3 Tage – 19 Köpfe

Weihnachtsbaum

So leer habe ich Friedrichshain noch nicht gesehen wie am ersten Weihnachtstag gegen 8 Uhr morgens. Auf dem Weg zur Bushaltestelle am Wismarplatz habe ich exakt eine Person und ein Auto gesehen. So Richtung Ostbahnhof und später Richtung Hauptbahnhof wurden es immer mehr Leute, interessanterweise hatte aber fast jeder Gepäck dabei und die S-Bahn wurde am Hbf. richtig leer.

Diesmal hatte ich aber nicht vor, einen Zug zu besteigen, sondern nahm meinen Opel Astra Kombi von einer großen Münchner Autovermietung in Empfang und fuhr direkt zurück nach Hause, um Hanna, leichtes Gepäck und ein paar Geschenke einzupacken. Und dann ging es ab nach Hamburg, aber nicht zur Firma, sondern zu meiner Schwester. Auf dem Weg vom Osten in den Nordwesten der Stadt Hamburg habe ich dann für Hanna noch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, am Hafen und die gesamte Elbchaussee entlang.

Gedeckter Tisch

Ich dachte schon, wir seien zu spät für das Weihnachtessen bei meiner Schwester, aber im Gegenteil, wir waren die Ersten. Petra veranstaltet jetzt ein Familienessen, nachdem sowohl unsere Eltern als auch die ihres Mannes nicht mehr leben. Immerhin waren neben uns noch einige von Thomas Familie da, also die ersten 12 von 19 Köpfen, nachdem auch meine Nichte Vivien mit ihrem Sohn kam und uns ein wenig Kinderfreude beschert hat.

Torte

Nach der Pute gab es dann auch noch Kaffee und Kuchen mit 2 Torten aus der bekannten Tiefkühlbäckerei. Für uns hieß es dann aber weiter nach Hannover, wo wir dann zum Abendessen bei Antonia und Werner eintrafen, also Köpfe 13 und 14 trafen.

Das Haus der beiden liegt mitten im Wald und ist absolut ruhig, da war es dann kein Wunder, auch angesichts des Weinkonsums vom Vorabend, dass wir am zweiten Feiertag verschlafen haben. Um 9 Uhr aufgewacht, dabei war das Frühstück bei Hannas Cousin Volker schon um 9:30 Uhr angesetzt.

Sekt

So gegen 10 Uhr waren wir dann doch da, und es gab ein englisches Frühstück mit Ei, Bacon, Würstchen und gegrillten Tomaten. Teilgenommen haben neben uns dann die restlichen 5 Köpfe. Ein kleines Glas Sekt war dann auch noch drin.

Jagdtrophäen

Ab zurück in den Wald, auch wenn Antonia und Werner beim Familienessen, na wo denn, in Hamburg waren. Wir hatten währenddessen Gelegenheit, die Jagdtrophäen zu bewundern. Hanna hat außerdem extensiv mit einem der Hunde, der zurückgeblieben war, geschmust.

Hanna mit Pini

Abends wieder viel Wein und Gänsebrust von der Graugans, etwas ganz Ungewöhnliches.

Der Morgen danach

Nach einem kurzen Besuch bei Antonias Hengst Darius Gin es dann wieder nach Berlin, und so schön der Kurztrip war, freuen wir uns doch immer wieder, zu Hause anzukommen. Nach gut 800 km in zweieinhalb Tagen ist dann auch mal Ausruhen angesagt.

Antonia mit Darius

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Ein Kommentar zu 3 Tage – 19 Köpfe

  1. Hanna sagt:

    Es war ein sehr fröhliches und gefühlvolles Weihnachten und ich möchte mich nochmal bei allen Freunden und Verwandten und besonders bei meinem lieben Axel dafür bedanken, daß ihr uns sowas tolles ermöglicht habt.

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