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Carambolage

Freitag, 12. August 2011 | Autor:

Billardtisch

Über Jahre habe ich mich mit meinem alten Schulfreund A. zum Billardspielen getroffen. Nein, nicht das etwas brutale Poolbillard, wie es so heute meist vorzufinden ist, sondern wir spielten Carambolage, ein Billard ohne Taschen (Pockets), bei dem man mit der Spielkugeln mindestens zwei von den anderen Kugeln auf dem Tisch berühren muss.

Zum Spielen ingen wir dann in einen Billardsalon am Spielbudenplatz (Reeperbahn) auf St. Pauli. Dieser Salon befand sich im ersten Stock eines sehr zweckmäßig aussehenden Baus aus den 60er Jahren in einem etwa 500 qm großen Saal, in dem fast 20 große Carambolagetische aufgebaut waren. Im Laufe der fast 40 Jahre, in denen wir in sehr unregelmäßigen Abständen dort waren, nahm die Zahl der Spieler immer mehr ab, bis wir zum Schluss neben einer Gruppe Karten spielender Männer, bei denen es offensichtlich um hohe Geldbeträge ging, den Saal mehr oder weniger für uns allein hatten. Da war es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass der Salon eines Tages zu gemacht wurde und im Zuge der Gentrifizierung von St. Pauli in eine Partylocation umgebaut wurde.

Mittlerweile treffen wir uns mit zwei weiteren Schulkameraden so alle 4-6 Monate, und nachdem wir uns das letzte Mal beim Bowling amüsiert hatten, kamen A. und mir die Idee, es diesen Dienstag mit Carambolage zu versuchen. A. wollte das organisieren,  musste dann aber nach einer Recherche in Hamburg feststellen, dass kein Carambolagetisch aufzutreiben war und hatte doch resigniert einen Pooltosch reserviert.

Ich allerdings habe manchmal so etwas Besserwisserisches an mir und musste nachprüfen, ob es tatsächlich keinen Carambolagetisch gab. Und siehe, ich wurde in Hamburg-Harburg beim Billards B7 fündig. Nun, man muss allen Nichthamburgern sagen, dass der Stadtteil Harburg für die nördlich der Elbe wohnenden Hamburger eigentlich nicht so richtig zu Hamburg gehört, sondern eher auf dem Balkan platziert wird, auch wenn das Rathaus von Harburg nur 15 min mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof entfernt ist.

Für mich ist die Lage allerdings sehr praktisch, nur 10 Minuten von der Arbeit und meiner Hamburger Wohnung entfernt. Und allen hat Carambolage so viel Spaß gemacht, dass wir uns für November wieder am wahrscheinlich einzigen öffentlichen Carambolagetisch in Hamburg verabredet haben.

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Küchenexperimente

Montag, 17. Januar 2011 | Autor:

Bambuskörbe

Am Freitag nimmt Hanna häufig Bestand auf, was vom Landkorb des letzten Samstags übrig geblieben ist und am besten verarbeitet werden sollte. Am Freitag war das ein Chinakohl und Hanna erinnerte sich an die Bambuskörbe, die wir von Dagmar und Hans-Peter geschenkt bekommen hatten. Hanna wollte die Kohlblätter blanchieren, mit Schafskäse füllen und dann in den Körben dämpfen. Mir war das ein wenig zu einseitig und ich brachte deshalb noch Schweinemett und Sojasprossen mit. War auch gut so, die mit dem Schafskäse waren eher Hannas Geschmack und die mit dem Mett meiner. Aber es hat gut geschmeckt und auch unsere Nachbarin, die mit einigen überzähligen Käserouladen bedacht wurde, war voll des Lobes.

Auf den Geschmack gekommen, schlug Hanna dann vor, am Sonnabend gedämpfte Wan Tan (auch Dim Sun genannt) zu machen. Auch ein Experiment, denn wir hatten das noch nie gemacht. Ich bin also in einen Asialaden gegenüber dem Ringcenter in der Frankfurter Allee und habe die tiefgefrorenen Teigblättchen, Shrimps und noch etwas Hackepeter, wie der Berliner sagt, besorgt. Pilze hatten wir im Korb, so dass wir dreierlei Füllungen vorbereiten konnten: Shrimps, klein geschnitten, Hackepeter und in Butter gedämpfte Pilze.

Hanna füllt Wan Tan

Hanna machte sich also an die Produktion, eine Fummelarbeit, die eher nichts für mich wäre. Vor allem, da das Teigpaket sich als sehr ergiebig entpuppte und Hanna also ca. 40 Teigpäckchen zu produzieren hatte.

Wan Tan bzw. Dim Sun roh

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und hat dann auch, gewürzt mit Sojasauce und süss-saurer Sauce sehr gut geschmeckt.

Wan Tan gedämpft

Nicht nur Hanna und mir hat es geschmeckt. Wir hatten den Fehler gemacht, die übrig gebliebenen Wan Tan auf der Küchenanrichte stehen zu lassen anstatt sie in den Kühlschrank zu stellen. Das war dann natürlich ein im wahrsten Sinne des Wortes gefundenes Fressen für unsere Viererbande, die ihre Beute, besonders die mit der Shrimpsfüllung, in viele Ecken der Wohnung transportierten, wo sie ganz in Ruhe den Teig erntfernen und sich an der Füllung gut tun konnten.

Hanna schmeckt es

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Schnippsel

Donnerstag, 11. November 2010 | Autor:

Feierabend. Heute ist mir zum ersten Mal aufgefallen: gegen Feierabend nimmt die Aktivität auf dem Männerklo, das gleich neben meinem Büro liegt, ganz stark zu. Offensichtlich auch eine Form der Feierabendvorbereitung. Männer stehen ja im Ruf, nach der Benutzung des WCs sich nicht die Hände zu waschen. Ist falsch, es gibt einen Kollegen, der wäscht sich konsequent vorher und nachher die Hände.

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Facebook. Diejenigen unter Euch, die Facebook benutzen oder sich damit beschäftigen, die werden an diesem kleinen Video besonders ihre Freude haben:


Vielleicht zur Erklärung: “poke” wird auf Deutsch mit “Stupsen” übersetzt.

via: Spreeblick

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Fon. Ich bin im Moment dabei, mein iPhone einzurichten. Mit der Eingabe, die ich zunächst als etwas fummelig empfand, komme ich immer besser zurecht. Ich suche noch nach schönen Apps und habe schon einige gefunden, die mir gut erscheinen, aber dazu werde ich extra berichten.

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Fleisch. Nachdem Flora und Faune ausgefallen ist, muss hier doch ein wenig Katzencontent auftauchen. Frage: Was ist hier los, dass drei von unseren Vieren so versammelt sind?

Katzentrio

Antwort: Hanna schneidet Eisbein für ihren bekannten Auflauf.

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Frust. Im Moment scheinen unsere DSL-Probleme gelöst. Seit heute morgen geht es wieder, nach 4 Tagen Störungen ganz angenehm. Einen versprochenen Anruf von unserem Provider haben wir allerdings nicht bekommen, die Angst, dass alles wieder zusammenbricht, besteht also immer noch.

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Fete. Die Fete im nächsten Jahr nimmt Formen an, die Flüge für Hannaxel und meine Schwester mit Mann sind gebucht.

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Freude. Ach ja, Schwester: Wir haben bei meiner Schwester zugesagt, den ersten Weihnachtstag bei ihr in Hamburg zu verbringen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal soviel Freude erlebt habe bei ihr.

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Systemwartung

Dienstag, 25. Mai 2010 | Autor:

Restaurant Il BacioDen Pfingstsonntag haben wir beide absolut genossen. Abends haben wir noch den Italiener in der Sonntagstraße ausprobiert: Il Bacio. Das Vitello tonnato, dass wir uns als Vorspeise geteilt haben, war echt gut, Hanna war danach mit ihrer Lasagne auch sehr zufrieden. Ich machte meinen Italienertest, indem ich Spaghetti Carbonara auf italienische Art bestellte. Die war fast gut, leider haben sie das ganze Ei und nicht nur das Eigelb benutzt. Und irgendwo war da ein Geschmack, den ich nicht ganz platzieren konnte, so ein Hauch von Instantbrühe, von dem ich aber nicht wüste, warum der dran sein sollte. Und vom Vecchia d’Oro, den wir uns nach dem Essen bestellten, behauptete Hanna steif und fest, dass das keiner gewesen sei. Ich kann das nicht so beurteilen, da ich nicht Hannas Italien- und Italienererfahrung habe. Die Rezensionen auf Qype sind überwiegend gut, und auch ich würde sagen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, wir haben für die geteilte Vorspeise, die beiden Pastagerichte, zwei anständige Nachtische mit 1 Liter offenen Rotwein, Mineralwasser und Brandy ca. 55 Euro bezahlt.

Aber vielleicht war der Vecchia doch irgendein Fusel, denn am Montag ging es Hanna so schlecht, dass sie mehr oder weniger im Bett bleiben musste bei Tee und Zwieback, um ihr Eigensystem zu warten. Ich hatte also genügend Zeit für andere Wartungsarbeiten und habe unter anderem die Gelegenheit ergriffen, dass “Böse” auf meinem iMac durch ein anderes “Böses” zu ersetzen. Im Bootcamp läuft also jetzt Windows 7 statt XP und ich hoffe, dass dadurch die Emulationsumgebung Fusion von VMWare etwas besser läuft.

Windows 7 auf dem iMac

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England Tag 2: Fahrt nach Sheringham

Montag, 10. Mai 2010 | Autor:

Abfahrt nach Sheringham

Am Sonntagmorgen haben Michael und ich dann den Mietwagen abgeholt. Ich bin als wahrscheinlich sicherster Autofahrer von uns dreien für das Fahren zuständig, was den praktischen Vorteil hat, dass Michael auf dem Zahlen der Rechnung bestand.

Mir macht es auch nichts aus mit einem rechtsgesteuerten Wagen auf der Straßenseite zu fahren, die bei uns die falsche wäre (“the wrong side of the road is the right one”), es wird nur problematisch, wenn die Mitfahrer schreien: “Die Ampel ist rot!” Dann trete ich vor Schreck auf die Bremse und die Leute hinter mir rauschen fast in mein Heck, denn die Ampel zeigt das gleiche leuchtende Grün wie vorher.

Zum Fettigen Löffel

Unterwegs nach Sheringham haben wir an einer Picknickstelle angehalten und einen Burger gegessen, was Hanna zu dem Ausspruch verleitete, dass der Imbiss doch ein “Greasy Spoon” sei, also dass der Name “Zum fetten Löffel” lauten müsste. Die Toilette nebenan war auch recht interessant, den sie war mit einem Schild versehen, auf dem erklärt wurde, dass die Toilette kameraüberwacht sei. Bedeutet das, dass einen da jemand bei privaten natürlichen Verrichtungen beobachtet?

Überwachtes Klo

Letztlich kamen wir dann aber doch ohne Unfall in Sheringham an, und es war dann nach 4 Stunden Fahrt doch erst einmal angesagt, erschöpft im Sessel zu versinken.

Angekommen

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Neues Museum in Friedrichshain

Freitag, 30. April 2010 | Autor:

Es ist nur zu natürlich, dass dieses neue Museum nach Friedrichshain kommt. Schließlich wohnt Hanna hier ;)

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Flash: Apple gegen Adobe

Freitag, 30. April 2010 | Autor:

Flash wird viel im Internet eingesetzt: Entwickelt für die nervende, blinkende, sich bewegende Werbung, wird es unter anderem auch für Videos und Spiele auf allen Computern eingesetzt. Deswegen war auf vielen Seiten der Aufschrei groß, als Apple das iPad vorstellte, auf dem keine Flashprogramme ablaufen können. Noch größer war der Aufschrei, als Apple dann für den AppStore (das ist der Onlineshop, in dem man Anwendungen für iPhone, iPod Touch und iPad kaufen kann – nur über diesen ist das möglich) Bedingungen für die dort erlaubten Programme vorlegte, die Flash und alle damit entwickelten Programme einfach vom Verkauf ausschließt. Ich empfinde zum Teil die Zulassungsstrategie von Apple schon fast als Zensur, aber das nur nebenbei, und das, obwohl ich seit Jahren Apple Computer benutze.

Adobe als Entwickler von Flash, die mit den zugehörigen, sehr teuren Entwicklerwerkzeugen viel Geld verdienen, spuckte natürlich Gift und Galle in den letzten Wochen. Und jetzt hat der Chef von Apple, Steve Jobs, zurück geschlagen und seine Gründe dargelegt, warum ihm Flash nicht ins Haus kommt. Das ist schon ein rhetorisch sehr lesbares Stück, besonders wenn man diesen Artikel liest, der Steve Job’s Argumentation Stück für Stück “übersetzt” bzw. kommentiert. Meine Leseempfehlung für heute.

Und für diejenigen, die kein Englisch können: hier ist das Schreiben von Steve Jobs besprochen.

PS. Natürlich sind diejenigen, die gerne Flashspielchen spielen, z.B. auf Facebook, nicht unbedingt für die Entscheidung von Apple.

Nachtrag: Die Überschrift zu diesem Artikel hätte auch lauten können “Apple und Microsoft” gegen Adobe. Microsoft hat mehr oder weniger die Argumente von Steve Jobs wiederholt. Ach ja, ich schließe mich an aus eigener Erfahrung: Flash bremst den Rechner und führt zu Abstürzen, sowohl auf Windows als auch noch schlimmer auf dem Mac.

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Naked Day

Donnerstag, 8. April 2010 | Autor:

Was ist passiert mit der Webseite?

Auch dieses Jahr nehmen wir am Naked Day teil, bei dem alle Formatierungen deaktiviert werden. Die Hintergründe findet Ihr auf der
Annual CSS Naked Day
Webseite.

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Thema: Hobbyraum, Rumpelkammer | Ein Kommentar

iPad

Freitag, 29. Januar 2010 | Autor:

Eigentlich wollte ich nichts zum iPad sagen, aber die Untertitel unten sind doch zu schön. Wir als Deutsche müssen dabei aber den Ton wegdrehen, sonst wird das Erlebnis gestört.

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Upgrade gescheitert

Freitag, 1. Januar 2010 | Autor:

Wie vielleicht so mancher bemerkt hat, war dieses Blog heute tagsüber nicht erreichbar, hatte Fehlermeldungen oder zeigte nichts. Der Grund war, dass ich die Zeit, in der Hanna mit ihrem Rücken zu kämpfen hatte, dafür nutzen wollte, dieses Blog auf die neuste Version 2.9 von WordPress updaten wollte. Normalerweise habe ich früher gemeint “Never change a running system”. Aber mit den Sicherheitslücken im Internet habe ich es mir angewöhnt, alle Updates zügig durchzuführen.

Nun ist das Update von WordPress eigentlich einfach geworden, aber die Version 2.9 verlangt eine neuere MySQL-Datenbank als die, die ich seit Jahren nutze. Kein Problem dachte ich mir, richte ich mir eine neue DB ein bei meinem Provider mit der erforderlichen Version. Gesagt getan, das ist ja schwer, zwei Datenbanken stehen mir zur Verfügung, eine hatte ich nur genutzt bisher. Nur gelang es mir nicht, meine Sicherung von der 4er Version auf die 5er aufzuspielen, weder die mit wp-backup erstellte Sicherung, noch den MySQL-Dump, es kam immer zu Fehlern.

Und wie das so ist mit dem Basteln, ging dann zwischendurch noch die alte Version kaputt und ich brauchte einige Stunden, um alles wieder gangbar zu machen. Nun, wie es aussieht, läuft zumindest die Version 2.8.6 wieder, zum Glück.

Wenn jemand hilfreiche Tipps hat, was ich besser machen könnte, bin für alles Nützliche dankbar. Und die nicht mit der Technik versierten Leser bitte ich, mir diesen doch sehr ins Spezielle gehenden Artikel nachzusehen.

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Thema: Hobbyraum | 4 Kommentare