Frohes Fest

Allen unseren Freunden, Bekannten, Lesern und auch allen Anderen wünschen wir fröhliche grüne Weihnachten!

Aber richtig schön zur Geltung kommt er erst bei Nacht!

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Adventgedanken

Allen unseren Freunden wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit. Als ich unseren Adventskranz fotografierte, kamen mir einige Gedankenken in den Sinn, die vielleicht in die Zeit passen. Ich habe eben allen Freunden eine schöne Weihnachtszeit gewünscht und das hat mich dazu gebracht, über unsere Freunde und wer bleibt nachzudenken.

Es ist natürlich, dass Hanna viele „Freunde“ verloren hat, nachdem sie aus Wilmersdorf in den Osten gezogen ist, da ist eigentlich nur U. übrig geblieben. Manche Leute verliert man dann auch mit der Zeit aus den Augen, wie Fu. oder  andere,

Bei zwei Personen oder Gruppen bin ich allerdings immer noch unklar, was eigentlich passiert ist.

Da ist einmal U., bei dem wir zum runden Geburtstag waren. Für mich war alles ok, wir haben eine Woche dort übernachtet und uns freundlich verabschiedet. Seitdem wurde jeder Kontakt abgebrochen ohne irgendeinen Hinweis, warum das so ist.

Und da ist N., mit dem wir und seiner Freundin zu einem Kurzurlaub in Barcelona waren und nach der Rückkehr war den, ohne einen Hinweis, plötzlich Funkstille.

In beiden Fällen wär das schon okay, wenn ich wüsste was passiert wäre, aber nee, kein Hinweis.

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Jubiläum

Vor einigen Wochen erhielt ich überraschend eine Einladung zum 30-jährigen Jubiläum einer Firma, bei der ich in den 90er Jahren eine Filiale in Hamburg gegründet hatte und für die ich von 1990-2000 gearbeitet hatte: ARTTIC.

Das Treffen fand an der Costa Brava statt im Hotel Eden Roc in Sant Feliu de Guixois. Der erste Tag war etwas chaotisch. Der Bustransfer zum Zielort war um 11:30 geplant und wurde dann auf 13:30 verschoben, wohl wegen irgendwelcher Protestaktionen, die in Katalonien zur Zeit an der Tagesordnung sind. Es ging dann los und irgendwann hingen wir dann im Stau, wohl wegen eines Unfalls. Der unfreiwillige Aufenthalt dauerte fast 3 Stunden, so dass wir statt um 13 Uhr dann irgendwann gegen 18;30 am Hotel ankamen.

Wie man sieht, gab das allen die Gelegenheit, sich auf der Autobahn zu Gesprächen zu versammeln. Kam mir entgegen, denn von den etwa 80 Teilnehmern an der Veranstaltung kannte ich so ungefähr 6 oder 7 aus meiner Zeit.

Nach Willkommensdrink und Imbiss gab es dann den ersten Vortrag. Vieles war sehr interessant für mich zu sehen und zu hören, vor allem, da ich mich ein wenig als Außenstehenden sah. Viele der Vorträge habe ich in meinem Berufsleben schon gesehen in ähnlicher Form. Aber es war schon interessant mit zu bekommen, welche guten Ideen und Erfahrungen die Truppe schon gesammelt hat und sich vorgenommen hat.

Ein wenig schade war es, dass es für die Jahreszeit an der Costa Brava doch sehr kalt war, auch wenn das Licht in der Dämmerung ganz schön aus sah.


Neben all den Vorträgen gab es einige für mich besondere Aktivitäten. Zum einen war da die Gruppenfotos, die angesichts der Anzahl der Teilnehmer mit einer Drohne gemacht wurden. Es war das erste Mal, dass ich eine Drohne live in Action gesehen habe.

Und am Abend des zweiten Tages gab es eine intensive Aktion zum Teambuilding. Es ging darum, verschiedene Rätsel zu lösen, was nur innerhalb der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten klappen konnte, wenn alle Gruppen kooperierten und den Konkurrenzgedanken hinter sich ließen. Das letzte Rätsel wurde dann unter Beteiligung aller nach etwa 60 Minuten gelöst.

Es waren fast 2 sehr intensive Tage und ich danke Christian für die Einladung und Dominique für die Organisation. Aber zum Wochenende ist es dann doch immer wieder schön, nach Hause zu kommen.

ARTTIC auf Twitter: @ARTTIC_RTD

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Danke für die Blumen

Diesen wunderschönen Strauß aus Wiesenblumen (?) hat Hanna vollkommen überraschend an ihrem Geburtstag per Boten bekommen. Sie waren von Sonja und Ursula aus Nürnberg, die während des Kirchentags unsere Gäste waren. Hanna hat sich riesig gefreut, deshalb hier auch in ihrem Namen einen riesigen Dank (ich bin nur für das Posten auf verschiedenen Kanälen zuständig).

