Happy New Year – Frohes Neues Jahr
Samstag, 31. Dezember 2011 | Autor: Axel
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Samstag, 31. Dezember 2011 | Autor: Axel
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Donnerstag, 29. Dezember 2011 | Autor: Axel
Ich wusste bisher nicht, dass es Roller für Erwachsene gibt. Sie nennen sich Scooter, wie die Motorroller. Das folgende Video zeigt, wie man das Gerät zum Training für Jagdhunde verwenden kann. In der Regel lässt Antonia von zwei Hunden ziehen, aber Pini war nicht da, als das Video gedreht wurde.
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Donnerstag, 29. Dezember 2011 | Autor: Axel

So leer habe ich Friedrichshain noch nicht gesehen wie am ersten Weihnachtstag gegen 8 Uhr morgens. Auf dem Weg zur Bushaltestelle am Wismarplatz habe ich exakt eine Person und ein Auto gesehen. So Richtung Ostbahnhof und später Richtung Hauptbahnhof wurden es immer mehr Leute, interessanterweise hatte aber fast jeder Gepäck dabei und die S-Bahn wurde am Hbf. richtig leer.
Diesmal hatte ich aber nicht vor, einen Zug zu besteigen, sondern nahm meinen Opel Astra Kombi von einer großen Münchner Autovermietung in Empfang und fuhr direkt zurück nach Hause, um Hanna, leichtes Gepäck und ein paar Geschenke einzupacken. Und dann ging es ab nach Hamburg, aber nicht zur Firma, sondern zu meiner Schwester. Auf dem Weg vom Osten in den Nordwesten der Stadt Hamburg habe ich dann für Hanna noch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, am Hafen und die gesamte Elbchaussee entlang.

Ich dachte schon, wir seien zu spät für das Weihnachtessen bei meiner Schwester, aber im Gegenteil, wir waren die Ersten. Petra veranstaltet jetzt ein Familienessen, nachdem sowohl unsere Eltern als auch die ihres Mannes nicht mehr leben. Immerhin waren neben uns noch einige von Thomas Familie da, also die ersten 12 von 19 Köpfen, nachdem auch meine Nichte Vivien mit ihrem Sohn kam und uns ein wenig Kinderfreude beschert hat.

Nach der Pute gab es dann auch noch Kaffee und Kuchen mit 2 Torten aus der bekannten Tiefkühlbäckerei. Für uns hieß es dann aber weiter nach Hannover, wo wir dann zum Abendessen bei Antonia und Werner eintrafen, also Köpfe 13 und 14 trafen.
Das Haus der beiden liegt mitten im Wald und ist absolut ruhig, da war es dann kein Wunder, auch angesichts des Weinkonsums vom Vorabend, dass wir am zweiten Feiertag verschlafen haben. Um 9 Uhr aufgewacht, dabei war das Frühstück bei Hannas Cousin Volker schon um 9:30 Uhr angesetzt.

So gegen 10 Uhr waren wir dann doch da, und es gab ein englisches Frühstück mit Ei, Bacon, Würstchen und gegrillten Tomaten. Teilgenommen haben neben uns dann die restlichen 5 Köpfe. Ein kleines Glas Sekt war dann auch noch drin.

Ab zurück in den Wald, auch wenn Antonia und Werner beim Familienessen, na wo denn, in Hamburg waren. Wir hatten währenddessen Gelegenheit, die Jagdtrophäen zu bewundern. Hanna hat außerdem extensiv mit einem der Hunde, der zurückgeblieben war, geschmust.

Abends wieder viel Wein und Gänsebrust von der Graugans, etwas ganz Ungewöhnliches.

Nach einem kurzen Besuch bei Antonias Hengst Darius Gin es dann wieder nach Berlin, und so schön der Kurztrip war, freuen wir uns doch immer wieder, zu Hause anzukommen. Nach gut 800 km in zweieinhalb Tagen ist dann auch mal Ausruhen angesagt.

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Sonntag, 18. Dezember 2011 | Autor: Axel

Hanna freut sich mehr über meinen Urlaub, als es das Foto glauben macht. Überraschend bin ich schon am Donnerstag Abend gekommen, und jetzt haben wir dann 3 Wochen gemeinsam, ohne das Pendeln nach Hamburg.
Am ersten Abend war unsere sehr liebe Freundin Antonia und Hannas Schwiegerneffe, oder wie man das nennt, Carsten bei uns zum Damwildessen, ein Tier, das Antonia selbst erlegt hatte.

