Besuchswoche

01.07.2013 (Mo.)

Natürlich mussten wir auch mit Elisabeth und Börje ins Dong Xuan Center, um vietnamesisch zu essen. Dass Essen war exzellent, irritierend war es allerdings, dass auf allen Tischen anstatt Sojasauce Maggiflaschen standen. Und als Hanna dann nach Sojasauce fragte, bekam sie auch Maggi gereicht.

02.07.2013 (Di.)

An diesem Tag war ich gestresst, obwohl unser Besuch lauter Auswärtstermine hatte. Trotz Krankheit meldete sich die Arbeit dringend zu Wort.

03.07.2013 (Mi.)

Lachs, Zucchini und Co.

Wenn die Schweden da sind und es ist Mittwoch, dann werden Uwe und Frank, die Wirte vom Spinnrad eingeladen zum Essen, im Sommer zum Grillen. Das ist immer eine größere Operation, denn beim Bau des Fahrstuhls in unserem Haus hat natürlich niemand daran gedacht, dass ihn unter Umständen Leute mit Rollstuhl oder andere mit Kinderwagen benutzen können wollen. Geht nicht, die Tür ist einfach nicht breit genug, denn wer hat schon einen Rollstuhl wie sie ihn in Flugzeugen für die schmalen Gänge benutzt werden.

Zum Glück gibt es den „Stepper“ mit dem Uwe den Frank Stufe für Stufe in den 5. Stock hieven kann. Fast das größte Hindernis ist dann die Stufe zu unserer Terrasse, weil es erst extrem steil hoch geht und dann mit einem Plumps wieder runter. Wir sind immer froh, wenn es geschafft ist und wissen trotzdem, dass es auch wieder runter gehen muss. Das Zwischendrin ist es allerdings wert.

Diesmal habe ich wunderschöne Lachsfilets gegrillt (außer für Frank mit seiner Abneigung für Fisch, der bekam Hühnerbeine). Besonderen Anklang bekamen allerdings die Zucchinis, die ich im Anklang an dieses Rezept gemacht habe: Zucchini halbiere, die Hälften mit einem Messer einstechen, mit Olivenöl beträufeln, mit durchgepresstem Knoblauch bestreichen, frische Kräuter nach Geschmack auftragen und dann in Alufolie grillen bis gar. Hat allseits gut geschmeckt.

04.07.2013 (Do.)

Heute war dann der große Tag, an dem Hannas Schwester und Nichte kamen. Natürlich haben wir sie abgeholt, ich hatte extra einen größeren Wagen von Greenwheels gebucht, für den ich immerhin 4 Stationen mit dem Bus fahren musste. Und dann habe ich den Flug auf Flightradar24 verfolgt und angesichts der Zeiten den Wagen nach hinten verschoben und wieder zurückgebucht. Natürlich waren wir superpünktlich am Flughafen, der die Landezeit angibt, aber leider nicht die Zeit, zu der Leute mit Gepäck voraussichtlich ihre Koffer in Empfang nehmen können. Und Schönefeld ist sehr langsam mit den Koffern. Der Wagen stand dann etwas über eine halbe Stunde auf dem Kurzzeitparkplatz, was eine Gebühr von über 7 Euros ausmachte. Passte also alles zusammen, so kann SXF nur verdienen 🙁

Gegessen wurde nach der Ankunft dann Heringssalat. Gibt es aber ja auch in Kanada selten.

05.07.2013 (Fr.)

Heide und Hanna in Hartmanns Restaurant

Nadya hatte schon lange vor ihrer Ankunft einen Tisch in einem guten Lokal gebucht. Eigentlich wollte sie ins Adlon, aber das hatte zur Hochtouristenzeit für 3 Wochen geschlossen. Und so fiel die Wahl auf Hartmanns Restaurant in Kreuzberg/Neukölln (es wir immer gesagt Kreuzberg, aber der Verdacht besteht, dass es eigentlich Neukölln ist. Das Essen war ein 7-Gänge Menü mit passenden Weinen. Super geschmeckt, aber ich war froh, das nicht bezahlen zu müssen. Für den Preis hätte man einen guten Laptop kaufen können. Oder, Ursel, 4 Tickets für Paul McCartney und man hätte noch Geld für ein paar Übernachtungen übrig. 😉

06.07.2013 (Sa.)

Essen auf der Fete

Wenn Hannas Schwester und Nichte aus Kanada da sĂ­nd, ist natürlich Fete angesagt, im Sommer speziell „Grillfete“. Zum Glück hatten wir einige Grillspezialisten da, ich war also nicht, wie so oft, dafür zuständig. Alle haben sich bestens amüsiert, und nach langen Diskussionen mit Manu kam dann tatsächlich auch Hanna ins Bett, wie ich gehört habe.

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07.07.2013 (So.)

Ein Abreisetag ist immer etwas deprimierend. Heute war der Abschied angesagt für Elisabeth und Börje, und so hatten wir einen gemütlichen Resttag zuhause, nachdem die Schweden einen kleinen Spaziergang gemacht hatten. Das Essen sollte eigentlich Nadya machen, wie sie versprochen hatte, aber sie war mit ihrer Mutter sowie deren und Hannas adoptierten Neffen am See und zu Besuch in der Wohnen im südlichen Speckgürtel von Berlin. Und so war ich dann zum Grillen verdonnert, bevor wir beide die Schweden traurig, aber herzlich, verabschieden mussten.

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Ein Kommentar zu Besuchswoche

  1. Ursel sagt:

    Na da bleibe ich doch lieber bei meinen paar Urlaubstagen in Wien mit dem Konzert von Paul McCartney. Ich messe dem Essen – und schon gar 7gängigen Menüs – nicht halb so viel Vergnügen zu. Macht doch nur dick und ist hinterher weg… 😉

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