Der gleiche Strauß noch einmal mit Hannas traditionellem Geburtstagsgetränk: Sekt mit Erdbeeren. Am linken Rand sieht man noch ein wenig den Strauß von mir: Pfingstrosen pur, auch irgendwie traditionelle Geburtstagsblumen.

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Bemerkung

Ich veröffentliche meine Blogposts auch auf Facebook. Natürlich ist es dort ganz einfach, einen „Like“ zu setzen. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn Ihr auch auf der Seite direkt kommentiert. Kritik und Lob sind beide willkommen!

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Augenlösungen (1.4. – 16.4.2017)

Es tut mir wirklich Leid, aber nach den vielen Fotos in Kuba habe ich es ein wenig aufgegeben, die nachfolgenden Wochen mit Bildern zu dokumentieren. Aber das wird sich wieder geben,

Nachdem ich drei Wochen meinen Nachhilfeschüler nicht getroffen habe, war es am 4.4. mal wieder soweit. Es gab allerdings nicht soviel zu tun, da es einerseits kurz vor den Ferien war und er andererseits gerade ein Praktikum in einer Kinderarztpraxis machte. Wir haben es kurz gemacht und uns auf die nächste Woche verabredet.

Hanna war die ganze Zeit recht nervös, denn am 6.4. hatte sie ihre Voruntersuchung für ihre Augenoperation am Tag darauf. Aber dann fand sie es doch gar nicht so schlimm, die Farbeindrücke beim Einsetzen der künstlichen Linse hatten fast einen psychedelischen Effekt. Es ist alles gut verlaufen und ich habe seitdem die Aufgabe, ihr Augentropfen mehrmals am Tag zu verpassen.

Am 11.4. hat mein Nachhilfeschüler M. versucht, unsere Stunde nach hinten zu verlegen, das konnte ich nicht, da ich später an dem Tag die Sitzung des Lenkungskreises vom Alumniverein hatte. Ich hatte aber leicht den Verdacht, dass M. seinen Vortrag über das Praktikum noch nicht angefangen hatte und deshalb Zeit brauchte. Ich habe dann eine Verschiebung um eine Woche angeregt.

Im Lenkungskreis habe ich Zahlen vorgelegt und wie immer war da ein Fehler drin, der die Zahlen für die Anderen unverständlich machte, konnte ich aber aufklären.

Am Gründonnerstag war ich bei meiner Ärztin. Alles war in Ordnung und sie war erstaunt, wie gut ich nach dem Kubaurlaub aussah. Sie war nach uns auch in Kuba, hatte aber eine ganz andere Art von Kuba erfahren: Aufenthalt in einem Touristenresort mit einem Tagesausflug nach Havanna.

Und dann war Ostern. Für den Ostersonntag hatten wir unsere Nachbarin Jenny eingeladen mit ihrem Freund und dessen Schwester. Die beiden Letzteren sind Griechen und ich war gespannt, wie unsere traditionellen Osteressen bei ihnen ankamen: Ich hatte einen Osterzopf gebacken, eine griechische Ostersuppe mit Lammleber gekocht und wie immer eine Lammkeule, diesmal zum ersten Mal mit der Niedrigtemperaturmethode, was bedeutete, dass ich die Keule  5 Stunden vorm Essen in die Röhre schieben musste. Der Osterzopf war mir gut, wenn auch etwas zu braun geraten, die Ostersuppe wie auch im letzten Jahr und die Lammkeule von unserem Biolieferanten war ausgesprochen gut.

Der ultimative Test war natürlich die Reaktion der beiden Griechen und die war ausgesprochen positiv. Das Osterbrot kam gut an, der Lammbraten war absolut zart. Und der Test mit der griechischen Ostersuppe ging auch gut aus, sie hatten sie seit Jahren nicht gegessen und sie wunderten sich, dass ein Deutscher sie so gut hinbekommt. Klar, in Griechenland wird sie in der Nacht von Ostersamstag auf Sonntag serviert, also bei uns etwas spät. Aber das Kompliment war nicht reine Höflichkeit, sonst hätten sie sich sicher nicht nachgenommen.

 

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Arbeit (21.-31.3.2017)

Nach einem Ruhetag, um den Jetlag auszukurieren, ging es an die Arbeit. Die EU hatte bei mir vor dem Kubaurlaub angefragt, ob ich zur Verfügung stünde, und nachdem ich auf meinen Urlaub hingewiesen hatte, kam das okay mit der Bitte, von Zeit zu Zeit meine Mail abzurufen, um Anträge anzunehmen oder abzulehnen, falls ich einen „Conflict of Interest“ hätte. Das war aber sehr unwahrscheinlich, da ich nicht mehr im aktiven Berufsleben stehe und deshalb zum Beispiel keine Firma, mit der ich in Verbindung stehe, einen Antrag einreichen würde.

Bei dieser Aktion war ich Recorder, früher Rapporteur genannt (auf Deutsch etwa „Berichterstatter“). Ich habe also nicht selber Gutachten geschrieben, sondern war dafür verantwortlich, aus den Berichten dreier Gutachter einen zusammenfassenden Bericht zu schreiben, der als Grundlage dafür diente, dass sich die Gutachter auf einen gemeinsamen Bericht und die Bewertung einigen. Dafür gab es dann in der nächsten Woche für jedes Projekt eine Sitzung mit den Gutachtern, einem Moderator von der Kommission und mir, um einen Bericht zu erstellen, der den Konsens aller Gutachter widerspiegelt.

