Home

Archiv für die Kategorie » Rumpelkammer «

Gegen Zensur

Mittwoch, 18. Januar 2012 | Autor:

Diejenigen, die heute tagsüber auf unser Blog wollten, haben gemerkt, dass die Seit aus Protest gegen die amerikanische Gesetzgebung zur Zensur des Internets nicht angezeigt wurde. 5 gute Gründe dafür finden sich auf SPON

Hier im Nachtrag noch ein Video zu dem Thema:

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Abwechslung für Vielflieger

Freitag, 13. Januar 2012 | Autor:

Mal eine andere Ansage als der übliche gelangweilt vorgetragene Kram.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Das neue Jahr in Blogs und Social Networks

Dienstag, 10. Januar 2012 | Autor:

Wenn einem mal für das eigene Blog nichts einfällt oder man wissen will, was man auf Facebook schreiben soll, dann kommt der Schreibplaner für Jahr 2012 ganz gelegen. Auch ich muss zugeben, dass unser Blog die eine oder andere Anregung dort beziehen kann.

Und wer nicht weiß, wer Anke Gröner ist: sieht hat ein eigenes Blog, ist auch auf Twitter zu finden und hat ein Buch geschrieben.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Liebenswert und lebensunwert?

Dienstag, 22. November 2011 | Autor:

Die Weihnachtszeit ist immer eine, in der ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt wird. Es werden Spenden gefordert, alles ist ein wenig gefühlsduselig.

Ein wenig trifft das auch auf das acht Wochen alte Kätzchen Oskar in dem folgenden Video zu, das ohne Augäpfel geboren wurde und damit sicher in freier Wildbahn keine Überlebenschance hätte. Wenn man dann aber sieht, mit welcher Lebenslust und wie liebenswert es mit seinem ersten Spielzeug spielt, dann kann man sich nur freuen, dass es Menschen gefunden hat, und man kann sich die eigene Träne aus dem Augenwinkel drücken.

Ganz anders sieht das in der Ukraine aus. Dort findet im nächsten Jahr zusammen mit Polen die Fußballeuropameisterschaft statt. Um den ausländischen Besuchern keine unangenehmen Anblicke zu bieten, werden dort hunderttausende (sic!) Hunde und Katzen auf teilweise grausame Weise getötet. Und die UEFA unternimmt auch nichts dagegen. Wenn man sich darüber beschweren will: die Organisation PETA bietet einen Beschwerdemusterbrief an die ukrainische Botschaft.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Katzenhöhle, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Menschen: Der erzählende Taxifahrer

Donnerstag, 10. November 2011 | Autor:

Bevor ich das Hotel verließ, bestellte ich ein Taxi, das mich zu meinem Arbeitsmeeting bringen sollte. Langsam, fasst bedächtig kam es irgendwann und ich stieg ein.

Hinter dem Steuer saß ein leicht korpulenter Fahrer, ich schätzte ihn auf fast siebzig, leicht korpulent, mit verwaschener Jeansjacke. Besonders auffällig waren seine fast schulterlange, leicht fettige graue Haare. Eine Erscheinung, bei der ich unwillkürlich dachte, aha, ein verkrachter Altachtundsechziger. Dieser Verdacht sollte sich gleich bestätigen. Als ich nämlich mein Fahrtziel nannte, eine ortsansässige Pharmafirma, da öffnete er sozusagen sein Anekdotenbuch. Dabei fuhr langsam, fast bedächtig, wie um die Fahrt möglichst lange hinauszuzögern.

Er eröffnete mir, dass er mal Pharmazie studiert hatte, und das die Firma, zu der er mich brate, damals ein Diabetesmittel hatte, das unter anderem Namen, aber identisch, auch von einem Konkurrenten produziert wurde. Ach was, Konkurrent, die beiden kamen sich nicht in die Quere, sie hatten sich darauf geeinigt, dass die eine ihr Präparat nördlich der Mainlinie, die andere südlich verkaufen durfte, dass sei doch heute überhaupt nicht mehr möglich.

