Überraschung am Donnerstag

04.02.2013 (Mo.)

Morgens dachte ich noch, dass zwei Tage Stress vor mir lägen, aber das ergab sich im Lauf des Tages anders: keine Bitte um Beiträge, kein Korrekturlesen. Und am Abend dann die Nachricht, dass der Antrag abgegeben sei. Einen Tag vor der Deadline! So entspannt geht das meist aber nicht zu. Und unsere Chefin hatte eh gemeint, dass wir schon mehr als genug gemacht hätten.

07.02.2013 (Do.)

Die Arbeitswoche war ruhig und so beschloss ich, Hanna zu überraschen und einen Tag früher nach Hause zu kommen und einen Gleittag zu nehmen. Und die Überraschung war wirklich gelungen, Hanna hat sich riesig gefreut!

Ich habe mich dann aber erst einmal verzogen, da Hanna Besuch von einem Klassenkameraden hatte, der nach über 20 Jahren in Costa Rica wieder in Berlin aufgeschlagen ist. Viele Erinnerungen, von denen ich kein teil sein konnte. Das regt dann bei Hanna auch weitere Aktivitäten an wie ein Klassentreffen nach Jahren, wenn nicht Jahrzehnten.

08.02.2013 (Fr.)

So langsam geht der Winter einem auf das Teil, dass Kohlenträger oder Weihnachtsmann auf dem Rücken tragen. Wir beschlossen, auf den wöchentlichen Einkauf zu verzichten und uns gemütlich Zuhause zu verkriechen.

Schnee

Auch die Katzen haben bei diesem Wetter kaum Lust, den Balkon zu erkunden.

Millo

An dieser Einstellung zum Wetter ändert auch die wunderschöne schneebedeckte Landschaft nichts, die aus dem Zugfenster betrachtet im Sonnenlicht glitzert.

09.02.2013 (Sa.)

Nachmittags kam ein junger Mann vorbei von einem Verein, der junge Leute betreut, die für ein soziales Jahr nach Deutschland kommen. Wir überlegen ernsthaft, ein junges Mädchen aus Ecuador aufzunehmen, das ihr soziales Jahr im FEZ Wuhlheide machen möchte.

10.02.2013 (So.)

Heute ist waren wir mit Petra und Thomas im Dong-Xuan-Center, von dem ich vor kurzem schon einmal berichtet hatte. Diesmal wollten sich die beiden mal umsehen und gemeinsam beim Inder essen gehen, der uns so von seinem einzigartig authentischem Essen vorgeschwärmt hatte. Die Umgebung war sehr ungewöhnlich, sozusagen ein Verschlag in einer Gewerbehalle.

Inder

Das Essen wurde auf Plastiktellern serviert mit Plastikgabeln, das sehr gute Mangolassi kam aus dem Plastikbecher. Authentisch war das Essen, das muss man sagen, aber das heißt nicht, dass es besonders gut war, da haben wir in London aber viel besseres und ebenso authentisches indisches Essen bekommen. Nächstes Mal werden wir dort einen Vietnamesen ausprobieren, der, meist ein gutes Zeichen, sehr gut besucht war.

Nach dem Essen haben wir dann endlich einmal die Gelegenheit wahrgenommen, Thomas Berliner Zweitappartement in einer denkmalgeschützten ehemaligen Zigarettenfabrik am Bahnhof Pankow anzusehen. Ein wunderschönes Gebäude, außen nach Maßgabe des Denkmalschutzes renoviert, innen mit allem Komfort versehen. Absolut gut geeignet als Zweitwohnung. Obwohl die Gegend eher nichts für uns wäre.

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