Seuchenwoche

Am Montag habe ich es nicht geschafft, zur Arbeit zu fahren. Also am Dienstag. Wenn ich von Berlin nach Hamburg fahre, ist mein iPhone meistens aufladebedürftig, dafür habe ich im Büro ein Kabel, an das es sofort nach der Ankunft angeschlossen wird. Um die Mittagszeit war ich für 10 Minuten aus dem Büro, ohne die Tür abzuschließen, danach war das Telefon verschwunden. Es gibt zwar eine Suche, aber das wusste der Dieb auch, denn das Telefon war gleich abgeschaltet. Obwohl am Donnerstag zuvor bei einem Projektmeeting, dass ich hatte, mindestens zwei Portemonnaies und eine Kreditkarte geklaut wurden, glaube ich, dass beides verschiedene Täter waren. So traurig es ist, ich glaube, dass mein Telefon von jemandem aus dem Haus entwendet wurde.

Natürlich verletzt einen das, aber es gibt notwendige Sachen zu tun: also beim Provider anrufen, SIM-Karte sperren, über die iCloud das Löschen der Telefondaten anfordern. Und da in der Telefonhülle auch Metro- und Greenwheelskarte waren, sich um beides kümmern. Hat mich schon in eine depressive Stimmung versetzt.

Die ganze Zeit tat mir mein rechter Fuß weh, ich hatte mich beim barfüßigen Anstossen am Gästebett wohl schwerer verletzt, als ich dachte. Merkwürdig nur, dass die Schmerzen weg waren, wenn ich den rechten Schuh auszog, was ich dann auch im Büro sofort tat. Erst am Donnerstag machte ich mal daran, den Schuh zu untersuchen, und siehe da, unsere Kater hatten mir einen Gruß im Schuh hinterlassen in Form eines Katzenspielzeugs, dessen Entfernung zum vollständigen Abklingen der Beschwerden führte.

Am Donnerstag gab es einen kleinen Lichtblick, es war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich draußen im Bolero Harburg einen Planter’s Punch genießen konnte.

Am Freitag hieß es dann, zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen aufzubrechen. Es galt, in Olten in der Schweiz die Firma Ionbond im Rahmen eines Projekts zu besuchen. Olten ist eine Stunde Autofahrt vom Flughafen Zürich entfernt.

Natürlich lohnte es sich nicht, dann wieder nach Hamburg zurück zu fliegen, also war für mich der späteste Flug von Zürich nach Berlin gebucht. Um nicht erst am Gepäckband in Zürich auf meinen Koffer warten zu müssen, bat ich darum, meinen Wochenkoffer gleich nach Berlin durchzuchecken. Kein Problem, versicherte man mir, aber ich habe dann beim Einchecken in Zürich doch noch einmal mit dem Checkin Rücksprache gehalten. Kein Problem sagte man, wird klappen.

Nach 22:00 in Berlin pünktlich angekommen fehlte allerdings mein Koffer, was fast eine zusätzliche halbe Stunde auf der Gepäckermittlung bedeutete. Zumindest konnte man den Koffer ermitteln und mittlerweile habe ich einen Anruf erhalten, dass er demnächst geliefert wird.

Muss nur noch, wie versprochen, mein Mobilfunkprovider anrufen, um die Lieferung eines neuen Telefons zu besprechen.

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Ein Kommentar zu Seuchenwoche

  1. Babs Prenzler sagt:

    Manchmal hat man einfach kein Glück – und dann kommt auch noch Pech dazu…Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich euch beiden ein schönes Wochenende!

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