Bulletin

St. Hedwig Krankenhaus

Foto: Beek100 Some rights reserved

Eigentlich hasse ich diese Bulletins, sie werden mir langsam zu viel. Aber es ist ja so, dass Ihr die mangelnde Aktivität hier sicher bemerkt habt, deshalb hier einige kurze Worte zum „Warum“.

Seit April ging es mit meiner Verdauung nicht so dolle, aber man denkt ja, vor allem wenn man Türkeireisen gemacht hat, dass das eine vorübergehende Störung ist. War es aber nicht, es wurde schlimmer und schlimmer. Im Nachhinein muss ich mich wahrscheinlich bei meiner Bürokollegin für so manche Geruchsbelästigung entschuldigen.

Irgendwann wurde es mir doch zuviel, und ich suchte meine Ärztin auf. Die versuchte dann, mit einem Naturmittel (Trockenhefe) vorzugehen, half aber nicht. Ich hatte inzwischen schon eine Untersuchung angeleiert, aber eine Wartezeit von 3 Wochen in Kauf nehmen müssen, das wäre heute gewesen.

Also ging ich am Donnerstag vor Pfingsten zu meiner Ärztin und sagte ihr, sie solle mich ins Krankenhaus einweisen, um eine Koloskopie zu bekommen. Gesagt getan, da wird das Innere gereinigt und dann am nächsten Tag die Untersuchung durchgeführt. Und das Ergebnis hat die Ärzte im St. Hedwig so erschreckt, dass sie mich gleich für eine Woche da behielten, an den Tropf hängten und massive Medikation begannen: schwere Darmentzündung!

Schade nur, dass das genau der Tag war, an dem Michael und Depo aus London zu Besuch kamen. Ich war nicht da und sah sie dann statt an drei Tagen nur zu einem Besuch im Krankenhaus. Die Party am Pfingstsonntag musste ohne mich stattfinden.

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