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Archiv für die Kategorie » Vorgarten «

Doch noch Winter

Mittwoch, 1. Februar 2012 | Autor:

Jetzt ist es ja dann doch noch Winter geworden. Die Kälte ist noch nicht so schlimm, wie es die Medien mit ihrer ewigen Themensuche und entsprechender Übertreibung einen glauben lassen möchten. Dafür scheint die Sonne und so langsam merkt man auch, dass die Tage wieder länger werden.

Am Wochenende habe ich in Naumburg wieder Studenten dahingehend begutachtet, ob sie für ein Begabtenstipendium der Studienstiftung in Frage kommen. Anstrengend, aber auch anregend und spannend, besonders wenn man “fachfremde” Gespräche füren muss oder einfach in die Gruppendiskussionen der Studenten hinein lauscht.

Das ganze fand in der Jugendherberge Naumburg statt, in diesem Winter auch wieder tief verschneit. Das Zimmer ist ok, da wir als Mitglieder der Auswahlkommission nicht unser Bett selber bauen mussten, Handtücher gestellt bekamen und ein Vierbettzimmer für uns hatten.

Nur das Essen ist noch reichlich, aber sehr reichlich verbesserungswürdig.

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Thema: Arbeitszimmer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Jahreszeit

Donnerstag, 26. Januar 2012 | Autor:

Langsam geht mir dieser so genannte Winter auf die Nerven. Dieses ewige Grau, nur durchbrochen von ein paar Regentropfen. Oder Braun, wenn ich auf der Fahrt von und nach Hamburg aus dem Fenster sehe. An Flüssen und Seen weiß man dann manchmal nicht, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt. Oder umgekehrt.

Eigentlich habe ich Ende Dezember gedacht, der Januar zeigt dann doch ein wenig Sonne, aber nein, er machte einfach dort weiter wo der Dezember aufgehört hat.

So richtig Lust macht das zu kaum etwas. Ich bin unlustig zu schreiben, zu fotografieren. Meinen normalen Zug am Montag von Berlin erreiche ich schon seit Wochen nicht mehr, ich stehe auf und sage dann nach einer halben Stunde, na ja, ich nehme doch einen Zug später. Es ist auch nicht mehr motivierend im Dunklen aus dem Haus zu gehen und im Dunklen wieder zurück zu kommen. Der einzige Trost ist da nur, dass es anderen auch so geht.

Selbst den Katern ist es auf dem Boden zu ungemütlich, wo sie sich sonst gern für Stunden hin verziehen, da machen sie jetzt eine kurze Runde und legen sich in der Wohnung schlafen. Nein, das stimmt nicht, nach 5 Minuten denken sie wieder an den Boden, verlangen lautstark, dass die Tür geöffnet wird, um dann nach wenigen Minuten wieder lautstark Einlass zu begehren.

Heute kam dann doch noch die Sonne hervor, die im Winter aber meist mit Minusgraden daher kommt. Und was bedeuten Minusgrade? Ja, klar, Schwierigkeiten bei Bahn und S-Bahn. Triebwerkschaden bei meinem ICE nach Berlin (eingefroren?) und schon bei der Abfahrt wenigstens 30 Minuten Verspätung bei dem glücklicherweise als Ersatz bereit gestelltem alten IC. Und wenn ich mir die Zeiten der anderen Züge so zu Gemüte führte, ist die Pünktlichkeit mit Eintritt des Frosts rapide gesunken. Da klammert man sich an kleine positive Sachen, wie den Umstand, dass ich im Ersatzzug einen Sitzplatz fand, dazu noch in einem zur 2. Klasse umdeklarierten 1.-Klasse-Waggon.

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Thema: Vorgarten, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Gegen Zensur

Mittwoch, 18. Januar 2012 | Autor:

Diejenigen, die heute tagsüber auf unser Blog wollten, haben gemerkt, dass die Seit aus Protest gegen die amerikanische Gesetzgebung zur Zensur des Internets nicht angezeigt wurde. 5 gute Gründe dafür finden sich auf SPON

Hier im Nachtrag noch ein Video zu dem Thema:

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Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Witze über Seine Majestät Wulff

Donnerstag, 12. Januar 2012 | Autor:

Der Spott, die Enthüllungen und das Gerede über Wulff hört nicht auf. extra3 kann also nicht recht haben, wenn sie schreiben: “Letzter Präsident: Beleidigte Leberwurst. Dieser Präsident: Salami-Taktiker. Aber Wurst sind sie beide.” Wenn das so Wurst wäre, dann würde nicht jeder darüber reden. Oder Witze machen. Wobei extra3 dabei richtig gut ist, Sie geben Tipps, wie Wulff das Ganze vergessen machen könnte oder zeigen das endgültige Rechtfertigungsvideo. Natürlich ist das Thema auch im Karneval ein gefundenes Fressen.

