen Bühnen die Möglichkeit ihr Programm einem breiten Publikum zu präsentieren. (Programmstand: Das Lineup steht)

Nach dem großen Erfolg in 2010 mit 8.000-10.000 Besuchern und 80 Suppenkreationen, die zusammen mehr als 1500 Liter kostenloser Suppe ergaben, soll Suppe&Mucke im dritten Jahr als musikalisch-kulinarische Kulturinstitution von berlinweiter Bedeutung etabliert werden.

Suppe&Mucke versteht sich als Aufruf an alle Menschen, aufeinander zuzugehen, voneinander zu lernen, und sich zu vernetzen, um zusammen ihre Umwelt zu gestalten. Suppe und Musik als kleinste gemeinsame Nenner schaffen dabei eine Verbindung zwischen Menschen verschiedenster kultureller und sozialer Herkunft und bieten so dem Austausch von Meinungen und Ansichten eine Plattform. Das Fest ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation. Suppe&Mucke lebt gemeinschaftliches Engagement.

Suppe&Mucke wird getragen von einem stetig wachsenden Netzwerk sozio-kultureller und politischer Projekte, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen. Neben einem bunt gemischtem ehrenamtlichen Kernorganisationsteam bestehend aus 15-20 Menschen, tragen mehr als 50 weitere Projekte, Vereine und Initiativen durch Mitarbeit, Infrastruktur und Material zum gelingen des Festes bei. Am Festtag engagieren sich über 150 Freiwillige.

Formal-rechtlich wird das Fest seit 2010 vom gemeinnützigen Suppe&Mucke e.V. getragen. “Suppentopf Kiez”: Von Beginn an war das Kinderprojekt “Suppentopf Kiez” ein wichtiger Bestandteil von Suppe&Mucke. In Kooperation mit Schulen, Elternvereinen und Jugendeinrichtungen erhalten Kinder zwischen 10 und 14 Jahren im Rahmen von Ferienworkshops und bei der Gestaltung des Kindersuppenfestes die Möglichkeit sich kreativ in die Entstehung von Suppe&Mucke einzubringen. Bereits zu dritten Mal gestalten dabei Kinder das Kochbuch “Friedrichshainer Suppenküche”, in dem die beteiligten Projekte mit ihren leckeren Suppenrezepten verewigt werden.

Auf einer Diskussionsplattform, dem Beteiligungsforum, informieren verschieden Initiativen aus dem Kiez über aktuelle Entwicklungen und Probleme der örtlichen Stadtentwicklung. Es wird mit den Besucher diskutiert und gemalt und es werden Möglichkeiten der politishcen Partizipation aufgezeigt.

Es geht darum den Kiez und die Umwelt gemeinsam und nachhaltig zu gestalten und vor diesem Hintergrund ein buntes Fest zu feiern. Menschen sind eingeladen mitzumachen, mitzukochen und mitzufeiern.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Katzenvideos – die Zukunft des Internets

Dienstag, 16. August 2011 | Autor:

Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Beitrag über die Kittywood-Studios, den größten Produzenten von Katzenvideos im Netz.

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Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Carambolage

Freitag, 12. August 2011 | Autor:

Billardtisch

Über Jahre habe ich mich mit meinem alten Schulfreund A. zum Billardspielen getroffen. Nein, nicht das etwas brutale Poolbillard, wie es so heute meist vorzufinden ist, sondern wir spielten Carambolage, ein Billard ohne Taschen (Pockets), bei dem man mit der Spielkugeln mindestens zwei von den anderen Kugeln auf dem Tisch berühren muss.

Zum Spielen ingen wir dann in einen Billardsalon am Spielbudenplatz (Reeperbahn) auf St. Pauli. Dieser Salon befand sich im ersten Stock eines sehr zweckmäßig aussehenden Baus aus den 60er Jahren in einem etwa 500 qm großen Saal, in dem fast 20 große Carambolagetische aufgebaut waren. Im Laufe der fast 40 Jahre, in denen wir in sehr unregelmäßigen Abständen dort waren, nahm die Zahl der Spieler immer mehr ab, bis wir zum Schluss neben einer Gruppe Karten spielender Männer, bei denen es offensichtlich um hohe Geldbeträge ging, den Saal mehr oder weniger für uns allein hatten. Da war es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass der Salon eines Tages zu gemacht wurde und im Zuge der Gentrifizierung von St. Pauli in eine Partylocation umgebaut wurde.

Mittlerweile treffen wir uns mit zwei weiteren Schulkameraden so alle 4-6 Monate, und nachdem wir uns das letzte Mal beim Bowling amüsiert hatten, kamen A. und mir die Idee, es diesen Dienstag mit Carambolage zu versuchen. A. wollte das organisieren,  musste dann aber nach einer Recherche in Hamburg feststellen, dass kein Carambolagetisch aufzutreiben war und hatte doch resigniert einen Pooltosch reserviert.

Ich allerdings habe manchmal so etwas Besserwisserisches an mir und musste nachprüfen, ob es tatsächlich keinen Carambolagetisch gab. Und siehe, ich wurde in Hamburg-Harburg beim Billards B7 fündig. Nun, man muss allen Nichthamburgern sagen, dass der Stadtteil Harburg für die nördlich der Elbe wohnenden Hamburger eigentlich nicht so richtig zu Hamburg gehört, sondern eher auf dem Balkan platziert wird, auch wenn das Rathaus von Harburg nur 15 min mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof entfernt ist.

