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Archiv für die Kategorie » Arbeitszimmer «

Doch noch Winter

Mittwoch, 1. Februar 2012 | Autor:

Jetzt ist es ja dann doch noch Winter geworden. Die Kälte ist noch nicht so schlimm, wie es die Medien mit ihrer ewigen Themensuche und entsprechender Übertreibung einen glauben lassen möchten. Dafür scheint die Sonne und so langsam merkt man auch, dass die Tage wieder länger werden.

Am Wochenende habe ich in Naumburg wieder Studenten dahingehend begutachtet, ob sie für ein Begabtenstipendium der Studienstiftung in Frage kommen. Anstrengend, aber auch anregend und spannend, besonders wenn man “fachfremde” Gespräche füren muss oder einfach in die Gruppendiskussionen der Studenten hinein lauscht.

Das ganze fand in der Jugendherberge Naumburg statt, in diesem Winter auch wieder tief verschneit. Das Zimmer ist ok, da wir als Mitglieder der Auswahlkommission nicht unser Bett selber bauen mussten, Handtücher gestellt bekamen und ein Vierbettzimmer für uns hatten.

Nur das Essen ist noch reichlich, aber sehr reichlich verbesserungswürdig.

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Ruhestand

Dienstag, 6. Dezember 2011 | Autor:

Morgen geht jemand in den Ruhestand, der mich mein ganzes Berufsleben begleitet hat. Nein, ich meine nicht Herrn Uhrlau, den Präsidenten des Verfassungsschutzes. Vor fast 35 Jahren hatte ich gerade die Prüfung für das Diplom in Mathematik und Informatik abgeschlossen und suchte nach einem Job, ursprünglich übergangsweise bis zur Gewährung eines Promotionsstipendiums. Da fand ich am schwarzen Brett an der Uni einen Zettel, auf dem eine Softwarefirma Studenten suchte, die sie zum Programmieren eines bestimmten, exotischen (wie sich später herausstellte) Rechners ausbilden wollte.

Ich dachte, dass das was wäre und machte dann einen Termin in der Firma ab. Und irgendwann stand ich dann vor diesem Altbau, in dem die Firma ihren Sitz in einer Hanburger Altbauwohnung in der Nähe der Universität hatte. Ich klingelte, die Tür ging auf und T. stand vor mir, die erste Person, die ich in meinem Berufsleben kennen lernen sollte. T. war und ist eine, ja, wie soll ich es sagen, alterslose Frau, die mich an gewisse typische Französinnen erinnert, schlank bis hager, was sie auch bis heute geblieben ist. Sie begrüßte mich freundlich, und wie es das Leben dann so wollte, gab ich den Antrag für mein Stipendium nicht mehr ab, sondern arbeitete zunächst als Angestellter und dann als Gesellschafter dieses Unternehmens, das basisdemokratische Ansätze hatte, so dass ich nach zwei Jahren auch Gesellschafter wurde, wie es auch T. war, die als Assistentin des GF und irgendwie auch als Mutter der Firma funktionierte.

Technisch waren wir gut, mit dem Verkaufen haperte es allerdings. Auch wenn das Produkt, von dem viele von uns so begeistert waren, eine frühe ISDN-Karte für PCs, es sogar in die Ausstellung des Deutschen Museums in München geschafft hatte, ging es mit unserer Firma den Bach hinunter und fast zeitgleich mit der Wiedervereinigung trennte ich mich von dieser Firma, um beratend im internationalen Bereich und später bei einer Multimediafirma der New Economy in Berlin zu arbeiten.

Aber die Internetblase platzte, das alte Netzwerk funktionierte, und so kam ich mit meinem jetzigen Arbeitgeber in Kontakt. Und wie es die Ironie des Schicksals wollte, übernahm dieser Arbeitgeber eine Firma, bei der T. mittlerweile gelandet war. Und morgen geht T. in den Ruhestand, auch bei mir wird das sicher nicht mehr lange dauern, und ich freu mich drauf, nicht wegen des Verlusts der Arbeit, sondern weil dann das Pendeln zwischen Hamburg und Berlin ein Ende hat. Die Zeit der gemeinsamen Arbeit hatte ihre Höhen und Tiefen, Freuden und Enttäuschungen, ich erinnere mich aber gerne daran zurück.

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Menschen: Der erzählende Taxifahrer

Donnerstag, 10. November 2011 | Autor:

Bevor ich das Hotel verließ, bestellte ich ein Taxi, das mich zu meinem Arbeitsmeeting bringen sollte. Langsam, fasst bedächtig kam es irgendwann und ich stieg ein.

Hinter dem Steuer saß ein leicht korpulenter Fahrer, ich schätzte ihn auf fast siebzig, leicht korpulent, mit verwaschener Jeansjacke. Besonders auffällig waren seine fast schulterlange, leicht fettige graue Haare. Eine Erscheinung, bei der ich unwillkürlich dachte, aha, ein verkrachter Altachtundsechziger. Dieser Verdacht sollte sich gleich bestätigen. Als ich nämlich mein Fahrtziel nannte, eine ortsansässige Pharmafirma, da öffnete er sozusagen sein Anekdotenbuch. Dabei fuhr langsam, fast bedächtig, wie um die Fahrt möglichst lange hinauszuzögern.

Er eröffnete mir, dass er mal Pharmazie studiert hatte, und das die Firma, zu der er mich brate, damals ein Diabetesmittel hatte, das unter anderem Namen, aber identisch, auch von einem Konkurrenten produziert wurde. Ach was, Konkurrent, die beiden kamen sich nicht in die Quere, sie hatten sich darauf geeinigt, dass die eine ihr Präparat nördlich der Mainlinie, die andere südlich verkaufen durfte, dass sei doch heute überhaupt nicht mehr möglich.

Das leitete auf das Heute über, dass er sich neulich eine Cortisoncreme für Hautprobleme besorgen wollte, weil er Salbe nicht möge und ein Präparat der Firma G., die durch einen Arzneimittelskandal bekannt geworden war in den 60ern, besonders gut fand und dass er seit 40 Jahren kannte. Als er in der Apotheke war und den Preis hörte, fiel er fast vom Sockel, sie sollte über 27 Euro kosten, obwohl die Materialien von den Kosten her im Centbereich lagen. Das wurde gefolgt von Mutmaßungen über die Methoden der Firma G., Konkurrenzprodukte zu verhindern.

Langsam näherten wir uns dem Ziel, aber es folgte noch eine Geschichte über alte Leute, die Medikament im Wert vom mehreren tausend Mark für schlechte Zeiten gehortet hatten und das nur möglich war, weil die Krankenkassen nicht kontrollierten. Und dass in einem Fall die Krankenkasse bei seinem Onkel angerufen hatte, ob der sich an eine Behandlung erinnerte, was er verneinte. Offensichtlich war es üblich, das alte Leute in den Zeiten vor der Chipkarte ihre Krankenscheinhefte prophylaktisch bei den Ärzten abgaben und diese sie auch nutzten, egal ob die Patienten kamen oder nicht. Nach dem Anruf der Kasse machte der Arzt jedenfalls seine Helferin an und sagte ihr, er hätte sie doch gebeten, auf die Todesanzeigen zu achten…

Wir waren angekommen nach gut 15 Minuten, und nur widerwillig entließ mich der Fahrer, es sah fast so aus, als hätte er mich gerne noch einige Zeit gefahren, nicht wegen des Fahrpreises.

Auf dem Rückweg hatte ich dann keine Gelegenheit, Geschichten vom Fahrer zu hören. Ich nahm die Straßenbahn.

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Durchblick?

