Home

Archiv für die Kategorie » Rumpelkammer «

Schnippsel

Dienstag, 13. September 2011 | Autor:

Software. Ich habe mittlerweile auf meinem Bürocomputer wieder zwei Programme installiert, die ich liebe. Beide sind Anwendungen in der sogenannten Cloud, die Daten im Internet speichern und diese mit mehreren Computern synchron halten. Das eine ist Wunderlist, eine Software einer Berliner Firma, die eine sehr effektive und einfache To-Do-Liste bietet. Wunderlist ist erhältlich als Windows-, Mac-, iOS, Android- und Webapplikation. Neben meiner To-Do-Liste benutze ich Wunderlist auch als Einkaufsliste: während der Woche tragen Hanna und ich dort alles ein, was einzukaufen ist, am Samstag synchronisiere ich es mit meinem Telefon und arbeite die Liste dann beim Einkaufen ab.

Und in Evernote trage ich alle Notizen, Bilder, Weblinks etc. ein, die mir über den Tag so über den Weg laufen und kann diese dann z.B. am Abend in diesen Schnipseln verarbeiten. Auch Evernote ist für verschiedene Betriebssysteme, Windows, Mac und Smartphones erhältlich.

***

Sprache. Wenn ich den folgenden Eintrag lese, dann bekomme ich einen richtigen Hals, Ihr werdet schon merken, warum:

Respeckt

Dieser Schnipsel stammt übrigens von einer Website, die sagt Ich bin kein Rassist, aber…Dieser Satz nimmt selten ein gutes Ende. Was “keine Rassisten” und “keine Nazis” auf Facebook und Twitter sagen.

***

Service. Wir wissen ja, dass Deutschland eine Servicewüste ist, manchmal wünsche ich mir einen augenzwinkernd, humorvoll guten Service, wie diesen bei Mark&Spencer (in Englisch).

***

Sprösslinge. Auch unsere nachfolgenden Generationen reagieren mittlerweile auf die Eurokrise:

Eurokrise

***

Smartphones. Wenn ich Texte auf meinem Telefon schreibe, versuche ich immer, alles ganz genau gegen zu lesen, bevor ich es sende. Das Telefon hat nämlich ein Feature, dass sich “Autokorrektur” nennt, mit dem vermeintliche Tippfehler automatisch korrigiert werden. Das kann zu peinlichen Ergebnissen führen, wie diese Webseite zeigt. Nicht so richtig in dieser Kategorie, trotzdem aus der gleichen Fotoserie, fällt dieser Nachrichtenaustausch, der zeigt, wie romantische Ansätze zerstört werden können (alles in Englisch).

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Schnippsel

Mittwoch, 7. September 2011 | Autor:

Frivol. Kirchen und Sexualität, das ist schon ein, sagen wir mal, schwieriges Verhältnis. Das wird von den Kirchen so weit ausgeblendet, dass sie dann mit manchen ihren Sprüchen unfreiwillig komisch werden, besonders in den fundamentalistischen USA.

***

Flügel. Wahrscheinlich habe ich den Link zu diesem Video von Rainald Grebe am Flügel schon einmal veröffentlicht, aber mir ist es dieser Tage wieder einmal über den Weg gelaufen und ich finde es immer noch gut. Sorry Brandenburg, Halleluja Berlin.

***

Feine Stimmen. In diesem Song wird klassischer Mozart mit Rap kombiniert. Basis ist ein Kanon von Mozart, der aufgrund seiner Sprache interessant ist. Mozart war offensichtlich recht deftig, auch wenn der Kanon posthum unter dem Titel “Lasst uns froh sein” veröffentlicht wurde, Mozart ihn aber als “Leck mich im Arsch” komponiert hatte, wie man 1991 herausgefunden hat.

***

Festspielwochen. Was Don Alphonso schreibt zu dem Gedenken an 9/11, das kann ich nur unterschreiben.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Vielen Dank, Loriot!

Dienstag, 23. August 2011 | Autor:

Ich habe viele Stunden, würde ich sagen, über dich lachen können. Ich denke, die heutigen so genannten Comedians können dir das Wasser nicht reichen, dich mit Mario Barth zu vergleichen wäre sowieso eine Beleidigung, und zwar nicht für MB.

