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Schweizer Krone

Sonntag, 4. September 2011 | Autor:

Schweizer Krone

Dagmar und Hans-Peter hatten uns darauf hingewiesen, dass in der Simon-Dach-Straße ein neues Schweizer Restaurant aufgemacht hat, die Schweizer Krone. Das ist nun wirklich einmal etwas Anderes unter den Bistros mit angeschlossener Küche oder den indischen Restaurants, wie sie sonst hier im Kiez zu finden sind. Deshalb entschlossen wir uns, das Restaurant und das Ambiente einmal anzutesten. Und nach Hannas Meinung hat Axel ja den Test für Restaurants: die Nachtischkarte ausprobieren und sehen ob da etwas Originelleres drauf ist als die üblichen Eisvariationen.

Also machten wir uns am Sonnabend auf, wohlweislich nach dem Essen, um dort den Nachtisch zu uns zu nehmen. Das Restaurant macht einen gemütlich gepflegten Eindruck und sticht gegenüber anderen Lokalitäten im Kiez schon mit den weißen Tischdecken und Stoffservietten hervor. Die Karte bietet neben eher ungewöhnlichen Gerichten wie Heidschnuckenbraten auch die Schweizer Klassiker Fondue und Raclette. Und ja, die Nachtischkarte war fein, ich bestellte mir einen warmen, leckeren und nicht zu süßen Schokoladenkuchen, während Hanna eine Nachtischvariation mit dreierlei kleinen Schleckereien bekam.

Schweizer Krone

Inh. Vlora Konjuhaj
Simon-Dach-Str. 32
10245 Berlin

Erster Test bestanden, wir können also mit Dagmar und Hans-Peter demnächst hier Essen gehen. Und zum Glück hatten wir unseren Hauptgang ja zuhause als erstes genossen, sonst hätte uns der unten stehende Spruch, den wir auf dem Rückweg sahen, vielleicht noch ein schlechtes Gewissen gemacht.

Nachtisch zuerst

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Wahlen in Berlin

Freitag, 2. September 2011 | Autor:

Ich muss sagen, dass ich in meiner vierzigjährigen Geschichte als Wähler doch schon mehrere verschiedene Parteien gewählt habe, in den letzten Jahren waren das meist die Grünen. Was ich aber noch nie angekreuzt habe, das ist die CDU oder eine Partei, die öffentlich erklärt, sich eine Koalition mit der CDU vorstellen zu können.

Das bringt mich bei dieser Wahl in ein Dilemma, denn die Grünen in Berlin halten durchaus eine grün-schwarze Koalition in Berlin für möglich. Meine Stimme einer Partei zu geben, die dann nicht ins Parlament kommt, da habe ich ein wenig Bauchschmerzen, SPD und die Linke sind für mich derzeit auch nicht allzu prickelnd.

Doch plötzlich eröffnet sich eine neue Möglichkeit: In den letzten Umfragen von vier verschiedenen Meinungsforschungsinstituten wird plötzlich die Piratenpartei extra aufgeführt und von einem mit 4, den anderen mit 4,5% vorhergesagt (Die Entwicklung der Umfragen für Berlin könnt Ihr hier nachlesen). Viele andere Berliner haben offensichtlich auch diese Bauchschmerzen, denn die Grünen sind seit dem Frühjahr von 30 auf ca. 20% abgesackt. Dass das nicht allgemein für die Grünen gilt, sieht man an den relativ stabilen Umfrageergebnissen für die am Sonntag stattfindende Wahl in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Grünen zum ersten Mal in den Landtag einziehen können.

Interessant ist es, was passiert, wenn es die Piraten dann in das Berliner Abgeordnetenhaus schaffen (aber auch nur dann): grün-schwarz wäre nicht mehr möglich, wahrscheinlich sogar nicht mehr rot-rot. Übrig blieben rot-grün oder rot-schwarz, wobei ich doch hoffe, dass Wowereit nicht mit der CDU koalieren möchte.

Insofern sollte man sich wirklich überlegen, die Piraten zu wählen, wen die Argumentation näher interessiert, sollte sich diesen Kommentar in der taz ansehen.

Und da wir gerade bei der Berliner Politik sind, möchte ich noch auf die morgen stattfindende Demonstration gegen Mieterhöhungen hinweisen.

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