Kuba (Zehnter Tag) – 15.3.2017

Für den ersten Tag in Trinidad hatte La Commandanta eine Stadtrundfahrt mit den Fahrradtaxis organisiert, eine Fortbewegungsart, bei der der Fahrer doch recht stramme Waden benötigt.

Nur um dem Gerücht vorzubeugen, dass es außer Fahrradtaxis und Oldtimern keine anderen Verkehrsmittel gibt, hier eine Auswahl.

Unsere Tour führte uns durch die „Vororte“ von Trinidad, durch die Straße, in der sich Schwarzmarkt konzentriert, hin zum Bahnhof, der leider nicht mehr genutzt wird, nachdem 1989 ein Hurrikan eine wichtige Brücke zerstört hatte und Trinidad damit vom nationalen Netz abgeschnitten hatte. Danach gab es eine Zeit lang noch Fahrten für Touristen, die aber auch vor 3 Jahren eingestellt wurden, wenn ich es richtig verstanden habe.

Danach ging es weiter zu einer Zigarrenfabrik, die von außen relativ unscheinbar aussah.

Drinnen waren allerdings einige Arbeiter und Arbeiteten mit der Herstellung beschäftigt. Und sie versuchten auch, Zigarren aus ihrem persönlichen Kontingent an uns (gegen konvertierbare Pesos) zu verkaufen.

Was ich allerdings in dieser Fabrik vermisst habe, war der Vorleser, der die Arbeiter bei ihrer doch etwas monotonen Arbeit unterhält.

Einen Halt gab es noch an einem kleinen Stand, der frischen Saft vom Zuckerrohr verkaufte, was offensichtlich selten, aber auch sehr beliebt war.

Uns allen war das nach einem Schluck zur Probe allerdings viel zu süß. Der Drink zum Abschluss der Tages hat uns viel besser geschmeckt.

PS: Die hinter Hanna zu sehende dunkle Gruppe von Männern waren wohl „Eintänzer“, die abends dann Touristinnen zum Tanz auffordern würden.

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