Das leitete auf das Heute über, dass er sich neulich eine Cortisoncreme für Hautprobleme besorgen wollte, weil er Salbe nicht möge und ein Präparat der Firma G., die durch einen Arzneimittelskandal bekannt geworden war in den 60ern, besonders gut fand und dass er seit 40 Jahren kannte. Als er in der Apotheke war und den Preis hörte, fiel er fast vom Sockel, sie sollte über 27 Euro kosten, obwohl die Materialien von den Kosten her im Centbereich lagen. Das wurde gefolgt von Mutmaßungen über die Methoden der Firma G., Konkurrenzprodukte zu verhindern.

Langsam näherten wir uns dem Ziel, aber es folgte noch eine Geschichte über alte Leute, die Medikament im Wert vom mehreren tausend Mark für schlechte Zeiten gehortet hatten und das nur möglich war, weil die Krankenkassen nicht kontrollierten. Und dass in einem Fall die Krankenkasse bei seinem Onkel angerufen hatte, ob der sich an eine Behandlung erinnerte, was er verneinte. Offensichtlich war es üblich, das alte Leute in den Zeiten vor der Chipkarte ihre Krankenscheinhefte prophylaktisch bei den Ärzten abgaben und diese sie auch nutzten, egal ob die Patienten kamen oder nicht. Nach dem Anruf der Kasse machte der Arzt jedenfalls seine Helferin an und sagte ihr, er hätte sie doch gebeten, auf die Todesanzeigen zu achten…

Wir waren angekommen nach gut 15 Minuten, und nur widerwillig entließ mich der Fahrer, es sah fast so aus, als hätte er mich gerne noch einige Zeit gefahren, nicht wegen des Fahrpreises.

Auf dem Rückweg hatte ich dann keine Gelegenheit, Geschichten vom Fahrer zu hören. Ich nahm die Straßenbahn.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Siri Says

Sonntag, 16. Oktober 2011 | Autor:

Das neue iPhone 4S hat eine Spracherkennungssoftware genannt Siri drauf, mit der man dem Telefon Fragen stellen kann und dieses antwortet darauf. Wenn man den Beispielen im Netz Glauben schenken kann, dann ist das Teil teilweise schon richtig gut, so gut, dass man meint, dass es den Turing-Test bestehen kann. Kein Vergleich mit der guten alten ELIZA.

Warum mir dabei allerdings ein altes Lied der 1910 Fruitgum Company, Simple Simon Says, einfällt, das weiß ich auch nicht.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Geld und so

Freitag, 7. Oktober 2011 | Autor:

Als Nachtrag zum Tod von Steve Jobs wollte ich noch einen Tweet nachtragen, den ich in einer Variante schon vor Jahren gesehen habe, der aber aktuell erneuert wurde:

About Cash, Hope, and Jobs

Apropos Geld, das ja heutzutage oft sehr virtuell ist, dazu will ich noch einen andern Witz beitragen:

Ein Mann sagt seiner Frau: “Wenn ich sterbe, möchte ich, dass du all mein Geld in meinen Sarg tust. Ich möchte mein Geld mitnehmen.” Sie gab ihm das Versprechen, seinem Wunsch zu folgen.

Der Mann starb und bei der Beerdigung fragte sie ein Freund: “Ich hoffe, du warst nicht so verrückt, all das Geld in den Sarg zu tun.” “Klar hab ich das gemacht” antwortete sie. Der Freund, ganz schockiert: “Du willst mir doch nicht erzählen, dass du jeden Cent in den Sarg getan hast?” “Aber sicher doch” sagte die Frau. “Ich habe alles zusammengebracht, auf mein Konto eingezahlt und ihm einen Scheck ausgestellt!”

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Steve Jobs ist tot

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | Autor:

R.I.P. Steve Jobs

Man kann vom Hype, den Steve Jobs um Apple gemacht hat, halten was man will, aber eins ist sicher: er war Visionär genug, um Trends anzustoßen, die für viele von uns die Geräte, die wir benutzen, fundamental verändert hat. Auch wenn sie nicht von Apple, sondern sondern von Konkurrenten, die im 21. Jahrhundert den Visionen von Stve hinterher liefen.

