Oktober

Es ist jetzt Herbst. Da muss ich doch das Herbstgedicht von Rilke erwähnen:

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los. 

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein. 

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. 

***

Aber Melancholie Modeste hat auch was zum Herbst zu sagen:

 http://modeste.me/2018/10/01/herbst/

***

Vor unserem Kanadaurlaub hatten wir uns extra neue Koffer gekauft. Nach vier- oder fünfmal Umladen sehen sie jetzt so aus:

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