Ich
Freitag, 27. August 2010 | Autor: Axel
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Mittwoch, 11. August 2010 | Autor: Axel

In den warmen Tagen dieses Sommers habe ich es mir angewöhnt, einen Planter’s Punch nach der Arbeit im Bolero in Hamburg-Harburg zu trinken, ein Buch dabei, in das ich versinke, das ziemlich vollbesetzte Restaurant nehme ich nur nebenbei wahr.
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Mittwoch, 11. August 2010 | Autor: Axel

Ich habe ja schon mehrfach über die Schwierigkeiten berichtet, im Harburger Binnenhafen einen einigermaßen akzeptablen Platz für das Mittagessen zu finden. Deswegen waren wir schon gespannt, wie sich das gerade eröffnete Schwerelos & Zeitlos in unsere Planung einfügen würde.
Heute ging es also das erste Mal dort hin, denn die inoffizielle Eröffnung war erst vor ein paar Tagen. Im alten Palmspeicher gelegen, der vielleicht 200 oder 300 Meter von unserem Büro entfernt ist, wurde in den vergangenen Wochen heftig gewerkelt, um ein Konzept, dass schon seit einigen Jahren im s’Baggers in Nürnberg erfolgreich ist, in Hamburg-Harburg umzusetzen.
In diesem Restaurant wird das Essen und die Getränke nicht von einer Bedienung serviert, sondern direkt vor der Küche in ein Schienensystem an den Platz geschickt, nachdem man sein Bestellung an einem Computerterminal mit Touchscreen bestellt hat. Die Getränke gibt es dann allerdings nur in Flaschen, ein Alsterwasser, wie es der Kollege immer zum Lunch bestellt, stand nicht auf der Speisekarte und die Drehtische, mit denen man Essen und Getränke an seinen Platz bugsierte, waren noch reichlich schwergängig.
Die Kinderkrankheiten werden sicher noch behoben, vor der offiziellen Eröffnung Ende des Monats waren wir so etwas wie Betatester. Wir werden sicher den Mittagstisch noch einmal ausprobieren, da das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, aber es bleiben Zweifel, ob das Konzept auch am Wochenende und abends trägt.
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Mittwoch, 11. August 2010 | Autor: Axel

Gestern Abend hatte ich wieder mein relativ regelmäßiges Treffen mit drei alten ehemaligen Klassenkameraden. Diesmal trafen wir uns in den Riverkasematten am Hafen in Hamburg, eine Location, die einer der anderen schon einmal vorgeschlagen hatte, wozu ich aber meinte, mann solle dort nicht im Februar, sondern im Sommer hingehen. Dort war ich vor vier Jahren einmal und fand das recht gut.
Auh diesmal war der Vorschlag doch angemessen, wir saßen draußen unter einem Schirm, der uns vor dem kurzen Regen schützte. Das Essen und der Service war in Ordnung, wenn auch leicht zu teuer, aber die Erfahrungen, die andere gemacht haben, kann ich eigentlich nicht bestätigen.
Die Riverkasematten waren ein wenig auch angemessen. Sie haben nämlich eine Geschichte auch in unserer Schulzeit:
“Seit den 50er Jahren gab es in Hamburg die Riverkasematten in einem winkligen Gewölbe am Fischmarkt an der Elbe. “Da ging man die Stufen runter, und da waren die Riverkasematten mit einem sehr pikoresken Wirt, der von nichts ‘ne Ahnung hatte, aber ganz lieb war.” In den Kasematten wurden alle Stilrichtungen gespielt, von Oldtime über Swing bis zur modernen Musik. Die Konzerte waren durchweg gut besucht, auch Romy Schneider und Curd Jürgens waren dort zu Gast. Anfang der 70er Jahre wurde der Club geschlossen: “Die Riverkasematten wurden dann in den 80er Jahren noch einmal in der City wiedereröffnet, aber man kann die Geschichte nicht zurückholen und der Versuch scheiterte.”
Gut, jetzt ist es ein Restaurant, warum es allerdings mit dem Deppenbindestrich eröffnet wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben den Ausblick auf die Elbe und den Hafen genossen und sahen sogar die AidaAura aus dem Hafen auslaufen.

