Nachtrag zum Wochenende

Diesmal weder mit Flora, noch mit Fauna. Aber dazu war das Wetter aber wirklich zu schlecht, da hatten weder Hanna noch ich Lust, zu den Pflanzen zu gehen, und auch die Katzen waren da eher zurückhaltend.

Dafür dann die Gelegenheit, innen einiges umzuräumen. Wir haben uns nämlich ein neues Bett gekauft, von dem schon die Matratzen und Lattenroste geliefert waren. Micha hat uns geholfen umzuräumen und er hat auch die Jalousien in Schlaf- und Gästezimmer montiert. Da das Wetter eines der berüchtigte Grillessen ausschloss, hatte ich aus Hamburg Matjesfilets mitgebracht, so wie man sie in Berlin sicher nur schwer bekommen kann: zur Matjeszeit ist auf dem Markt in Harburg ein Stand, der die Filets vor Ort ganz frisch aus den Matjes filetiert. Hanna hatte eine Sauce „Hausfrauenart“ gemacht, saure Sahne und Crème fraiche, geriebene Schalotten und Apfel. Und dazu Pellkartoffeln, ein Genuss.

Am Sonntag hatten wir Besuch aus Süddeutschland von Steffi, Carsten, Charlotte und deren Freundin Franziska. Carsten fängt demnächst hier in Berlin bei einem Wissenschaftsverlag anfangen und Hanna will natürlich verkuppeln und hatte Bert mit Hannes von unten eingeladen, weil sie Carsten in der WG unter uns einquartieren wollte. Wie es aussieht hat das auch geklappt.

Und da immer noch kein Grillen angesagt war, hatte Hanna mich überredet, wieder Pizza zu machen. Drei Bleche hatte ich gebacken und alle sind alle geworden. So schlecht scheint das Eigenprodukt also wirklich nicht zu sein.

Gestern morgen ging es dann wieder nach Hamburg und ich hatte mich gefreut, nach dem geselligen Abend einen Sitz im Ruhebereich des ICE nach Hamburg gebucht zu haben. Mit der Ruhe war es dann allerdings nicht so viel. Ich verstehe ja, das Mütter mit Kleinkindern auch mal reisen müssen, es ist auch ganz normal, dass so ein Kleinkind dann auch mal schreit. Aber warum müssen sich diese Muttertiere mit ihren Kindern dann auch im Ruhebereich platzieren?

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14 Kommentare zu Nachtrag zum Wochenende

  1. Hanna sagt:

    Oh Oh wir sind zwar in dem Alter stolze Großeltern zu sein, aber so richtig gelingt uns diese positive Einstellung nicht wirklich

  2. susanne sagt:

    aber der Begriff „Muttertiere“ ist nicht schön und er degradiert die Mamas.

  3. Axel sagt:

    @susanne: Den Begriff benutze ich nur, wenn sich die Mütter auf keine anderen Menschen Rücksicht nehmen. Rücksicht wäre menschlich, alles andere ist Mutterinstinkt und den haben Tiere auch. Es gibt aber viele wunderbare Mütter.

  4. petra sagt:

    Ich brauch gar nicht viel zu sagen als grossmutter, deren Enkelkind oft von Hamburg nach Berlin und Berlin nach Hamburg reisen musste: Weil die NICHT-Muttertiere sich gemütlich im Kinderabteil breitmachen, das sowieso höchstens für 2 bis 3 Kinder Platz hat…

  5. Axel sagt:

    @Petra: Du würdest dich wahrscheinlich mehr um das Kind, und weniger um deinen Laptop kümmern.

  6. petra sagt:

    Ich habe nun mal keine Katze.

  7. Axel sagt:

    Diesen Kommentar verstehe ich in dem Zusammenhang gar nicht. Es ging um Mütter und Kinder in der Bahn!

  8. petra sagt:

    sorry,hab mich mal wieder angegriffen gefühlt und falsch verstanden,weil ich ein „Muttertier“bin.Klar,dass du das nicht böse meintest.

  9. Axel sagt:

    Da verweise ich auf meinen Kommentar oben mit der Nr. 3, da sich Susanne auch über den Begriff beschwert hat.

  10. petra sagt:

    DANKE !!

  11. petra sagt:

    axel,du hast Recht, es gibt fürchterliche Mütter, die sich nicht darum kümmern, ob ihr Nachwuchs andere Menschen belästigt. Ich achte immer darauf. Manchmal schwierig,aber selbstverständlich.Viele andere wollen Kinder haben,aber sich nicht drauf einlassen…

  12. susanne sagt:

    Lieber Axel,
    ich habe mich nicht beschwert. Ich habe nur zur Kenntnis geben wollen, daß ich mich als fürsorgliche Mutter angegriffen fühlte. Als Max noch ein Mäxchen war und wir auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angewiesen waren , haben Mütter wie ich Akkordarbeit geleistet damit die lieben Kleinen sich nicht langweilen und/oder anderen Mitreisenden auf den Geist gehen.
    Wir haben Mau-mau gespielt, unsere Kasperlepuppen mitgenommen, gelesen und gemalt. Auch dadurch fühlten sich manche belästigt/gestört. Ja, was soll man denn machen? Mund zukleben fällt ja wohl aus.
    Ich habe meinem Kind Benehmen vorgelebt und auch von ihm eingefordert. Insofern gebe ich dir und Petra Recht, letztendlich sind es die Erwachsenen, die bitte ein bißchen mehr Verständnis für Mamas mit Kindern aufbringen sollten, damit diese ihrer Pflicht, die Kinder zu erziehen, auch nachkommen können. Natürlich müssen diese auch ihre Mitmenschen respektieren .

  13. Axel sagt:

    Liebe Susanne, vielleicht sollte ich die Situation noch einmal genau schildern: da setzt sich eine Mutter mit ihrem Kind in den Ruhebereich, belegt mit dem Kinderwagen einen Rollstuhlplatz, obwohl zwei Rollstuhlfahrer im Wagen sind, die sich nicht trauen, den Platz zu beanspruchen. Und statt sich dauerhaft mit dem Kind zu beschäftigen, beschäftigt sie sich hauptsächlich mit ihrem Notebook und kümmert sich nur um das Kind, wenn es ein wenig zu lange lärmt. Ich halte das immer noch für unsozial.

  14. susanne sagt:

    Okay, das kann ich nachvollziehen und teile deine Meinung zum Verhalten dieses einen Menschen, dessen Verhalten ich dann genau so bewerten würde.

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