Barcelona

Eigentlich ging es mir ja nach der überstandenen Erkältung noch nicht so richtig gut, und in der Nacht vor dem Abflug nach Spanien konnte ich vor Zweifel und Panik kaum schlafen. Auch am Morgen lief alles wieder ganz anders, besonders da Axel beim Anziehen übelst von der Hexe erwischt wurde. Ich konnte ihn dazu überreden eine meiner Schmerztabletten zu nehmen, es verhinderte aber nicht, das wir altersgemäß zum Einchecken humpelten.

Barcelona Sagrada Familla

Barcelona empfing uns mit viel Sonne und 13 Grad und wenn wir nicht beide nur schleichen würden, wäre es ein umwerfender Eindruck gewesen. Im Hotel hatten wir aber gleich einen tollen Empfang, denn es ist erst kürzlich eröffnet worden, ist fast ausgebucht und wir bekamen daher ein Zimmer im 4. Stock, mit direktem Blick aus die Gaudi-Kathedrale an der fleißig gearbeitet wird, seit ca. 1928 und für das man hier normalerweise 30 Euro extra pro Nacht zahlen muß. Das Zimmer ist sehr klar und modern eingerichtet, das Bad mit Regenschauer-Dusche und Handtuchwärmer ausgestattet und es gibt einen sehr sehr langsamen Internet-Anschluß im Zimmer. Es ist wahrlich ein Luxus-Hotel, besonders wenn wir zum Rauchen auf die Dachterrassegehen, mit Meeresblick, bequemen Stühlen und Liegen ausgestattet und wir dort den Bauarbeiten an dem Temple de Sagrada Familia zusehen können. Da Axels Hexenschuß absolut nicht besser wurde, blieben wir im Hotel und aßen an der Bar köstlichste Tapas und Axel legte sich denn wieder hin, um am nächsten Morgen fit zum Meeting gehen zu können.

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Das Tagesprogramm sah dann am Nachmittag eine Stadtrundfahrt und ein anschließendes Essen im Historischen Museum von Katalonien vor, so dass wir vorher noch ein bisschen unsere direkte Hotelumgebung erkunden konnten, und leider auf ein Nepp-Tappas-Angebot hereingefallen sind. Schlechtes, aber dafür um so teureres Essen. Dies ist aber das erste Mal seit 12 Jahren, das uns so etwas passiert ist.

Detail im Park Güell

Es machte uns nicht richtig ärgerlich, denn die Stadtrundfahrt brachte uns genau zu den Punkten, die ich auch am wichtigsten und interessantesten hielt. Als erstes ging es in den Gaudi-Park und die hervorragende Begleiterin , die sich als begeisterte gebürtige und stolze Barcelonerin erwies, erzählte uns sachkundig über die Architektur der einzelnen Stadtteile mit Schwerpunkt Gaudi und später, auf dem Monjuic, die Bauten zu den olympischen Spielen. Wir haben uns dann beide beim Parkrundgang etwas abgesetzt, denn die jungen Teilnehmer haben noch ein etwas anderes Bewegungstempo an sich. Ich bin sehr glücklich, das es gerade in letzter Zeit mehrere Berichte im Fernsehen über Barcelona gab, denn es ist wirklich eine einmalig schöne und verspielte Umsetzung von Natur in Beton, die eine besondere Atmosphäre in dieser Stadt verbreitet.

Hanna vor Barcelona

Das gemeinsame Essen dann am alten Hafen war geprägt von fröhlichen jungen Menschen, die alle offensichtlich Spaß und Neugier an anderen Menschen hatten und so sind wir recht müde und voller toller Eindrücke eingeschlafen. Ich bin sehr glücklich über diese wunderbare Möglichkeit so viel Neues zu sehen und zu erfahren und weiß sehr wohl, das dies keine Selbstverständlichkeit ist. Umso mehr kann ich es genießen, dies mit Axel zu erleben.

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2 Kommentare zu Barcelona

  1. manu sagt:

    Aber nächstes mal ohne Schüsse und Erkältungen,bitte!
    Toller Bericht!

  2. Pingback: Hannaxels Blog » Sagrada Familia «

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