Dabei ist das mit dem Witzemachen gar nicht so ungefährlich. Historisch in der Nachfolge des Tatbestands der Majestätsbeleidigung gibt es bis heute in unserem Strafgesetzbuch der “Verunglimpfung des Staatsoberhaupt”. Wenn Der Bundespräsident zustimmt, dann kann so ein Verunglimpfer mit Gefängnis bis zu 5 Jahren bestraft werden. Gestern war in Berlin so ein Verfahren angesetzt, ist dann aber kurz vorher geplatzt, weil Wulff seine Zustimmung offensichtlich zurückgezogen hatte. Da kann man sich solche Situationen durchaus vorstellen.

Die Berliner Zeitung hat heute übrigens ein sehr interessantes Interview mit Günter Wallraff (dem Mann, der bei Bild Hans Esser war) veröffentlicht. Wallraff kritisiert darin hauptsächlich die Bild und kann die Reaktion von Wulff nachvollziehen, der sehr erbost war, da die Bild ihn vorher immer gefördert hatte. Am interessantesten fand ich die Bemerkung von Wallraff, dass Bild angefangen hätte den Bundespräsidenten zu kritisieren, nachdem dieser in einer Rede erklärte, der Islam gehöre zu Deutschland.

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Der Traum vom Haus

Sonntag, 8. Januar 2012 | Autor:

Wer wissen möchte, warum wir mit 60 immer noch in einer Mietwohnung in Friedrichshain sitzen und nicht vom eigenen Haus träumen, der sollte mal bei Melancholie Modeste nachlesen und weiß dann, warum.

Nachtrag: Jetzt sollte der Link stimmen.

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Silvester an der Modersohnbrücke

Dienstag, 3. Januar 2012 | Autor:

Die 3 anderen Männer unserer Silvesterparty sind kurz nach Mitternacht auf die Modersohnbrücke. Thomas musste seine Raketen einsetzen, unsere beiden Londoner, Michael und Depo, eine für sie vollkommen ungewohnte Atmosphäre erfahren. Den folgenden Film hat Depo gemacht und ihn wie folgt kommentiert: “Dies sind nicht die Londoner Krawalle 2011, sondern so feiern die Berliner Silvester.”

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Wohnungslos

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Vielen Menschen ist sicher schon das Gleiche passiert, vielen wird es noch passieren, aus welchen Gründen auch immer. Dieses ist aber das erste Mal, dass ich den Schritt in die Wohnungslosigkeit so, ja, herzzerreißend habe beschrieben sehen. Der Bloggerin creezy ist das auf eine besonders brutale Weise geschehen, man kann nur hoffen, dass dieses Aufschreiben für sie der erste Schritt aus dem Sumpf ist. Und da Weihnachtszeit ist, wer irgendwie helfen kann oder möchte, ein Spendenbutton befindet sich auf creezys Blog.

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Volksbuch

Sonntag, 13. November 2011 | Autor:

Wenn es 1989 schon Facebook gegeben hätte, dann hätte das so aussehen können:

Facebook 1989

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Thema: Vorgarten | 4 Kommentare

Ostkreuz

Samstag, 5. November 2011 | Autor:

Ostkreuz Halle Westseite

In der letzten Zeit war ich ein paar Mal über das Ostkreuz unterwegs. Die Halle über den oberen Bahnsteig macht richtig Fortschritte, im Moment wird heftig am Innenausbau gearbeitet.

Die obige Westseite zeigt sich, wie sie zukünftig aussehen wird. Die Ostseite ist allerdings verhängt. Ich frage mich natürlich warum. Es kann natürlich sein, dass die Bauarbeiter vor der Morgensonne geschützt werden müssen, aber wahrscheinlicher ist es wohl, dass sie sich von den Passagieren auf dem Ringbahnsteig nicht bei der Arbeit in die Karten schauen lassen wollen.

Ostkreuz Halle Ostseite

Mehr zum Baufortschritt gibt es natürlich im Ostkreuzblog.

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Berlin – Stadt der Pyromanen?

Donnerstag, 13. Oktober 2011 | Autor:

Als ich gestern morgen nach Hamburg fuhr, da hatte der Zug bei einer Fahrzeit laut Fahrplan von 93 Minuten eine Verspätung von 75 Minuten. Grund war der Brandanschlag auf einen Kabelschacht der Bahn zwischen Falkensee und Nauen, der Zug musste schlicht umgeleitet werden. Die Brandstifter hatten ein Schreiben im Netz veröffentlicht, in dem Sie unter Anderem den Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan forderten.

Langsam muss man den Eindruck gewinnen, dass in Berlin sehr gerne gezündelt wird, wenn man mal an die vielen Anschläge auf Autos denkt. In der linken Szene und auch sonst im Internet wird das offensichtlich mit viel Spott aufgenommen: im Postillon reagiert die Bundesregierung sofort, im Kojotemagazin geraten sich die verschiedenen Zündler in die Quere.

Berlin ist aber auch sehr gebeutelt, was den Bahnverkehr angeht, was der folgende Tweed auch recht gut verdeutlicht:


Leichenschändung

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