Hier könnt ihr stöbern:
http://www.youtube.com/results?search_query=loriot&aq=f

R.I.P. Vicco von Bülow

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Katzenvideos – die Zukunft des Internets

Dienstag, 16. August 2011 | Autor:

Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Beitrag über die Kittywood-Studios, den größten Produzenten von Katzenvideos im Netz.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Aufhören mit dem Aufhören

Freitag, 5. August 2011 | Autor:

Die Deutsche Bahn sollte mal langsam aufhören, sinnvolle Linien einzustellen. Heute kam ich in den Genuss einer Fahrt mit dem Regionalexpress von Greifswald nach Berlin. Also, eine Fahrt von drei Stunden mit einem Regionalexpress durch drei Bundesländer zu machen, das ist eigentlich schon eine Zumutung an sich. Wenn der Zug dann, wie heute, total überfüllt ist, fast jeder Fahrgast schweres Gepäck dabei hat, das in einem Regionalexpress einfach nicht vorgesehen ist, die Zahl der Sitzplätze durch Unmengen an Fahrrädern verringert wird, dazwischen sich noch ganze Schulklassen in den Zug drängen und die Durchsage kommt, dass der Zug mehr als 10 Minuten Verspätung hat “wegen hohen Fahrgastaufkommens”, das sehne ich mich dann doch in das letzte Jahr zurück, als noch täglich so 4-5 ICs nach Berlin fuhren, auch an einem normalen Wochentag. ICs sind bequemer, haben Platz für Gepäck und man kann Sitzplätze reservieren.

Die Überschrift über diesen Artikel soll allerdings noch eher auf etwas Anderes hinweisen. In besagtem RE habe ich auf meinem iPhone einen wunderbaren Artikel von Malte Welding gelesen mit dem Titel “Die Aufhörer”, der sich an all die Gutmenschen und Fundamentalisten richtet, die irgendeine Einstellung nicht nur für sich richtig finden, sondern so davon überzeugt sind, dass sie der Meinung sind, alle anderen auch zu dieser Einstellung zwingen zu müssen.

Der Artikel ist ein absolutes “Must-Read”.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | 4 Kommentare

Schnippsel

Dienstag, 26. Juli 2011 | Autor:

Genossen. Eine sehenswerte Dokumentation gibt es heute Abend in der ARD: “Sozialdemokraten – 18 Monate unter Genossen” um 22:45. Und wenn Ihr sie verpasst, lohnt sich vielleicht eine nachträgliche Recherche in der ARD-Mediathek.

***

Google+. Google versucht ja an alle Daten zu kommen und weltweit die Anlaufstelle für Informationen zu werden. Der neuste Versuch ist Google+, das eigene soziale Netzwerk, das den Facebooks dieser Welt Konkurrenz zu machen versucht. Dass es durchaus Probleme machen kann, alle Daten Google anzuvertrauen, verdeutlicht diese Kündigung.

***

Gleis 7. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: heute hat im Berliner Ostbahnhof die Lok eines Regionalexpresses gebrannt. Interessanterweise hat der oder die offizielle Twitterer der S-Bahn-Berlin ein Foto des Brandes auf Twitter veröffentlicht.

***

Gespött. Im September finden Wahlen zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern statt und jetzt hat die CDU ihr Wahlplakat veröffentlicht. Der Spitzenkandidat heißt Lorenz Caffier und der Slogan entsprechend “C wie Zukunft”. Das sorgt für viel Spott im Netz, besonders gelungen fand ich den Kommentar von extra3 “Pisa und die Folgen”. Wenn Euch dazu noch etwas Gutes einfällt, könnt Ihr das unter c-wie.de veröffentlichen.

***

Gesundheit. Und zum Schluss noch ein kleiner Tweet zur Meldung, dass sich die Depressionen in D seit zehn Jahren verdoppelt haben:

Depressionen

Der Link: Studie: Immer mehr Menschen mit psychischen Leiden in Kliniken

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Ein Kommentar

Erbschaft

Donnerstag, 21. Juli 2011 | Autor:

Eine im Sterben liegende Oma spricht zu ihrer Enkelin. “Ich kann jede Minute sterben, deshalb möchte ich, dass to meine Farm einschließlich Villa, Traktor, Bauernhaus, alles Vieh und die $22.389.630,00 Geld bekommst.”

“WoW!!” sagt die Enkelin “Danke, Oma, ich wusste gar nicht, dass du eine Farm und all dieses Vermögen besitzt. Wo ist das denn??”

Oma sagt mit dem letzten Atemzug: “Auf meinem Facebook-Konto”.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Schnippsel

Mittwoch, 15. Juni 2011 | Autor:

Nach langer Zeit möchte ich einmal wieder ein paar Schnippsel aus den Weiten des Internets los werden.

Kauderwelsch. Es gibt viele Songs, bei denen man den Text falsch verstehen kann. Aber bei dem folgenden Video ist das auf die Spitze getrieben worden und daraus wurde ein Kurs zu “Türkisch für Anfänger”:

(via Lucky)

***

Klimakillerkatzen. Ich bin selber Katzenliebhaber, trotzdem hat mich dieser Artikel zum Denken angeregt, der berechnet, dass eine Haustierkatze mehr CO2 produziert als ein Ägypter.