Für mich ist die Lage allerdings sehr praktisch, nur 10 Minuten von der Arbeit und meiner Hamburger Wohnung entfernt. Und allen hat Carambolage so viel Spaß gemacht, dass wir uns für November wieder am wahrscheinlich einzigen öffentlichen Carambolagetisch in Hamburg verabredet haben.

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Thema: Arbeitszimmer, Hobbyraum | Beitrag kommentieren

Flora und Fauna am Wochenende

Sonntag, 7. August 2011 | Autor:

Lilie

Den wohl vorerst letzten schönen Sommertag gestern hat die Lilie genutzt, um ihre erste Blüte zu öffnen. Hanna wollte eigentlich ihre Hand daneben halten, um die Größe zu demonstrieren, aber da ist dann Cooper als Freiwilliger eingesprungen.

Cooper bei der Lilie

Apropos Cooper: manchmal schafft er es ganz schön, seinen Bruder zu terrorisieren, aber andere Male sind sie dann ganz friedlich beieinander.

Camillo und Cooper

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Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Aufhören mit dem Aufhören

Freitag, 5. August 2011 | Autor:

Die Deutsche Bahn sollte mal langsam aufhören, sinnvolle Linien einzustellen. Heute kam ich in den Genuss einer Fahrt mit dem Regionalexpress von Greifswald nach Berlin. Also, eine Fahrt von drei Stunden mit einem Regionalexpress durch drei Bundesländer zu machen, das ist eigentlich schon eine Zumutung an sich. Wenn der Zug dann, wie heute, total überfüllt ist, fast jeder Fahrgast schweres Gepäck dabei hat, das in einem Regionalexpress einfach nicht vorgesehen ist, die Zahl der Sitzplätze durch Unmengen an Fahrrädern verringert wird, dazwischen sich noch ganze Schulklassen in den Zug drängen und die Durchsage kommt, dass der Zug mehr als 10 Minuten Verspätung hat “wegen hohen Fahrgastaufkommens”, das sehne ich mich dann doch in das letzte Jahr zurück, als noch täglich so 4-5 ICs nach Berlin fuhren, auch an einem normalen Wochentag. ICs sind bequemer, haben Platz für Gepäck und man kann Sitzplätze reservieren.

Die Überschrift über diesen Artikel soll allerdings noch eher auf etwas Anderes hinweisen. In besagtem RE habe ich auf meinem iPhone einen wunderbaren Artikel von Malte Welding gelesen mit dem Titel “Die Aufhörer”, der sich an all die Gutmenschen und Fundamentalisten richtet, die irgendeine Einstellung nicht nur für sich richtig finden, sondern so davon überzeugt sind, dass sie der Meinung sind, alle anderen auch zu dieser Einstellung zwingen zu müssen.

Der Artikel ist ein absolutes “Must-Read”.

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Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | 4 Kommentare

Nachtrag zum Wochenende

Dienstag, 2. August 2011 | Autor:

Diesmal weder mit Flora, noch mit Fauna. Aber dazu war das Wetter aber wirklich zu schlecht, da hatten weder Hanna noch ich Lust, zu den Pflanzen zu gehen, und auch die Katzen waren da eher zurückhaltend.

Dafür dann die Gelegenheit, innen einiges umzuräumen. Wir haben uns nämlich ein neues Bett gekauft, von dem schon die Matratzen und Lattenroste geliefert waren. Micha hat uns geholfen umzuräumen und er hat auch die Jalousien in Schlaf- und Gästezimmer montiert. Da das Wetter eines der berüchtigte Grillessen ausschloss, hatte ich aus Hamburg Matjesfilets mitgebracht, so wie man sie in Berlin sicher nur schwer bekommen kann: zur Matjeszeit ist auf dem Markt in Harburg ein Stand, der die Filets vor Ort ganz frisch aus den Matjes filetiert. Hanna hatte eine Sauce “Hausfrauenart” gemacht, saure Sahne und Crème fraiche, geriebene Schalotten und Apfel. Und dazu Pellkartoffeln, ein Genuss.

Am Sonntag hatten wir Besuch aus Süddeutschland von Steffi, Carsten, Charlotte und deren Freundin Franziska. Carsten fängt demnächst hier in Berlin bei einem Wissenschaftsverlag anfangen und Hanna will natürlich verkuppeln und hatte Bert mit Hannes von unten eingeladen, weil sie Carsten in der WG unter uns einquartieren wollte. Wie es aussieht hat das auch geklappt.

Und da immer noch kein Grillen angesagt war, hatte Hanna mich überredet, wieder Pizza zu machen. Drei Bleche hatte ich gebacken und alle sind alle geworden. So schlecht scheint das Eigenprodukt also wirklich nicht zu sein.

Gestern morgen ging es dann wieder nach Hamburg und ich hatte mich gefreut, nach dem geselligen Abend einen Sitz im Ruhebereich des ICE nach Hamburg gebucht zu haben. Mit der Ruhe war es dann allerdings nicht so viel. Ich verstehe ja, das Mütter mit Kleinkindern auch mal reisen müssen, es ist auch ganz normal, dass so ein Kleinkind dann auch mal schreit. Aber warum müssen sich diese Muttertiere mit ihren Kindern dann auch im Ruhebereich platzieren?

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Thema: Wohnzimmer | 14 Kommentare