Urlaub Tag 3: Von fünf auf vier

Hendaye2012 jachthafen

Gestern morgen bin ich mit Hanna noch einmal in die als Frühlingsfest getarnte Minibootsausstellung gegangen, weil ich tags zuvor etwas gesehen hatte (eine leichte Jacke mit Kapuze), was ich mir näher anschauen wollte. Von vorne gefiel mir die Jacke nicht, und wo landete ich dann? An dem Stand an dem Hanna ihre Kanadische Weste gekauft hatte. Dort erstand ich, passend zur Jahreszeit, eine wattierte Winterjacke, natürlich auch kanadisch. Allerdings zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis und eine Winterjacke hätte ichfrüher oder später doch gebraucht.

Mittags habe ich dann zusammen mit Elisabeth und Börje Michael zum Flughafen nach Biarritz gefahren, da er leider schon weg musste. Damit sind wir nur noch vier. Auf dem Rückweg habe ich dann den beiden die Küstenstraße gezeigt, die auf dem letzten Stück als eine der vielen Corniches in der Welt ausgewiesen ist. Bei der Ankunft in Hendaye Plage wurde uns die Zufahrt zu unserer Garage von der Polizei verwehrt. Als ich aber darauf hinwies, dass ich zur Garage möchte, meinte der Polizist etwas unwisch, dass das nicht ginge wegen eines Einsatzes der Pompiers, also der Feuerwehr. Wegen des Festes bedeutete das, ein ganzes Stück weit weg zu parken, und so gingen wir noch einmal über das Gelände und kamen dabei in den Genuss eines Mannes, der mit einem Jetski viele Kunststückchen vorführte, die meistens darin bestanden, dass er in voller Fahrt plötzlich abbremste, sich kopfüber ins Wasser fallen liess und an anderer Stelle vor, hinter oder neben seinem (Sport-?)Gerät wieder auftauchte.

Hendaye2012 jetski

Als wir dann am Appartment ankamen, war die Sperrung natürlich aufgehoben, aber die sofortige Abholung des Autos wurde auf heute morgen verschoben, da Hanna uns mit frisch gemachten Drinks erwartete.

Hendaye2012 elisabeth kocht

Danach bereiteten die beiden Frau das Abendessen zu (ja, diesmal klassische Rollenverteilung, aber so sieht es nicht immer aus). Elisabeth kochte und Hanna machte, wie so oft, die vorbereitenden Tätigkeiten, Schneiden von Knoblauch, Zwiebeln, Bacon, Pilzen usw.

Hendaye2012 Hanna schneidet

Es gab Coq au Vin, was man für Hanna und mich schon fast als traditionelles Gericht bezeichnen kann, wenn wir in Hendaye sind. Allerdings hatte das, was wir vorher kochten außer Huhn und Wein nichts mit dem klassischen Gericht zu tun, es gehören zum Beispiel Bacon und Pilze unbedingt dazu, wie uns Elisabeth belehrte und was ich auch nach intensiver Recherche im Netz (siehe zum Beispiel bei Petra Foede) nicht widerlegen konnte. Haben wir zwar vorher nicht benutzt, aber geschmeckt hat es damals wie diesmal.

Hendaye2012 coq au vin

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Eine Antwort auf Urlaub Tag 3: Von fünf auf vier

  1. wunderschöne Bilder, v. a. das erste!

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