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Archiv für die Kategorie » Hotelzimmer «

3 Tage – 19 Köpfe

Donnerstag, 29. Dezember 2011 | Autor:

Weihnachtsbaum

So leer habe ich Friedrichshain noch nicht gesehen wie am ersten Weihnachtstag gegen 8 Uhr morgens. Auf dem Weg zur Bushaltestelle am Wismarplatz habe ich exakt eine Person und ein Auto gesehen. So Richtung Ostbahnhof und später Richtung Hauptbahnhof wurden es immer mehr Leute, interessanterweise hatte aber fast jeder Gepäck dabei und die S-Bahn wurde am Hbf. richtig leer.

Diesmal hatte ich aber nicht vor, einen Zug zu besteigen, sondern nahm meinen Opel Astra Kombi von einer großen Münchner Autovermietung in Empfang und fuhr direkt zurück nach Hause, um Hanna, leichtes Gepäck und ein paar Geschenke einzupacken. Und dann ging es ab nach Hamburg, aber nicht zur Firma, sondern zu meiner Schwester. Auf dem Weg vom Osten in den Nordwesten der Stadt Hamburg habe ich dann für Hanna noch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, am Hafen und die gesamte Elbchaussee entlang.

Gedeckter Tisch

Ich dachte schon, wir seien zu spät für das Weihnachtessen bei meiner Schwester, aber im Gegenteil, wir waren die Ersten. Petra veranstaltet jetzt ein Familienessen, nachdem sowohl unsere Eltern als auch die ihres Mannes nicht mehr leben. Immerhin waren neben uns noch einige von Thomas Familie da, also die ersten 12 von 19 Köpfen, nachdem auch meine Nichte Vivien mit ihrem Sohn kam und uns ein wenig Kinderfreude beschert hat.

Torte

Nach der Pute gab es dann auch noch Kaffee und Kuchen mit 2 Torten aus der bekannten Tiefkühlbäckerei. Für uns hieß es dann aber weiter nach Hannover, wo wir dann zum Abendessen bei Antonia und Werner eintrafen, also Köpfe 13 und 14 trafen.

Das Haus der beiden liegt mitten im Wald und ist absolut ruhig, da war es dann kein Wunder, auch angesichts des Weinkonsums vom Vorabend, dass wir am zweiten Feiertag verschlafen haben. Um 9 Uhr aufgewacht, dabei war das Frühstück bei Hannas Cousin Volker schon um 9:30 Uhr angesetzt.

Sekt

So gegen 10 Uhr waren wir dann doch da, und es gab ein englisches Frühstück mit Ei, Bacon, Würstchen und gegrillten Tomaten. Teilgenommen haben neben uns dann die restlichen 5 Köpfe. Ein kleines Glas Sekt war dann auch noch drin.

Jagdtrophäen

Ab zurück in den Wald, auch wenn Antonia und Werner beim Familienessen, na wo denn, in Hamburg waren. Wir hatten währenddessen Gelegenheit, die Jagdtrophäen zu bewundern. Hanna hat außerdem extensiv mit einem der Hunde, der zurückgeblieben war, geschmust.

Hanna mit Pini

Abends wieder viel Wein und Gänsebrust von der Graugans, etwas ganz Ungewöhnliches.

Der Morgen danach

Nach einem kurzen Besuch bei Antonias Hengst Darius Gin es dann wieder nach Berlin, und so schön der Kurztrip war, freuen wir uns doch immer wieder, zu Hause anzukommen. Nach gut 800 km in zweieinhalb Tagen ist dann auch mal Ausruhen angesagt.

Antonia mit Darius

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Durchblick?

Donnerstag, 27. Oktober 2011 | Autor:

Uni Rostock im Nebel

Der Nebel heute morgen ist sicher nicht die beste Voraussetzung für den Durchblick. Das ist aber nur physisch gemeint, beruflich habe ich den dann hoffentlich doch.

Die zwei Tage zeigen mal wieder die interessante Vielfältigkeit meines Jobs. Gestern Nachmittag habe ich ein agrarwissenschaftliches Forschungsinstitut im Hinblick auf ein geplantes Projekt zur Verbesserung der Lebensdauer und -qualität von Milchkühen beraten. Heute morgen dann war die berufliche Bildung in Äthiopien, Mosambik und anderen afrikanischen Staaten das Thema, gleich geht es um theoretische Informatik und den Abschluss bildet dann ein historisches Doktorandenkolleg.

Und dann, ja dann geht es ab nach Berlin zu Frau und Katern!

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An der schönen blauen Donau

Donnerstag, 29. September 2011 | Autor:

Steinerne Brücke Regensburg

Ich könnte auch sagen: in der Sonne am Regen. Der Titel bezieht sich also nicht auf Wien, sondern auf das Weltkulturerbe Regensburg. Das letzte Mal habe ich Fotos gemacht an einem regnerischen Morgen vor den Projektgesprächen, diesmal an einem sonnigen Altweibersommernachmittag nach dem Meeting.

Sonnenanbeter

Viele Leute nutzten die schöne Septembersonne, um sich aufzuwärmen. An einer andern Stelle wurde ein Fotoshooting mit einer schönen Flötistin.

Flötistin

Die schönen Altstadtdächer kamen in der spätnachmittaglichen Sonne so richtig zur Geltung.

Altstadt Regensburg

Natürlich macht sich dabei glänzendes Gold immer gut.

Altstadt Regensburg 2<p>Und nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang war dann eine Pause angesagt. Meine Wahl fiel auf eine typische Touristenfalle, den Hacker-Pschorr-Biergarten in einem schattigen Innenhof. Da könnt ich beobachten, wie amerikanische Touristen eine Bedienung in Dirndl und mit Dutt baten, für ein Foto zu posieren, wie ein deutscher Wissenschaftler humorlos und ernst mit seinen englischen Kollegen über

Währenddessen genoss ich meine bayerische Brotzeit (die ich immer gern nehme, wenn ich in Süddeutschland bin, im Norden ist die Abendbrottradition in Restaurants ja fast verschwunden). Dazu jahreszeitgemäß ein Oktoberfest Märzen.

Brotzeit<p>Und hinterher musste es dann aufgrund der Nähe zum Bayerischen Wald ein <a href=

Zum Abschluss musste es dann wegen des nahen Bayerischen Waldes ein Bärwurz sein. Tja, A., du hast mich mit diesem Getränk bekannt gemacht, ich kann es aber genauso gut allein genießen.

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Regensburg

Dienstag, 6. September 2011 | Autor:

Gasse vor dem Hotel

Eigentlich war ja nicht viel Zeit: am Sonntag war ich gegen 23 Uhr in Regensburg im Hotel, gegen 11 Uhr am Montag hatte ich einen Termin an der Universität bei den Chemikern, nachmittags sollte es dann weiter gehen nach Hamburg. Da ich die Stadt aber als recht schön in Erinnerung hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, am Montag Morgen einen kleinen Rundgang durch die Stadt zu machen.

Schon die Gasse vor dem Hotel (das sich übrigens in einem gotischen Bau befand) zeigt eine der malerischen Ecken der Innenstadt. Diese wird natürlich vom Dom überragt, der nicht nur wegen seiner Spatzen bekannt ist.

Regensburger Dom

Leider gibt es auch in Regensburg die in Deutschland so weit verbreiteten Bausünden aus den 60er und 70er Jahren, als die Stadtplaner auf Modernisierung um jeden Preis aus waren wie bei diesem Kaufhaus, bei dem es nicht hilft das seine Scheußlichkeit ein schönes altes Gebäude umrahmt.

Kaufhaus Regensburg

Das ist umso bemerkenswerter, als dass Gebäude aus der Nachkriegszeit andererseits auch schon denkmalswert haben und wieder belebt werden wie dieses typische Kino mit dem noch typischeren Namen, das Gloria, das den Leinwandvorhang an den Eingang verlegt hat.

Gloria Regensburg

Witzig wird es, wenn in der Altstadt eine Parfümerie versucht, ein wenig Pariser Flair in die Stadt zu bringen, dabei aber absolut keine Ahnung von der französischen Sprache hat.