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Sonntag, 18. Juli 2010 | Autor: Axel
Wenn man so regelmäßig montags hin und freitags zurück pendelt, dann hat man eine bestimmte Art von Fahrgästen vor Augen: der Geschäftsmann oder die Geschäftsfrau, im Anzug (meist beide) mit einem kleinen Rollenkoffer, obendrauf die Laptoptasche festgeschnallt oder mit einem offensichtlich schweren Pilotenkoffer. Am Platz werden dann die Akten heraus geholt und bearbeitet, das Notebook aufgebaut und die Spreadsheets studiert. Neben den Computer werden ein oder zwei Smartphones platziert, oder sogar drei (was will man eigentlich mit drei Mobiltelephonen)? Und wenn nicht gearbeitet wird, wird entweder gedöst oder zumindest die FAZ gelesen, man hält sich ja am Laufenden.
Am Freitag kommen dann die Wehrpflichtigen dazu, in Tarnanzügen oder Kapuzenshirts mit riesigen grünen Taschen, wahrscheinlich vollgestopft mit der Schmutzwäsche, die unbedingt bei Mama gewaschen werden muss. Auch die bauen dann häufig ihre Notebooks vor sich auf, aber nicht um auf Spreadsheets zu starren, sondern um die Zeit mit einem Egoshooter, Fussballsimulation oder einem Spielfilm zu verbringen.
Mit Beginn der Sommerferien ändert sich das Szenario dann fast schlagartig. Die Geschäftsleute werden weniger, die Zahl der Rekruten tendiert gegen Null. Statt dessen erhöht sich die Zahl der Familien mit Kindern und die der Rentner, die Männer mit ihren beigen Hosen und blassblauen Blousons, die Frauen meist in praktischer Ferienkleidung, auch bei heißem Wetter immer eine regenfeste Jacke dabei. (Was bringt eigentlich Rentner dazu, ausgerechnet in der teuren Hauptreisezeit in den Urlaub zu fahren, sie müssen es doch nicht?).
Die kleinen Rollenkoffer weichen schweren Monstren, die kaum durch die Gänge passen, geschweige denn in eine Gepäckablage. Die Laptops werden ersetzt durch Kartenspiele, die FAZ durch Walt Disney’s Lustige Taschenbücher. Es werden Butterbrote ausgepackt, die sonst so aus der Mode gekommen sind, aber für Bahnfahrten ein Muss darzustellen scheinen. Thermoskannen oder mit Aluminium umwickelte Mineralwasserflaschen in einem verzweifelten Versuch, sie ein wenig kühl zu halten. Schwarze Bahncards 100 und Onlinetickets werden weniger und es nimmt die Zahl der konventionell im Reisezentrum gekauften Karten zu.
Da ist das Ehepaar mittleren Alters mit drei schweren Koffern, das mit der Bahn zur Aida fährt, um eine zehntägige Kreuzfahrt durch die Ostsee zu machen, und dabei Anlass zu der Überlegung gibt, dass die Aida vielleicht doch nicht so zwanglos in den Kleidungsvorschriften ist, wenn man für 10 Tage so viel einpacken muss. Die Koffer sind notdürftig im Gang abgestellt und der Mann am Servicecaddy (hieß das nicht früher Getränkewagen oder so?) räumt sie mit stoischer Ruhe hin und her, um mit seinem Gefährt daran vorbeizukommen.
Da ist die Mutter mit zwei Kindern, die sich Sorgen macht um ihren Anschluss an die Ostsee in Hamburg, sie sei ja nicht so weltläufig, sondern komme vom Dorf und fahre sonst immer nur mit dem Auto. Sie hat einen Platz reserviert und denkt, dass der Platz in dem vor ihr zum Stehen gekommenen Wagen ist, weil dort 11-78 steht und ihr Sitz die Nummer 47 hat, allerdings nicht im Wagen 5, sondern im Wagen 2. Zumindest läuft sie außen am Zug entlang, nach der Abfahrt findet dann immer eine kleine Völkerwanderung statt durch die Gänge, Leute mit schwerem Gepäck versuchen die ausgestreckten Füße der Sitzenden zu umfahren, eine Situation, die besonders heftig wird, wenn der Zug in umgekehrter Wagenreihung fährt und viele Leute die häufigen Durchsagen nicht so richtig einzuordnen wussten.
Da sind die beiden Frauen, die eine blind, die andere fast, die die anderen Gäste kurz hinter Hamburg fragen, wo man denn sei, und dann noch viele Fragen vor sich haben, denn sie fahren zunächst nach München, dann weiter in den Urlaub nach Oberammergau. Sie bestellen sich einen Kaffee und wundern sich, dass sie 5,40 € zahlen müssen, sie hatten gedacht, dass der Preis von 2,70 € für beide Kaffees galt.
Vollbesetzt ist der Zug, auch die Notsitze auf den Stufen der Eingangstüren sind belegt. Es riecht nach Aftershave und Schweiß, nach Parfum, Wurstbroten und Käsefüßen.
Zum Glück funktioniert die Klimaanlage.
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Mittwoch, 14. Juli 2010 | Autor: Axel

Das obige volkstümliche Lied fiel mir gestern ein, als ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben auf meinen Füßen in Mannheim stand (vorher bin ich nur auf Eisenbahn- oder Autorädern dort gewesen). Beide Flüsse habe ich gesehen, was kein Wunder ist, denn der Neckar mündet dort in den Rhein.
Viel Zeit hatte ich nicht, morgens die Fahrt nach Mannheim, nachmittags Gespräche beim Kunden, ein kleiner Spaziergang durch die Stadt, Essen und dann ab ins Hotel. Wenigstens hatte ich Zeit für den signifikanten Wasserturm. Und die Einkaufszone, denn ich hatte beim Aufbruch aus Berlin meine Wochenration an Hemden vergessen und musste dann für Ersatz sorgen: ein kurzärmeliges Hemd, ein Poloshirt und, angesichts des Wetters sprang noch eine dreiviertellange Hose dabei raus. Auf das schöne Barockschloss konnte ich leider nur einen kurzen Blick aus dem Taxi werfen.
Auffällig an Mannheim ist das gut ausgebaute Straßenbahnsystem, auch durch die Einkaufszone in der Heidelberger Straße fährt (nur) die Bahn. Andererseits ist der Fußgängerbereich nur sehr klein, auch in der Innenstadt fahren noch viel Autos und viele Straßen sind autogerecht ausgebaut, die Fußgänger stehen jedenfalls am Ende der Verkehrskette.

Um mir etwas Gutes zu tun, hatte der Kunde mich ins Dorint-Hotel gebucht und gesagt, die Rechnung übernähme die Firma direkt. Erklärung wegen des Treffens: ich hätte doch wohl Schwierigkeiten mit der Abrechnung eines 275€-Zimmers im (quasi-)öffentlichen Dienst. Als (Ex-)Hamburger sind mir Hotel dieser Kategorie ein wenig zu gediegen und das WLAN mit 15€ pro Tag zu teuer (wie gut dass es UMTS-Sticks gibt), aber das Frühstücksbuffet war dafür exquisit.
Der Kunde hatte mir gesagt, dass Hotel gehe auf ihn, ich hätte nur die Minibar zu zahlen. ich bin also brav am Morgen an die Rezeption und habe mein Bier und die Cola Light zur Zahlung angemeldet. Um so größer war die Überraschung, als mir gesagt wurde: “Ist schon in Ordnung, das geht aufs Haus!”
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Freitag, 9. Juli 2010 | Autor: Axel

Wenn man in Greifswald zu tun hat, kann es einem auf Schritt und Tritt passieren, dass man an historisch besondere Orte kommt. Unser gestriges Meeting fand im Konzilsaal des spätbarocken Hauptgebäudes der Greifswalder Universität statt. Dort ist die bekannte Galerie Greifswalder Professoren zu sehen, die Wilhelm Titel, ein Zeitgenosse Caspar David Friedrichs, zwischen 1831 und 1850 angefertigt hat. Interessant, wenn einem die Herren bei der Diskussion europäischer Projekte über die Schulter in den Kaffee schauen kann.
Da es gestern, wie überall in Deutschland, auch in Greifswald sehr heiß war, waren die Fenster sowohl zur Straße als auf den Innenhof weit offen. Plötzlich machte eine Kindergruppe im Hof kräftigen Lärm, worauf einer der Teilnehmer bemerkte: “Die Studenten in Greifswald werden auch immer jünger!”
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Montag, 28. Juni 2010 | Autor: Axel
Eigentlich finde ich das deutsche System mit der Abrechnung von Reisekosten mit Pauschalsätzen gar nicht so schlecht. Zu oft habe ich es erlebt, dass ich mit einer internationalen Gruppe irgendwo essen war und am Schluss die Gesamtrechnung der Einfachheit halber durch die Zahl der Teilnehmer geteilt wurde. Alle Nichtdeutschen brauchten dann eine Quittung, das Essen abrechnen zu können (mal abgesehen davon, dass 80% ihre Teilrechnung dann mit Kreditkarten zahlen wollten), die Deutschen haben dann ihre Pauschale.
Bis zum Ende des letzten Jahres war das dann auch mit der Hotelübernachtung in Deutschland sehr bequem. In der Übernachtung war das Frühstück mit eingeschlossen und im Gegenzug wurden mir dafür, dass die Firma die Rechnung erstattete, von der Pauschale ein Betrag von 4,50 € abgezogen. Soweit so gut, die Reisekostenpauschale ist ja letztlich nicht zum Verdienen da, sondern zur Erstattung der Mehrkosten.
Dann kam die FDP, senkte die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent. Nicht dass dadurch die Hotels billiger geworden wären, nein, für mich wurden sie meist teurer. Denn die FDP hatte vergessen, auch die Steuer auf das Frühstück auf 7 % zu senken. Dadurch muss bei einem Hotel mit eingeschlossenem Frühstück die Mehrwertsteuer auf das Frühstück extra ausgewiesen werden, und damit wird auch der Preis für das Frühstück transparent. Mehr und mehr Hotels ist das zu blöd, deswegen muss bei immer mehr Hotels das Frühstück extra bezahlt werden.
Die Steuersenkung der FDP hat also folgenden Effekt:
Eigentlich sind ein großer Teil der Leute die Dienstreisen machen, dem sogenannten Mittelstand zuzurechnen und damit die angenommene Klientel der FDP. Denen wird das Geld aus der Tasche gezogen (oder die Ernährung verschlechtert
)
Ich weiß, warum ich mich nicht dazu zähle.
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Donnerstag, 24. Juni 2010 | Autor: Axel

