Istanbul Tag 1: Anreise

Gestern um die Mittagszeit ging es los, mit den Pegasus Airlines, eigentlich ein Name, der mich zum Schreiben anregen sollte. Auswahlkriterium war allerdings neben dem Preis auch eine vernünftige Abflugzeit, die uns nicht mitten in der Nacht ankommen ließ.

Pünktlich um 17:55 Ortszeit kamen wir dann am Flughafen Sabiha Gökcen an. Der liegt etwa 50km von Istanbul entfernt und die Fahrzeit ist mit einer Stunde angegeben. Zunächst mussten wir aber erfahren, dass Istanbul eine volle Stadt ist. Bei der Passkontrolle mussten wir ca. eine halbe Stunde anstehen, bis wir an den ausdruckslosen Kontrolleuren vorbei waren, Personen, bei denen es einen juckt, sie zum Lachen zu bringen. Allerdings wird indirekt davor gewarnt, ein Schild wies darauf hin, dass alle Gespräche mit den Beamten aufgezeichnet würden.

Vorteil vom Anstehen war allerdings, dass unser Gepäck das x-te Mal schon das Band umrundet hatte und gleich greifbar war. Und auch der mit dem Hotel verabredete Transfer klappte, es stand jemand mit meinem Namen am Ausgang, ein 11-jähriger Junge (Nachfrage, er sah eher jünger aus) führte uns nach und nach zu einer Stelle, wo dann ein für uns exklusiver Minibus ankam. Und dann ging es los… in einen elendig langen Stau. Bis zur Bosporusbrücke mehr oder weniger im Schritttempo, da war ich froh den Transfer zum Pauschalpreis arrangiert zu haben, ein Taxi hätte viel an der Wartezeit verdient.

Nach der Brücke gab es dann allerdings eine kleine Stadtrundfahrt im Dunkeln, vorbei am Dolmabahcepalast, über die Galatabrücke, vorbei an der Yeni Camii, dem Bahnhof Sirkeci, bis wir schließlich in unserem Hotel unterhalb der blauen Moschee, dem Dilhayat Kalfa Hotel landeten. Da war es dann schon nach halb neun.

Nach kurzem Einrichten in unserem Zimmer machten wir uns dann noch auf den kurzen Weg zu einem Fischrestaurant in der Nähe, dem Mostra, wo uns sehr gute Verkäufer dann doch dazu brachten, mehr zu essen als wir wollten.

Mezze

Wie in der Türkei üblich, präsentierte man uns zunächst ein Tablett mit verschiedenen Vorspeisen, wir wählten vier, dazu einen leichten Rotwein. Eigentlich wäre uns das genug gewesen, wir ließen uns aber noch zu Garnelen überreden, die auch super schmeckten.

Erschöpft ging es dann ins Bett, in der Nacht begann dann aber die Katastrophe. Hanna musste das Essen auf allen möglichen Wegen los werden. Mir passierte nichts, obwohl wir exakt das Gleiche gegessen hatten, den ganzen Tag über. Also, entweder vertrug sich das Essen nicht mit Hannas Schmerzmitteln, oder ich bin immun von früheren Türkeibesuchen oder durch das Mittel, dass ich wegen meines Reizdarms nehmen muss.

Oder Hanna hat die schlechte Garnele erwischt.

Scampi

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