Donnerstag, 27. Oktober 2011 | Autor:

Uni Rostock im Nebel

Der Nebel heute morgen ist sicher nicht die beste Voraussetzung für den Durchblick. Das ist aber nur physisch gemeint, beruflich habe ich den dann hoffentlich doch.

Die zwei Tage zeigen mal wieder die interessante Vielfältigkeit meines Jobs. Gestern Nachmittag habe ich ein agrarwissenschaftliches Forschungsinstitut im Hinblick auf ein geplantes Projekt zur Verbesserung der Lebensdauer und -qualität von Milchkühen beraten. Heute morgen dann war die berufliche Bildung in Äthiopien, Mosambik und anderen afrikanischen Staaten das Thema, gleich geht es um theoretische Informatik und den Abschluss bildet dann ein historisches Doktorandenkolleg.

Und dann, ja dann geht es ab nach Berlin zu Frau und Katern!

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An der schönen blauen Donau

Donnerstag, 29. September 2011 | Autor:

Steinerne Brücke Regensburg

Ich könnte auch sagen: in der Sonne am Regen. Der Titel bezieht sich also nicht auf Wien, sondern auf das Weltkulturerbe Regensburg. Das letzte Mal habe ich Fotos gemacht an einem regnerischen Morgen vor den Projektgesprächen, diesmal an einem sonnigen Altweibersommernachmittag nach dem Meeting.

Sonnenanbeter

Viele Leute nutzten die schöne Septembersonne, um sich aufzuwärmen. An einer andern Stelle wurde ein Fotoshooting mit einer schönen Flötistin.

Flötistin

Die schönen Altstadtdächer kamen in der spätnachmittaglichen Sonne so richtig zur Geltung.

Altstadt Regensburg

Natürlich macht sich dabei glänzendes Gold immer gut.

Altstadt Regensburg 2<p>Und nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang war dann eine Pause angesagt. Meine Wahl fiel auf eine typische Touristenfalle, den Hacker-Pschorr-Biergarten in einem schattigen Innenhof. Da könnt ich beobachten, wie amerikanische Touristen eine Bedienung in Dirndl und mit Dutt baten, für ein Foto zu posieren, wie ein deutscher Wissenschaftler humorlos und ernst mit seinen englischen Kollegen über

Währenddessen genoss ich meine bayerische Brotzeit (die ich immer gern nehme, wenn ich in Süddeutschland bin, im Norden ist die Abendbrottradition in Restaurants ja fast verschwunden). Dazu jahreszeitgemäß ein Oktoberfest Märzen.

Brotzeit<p>Und hinterher musste es dann aufgrund der Nähe zum Bayerischen Wald ein <a href=

Zum Abschluss musste es dann wegen des nahen Bayerischen Waldes ein Bärwurz sein. Tja, A., du hast mich mit diesem Getränk bekannt gemacht, ich kann es aber genauso gut allein genießen.

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Regensburg

Dienstag, 6. September 2011 | Autor:

Gasse vor dem Hotel

Eigentlich war ja nicht viel Zeit: am Sonntag war ich gegen 23 Uhr in Regensburg im Hotel, gegen 11 Uhr am Montag hatte ich einen Termin an der Universität bei den Chemikern, nachmittags sollte es dann weiter gehen nach Hamburg. Da ich die Stadt aber als recht schön in Erinnerung hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, am Montag Morgen einen kleinen Rundgang durch die Stadt zu machen.

Schon die Gasse vor dem Hotel (das sich übrigens in einem gotischen Bau befand) zeigt eine der malerischen Ecken der Innenstadt. Diese wird natürlich vom Dom überragt, der nicht nur wegen seiner Spatzen bekannt ist.

Regensburger Dom

Leider gibt es auch in Regensburg die in Deutschland so weit verbreiteten Bausünden aus den 60er und 70er Jahren, als die Stadtplaner auf Modernisierung um jeden Preis aus waren wie bei diesem Kaufhaus, bei dem es nicht hilft das seine Scheußlichkeit ein schönes altes Gebäude umrahmt.

