7. Januar

7. Januar

Es war mal wieder ein Arzttermin angesagt, ich musste mir ein Gerät für eine Langzeitblutdruckmessung abholen. Weil das Laufen wegen der Schneesituation doch etwas anstrengend war, hatte ich mich für die Busfahrt entschieden, in Berlin ist das eine Kurzstrecke bei 3 Stationen (sogar bis 6, aber bei mir waren es nur drei). Bei dieser Fahrt durfte ich mit Erlaubnis des Busfahrers mitfahren ohne zu bezahlen, er schien etwas gestresst. Vor mir stand eine Frau die auch einen Fahrschein haben wollte und ihm war im Automaten gerade das Papier ausgegangen. Er murmelte irgendetwas von “Ich weiß gar nicht, ob ich Reservepapier dabei habe” und “Fahren Sie doch einfach so mit”.

Auf dem Rückweg ging es zur Bank, um unsere Bargeldvorräte aufzufüllen. Zusätzlich hatte ich kurz vor Weihnachten einen Beutel Hartgeld (Spenden anlässlich der Vorstellungen des Vereins) bei der Sparkasse abgegeben und auf unser Konto einzahlen lassen. Vor dem Gang zum Automaten hatte ich bei Hanna gefragt, wieviel Geld denn auf unserem Konto eingegangen seien und sie nannte einen Betrag von ca. 500€. Habe ich natürlich brav abgeholt, obwohl ich mich gleichzeitig gewundert und gefreut habe. Zuhause stellten wir dann fest, dass Hanna den Kontensaldo genannt hatte und nich den Einzahlungsbetrag, der lag dann doch einiges unter 100€. Kann passieren.

Wieder zuhause, bekam ich die Nachricht, dass meine Ansprechpartnerin bei den Schülerpaten geändert hat und ich das Führungszeugnis an jemand anderes schicken sollte. Also eine Kontaktemail geschickt. Interessant war, dass ich in der Facebookgruppe der Studienstiftung eine Nachricht fand, in der eine Stipendiatin eine Vertretung suchte für die Nachhilfe bei einem türkischen Schüler in Neukölln während eines Auslandsaufenthaltes. Sie fragte mich allen Ernstes, was denn ein Führungszeugnis sei, nachdem ich erwähnt hatte, dass ich ein aktuelles habe. Eigentlich sollte das bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgeschrieben sein.

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