Die Tagung und dazu das 20jährige Bestehen der KOWI verschaffte mir die Gelegenheit an einem Empfang der bayerischen Staatsregierung teilzunehmen. Dieser fand auf der hoch über der Stadt Nürnberg thronenden Kaiserburg statt. Es führt ein steiler Weg hoch, aber da ich schon vorher einige Male in Nürnberg war, konnte ich das vermeiden und fuhr mit dem Taxi an aufgrund des sommerlichen Wetters heftig schwitzenden Tagungsteilnehmern vorbei mit dem Taxi direkt in den Burghof. Aber auch die eifrigen Bergsteiger wurden dann vom herrlichen Ausblick auf die Dächer der Stadt Nürnberg belohnt.

Der Empfang war auf 20 Uhr angesetzt, und wie das so bei solch einem Empfang üblich ist, begann er mit Dankes- und Lobesreden, erst der Präsident der Friedrich-Alexander Universität Nürnberg-Erlangen (wahrscheinlich einer der längsten Uninamen in Deutschland), danach eine launige Rede des Staatsministers für Bildung und zu guter Letzt redete die Vorsitzende der DFG und gleichzeitig Vorsitzende des KOWI-Trägervereins.
Es war erstaunlich, die Reden begannen nicht mit leichter Verspätung, wie meist üblich, sondern einige Minuten früher, sie strotzten vor mehr oder weniger gelungenen Fußballmetaphern. Und der Staatsminister verschwand auch nicht gleich nach der Rede, sondern der Dienstwagen stand auch gegen 22:30 noch auf der Burg.
Grund war die im Festsaal aufgebaute Großleinwand, auf der EU-Forschungsreferenten aus ganz Deutschland das Spiel zwischen Ghana und Deutschland beobachten konnten, was dazu führte, dass das aufgebaute Buffet weniger Zuspruch fand als sonst bei solchen Gelegenheiten.

Im Dunkeln ging es dann den steilen Weg hinunter in die Stadt, wo die Straßen voll waren von Menschen, die feierten, als wäre Deutschland schon Weltmeister geworden. Besonders in der Nähre des Hauptbahnhofs strömten die Massen von der Nürnberger Fanmeile, so dass die Polizei die Straßen für Fahrzeuge sperren musste.

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Mittwoch, 23. Juni 2010 | Autor: Axel

Nach absolut pünktlicher Ankunft in Nürnberg, wo ich an der KOWI-Bundestagung für EU-Förderung teilnehme, kam ich pünktlich am frühen Abend in Nürnberg an, obwohl die Deutsche Bahn mal wieder wegen eines Defektes einen Ersatzzug einsetzen musste.
Nach dem Einchecken ins Hotel wollte ich nur noch schnell irgendwo eine Kleinigkeit essen, ein Bier trinken und etwas Fußball schauen. Wie gut dass das Hotel nur ein paar Schritte von der Altstadt entfernt ist, wo fast jede Kneipe einen Fernseher aufgebaut hat. Bei Paulaner gab es ein gutes dunkles Bier. Dazu nutze ich es immer aus, wenn ich in Bayern, oder genauer, in Franken bin, dass es hier noch die Kultur der Brotzeit gibt, und bestellte mir Abendbrot in Form von Brot mit Jungschweinebraten: köstlich!
Das Fußballschauen lief dann aber eher mehr nebenbei, denn ich half einem Amerikaner bei seinen sprachlichen Problemen, einen lokalen Schnaps zu bestellen und kam mit ihm ins Gespräch. Dave ist ein Marketingberater aus der Nähe von Boston, der weltweit die Elektronikindustrie berät und sich als absoluter Europafan entpuppte, der für seine Deutschlandbesuche sogar eine Bahncard besaß, seine Kleidung nur in Europa kauft und dabei penibel darauf achtet, nichts aus chinesischer Produktion zu kaufen.
Es wurde ein netter Abend mit Gesprächen über Fußball, USA, Europa und alles mögliche.
Aus diesem Anlass ein kleiner Spot von John Cleese, der Amerikanern den Fußball erklärt.
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