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Archiv für die Kategorie » Gästezimmer «

Public Viewing

Sonntag, 4. Juli 2010 | Autor:

Oliver beim Public Viewing

Riesig hatte sich Hannas Großneffe Oliver auf das Public Viewing gefreut (übrigens ein englischer Ausdruck, den die Kanadier erst hier in Europa kennengelernt haben). Noch viel mehr gefreut hat sich vielleicht Sean, der Mann von Hannas Nichte Natasha. Besonders das Angebot im Cassiopeia, bei jeder gelben Karte einen Sauren auszugeben, hat er gerne angenommen. Leider war es ein sehr faires Spiel.

Und die deutsche Mannschaft tat ihr Bestes, um unseren Gästen einen schönen Nachmittag zu bescheren, Oliver musste sich seines deutschen Trikots nicht schämen. Und so etwas versteckt an der Hose hatte er auch den vierten Stern angesteckt. Vielleicht hilft es ja.

Oliver beim Pubic Viewing

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Schneeweiß

Montag, 3. Mai 2010 | Autor:

Blick aus dem Restaurant Schneeweiß

Gestern waren wir einmal wieder nach langer Zeit im Restaurant Schneeweiß, sozusagen als nachträgliches Geburtstagsgeschenk an Dagmar, die mit Hans-Peter die Tischrunde vervollständigte. Das Schneeweiß liegt von uns aus sozusagen um die Ecke in der Simplonstraße und bietet eine gehobene, etwas alpenländisch angehauchte Küche. Die Einrichtung ist nicht nur weiß orientiert, sondern auch die Fensterdekoration gibt einen stilisierten Hinweis auf die Berge, wie man im Bild oben sieht.

Das Essen war rundum gelungen, und es waren doch ein paar verhinderte Restaurantkritiker an unserem Tisch versammelt. Dazu gab es einen sehr süffigen Blaufränkischen aus Österreich, so dass der Abend rundum gelungen war.

Die Bedienung war dazu nicht nur sehr freundlich und aufmerksam, es gab noch einen Anflug von Familiarität, denn die junge Frau, die uns bediente, war vor einigen Jahren einmal unsere “Dachterrassennachbarin” und hatte damals auch die Gelegenheit, bei uns Lammkoteletts zu probieren.

Schneeweiss
Simplonstraße 16
10245 Berlin
Tel. 030/29 04 97 04

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Obolus

Sonntag, 11. April 2010 | Autor:

Obolus: Eine griechische Münze von eher geringem Wert. Wird häufig falsch geschrieben. Und wenn er bezahlt wird, offensichtlich auch häufig einfach aus dem Gedächtnis gestrichen.

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Frohe Ostern

Samstag, 3. April 2010 | Autor:

Ostergruß 2010

Karte via For iCards

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Navigation

Dienstag, 16. März 2010 | Autor:

Für meine Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern (ich will verschiedene Hochschulen und Forschungsinstitute kennen lernen) fand ich es durchaus eine gute Idee, einen Mietwagen zu nehmen mit einem Navigationssystem, um die verschiedenen Plätze zu finden, denn (noch) kenne ich mich überhaupt nicht aus. Ich nahm also in Berlin am Hauptbahnhof bei der Autovermietung mit der orangenen Farbe einen Ford Focus entgegen mit der gewünschten Sonderausstattung. Auch wenn sich mir die Bedienung des Gerätes erst nach kurzem Studium erschloss, geleitete es mich dann sehr zuverlässig nach Warnemünde in die Seestraße nach Warnemünde.

Als ich dann aber weiter wollte zum Leibnizinstitut für Katalyse und dann zum Hotel in Rostock, fing der Ärger an. Vielleicht hatte das System einen Riesenschreck bekommen, als es das Stadtteilschild von Lichtenhagen erkannte, jedenfalls fing es an zu spinnen. Es wollte mich immer wieder partout durch Fußgängerzonen, verkehrt in Einbahnstraßen, über Straßenbahntrassen oder quer durch Absperrpoller geleiten, und wenn ich mich weigerte, fing es an, mich zum Wenden aufzufordern. Erst als ich bewusst gegen die Richtung fuhr, die mir angezeigt wurde, und weit genug weg von der Verwirrstelle war, fand das Gerät den Weg zum Institut.

Beim Hotel packte es dann noch einen drauf: Erst geleitete es mich stumm am Hotel vorbei, forderte mich dann zum Wenden auf und meinte dann plötzlich, das Ziel sei erreicht und läge rechts. Verblüfft schaute ich hin, aber fand kein Hotel, geschweige denn ein Gebäude. Zum Glück sah ich noch einmal nach links und siehe da, da war das Hotel. Allerdings durfte ich nicht links abbiegen oder halten, fand dann aber doch selbst hin (über eine kleine, parallel verlaufende Straße9.

Jetzt kann man natürlich über die Versagensgründe spekulieren. Es war schon verwunderlich, dass diese sich häufig etwas luxuriös gebende Vermietung ein Gerät von Aldi (Medion) eingebaut hatte, was wohl nicht der Spitzenklasse zuzurechnen ist. Wahrscheinlich vergisst der Dienstleister auch, dass, einmal eingebaut, so ein Gerät auch Updates braucht, um über neue Straßenverhältnisse und -führungen informiert zu werden. Am wahrscheinlichsten finde ich aber, dass irgendwelche Businessmieter die Update-CD austauschen bzw. klauen, um sich selbst den Preis dafür zu sparen.

Dafür konnte ich dann abends am alten Hafen in Rostock eine exzellente Pizza mit Schinken und Zwiebeln, die wieder Erinnerungen aufkommen ließ. Diese Erinnerungen sollen aber Teil eines anderen Artikels werden. Deshalb zum Abschluss der Blick von Restaurant auf den Rostocker Hafen im Abendlicht.

Hafen Rostock im Abendlicht

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Abschied vom Winter

Samstag, 6. März 2010 | Autor:

Grünkohl mit Kassler und Kohlwurst

Gestern gab es noch mal ein richtiges Winteressen, nämlich Grünkohl mit Röstkartoffeln, Kassler und Kohlwurst. Und da es Hanna mit dem Winter nicht so gut geht und sie nur sehr ungern das Haus verlässt, hatte Hans-Peter alles vorbereitet und in Backschläuchen zu uns nach Hause gebracht und das Essen fertig gemacht, kurz nachdem ich von der Woche erschöpft aus Hamburg gekommen bin. Er hatte auch richtig schöne, “feine” Kohlwurst aus Norddeutschland importiert, den in Berlin mit der mangelnden Tradition des klassischen Grünkohlessens ist so etwas nur sehr schwer zu finden. Danke, Hans-Peter und Dagmar, das haben wir ganz selten, dass wir bei uns zu Hause so verwöhnt werden, da konnte sogar ich einen sehr netten Gästeabend genießen, obwohl ich mich meistens erst einmal auf das Sofa verkrieche, wenn ich zum Wochenende in die Gryphiusstraße komme.

Ich glaube auch fest daran, dass es unser Abschiedsessen für den Winter war und dass wir vor November oder Dezember nicht mehr in den Genuss dieser Winterspezialität kommen werden. Der Frühling kommt bald!

Hanna wird von Hans-Peter bedient

Daran können auch die Meteorologen mit ihren Vorhersagen nichts ändern.

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Apartment gesucht

Dienstag, 5. Januar 2010 | Autor:

Hannas Familie möchte diesen Sommer aus Kanada kommen: ein Paar mit Kind ca. 10 Jahre, sowie zwei einzelne Frauen. Zeitraum wäre ungefähr 24.6.-6.7.2010. Weiß jemand der geschätzten Leser für diesen Zeitraum ein Ferienapartment nicht weit von der Gryphiusstraße, Preis bis ca. 120 Euro pro Nacht. Tipps bitte in den Kommentaren oder per Mail an Hanna oder mich (siehe “Über uns”).

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Frohes Neues Jahr

Donnerstag, 31. Dezember 2009 | Autor:

Silvester 2009

Mit diesem Bild, aufgenommen am Silvestermorgen 2009. wünschen wir allen Freunden und Lesern einen guten Rutsch und ein gesundes und schönes Jahr 2010.

Nachtrag: Für Radfahrer sicher nicht das schönste Wetter, einen habe ich heute gesehen, wie er sich durch den Schnee kämpfte. Die anderen lassen ihr Fahrgerät stehen:

Fahrräder im Schnee

(aufgenommen im Hinterhof unseres Hauses in der Gryphiusstraße).

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Vor dem Pausenende

Samstag, 5. September 2009 | Autor:

Heute hatten wir vormittags noch einmal die Bude voll. Zum einen war Susanne da, die Züchterin unserer beiden kleinen grau-blauen Racker, zum anderen meine Schwester Petra und ihr Mann Thomas, die gestern zu einem Ball in der russischen Botschaft eingeladen waren. Komplett wurde die Gesellschaft durch meine Nichte Vivien (Petras Tochter) mit ihrem Sohn Milo Mathis. Thomas war übrigens am Donnerstag im Hamburger Abendblatt zitiert.

Und am Montag ist die FerienKrankheitszeit vorbei, es geht wieder nach Hamburg zur Arbeit.

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Ausflug

Montag, 24. August 2009 | Autor:

Michael in Schlepzig

In der letzten Woche hatten wir unseren lieben Freund Michael zu Besuch aus London. Der Besuch war schon lange geplant und deshalb hatte Hanna ihm auch nichts von meinem Krankenhausaufenthalt erzählt, denn er hätte bestimmt abgesagt.

So hatten wir eine schöne Zeit mit viel gutem Essen und einigen Sachen, die Berliner hauptsächlich dann machen, wenn Besuch da ist. So hatte Michael den Wunsch geäußert, in den Spreewald zu fahren. Ich selber hatte das als eher unschön und sehr touristisch rummelig in Erinnerung, da ich bisher nur einmal dort war, und das in dem zentralen Anlaufpunkt, Lübben oder Lübbenau. Lübbenau hat den größten Hafen im Spreewald. Unser Kahnführer an diesem Tag (natürlich haben wir eine Kahnfahrt gemacht) erzählte, dass zu DDR-Zeiten mit staatlich gelenktem Tourismus alle Leute, die einen Spreewaldausflug machen wollten, dorthin dirigiert wurden, so dass dort fast etwas wie eine Tourismusfabrik entstand.

Kahn im Spreewald

Nach etwas Recherche im Netz entschied ich mich, nach Schlepzig zu fahren, einem noch relativ beschaulichen Ort im Unterspreewald. Dieser Ort hat einen kleinen Hafen, wo vielleicht 8 oder 10 Kähne liegen, wenig Andenken- und Gurkenstände. Die zweistündige Kahnfahrt war sehr beschaulich, wir haben nur einen anderen großen Kahn gesehen unterwegs. Natürlich haben wir stilvoll konsumiert mit Rotkäppchen für Hanna und Michael (ich als Autofahrer mit Apfelschorle). Und ich muss sagen, mir hat das sehr gut getan, ich komme immer mehr auf die Beine (allerdings habe ich morgen noch mindestens 4 Stunden Untersuchung vor mir auf der Suche nach den Gründen für meinen Zusammenbruch).

Schlepzig selbst hat ein Bauernmuseum und eine kleine Brauerei mit angeschlossenem Restaurant, die Umgebung ist Biosphärenreservat, es ist also ein Ort, der durchaus einen Besuch wert ist. Zu guter letzt hatte uns der Kahnführer auch noch ein sehr schönes Restaurant empfohlen, das ein sehr gutes, solides Mittagessen bot (tatsächlich sogar mit echt selbst gestampftem Kartoffelpüree).

Imbiss im Spreewald

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Thema: Gästezimmer, Vorgarten | 2 Kommentare