Kaufhaus Regensburg

Das ist umso bemerkenswerter, als dass Gebäude aus der Nachkriegszeit andererseits auch schon denkmalswert haben und wieder belebt werden wie dieses typische Kino mit dem noch typischeren Namen, das Gloria, das den Leinwandvorhang an den Eingang verlegt hat.

Gloria Regensburg

Witzig wird es, wenn in der Altstadt eine Parfümerie versucht, ein wenig Pariser Flair in die Stadt zu bringen, dabei aber absolut keine Ahnung von der französischen Sprache hat.

Haut Couture Parfümerie Regensburg

Nach einem Blick auf einen wunderschönen Platz in der Altstadt war dann aber auch mein kurzer Rundgang leider schon wieder vorbei.

Platz in Regensburg

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Carambolage

Freitag, 12. August 2011 | Autor:

Billardtisch

Über Jahre habe ich mich mit meinem alten Schulfreund A. zum Billardspielen getroffen. Nein, nicht das etwas brutale Poolbillard, wie es so heute meist vorzufinden ist, sondern wir spielten Carambolage, ein Billard ohne Taschen (Pockets), bei dem man mit der Spielkugeln mindestens zwei von den anderen Kugeln auf dem Tisch berühren muss.

Zum Spielen ingen wir dann in einen Billardsalon am Spielbudenplatz (Reeperbahn) auf St. Pauli. Dieser Salon befand sich im ersten Stock eines sehr zweckmäßig aussehenden Baus aus den 60er Jahren in einem etwa 500 qm großen Saal, in dem fast 20 große Carambolagetische aufgebaut waren. Im Laufe der fast 40 Jahre, in denen wir in sehr unregelmäßigen Abständen dort waren, nahm die Zahl der Spieler immer mehr ab, bis wir zum Schluss neben einer Gruppe Karten spielender Männer, bei denen es offensichtlich um hohe Geldbeträge ging, den Saal mehr oder weniger für uns allein hatten. Da war es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass der Salon eines Tages zu gemacht wurde und im Zuge der Gentrifizierung von St. Pauli in eine Partylocation umgebaut wurde.

Mittlerweile treffen wir uns mit zwei weiteren Schulkameraden so alle 4-6 Monate, und nachdem wir uns das letzte Mal beim Bowling amüsiert hatten, kamen A. und mir die Idee, es diesen Dienstag mit Carambolage zu versuchen. A. wollte das organisieren,  musste dann aber nach einer Recherche in Hamburg feststellen, dass kein Carambolagetisch aufzutreiben war und hatte doch resigniert einen Pooltosch reserviert.

Ich allerdings habe manchmal so etwas Besserwisserisches an mir und musste nachprüfen, ob es tatsächlich keinen Carambolagetisch gab. Und siehe, ich wurde in Hamburg-Harburg beim Billards B7 fündig. Nun, man muss allen Nichthamburgern sagen, dass der Stadtteil Harburg für die nördlich der Elbe wohnenden Hamburger eigentlich nicht so richtig zu Hamburg gehört, sondern eher auf dem Balkan platziert wird, auch wenn das Rathaus von Harburg nur 15 min mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof entfernt ist.

Für mich ist die Lage allerdings sehr praktisch, nur 10 Minuten von der Arbeit und meiner Hamburger Wohnung entfernt. Und allen hat Carambolage so viel Spaß gemacht, dass wir uns für November wieder am wahrscheinlich einzigen öffentlichen Carambolagetisch in Hamburg verabredet haben.

