2. und 3. Januar 2016

2. Januar 2016

Beim Aufstehen am Morgen fiel uns schone der leichte Schneefall auf, der uns im Laufe des Tages mal mehr oder weniger begleitete.

Da E2 einen Termin am Nachmittag hatte, machten wir uns kurz vor 10 auf den Weg zu O. und M. außerhalb von Stockholm auf dem Lande. B. machte sich nicht mit auf den Weg, den ich von vorher schon kannte: mehr oder weniger auf der Straße am Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie (Drottningsholm) vorbei bis es irgendwann nach links abgeht zu einem Reiterhof, der auch einer Freundin von E1. und B. gehört.

Ich hatte den Weg noch ganz gut in Erinnerung und wunderte mich deshalb, warum es plötzlich von diesem gespeichertem Pfad weg ging. Das gehörte dann aber zum gestern schon beschriebenen Nostalgietrip für E2, der Umweg führte unter anderem an dem Haus vorbei, in dem sie aufgewachsen war.

Bei O. und M. gab es dann nicht mehr so ein üppiges Essen wie die Tage zuvor, da waren wir dann einfach zu früh dran. Es gab Kaffee und eine spezielles Safrangebäck, das es traditionell zum Luciatag am 13.12. gibt, das Lussekatt.

Alle anderen dabei waren Reiter, deshalb ging es dann ab in Kälte und Schnee zur Besichtigung der nahe gelegenen Reitanlagen. Diese waren luxuriös, wie ich mir hab sagen lassen, aber da ich kein Pferdemensch bin sehen alle Ställe (zumindest von innen) für mich gleich aus. Die Aussenansicht war aber ganz schön: Schwedische Architektur im rieselnden Schnee, der auf dem Foto bei genauem Hinsehen zu erkennen ist.

Schnee im Reiterhof

Abends dann ein unkompliziertes Resteessen und dann früh ins Bett. Vorher haben wir noch ein für Hanna und E1 enttäuschendes Feature gesehen, dass einige reale Hintergründe zur Serie Downton Abbey geben sollte.

3. Januar 2015

Am Sonntag war dann nicht mehr viel zu machen. Wir waren vorher früh im Bett und dementsprechend früh auf. Nach einem schönen Frühstück wartete dann um die Mittagszeit das Taxi zum Flughafen.

Obwohl wir schon recht früh in Arlanda, dem Stockholmer Flughafen waren, war die Schlange vor der Gepäckabgabe schon recht lang und es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis ich dran war. Die Frau, die uns dann eincheckte, kümmerte sich mehr darum, dass Hanna nicht da war, sondern nur ihr Ausweis. Die Ausweise wurden eingescannt, die Bordkarten keines Blickes gewürdigt.

Das sollte sich etwas rächen, denn bei der Kontrolle der Bordkarten vor der Sicherheitskontrolle legt ich die zwei Karten vor. Hannas wurde anstandslos akzeptiert, bei meiner meckerte der Computer aber rum und meinte, dass sie nicht zum Flughafen passe, obwohl unsere Gepäckabschnitte beim Einchecken genau an diese Bordkarte geklebt wurden. Nicht ausgedruckt? Nee, es war die Karte vom Hinflug, die aktuelle steckte hinter Hannas.

Nicht genug, es hat mich auch noch der Zufallsgenerator für einen Sprengstoffcheck ausgesucht: kurz den Sensor an meine Kleidung und in meinen Rucksack gehalten und dann in den Analysator gehalten, natürlich kein Problem.

Es war bei leichter Verspätung noch genug Zeit, ein Bier und einen Imbiss zu besorgen, dann ging es auf den Flug in die Dämmerung und einen Sonnenuntergang, den Hanna mit ihrem iPad festgehalten hat.

Sonnenuntergang

Bei der Landung in Berlin gab es dann eine “Busposition”, das heißt wir wurden mit dem Bus zur Gepäckausgabe gefahren. Aus alter Erfahrung blieben wir fast bis zum Schluss im Flugzeug sitzen, die Alternative zum Sitzen im Flugzeug wäre das Stehen im Bus oder am Gepäckband.

Das letztere war noch lange genug, witzigerweise hab ich auf Swarm einen Ort gefunden, der die Situation ganz genau beschreibt:

Gepaeckband

Für mich war diese Einschätzung des Berliner Gepäckservices immer korrekt, ich weiß nicht, ob die mit zu wenig Leuten arbeiten oder mit dem Management, das auch für BER zuständig ist. Naja, fast eine Stunde nach Touchdown hatten wir dann unser Gepäck und konnten ab nach Hause.

Und nicht nur wir freuen uns jetzt hier zu sein, auch unsere Viererbande von Katern.

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