Haut Couture Parfümerie Regensburg

Nach einem Blick auf einen wunderschönen Platz in der Altstadt war dann aber auch mein kurzer Rundgang leider schon wieder vorbei.

Platz in Regensburg

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Trailer zum Film “Ontario 2011″

Montag, 18. Juli 2011 | Autor:

Fotos meiner neuen Kamera habt ihr schon einige gesehen, aber sie nimmt auch Videos auf. Diese habe ich in der letzten Woche gesichtet und den Rohschnitt unseres Urlaubsfilms fertig gestellt. Es fehlen noch kleinere Sachen: mit der Musikauswahl bin ich noch nicht 100% zufrieden, es gibt noch kleinere Schnittfehler und der Kommentar fehlt noch.

Ich fände es gut, wenn Hanna den Kommentar sprechen würde, sie hat einfach die bessere Stimme, aber dazu muss sie erst einmal ihre Erkältung überwinden. Naja, vielleicht ist es ja nächstes Wochenende soweit.

Der Film wird in iMovie’11 bearbeitet, aber ich muss sagen, dass diese Version nicht so gut wie frühere, besonders die Bearbeitung der Audiospuren ist doch recht eingeschränkt, so dass ich fast am Überlegen bin, Final Cut Pro zu besorgen, das ist die Profiversion, von der die Profis meinen, dass sie doch auf ambitionierte Amateure zugeschnitten ist.

Dennoch habe ich einen kleinen Trailer erzeugt mit iMovie, wenn euch der gefällt, dann könnt ihr die Vorbestellungen zum etwa 30-minütigen Hauptfilm hier in den Kommentaren abgeben ;)

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Ontario 2011: 15. und letzter Tag

Dienstag, 12. Juli 2011 | Autor:

Nach einigen atmosphärischen Störungen in der Familie war es dann doch Zeit, dass der Urlaub seinem Ende zu geht. Am letzten Tag waren wir noch einmal zum Einkaufen in einer typischen nordamerikanischen Mall und haben bei “Winners” alle diverse Sachen gefunden.

Winners

Ich habe 3 Polohemden und zwei kurze Hosen gekauft und auch gleich mit einem ebenfalls erworbenen kanadischen T-Shirt angezogen und als Reisekleidung genutzt.

Axel mit kanadischem Bier

Und, wie konnte es anders sein, am Sonntag Abend gab es dann kurz vor dem Aufbruch zum Flughafen noch ein gegrilltes Abendessen. Heides selbst gemachte Burger schmecken Klasse, den können keine Burgerketten dieser Welt das Wasser reichen. Dazu gegrillte Süßkartoffeln, Zwiebeln und ein bunt gemischter Salat aus dem eigenen Garten.

Heide grillt

Seit dem frühen Montagnachmittag sind wir nun wieder hier, unsere Viererbande von Katern ist glücklich, uns wieder zu haben und auch wir überwinden so gaaaanz langsam den Jetlag.

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Ontario 2011: 14. Tag

Samstag, 9. Juli 2011 | Autor:

Eichhoernchen

Heute morgen gab es dann einen letzten Blick in die Natur, bevor dann das Packen angesagt war.

packen.jpg

Auf dem Weg nach Caledon haben wir dann noch einen Zwischenhalt an einem Fries Truck gemacht, einer Imbissbude, die recht gute selbst gemachte Pommes frites anbietet. Merkwürdig waren allerdings so manche Kombinationen, z.B. die Frites mit warmer brauner Sauce zu servieren oder obendrauf sogar noch zerlassenen Käse zu packen.

Pommes frites

Hanna hat sich dann hingelegt und den Moviechannel eingeschaltet, während ich die Niederlage des deutschen Teams gegen Japan angesehen habe. Vielleicht hätte ich doch nicht schauen sollen…

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Ontario 2011: 13. Tag

Samstag, 9. Juli 2011 | Autor:

hanna_oliver_lego.jpg

Der Urlaub neigt sich langsam seinem Ende entgegen und für den Rest der Zeit ist dann wirklich Ruhe angesagt. Hanna fand Spaß daran, mit Oliver seine Harry-Potter-Burg zu bauen und, als er dann die Lust verlor, diese auch zu Ende zu bauen. Es sieht fast so aus, als ob ich ihr von Zeit zu Zeit einen Legokasten zum Bauen besorgen muss in der Zukunft.

Harry-Potter-Burg

Danach drängelte Nata dann darauf, ausgiebig Skat zu spielen, immer eine ausführliche Liste mit den Regeln nebenbei. Wenn man das Spiel mit einem Anfänger spielt, merkt man erst wie kompliziert das Regelwerk ist.

Skatregeln

Nur Sean hat dann doch einige Zeit damit verbracht, am Badezimmer weiter zu arbeiten, fertig ist es aber noch bei weitem nicht.

Sean renoviert

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Ontario 2011: 12. Tag

Freitag, 8. Juli 2011 | Autor:

Hanna liest Cottage Life

Der halbe Tag gestern war wieder Ruhetag. Ein wenig Nata das Skatspielen beibringen, ich habe mit den Kopfhörern und meinem iPhone die Aussicht und die Musik genossen. Hanna versucht hier auf der Cottage alle verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift “Cottage Life” zu lesen zurück bis ins Jahr 2000, also auch die Ausgaben, die sie vor 5 Jahren schon einmal durchgearbeitet hat.

Gegen Mittag ging dann aber die Action wieder los, aufräumen und Essen vorbereiten. Es war die dritte Geburtstagsfeier während der zwei Wochen angesagt, diesmal wurde Oliver 8 Jahre alt und es kamen doch ein paar Gäste, auch wenn die Hauptfeier mit vielen Kindern erst am Sonntag stattfinden wird.

Kinder

Moderne Jugend, die sich schon im Alter von 8 Jahren sehr gerne mit ihrem iPad beschäftigt. Das war kein Geburtstagsgeschenk, aber ein Geschenk musste auch sofort ausprobiert werden, ein Angel, die dann für ein paar Minuten am Wasser benutzt wurde, am Nachmittag natürlich ohne etwas zu fangen.

Oliver versucht zu fischen

Da auch einige erwachsene Gäste da waren, gab es dann abends wieder ein reichhaltiges Buffet. Interessant war die Zubereitung der Spare Ribs, die in einem Sud aus Rotwein, Orangensaft, Worcestersauce, Chilipfeffer, Zucker und Essig für zweieinhalb Stunden bei etwa 150 Grad gegart waren. Sie auch ohne gegrillt zu werden super geschmeckt.

Wieder mal viel zu essen

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Ontario 2011: 11. Tag

Donnerstag, 7. Juli 2011 | Autor:

Axel und Oliver

Nachdem Petra, Thomas und Heide in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen gefahren sind, ist nun endgültig die Zeit der Entspannung angebrochen. Es wird wieder Cribbage gespielt und ich habe Zeit, Oliver einige Tipps für seinen Blog zu geben, den er nach einem Jahr wieder entdeckt hat, vielleicht weil ich regelmäßig hier in meinen Blog schreibe.

Home Depot

Einkaufen muss aber sein und hier besteht so ein Einkauf aus mindestens drei Stopps: erst der Baumarkt für die laufenden Projekte, z.B. Fugenmasse besorgen für die seit Wochen im Umbau begriffene Dusche, dann ein Besuch im Supermarkt und zum Schluss dann wird der Liquor Store des LCBO aufgesucht, um Wein und Bier zu besorgen.

Golden Retriever

Auf dem Parkplatz wird jeder fremde Hund bewundert, wie hier die beiden Golden Retriever in einem fremden Auto oder später eine Chihuahuamischung.

Oliver im EInkaufswagen

Einkaufen macht müde, da lassen sich kleine Jungs mal gern im Einkaufswagen durch die Gegend fahren.

Es gibt übrigens Serviceangebote hier in Kanada, die ich bei uns in Deutschland noch nicht gesehen haben.

Dienstleistung

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