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Aufhören mit dem Aufhören

Freitag, 5. August 2011 | Autor:

Die Deutsche Bahn sollte mal langsam aufhören, sinnvolle Linien einzustellen. Heute kam ich in den Genuss einer Fahrt mit dem Regionalexpress von Greifswald nach Berlin. Also, eine Fahrt von drei Stunden mit einem Regionalexpress durch drei Bundesländer zu machen, das ist eigentlich schon eine Zumutung an sich. Wenn der Zug dann, wie heute, total überfüllt ist, fast jeder Fahrgast schweres Gepäck dabei hat, das in einem Regionalexpress einfach nicht vorgesehen ist, die Zahl der Sitzplätze durch Unmengen an Fahrrädern verringert wird, dazwischen sich noch ganze Schulklassen in den Zug drängen und die Durchsage kommt, dass der Zug mehr als 10 Minuten Verspätung hat “wegen hohen Fahrgastaufkommens”, das sehne ich mich dann doch in das letzte Jahr zurück, als noch täglich so 4-5 ICs nach Berlin fuhren, auch an einem normalen Wochentag. ICs sind bequemer, haben Platz für Gepäck und man kann Sitzplätze reservieren.

Die Überschrift über diesen Artikel soll allerdings noch eher auf etwas Anderes hinweisen. In besagtem RE habe ich auf meinem iPhone einen wunderbaren Artikel von Malte Welding gelesen mit dem Titel “Die Aufhörer”, der sich an all die Gutmenschen und Fundamentalisten richtet, die irgendeine Einstellung nicht nur für sich richtig finden, sondern so davon überzeugt sind, dass sie der Meinung sind, alle anderen auch zu dieser Einstellung zwingen zu müssen.

Der Artikel ist ein absolutes “Must-Read”.

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Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | 4 Kommentare

Sommerfest

Mittwoch, 22. Juni 2011 | Autor:

TUHH,_Hamburg,_Germany,_pond,_from_south.jpg

Foto: Technische Universität Hamburg-Harburg, Germany, photo of the pond in the park taken by Magnus Persson from south on 1st of August 2005. Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Jedes Jahr an einem Mittwoch im Juni macht die Technische Universität Hamburg-Harburg ein Sommerfest mit Essen vom Grill und von vielen ausländischen Studenten sowie Livemusik und vielen Ständen, auch von unserer Firma, einer Tochterfirma der TUHH. Im Wesentlichen findet dieses statt um den obigen, recht schönen Innenhof mit Teich der Universität.

Im letzten Jahr war das Fest verregnet. Und auch in diesem Jahr gab es eine richtige Regensymphonie: es fing mit Sonnenschein an, dann folgte nach einer nieseligen, kurzen Ouverture (ja, ich weiß, die gibt es bei einer Sinfonie eigentlich nicht) ein kräftiger Starkregen, das Allegro, gefolgt von dem Adagio eines leichten Dauerregens, dieser wiederum abgelöst wurde vom Scherzo eines sehr kräftigen Gusses, und sie klang aus mit einem lang andauernden Vivacefinale. Dann schien wieder die Sonne.

Im nächsten Jahr wird es wohl nicht anders sein.

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“Geburtstagsgeschenk” von easyJet

Dienstag, 21. Juni 2011 | Autor:

Heute morgen bin ich zu reichlich unchristlicher Zeit in Berlin aus dem Haus, 5:20 Uhr, um einen Flug nach Kopenhagen zu erreichen. War auch rechtzeitig in Schönefeld, es lief alles normal, Boarding, das Flugzeug rollt zur Startbahn. Doch dann kam die Ansage des Kapitäns, dass es ein kleineres Problem gäbe, was sie mit Bordmitteln nicht lösen könnten und sie würden wieder an eine Standposition zurück, um den Lufthansaservice an Bord zu lassen. Die rätselten eine Viertelstunde, dann ging es schnell: wir mussten das Flugzeug verlassen, es stand als verspätet auf der Anzeige und dann plötzlich als gestrichen.

Meine Veranstaltung war damit gelaufen und Hanna durfte sich über ein unerwartetes Geburtstagsgeschenk freuen, denn ich war an ihrem runden Geburtstag bei ihr. Und wie sie sich riesig gefreut hat!

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Thema: Arbeitszimmer, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren