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Archiv für die Kategorie » Vorgarten «

Wohnungslos

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Vielen Menschen ist sicher schon das Gleiche passiert, vielen wird es noch passieren, aus welchen Gründen auch immer. Dieses ist aber das erste Mal, dass ich den Schritt in die Wohnungslosigkeit so, ja, herzzerreißend habe beschrieben sehen. Der Bloggerin creezy ist das auf eine besonders brutale Weise geschehen, man kann nur hoffen, dass dieses Aufschreiben für sie der erste Schritt aus dem Sumpf ist. Und da Weihnachtszeit ist, wer irgendwie helfen kann oder möchte, ein Spendenbutton befindet sich auf creezys Blog.

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Volksbuch

Sonntag, 13. November 2011 | Autor:

Wenn es 1989 schon Facebook gegeben hätte, dann hätte das so aussehen können:

Facebook 1989

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Ostkreuz

Samstag, 5. November 2011 | Autor:

Ostkreuz Halle Westseite

In der letzten Zeit war ich ein paar Mal über das Ostkreuz unterwegs. Die Halle über den oberen Bahnsteig macht richtig Fortschritte, im Moment wird heftig am Innenausbau gearbeitet.

Die obige Westseite zeigt sich, wie sie zukünftig aussehen wird. Die Ostseite ist allerdings verhängt. Ich frage mich natürlich warum. Es kann natürlich sein, dass die Bauarbeiter vor der Morgensonne geschützt werden müssen, aber wahrscheinlicher ist es wohl, dass sie sich von den Passagieren auf dem Ringbahnsteig nicht bei der Arbeit in die Karten schauen lassen wollen.

Ostkreuz Halle Ostseite

Mehr zum Baufortschritt gibt es natürlich im Ostkreuzblog.

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Berlin – Stadt der Pyromanen?

Donnerstag, 13. Oktober 2011 | Autor:

Als ich gestern morgen nach Hamburg fuhr, da hatte der Zug bei einer Fahrzeit laut Fahrplan von 93 Minuten eine Verspätung von 75 Minuten. Grund war der Brandanschlag auf einen Kabelschacht der Bahn zwischen Falkensee und Nauen, der Zug musste schlicht umgeleitet werden. Die Brandstifter hatten ein Schreiben im Netz veröffentlicht, in dem Sie unter Anderem den Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan forderten.

Langsam muss man den Eindruck gewinnen, dass in Berlin sehr gerne gezündelt wird, wenn man mal an die vielen Anschläge auf Autos denkt. In der linken Szene und auch sonst im Internet wird das offensichtlich mit viel Spott aufgenommen: im Postillon reagiert die Bundesregierung sofort, im Kojotemagazin geraten sich die verschiedenen Zündler in die Quere.

Berlin ist aber auch sehr gebeutelt, was den Bahnverkehr angeht, was der folgende Tweed auch recht gut verdeutlicht:


Leichenschändung

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Berliner Politik

Mittwoch, 5. Oktober 2011 | Autor:

Da wollten die Berliner Wähler mehrheitlich eine rot-grüne Koalition, wie Umfragen zur Wahl aussagten. Und dann haben beide die Möglichkeit, diesen Wunsch zu erfüllen, und lassen ihn nach nur kurzer Verhandlung wieder platzen wegen eines Stückchens von 3,2 km Autobahn.

Sag mal, lieber Wowereit, meinst Du nicht, dass Berlin vielleicht wichtigere Probleme hat, als ein Stück zweifelhaften Asphalts durchzusetzen? Meinst Du, es tut Dir und Deiner Partei gut, wenn Ihr jetzt die Schwarzen wieder stark macht?

Ich versteh es nicht, Stadtautobahnen finde ich so unzeitgemäß. Wie wäre es eigentlich, das Geld in eine funktionierende S-Bahn zu stecken?

Nachtrag: Hierzu ein schöner aktueller Tweet:

Tweet zu Scheitern Rot-Grün Berlin

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Wahlnachlese für Berlin

Mittwoch, 21. September 2011 | Autor:

Hier noch einmal das Ergebnis für Berlin in einer etwas anderen Form:

Nichtwähler ……………….39,8%
SPD ………………………..17,0%
CDU ……………………….14,1%
Grüne ………………………10,6%
Die Linke ……………………7,0%
Piraten ………………………5,3%

NPD …………………………2,1%
FDP …………………………1,8%
Ungültige Stimmen
(aktive Nichtwähler?) …….1,6%
Tierschutzpartei …………..1,5%
pro Deutschland ………….1,2%
die Freiheit ………………..1,0%
die Partei ………………….0,9%
BIG ………………………….0,6%
DKP …………………………0,2%

Für die Splitterparteien ab NPD ist das “offizielle” Ergebnis genannt.

Quelle: Toms Wochenschau

Also ist die Gruppe der nicht wählenden Wahlberechtigten fast so groß wie die der Wähler der drei größten Parteien. Die Partei des Regierenden Bürgermeisters wurde von weniger als einem Fünftel der Wahlberechtigten gewählt.

Was sie FDP angeht, so hatte Westerwelle mit seiner Parole 18% durchhau recht, er hat sich nur im Komma geirrt. Einen netten Kommentar zu den Blau-Gelben bietet dieser Song.

Zu den Grünen hat Jan Fleischhauer, ein eher Rechter, auf SPON einen sehr lesenswerten und amüsanten Kommentar . Auf dem gleichen Portal fasst das dieser Fotowitz sehr treffend zusammen.

Zum Wahlerfolg der Piraten ist dieser Kommentar in der Berliner Zeitung recht gut. Auf jeden Fall müssen sich auch die Etablierten und neuen Splitterparteien mit den Piraten arrangieren.

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An M.Z.

Dienstag, 20. September 2011 | Autor:

Nur, falls Du unser Blog noch lesen solltest: ich würde gerne wissen, ob die DVD in Schöneweide angekommen ist. Deine Mailbox ist leider überfüllt, und auf Eurem Blog hast Du auf die Nachricht von Hanna nicht reagiert. Würde mich über eine kurze Nachricht freuen.

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Endspurt

Freitag, 16. September 2011 | Autor:

Piraten reagieren auf CDU

Das Foto zeigt doch eine kreative Plakatierung der Piraten (gesehen in der Wühlischstraße). Aber im Ernst: noch 2 Tage, dann gibt es einen äußerst spannenden Wahltag. Und ich hoffe, dass alle meine Leser ein Teil davon sind und mindestens zur Wahl gehen, bei absoluter Entscheidungsunfähigkeit sollte man halt ungültig wählen.

Ich werde das nicht tun, sondern sicher eine Partei wählen. Hier ist mein Durchlauf:

CDU. Neee. Niemals. Die Plakatierung mit brennenden Autos und der Darstellung als “Law and Order”-Partei hat mich darin bestärkt.

SPD. Der fette Kater Wowereit sitzt bräsig im Rathaus und die Partei ist offensichtlich nur Erfüllungsgehilfe für eine “König von Berlin”-Wahl. Wowi hält sich alle Optionen offen, auch die einer Koalition mit der CDU, mit der er, im Gegensatz zu anderen Parteien, zumindest im Bezug auf die A100 und den Flughafen Schönefeld überein stimmt. Wird er aber wohl nicht machen, meine Stimme braucht er sicher nicht, er bekommt bestimmt genug.

FDP. Wenn ich die wählte, würde ich mich selbst veräppeln. Hoffentlich fliegt die Röslerpartei hochkant raus.

Grüne. Tja, liebe Renate, in den letzten Jahren wart ihr immer an der Spitze meiner Wahlliste, das habt ihr euch aber mit eurem machtgeilen Flirt im der CDU verdorben. Da hilft es auch nicht, dass du im Fernsehduell mit Wowi gesagt hast, dass du keine Koalition mit der CDU vorschlagen wirst. Da ist das Hintertürchen offen: da schlägt das dann einfach jemand anders vor.

Die Linke. Der Wahlomat meint, mit der Partei hätte ich die meisten Übereinstimmungen. Trotzdem kann ich mich nicht durchringen, sie zu wählen, Programm hin oder her, ich finde sie einfach nicht glaubwürdig.

Piraten. Eine echte Alternative, nur, weil sie reinkommen könnten und dadurch manches andere verhindern könnten. Die Piraten erinnern mich an die Grünen in ihrer Frühphase, utopisch, unrealistisch, einseitig in den Themen, aber erfrischend in ihren unverbrauchten Politikgedanken. Ein lesenswertes Pro für die Piraten hat Johnny Häusler auf Spreeblick geliefert, ich tendiere dazu, mich ihm anzuschließen.

Vielleicht wähle ich aber auch ungültig.

Die Koalitionsoptionen für Berlin hat SPON noch einmal durchgespielt, die letzten Umfrageergebnisse findet ihr hier. Die letzte sieht die Piraten bei 9%.

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Schnippsel

Dienstag, 13. September 2011 | Autor:

Software. Ich habe mittlerweile auf meinem Bürocomputer wieder zwei Programme installiert, die ich liebe. Beide sind Anwendungen in der sogenannten Cloud, die Daten im Internet speichern und diese mit mehreren Computern synchron halten. Das eine ist Wunderlist, eine Software einer Berliner Firma, die eine sehr effektive und einfache To-Do-Liste bietet. Wunderlist ist erhältlich als Windows-, Mac-, iOS, Android- und Webapplikation. Neben meiner To-Do-Liste benutze ich Wunderlist auch als Einkaufsliste: während der Woche tragen Hanna und ich dort alles ein, was einzukaufen ist, am Samstag synchronisiere ich es mit meinem Telefon und arbeite die Liste dann beim Einkaufen ab.

Und in Evernote trage ich alle Notizen, Bilder, Weblinks etc. ein, die mir über den Tag so über den Weg laufen und kann diese dann z.B. am Abend in diesen Schnipseln verarbeiten. Auch Evernote ist für verschiedene Betriebssysteme, Windows, Mac und Smartphones erhältlich.

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Sprache. Wenn ich den folgenden Eintrag lese, dann bekomme ich einen richtigen Hals, Ihr werdet schon merken, warum:

Respeckt

Dieser Schnipsel stammt übrigens von einer Website, die sagt Ich bin kein Rassist, aber…Dieser Satz nimmt selten ein gutes Ende. Was “keine Rassisten” und “keine Nazis” auf Facebook und Twitter sagen.

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Service. Wir wissen ja, dass Deutschland eine Servicewüste ist, manchmal wünsche ich mir einen augenzwinkernd, humorvoll guten Service, wie diesen bei Mark&Spencer (in Englisch).

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Sprösslinge. Auch unsere nachfolgenden Generationen reagieren mittlerweile auf die Eurokrise:

Eurokrise

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Smartphones. Wenn ich Texte auf meinem Telefon schreibe, versuche ich immer, alles ganz genau gegen zu lesen, bevor ich es sende. Das Telefon hat nämlich ein Feature, dass sich “Autokorrektur” nennt, mit dem vermeintliche Tippfehler automatisch korrigiert werden. Das kann zu peinlichen Ergebnissen führen, wie diese Webseite zeigt. Nicht so richtig in dieser Kategorie, trotzdem aus der gleichen Fotoserie, fällt dieser Nachrichtenaustausch, der zeigt, wie romantische Ansätze zerstört werden können (alles in Englisch).

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Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Schweizer Krone

Sonntag, 4. September 2011 | Autor:

Schweizer Krone

Dagmar und Hans-Peter hatten uns darauf hingewiesen, dass in der Simon-Dach-Straße ein neues Schweizer Restaurant aufgemacht hat, die Schweizer Krone. Das ist nun wirklich einmal etwas Anderes unter den Bistros mit angeschlossener Küche oder den indischen Restaurants, wie sie sonst hier im Kiez zu finden sind. Deshalb entschlossen wir uns, das Restaurant und das Ambiente einmal anzutesten. Und nach Hannas Meinung hat Axel ja den Test für Restaurants: die Nachtischkarte ausprobieren und sehen ob da etwas Originelleres drauf ist als die üblichen Eisvariationen.

Also machten wir uns am Sonnabend auf, wohlweislich nach dem Essen, um dort den Nachtisch zu uns zu nehmen. Das Restaurant macht einen gemütlich gepflegten Eindruck und sticht gegenüber anderen Lokalitäten im Kiez schon mit den weißen Tischdecken und Stoffservietten hervor. Die Karte bietet neben eher ungewöhnlichen Gerichten wie Heidschnuckenbraten auch die Schweizer Klassiker Fondue und Raclette. Und ja, die Nachtischkarte war fein, ich bestellte mir einen warmen, leckeren und nicht zu süßen Schokoladenkuchen, während Hanna eine Nachtischvariation mit dreierlei kleinen Schleckereien bekam.

Schweizer Krone

Inh. Vlora Konjuhaj
Simon-Dach-Str. 32
10245 Berlin

Erster Test bestanden, wir können also mit Dagmar und Hans-Peter demnächst hier Essen gehen. Und zum Glück hatten wir unseren Hauptgang ja zuhause als erstes genossen, sonst hätte uns der unten stehende Spruch, den wir auf dem Rückweg sahen, vielleicht noch ein schlechtes Gewissen gemacht.

Nachtisch zuerst

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