Augenlösungen (1.4. – 16.4.2017)

Es tut mir wirklich Leid, aber nach den vielen Fotos in Kuba habe ich es ein wenig aufgegeben, die nachfolgenden Wochen mit Bildern zu dokumentieren. Aber das wird sich wieder geben,

Nachdem ich drei Wochen meinen Nachhilfeschüler nicht getroffen habe, war es am 4.4. mal wieder soweit. Es gab allerdings nicht soviel zu tun, da es einerseits kurz vor den Ferien war und er andererseits gerade ein Praktikum in einer Kinderarztpraxis machte. Wir haben es kurz gemacht und uns auf die nächste Woche verabredet.

Hanna war die ganze Zeit recht nervös, denn am 6.4. hatte sie ihre Voruntersuchung für ihre Augenoperation am Tag darauf. Aber dann fand sie es doch gar nicht so schlimm, die Farbeindrücke beim Einsetzen der künstlichen Linse hatten fast einen psychedelischen Effekt. Es ist alles gut verlaufen und ich habe seitdem die Aufgabe, ihr Augentropfen mehrmals am Tag zu verpassen.

Am 11.4. hat mein Nachhilfeschüler M. versucht, unsere Stunde nach hinten zu verlegen, das konnte ich nicht, da ich später an dem Tag die Sitzung des Lenkungskreises vom Alumniverein hatte. Ich hatte aber leicht den Verdacht, dass M. seinen Vortrag über das Praktikum noch nicht angefangen hatte und deshalb Zeit brauchte. Ich habe dann eine Verschiebung um eine Woche angeregt.

Im Lenkungskreis habe ich Zahlen vorgelegt und wie immer war da ein Fehler drin, der die Zahlen für die Anderen unverständlich machte, konnte ich aber aufklären.

Am Gründonnerstag war ich bei meiner Ärztin. Alles war in Ordnung und sie war erstaunt, wie gut ich nach dem Kubaurlaub aussah. Sie war nach uns auch in Kuba, hatte aber eine ganz andere Art von Kuba erfahren: Aufenthalt in einem Touristenresort mit einem Tagesausflug nach Havanna.

Und dann war Ostern. Für den Ostersonntag hatten wir unsere Nachbarin Jenny eingeladen mit ihrem Freund und dessen Schwester. Die beiden Letzteren sind Griechen und ich war gespannt, wie unsere traditionellen Osteressen bei ihnen ankamen: Ich hatte einen Osterzopf gebacken, eine griechische Ostersuppe mit Lammleber gekocht und wie immer eine Lammkeule, diesmal zum ersten Mal mit der Niedrigtemperaturmethode, was bedeutete, dass ich die Keule  5 Stunden vorm Essen in die Röhre schieben musste. Der Osterzopf war mir gut, wenn auch etwas zu braun geraten, die Ostersuppe wie auch im letzten Jahr und die Lammkeule von unserem Biolieferanten war ausgesprochen gut.

Der ultimative Test war natürlich die Reaktion der beiden Griechen und die war ausgesprochen positiv. Das Osterbrot kam gut an, der Lammbraten war absolut zart. Und der Test mit der griechischen Ostersuppe ging auch gut aus, sie hatten sie seit Jahren nicht gegessen und sie wunderten sich, dass ein Deutscher sie so gut hinbekommt. Klar, in Griechenland wird sie in der Nacht von Ostersamstag auf Sonntag serviert, also bei uns etwas spät. Aber das Kompliment war nicht reine Höflichkeit, sonst hätten sie sich sicher nicht nachgenommen.

 

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