Nervig

Nervig 1: Als ich letzte Woche Montag in meine Hamburger Wohnung gehen wollte, plärrte plötzlich Jingle Bells los. Mein direkter Nachbar hart zwischen unsere Wohnungen ein Gadget platziert, das über einen Bewegungssensor feststellte, ob jemand im “Einflussbereich” war und legte los. Es rief ein leichtes Lächeln auf meine Lippen. Als das Ding am nächsten Morgen wieder losging, habe ich mit den Schultern gezuckt, doch beim dritten und vierten Mal war ich dann doch schon erheblich genervt. Mein Nachbar dann aber offensichtlich auch, denn am Mittwoch schaltete er glücklicherweise das Teil ab.

Nervig 2: Am Freitag bei der Rückkehr in Berlin fand ich folgende, schon fast absurde Szene vor: Auf einer Stufe im Erdgeschoss im Hauptbahnhof saß eine Frau, den rechten Arm ausgestreckt. Vor stand ein 4-5 Jahre alter Junge, auch den Arm ausgestreckt, offensichtlich der Sohn. Die beiden Hände waren ca. 15 cm auseinander. Und der Junge schrie: “Ich will aber, dass DU zu mir kommst!!” In einer Lautstärke, die den Bahnhofsbetrieb übertönte. Nach zwei Sekunden Pause: “Ich will aber…”. Zwei Stockwerke höher hörte ich immer noch dieses “Ich will aber…”, die xte Wiederholung und ein Ende schien nicht abzusehen.

Erfreulich: Seit Montag habe ich Urlaub, drei Wochen mit Hanna 🙂

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