Woche 9

25.2. (Mo.)

Diese Woche freut sich Besonders, da ich aus diversen Gründen Urlaub genommen habe, leider nicht, um in die Sonne zu fahren, sondern um Gesundheitliches und Technisches anzugehen.

26.2. (Di.)

Der einzige Tag in der Woche, an dem ich nicht in unserer schönen Dachwohnung schlafe. Ich habe einen Termin im Schlaflabor, um doch genauer nachzuschauen, ob und wenn ja, welche Schlafstörungen bei mir vorliegen.

Das Labor liegt in einer ruhigen Seitenstraße in Wilmersdorf im obersten Stockwerk eines Neubaues. Es wirkt wie eine riesige WG-Wohnung mit vielen Zimmern (vielleicht schon von vornherein auch auf WG geplant, denn laut Klingelschild sind auch WGs im Haus). Das spezielle ist allerdings eine Steuerzentrale mit vielen Monitoren im Flur, von wo die Schläfer von 3 Leuten überwacht werden.

Zum Glück waren alles Einzelzimmer, so dass ich nicht die Nacht mit einem Menschen mit heftigen Schnarchproblemen verbringen musste. Um 20 Uhr bestellt, wurde ich um 21:45 verdrahtet: Hirnströme zum Feststellen der Tiefschlafphasen, diverse Kabel inklusive Nasenschlauch zum Aufzeichnen der Atemströme und -bewegungen. Natürlich während der Nacht auch per Mikrofon und Kamera überwacht, ach ja, der Sauerstoffgehalt im Blut wurde auch noch per Oximeter gemessen. Zum Glück war alles drahtlos, so dass der Besuch der Toilette quer über den Flur mitten in der Nacht nicht zum Problem werden konnte.

27.2. (Mi.)

Um 5:45 Uhr wurde ich geweckt, bekam noch einen nicht so besonders tollen Kaffee und durfte dann gehen. Auf dem Weg nach Hause schaffte ich es dann nicht nur, mir einen der umständlichsten Wege auszusuchen, sondern auch noch in die falsche Richtung der Ringbahn einzusteigen, was ich erst nach 2 Stationen bemerkte und korrigieren konnte.

Am späten Vormittag schon bekam ich dann eine Rückmeldung meiner Ärztin, man wird wohl etwas unternehmen müssen (und können), auf jeden Fall war das wohl nicht meine letzte Nacht in dem Labor.

Am frühen Nachmittag fielen dann Netz und Festnetztelefon aus, was für mich aber keine Störung war, sondern das Zeichen, dass die Techniker unseren DSL Anschluss auf 50 MBit/s umgestellt hatten. Das hieß dann alten Router abziehen, neuen anschließen, konfigurieren einschließlich der Übernahme von Telefonbuch, WLAN-Namen etc. und Anschließen der Telefone. Ging dann aber letztlich doch erstaunlich reibungslos vonstatten, auch wenn hanna das sicher so nicht geschafft hätte.

28.2. (Do.)

Und noch eine begleitende Untersuchung gab es: meine Nasennebenhöhlen wurden auf Wunsch meiner HNO-Ärztin geröntgt. Hier gab es allerdings keine so schnelle Rückmeldung, die Praxis braucht von Donnerstag auf Montag, um den Befund auszustellen.

2.3. (Sa.)

Eigentlich war heute Doppelkopfspielen angesagt, das wurde aber auf die nächste Woche verschoben. Den hierfür angesagten Eisbeinauflauf haben wir allerdings trotzdem gekocht und wie immer genossen.

Einmal im Winter muss der sein, jetzt kann der Frühling wirklich kommen.

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Ein Kommentar zu Woche 9

  1. Karsten sagt:

    Ich habe den fabelhaften Eisbeinauflauf neulich auch nachgekocht. Schmeckt auch in Neukölln prima, Freunde und Nachbarn waren überzeugt. 😉

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