Nachdem er im August als Chef von Apple aus Gesundheitsgründen zurückgetreten war, ist Steve Jobs jetzt gestorben.

Illustration: Engadget

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Schnippsel

Dienstag, 13. September 2011 | Autor:

Software. Ich habe mittlerweile auf meinem Bürocomputer wieder zwei Programme installiert, die ich liebe. Beide sind Anwendungen in der sogenannten Cloud, die Daten im Internet speichern und diese mit mehreren Computern synchron halten. Das eine ist Wunderlist, eine Software einer Berliner Firma, die eine sehr effektive und einfache To-Do-Liste bietet. Wunderlist ist erhältlich als Windows-, Mac-, iOS, Android- und Webapplikation. Neben meiner To-Do-Liste benutze ich Wunderlist auch als Einkaufsliste: während der Woche tragen Hanna und ich dort alles ein, was einzukaufen ist, am Samstag synchronisiere ich es mit meinem Telefon und arbeite die Liste dann beim Einkaufen ab.

Und in Evernote trage ich alle Notizen, Bilder, Weblinks etc. ein, die mir über den Tag so über den Weg laufen und kann diese dann z.B. am Abend in diesen Schnipseln verarbeiten. Auch Evernote ist für verschiedene Betriebssysteme, Windows, Mac und Smartphones erhältlich.

***

Sprache. Wenn ich den folgenden Eintrag lese, dann bekomme ich einen richtigen Hals, Ihr werdet schon merken, warum:

Respeckt

Dieser Schnipsel stammt übrigens von einer Website, die sagt Ich bin kein Rassist, aber…Dieser Satz nimmt selten ein gutes Ende. Was “keine Rassisten” und “keine Nazis” auf Facebook und Twitter sagen.

***

Service. Wir wissen ja, dass Deutschland eine Servicewüste ist, manchmal wünsche ich mir einen augenzwinkernd, humorvoll guten Service, wie diesen bei Mark&Spencer (in Englisch).

***

Sprösslinge. Auch unsere nachfolgenden Generationen reagieren mittlerweile auf die Eurokrise:

Eurokrise

***

Smartphones. Wenn ich Texte auf meinem Telefon schreibe, versuche ich immer, alles ganz genau gegen zu lesen, bevor ich es sende. Das Telefon hat nämlich ein Feature, dass sich “Autokorrektur” nennt, mit dem vermeintliche Tippfehler automatisch korrigiert werden. Das kann zu peinlichen Ergebnissen führen, wie diese Webseite zeigt. Nicht so richtig in dieser Kategorie, trotzdem aus der gleichen Fotoserie, fällt dieser Nachrichtenaustausch, der zeigt, wie romantische Ansätze zerstört werden können (alles in Englisch).

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Schnippsel

Mittwoch, 7. September 2011 | Autor:

Frivol. Kirchen und Sexualität, das ist schon ein, sagen wir mal, schwieriges Verhältnis. Das wird von den Kirchen so weit ausgeblendet, dass sie dann mit manchen ihren Sprüchen unfreiwillig komisch werden, besonders in den fundamentalistischen USA.

***

Flügel. Wahrscheinlich habe ich den Link zu diesem Video von Rainald Grebe am Flügel schon einmal veröffentlicht, aber mir ist es dieser Tage wieder einmal über den Weg gelaufen und ich finde es immer noch gut. Sorry Brandenburg, Halleluja Berlin.

***

Feine Stimmen. In diesem Song wird klassischer Mozart mit Rap kombiniert. Basis ist ein Kanon von Mozart, der aufgrund seiner Sprache interessant ist. Mozart war offensichtlich recht deftig, auch wenn der Kanon posthum unter dem Titel “Lasst uns froh sein” veröffentlicht wurde, Mozart ihn aber als “Leck mich im Arsch” komponiert hatte, wie man 1991 herausgefunden hat.

***

Festspielwochen. Was Don Alphonso schreibt zu dem Gedenken an 9/11, das kann ich nur unterschreiben.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren