Kuba (Sechster Tag) – 11.3.2017

Der Samstag war ein ruhiger Tag. Wie immer waren wir früher als die Anderen auf und nahmen deshalb das Frühstück in unserer Casa ein, nicht wie am ersten Tag in einem Café. dem D’Next. Hanna las dann noch ein wenig. Ich machte mich zum gefühlt x-ten Mal auf, eine Karte für die WLAN-Hotspots in Kuba von der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft ETESCA zu erwerben,, da ich wenigstens von Zeit zu Zeit die Kommunikation mit der EU für einen laufenden Vertrag überprüfen musste. Ein paar Mal hatte ich es schon aufgegeben, da die Schlange vor dem Laden einfach zu lang war und sich nicht bewegte. Der frühe Sonnabend Vormittag war aber offensichtlich ein günstiger Zeitpunkt und nach etwa 20 Minuten Wartezeit hatte ich meine Karte für 5 Stunden Internetzugang (für etwa 7 Euro) in der Tasche.

ETESCA Internet

Ansonsten war nichts geplant mit der Gruppe, deshalb machten Hanna und ich uns auf zu einem kleinen Rundgang in der Altstadt um unsere Casa. Der erste, sicher typische Eindruck, ist im folgenden Foto zu sehen.

Straße in Havana

Unser eigentliches Ziel war das in der Nähe gelegene Bacardigebäude, das ursprüngliche Hauptquartier von Bacardi, das nach der Revolution aufgegeben wurde (Originaler Rum aus Kuba ist jetzt hauptsächlich unter dem Namen Havana Club erhältlich, auch wenn die Marke bereits 1935 eingeführt wurde). Hanna wollte das Gebäude unbedingt sehen, und obwohl wir nicht, wie erwartet, ein Museum vorfanden, Aber trotzdem, wir wurden in die Eingangshalle eingelassen und es waren wunderschöne Jugendstilelemente zu sehen.

Halle Bacardi

Die Eingangshalle.

Briefkästen

Briefkästen.

Aufzüge

Aufzüge.

Nach dem Besuch in dem Gebäude bewegten wir uns wieder in die Seitengassen. Hanna fand einen Obst- und Gemüseladen und wollte ein paar Limonen erstehen für die unvermeidlichen Mojitos. Der Preis war mit 5 CUC (etwa 5 Euros) wahrscheinlich etwas überteuert. Hanna hatte nur einen 10 CUC schein und wir bekamen einen 5er Schein zurück. Es war halt kein Touristenladen und da kann man es ja einmal versuchen, denn bei genauerer Inspektion von mir stellte sich das Wechselgeld als ein 5 CUP Schein heraus. Ein CUC entspricht etwa 25 CUP, das wäre also ein schlechtes Geschäft gewesen. Zum Glück hatte ich es bemerkt und wir bekamen dann das korrekte Wechselgeld.

Ein paar Meter weiter hatten wir dann Lust auf einen Drink, einen Mojito, und gingen in eine kleine Bar. Diese war mit vielen Fussballinsignien ausgestattet, unter anderem waren der 1. FC Köln und der FC St. Pauli vertreten. Der Besitzer spracht ganz gut Deutsch und es stellte sich heraus, dass er in Berlin geboren war als Sohn eine Diplomatenehepaares.

Mosaik

Auf dem weiteren Weg (zum Mittagessen) fiel uns dieses schöne Mosaik an einem sonst nicht besonders ausgezeichneten Haus auf.

Beim Mittagessen im (wenn ich mich richtig erinnere) Ruinas del Parque hatte Hanna mal wieder ihren Hummer und wir beide einige Mojitos,Die Location war schön, unter Bäumen, und es gab wie so häufig gute Musik. Zwei junge Katzen wurden von Hanna ausgiebig gefüttert, bevor sie vom Kellner mit einer vorbereiteten Wasserflasche immer wieder weggescheucht wurden.

Hanna hat sich dann zur Ruhe begeben und ich versuchte, in einem nahegelegenen Hotel eine Internetverbindung zu bekommen, leider vergeblich, da wollten offensichtlich viele Leute das Gleiche.

Abends waren wir alle dan wieder im Van Van, das mir diesmal auch die Gestaltung der Toilette auffiel.

Toilette im Van Van 1   toilette2.jpg   

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