Jetzt haben wir erst einmal eine ganz entspannte Woche. Dann eine Woche Trubel mit Weihnachtsfeier bei meiner Schwester, Besuch in Hannover und dem Besuch von Michael und Depo bei uns in Berlin über Silvester.
Dann können wir uns noch fast eine Woche von der Aufregung erholen.
Natürlich freuen sich die Katzen auch, und wir sind froh, wenn wir nicht Türöffner spielen müssen, sondern alle Kater entspannt sind wie hier Cooper auf einem der roten Sofas.

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Sonntag, 11. Dezember 2011 | Autor: Axel

Mit Flora ist ja nicht soviel um diese Jahreszeit. Wie man rechts sehen kann, sind einige Pflanzen zum Schutz gegen den noch nicht gesehenen Frost verpackt und statt bunter Blüten gibt es die Weihnachtskugeln am Baum. Aus Plastik natürlich, denn unsere Kater betrachten den Baum als ihren Abenteuerspielplatz.
Natürlich nur, wenn sie nicht entspannen wie Camillo auf dem Bild untern.

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Dienstag, 6. Dezember 2011 | Autor: Axel
Morgen geht jemand in den Ruhestand, der mich mein ganzes Berufsleben begleitet hat. Nein, ich meine nicht Herrn Uhrlau, den Präsidenten des Verfassungsschutzes. Vor fast 35 Jahren hatte ich gerade die Prüfung für das Diplom in Mathematik und Informatik abgeschlossen und suchte nach einem Job, ursprünglich übergangsweise bis zur Gewährung eines Promotionsstipendiums. Da fand ich am schwarzen Brett an der Uni einen Zettel, auf dem eine Softwarefirma Studenten suchte, die sie zum Programmieren eines bestimmten, exotischen (wie sich später herausstellte) Rechners ausbilden wollte.
Ich dachte, dass das was wäre und machte dann einen Termin in der Firma ab. Und irgendwann stand ich dann vor diesem Altbau, in dem die Firma ihren Sitz in einer Hanburger Altbauwohnung in der Nähe der Universität hatte. Ich klingelte, die Tür ging auf und T. stand vor mir, die erste Person, die ich in meinem Berufsleben kennen lernen sollte. T. war und ist eine, ja, wie soll ich es sagen, alterslose Frau, die mich an gewisse typische Französinnen erinnert, schlank bis hager, was sie auch bis heute geblieben ist. Sie begrüßte mich freundlich, und wie es das Leben dann so wollte, gab ich den Antrag für mein Stipendium nicht mehr ab, sondern arbeitete zunächst als Angestellter und dann als Gesellschafter dieses Unternehmens, das basisdemokratische Ansätze hatte, so dass ich nach zwei Jahren auch Gesellschafter wurde, wie es auch T. war, die als Assistentin des GF und irgendwie auch als Mutter der Firma funktionierte.
Technisch waren wir gut, mit dem Verkaufen haperte es allerdings. Auch wenn das Produkt, von dem viele von uns so begeistert waren, eine frühe ISDN-Karte für PCs, es sogar in die Ausstellung des Deutschen Museums in München geschafft hatte, ging es mit unserer Firma den Bach hinunter und fast zeitgleich mit der Wiedervereinigung trennte ich mich von dieser Firma, um beratend im internationalen Bereich und später bei einer Multimediafirma der New Economy in Berlin zu arbeiten.
Aber die Internetblase platzte, das alte Netzwerk funktionierte, und so kam ich mit meinem jetzigen Arbeitgeber in Kontakt. Und wie es die Ironie des Schicksals wollte, übernahm dieser Arbeitgeber eine Firma, bei der T. mittlerweile gelandet war. Und morgen geht T. in den Ruhestand, auch bei mir wird das sicher nicht mehr lange dauern, und ich freu mich drauf, nicht wegen des Verlusts der Arbeit, sondern weil dann das Pendeln zwischen Hamburg und Berlin ein Ende hat. Die Zeit der gemeinsamen Arbeit hatte ihre Höhen und Tiefen, Freuden und Enttäuschungen, ich erinnere mich aber gerne daran zurück.
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