***

Kotzbrocken. Ich habe noch nie viel von Burschenschaften gehalten, aber was da zur Zeit abläuft, erzeugt dann doch einen heftigen Brechreiz bei mir.

***

Kopfhörer. Ein neuer Internethype ist am Entstehen. Ein Amerikaner hat Leute auf der Straße in New York danach gefragt, welche Musik sie gerade über ihre Kopfhörer hören und die Antworten dann mit der Musik unterlegt. Andere Städte sind schon gefolgt, Berlin kommt sicher auch bald.

***

Kauftipps. Praktische Kauftipps kann eigentlich jeder einmal gebrauchen (für die Leute, die Englisch verstehen).

***

Kehrschaufel. Handfeger und Schaufel, in Kombination mit der richtigen Installation können durchaus die Langeweile bekämpfen.

***

Komik. Der Postillon bietet häufig amüsante Geschichten, lesenswert! Ach ja, für die Westler unter den Lesern ist sicher auch die Titanic noch ein Begriff.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare

Bewegungsprofil

Donnerstag, 21. April 2011 | Autor:

bewegungsprofil.png

Seit Herbst letzten Jahres habe ich ein iPhone, mehr oder weniger sofort, als es bei Vodafone erhältlich war, bei denen ich schon seit Mitte der Neunziger meine Mobilfunkverträge habe.

Nun ist gerade mit viel Wirbel veröffentlicht worden, dass das Telefon die Orte, an denen man gewesen ist speichert. Nun gut, alle Orte sind das nicht, sondern nur die, an denen man das Telefon mit einer Datenverbindung genutzt hat. Ich war im fraglichen Zeitraum zumindest in Brüssel, habe dort auch telefoniert, aber aus Kostengründen das Datenroaming ausgeschaltet. Diese Einträge fehlen aber. Oben seht Ihr mein Bewegungsprofil, ausgelesen mit diesem kleinen netten Tool.

Je größer und dunkler die Flecke, desto mehr Nutzung. Natürlich Hamburg und Berlin, aber aus beruflichen Gründen viel Mecklenburg-Vorpommern, auch auf den Bahnstrecken und die Bahn bis hinunter nach Mannheim. Hannover ist auch recht prominent, aber das bezieht sich nur auf den Bahnhof, auf dem ich mir die Zeit bis zum Anschlusszug mit dem Telefon vertrieben habe,

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Hotelzimmer, Rumpelkammer | 2 Kommentare

Sprachwandel

Mittwoch, 13. April 2011 | Autor:

Ein Witz, den mir mein Kollege gestern erzählt hat, hat mich dazu angeregt, über den Sprachwandel nachzudenken.

Viele Leute denken ja, eine Sprache muss so bleiben, wie sie es in der Schule gelernt haben, aber eine Sprache, die sich nicht verändert, das ist eine tote Sprache, denn Benutzung führt zur Veränderung. Da ist die eine Seite, der technische Wandel. Oder wer hätte vor 20 Jahren einen Satz verstanden wie: “Das was ich mit meinem Smartphone gegoogelt habe, muss ich doch gleich einmal Twittern!” Alle drei Wörter, die jemand vor 20 Jahren nicht kannte, stehen heute im Duden.

Es gibt natürlich Auswüchse, besonders die, die über das Englische reinkommen, die Anglizismen (Lied: Wise Guys – Denglisch), Verkürzungen aus Chats und Emails, weil Leute nicht so schnell Tippen können (Jasper: Der HDL-Song) oder falscher Gebrauch von Apostrophs, Bindestrichen und Leerzeichen. Die bekannteste Sprachkritische Kolumne ist sicher Der Zwiebelfisch von Bastian Sick.

Man kann sich an so manchem stören, vieles ist aber sicher unvermeidlich, da spielt auch die Jugendsprache eine große Rolle. Wie sagte Goethe (von der eben verlinkten Webseite kopiert): “Ich hör’ es gerne, wenn die Jugend plappert: Das Neue klingt. Das Alte klappert.”

Wenn Hannas Schwester aus Kanada kommt, dann wundert sie sich häufig, was hier für ein Deutsch gesprochen wird, aber sie hat halt die Entwicklungen seit der Mitte der 60er nicht mitbekommen.

Ach, apropos Jugendsprache und Verständnis zwischen den Generation, den Witz, den mir mein Kollege erzählt hatte, will ich dann auch noch nachliefern:

Sagt der Vater zum Sohn: “Mein Sohn, zwei Worte will ich in unserem Haus nicht hören, das eine ist Geil und das andere ist Scheiße”. Der Sohn: “Geht klar, Papa. Und welche beiden Worte sind das?”

Post to Twitter Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar