Urlaub Tag 2: Eingewöhnung

Strand von Hendaye

Gestern Morgen hat es noch, wie auch am Sonntag, geregnet, aber dann verzog sich die Nässe, die Sonne kam hervor und lockte die ersten einsamen Läufer an den Strand. Hanna war mit den anderen kurz zu einem Spaziergang und zur Tischreservierung für das Abendessen unterwegs, während ich im Appartment blieb. Unterwegs hat Hanna an einem Stand auf dem Frühlingsfest eine warme Weste erstanden. Und, Zufall oder nicht, die war natürlich eine kanadische Produktion.

Nach einem gemütlichen Vormittag machten wir uns dann auf zum Einkaufen, denn die Vorräte mussten natürlich erst einmal aufgestockt werden. Als Weg wurde allerdings der touristische gewählt, unterwegs wurde auf dem Jaizkibel Halt gemacht.

Hendaye2012 Jaizkibel

Alle außer Hanna bewunderten die Aussicht, aber Hanna hat wohl nur Augen für den Fotografen dieses Bildes. Wer das wohl sein mag? 🙂 Im Hintergrund ist übrigens Hendaye Plage zu sehen, wenn man genau hinschaut, ist auch der 3,5 km lange Strand zu sehen. Und der Fluss, der sich zum rechten Bildrand zieht, bildet die Granze zwischen Frankreich und Spanien, wir befinden uns hier also auf der spanischen Seite.

Hendaye2012 Carrefour

Der Grund für uns, nach Spanien zu fahren, war ein großer Supermarkt, Carrefour, den Hanna und ich als sehr gut in Erinnerung hatten. Allerdings hatten wir diesmal das Gefühl, als sei er mittlerweile etwas herunter gekommen. Zum Beispiel war die Weinabteilung recht lieblos aufgebaut, während sie früher wunderbar im Laubenstildekoriert war und auf Tafeln auch Informationen zu einzelnen Weinsorten gab. Alles in allem wirkte der Laden insgesamt billiger, vielleicht ist das der Wirtschaftskrise in Spanien geschuldet, die zu einer gewissen Aldiisierung führt.

Hendaye2012 Bordershop

Auf dem Rückweg wurde ein Stopp eingelegt bei den „Bordershops“, in denen vor Spaniens Beitritt zur EU tatsächlich Duty Free Waren verkauft wurden und die jetzt auch noch vom Preisgefälle zwischen den beiden Ländern profitieren. Nostalgischerweise müssen wir dort immer losen Rotwein in den Kanister füllen lassen.

Abends waren wir dann gut essen, im La Cabane du PĂȘcheur , einmal um uns bei Michael für die Überlassung der Wohnung zu bedanken, dann weil er letzte Woche Geburtstag hatte, und zulatzt natürlich überhaupt. Hanna und ich nutzten Frankreich aus, sie aß als Vorspeise Foie Gras und ich konnte den Austern nicht widerstehen. Die anderen aßen durchaus konventionelle Gambas.

Hendaye2012 Austern

PS. Ich weiß, dass ich häufig die Tendenz habe, etwas „schief“ zu fotografieren. An meinem Mac kann ich da gut korrigieren, nur den benutzt Hanna zur Zeit, so dass ich auf meinen Bürocomputer angewiesen bin, der für die Bildbearbeitung nicht gerade optmal ausgestattet ist.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Dieser Beitrag wurde unter Hobbyraum veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.