Zwischendurch hatte ich meine ca. fünfte Darmspiegelung in 6 Jahren, nichts richtig Beunruhigendes, aber mein Darm braucht halt Beobachtung. Wie (bis auf ein einziges Mal) ohne Sedierung, so dass ich die Fahrt durch den Darm auf dem Bildschirm verfolgen konnte.

Am Sonntag ging dann der Flug nach Brüssel und wie auf dem Rückflug ergatterte ich nur einen Mittelplatz. Ist nicht so schlimm, außer wenn, wie auf beiden Flügen passiert, die Leute am Fensterplatz während des Fluges unbedingt auf die Toilette mussten. Der Mittelplatz muss den Gang dan aufwecken und/oder scheuchen und sich selber in den Gang quälen. Nicht die einfachste und angenehmste Operation.

Apropos Klo: Einen meiner Mitgutachter habe ich am Urinal gesehen, wie er mit beiden Händen fest am Smartphone getippt und dabei Wasser gelassen hat. Eine Erstaufführung…

Das Hotel, dass ich mir ausgesucht hatte, war das Hotel Bloom! wie zwei Jahre zuvor. Es ist genau die Art von Hotel, das ich mag: Modern und nicht plüschig. Die Zimmer sind individuell von Künstlern zum Motto Blüten gestaltet, es gibt ein gutes Restaurant (das Smoods, in dem ich auch einmal gut gegessen habe). Und das Publikum ist bunt gemischt von wenigen Businessleuten, eher alternativen Touristengruppen bis hin zu Leuten, die den Eindruck machten, als ob sie zu Rockbands gehören.

Ich war wohl etwas hektisch aufgebrochen und habe dabei meine Medikamente vergessen, die ich täglich brauche. Nach telefonischer Rücksprache mit Hanna hat sie ein Päckchen per Kurier geschickt, das bis Mittwoch um 11 Uhr ankommen sollte, aber erst einen Tag später kam. Ich hab es überlebt.

Von Montag bis Donnerstag früh saß ich dann in Meetings, um die Berichte zu diskutieren und fertig zu stellen. Eigentlich war jede Runde auf 90 Minuten begrenzt, aber alle bis auf eine dauerten länger. Die Pausen waren dementsprechend kurz und zur Mittagspause gab es dann maximal ein Sandwich. Zum Glück gibt es einen guten Laden, den Google leider nicht kennt auf ihrer Karte (Apple auch nicht).

Am Dienstag gab es das übliche Abendessen im Hotel Crown Plaza 50m entfernt vom Gebäude Covent Garden, in dem die Begutachtung statt fand. Es kostete wie immer 50€, aber wenn ich noch einmal zu einer solchen Gelegenheit nach Brüssel kommen sollte, werde ich es auslassen, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt nicht für mich und das „Networking“ ist auch eher bescheiden.

Am Donnerstag konnte ich dann erst einmal Luft holen, mir war kein Antrag zum „Crossreading“ zugeteilt. Das Crossreading dient der Überprüfung der Ergebnisse der einzelnen Gruppen.

Am Freitag ging es dann im „Panelmeeting“ darum, die Bewertung der einzelnen Anträge gegeneinander zu prüfen. Ich musste zu 4 oder 5 Anträgen vortragen, da diese zu den Top 25 gehörten (von denen vielleicht ein Viertel tatsächlich gefördert werden). Das Meeting zog und zog sich. Ich verzog mich, nachdem ich meine Vorträge hinter mir hatte. Das war der Zeitpunkt, wo hektisch versucht wurde, für die noch benötigten Gutachter Flüge und Züge umzubuchen.

Ich bekam meinen gebuchten Flug und war froh, Hanna dann abends wieder zu sehen. Sie wohl auch!

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Kuba (Letzter Tag) – 20.3.2017

Vor acht Uhr mussten wir wieder runter, um das bestellte Großraumtaxi bei der Unterkunft von dem Rest der Truppe zu erreichen. Sean hat uns dankenswerterweise abgeholt, um unseren größeren Koffer hinunter zu bringen.

Drei oder vier Stunden brauchte es zum Flughafen von Varadero, wo wir rechtzeitig ankamen. Der Flug der Kanadier ging planmässig etwa 4 Stunden vor unserem, aber es blieb noch Zeit für ein Abschiedsessen und Drinks. Dann verabschiedeten wir die Kanadier mit ein wenig Tränen von Hanna.

Wir blieben noch ein wenig sitzen, bevor ich mich rechtzeitig vor der Ankunft der Busse aus den Resorts am Checkin anstellte. Dann begann das Chaos: Nachdem alle Passagiere angekommen waren und die Zeit zum Checkin schon erheblich überschritten war, wurden plötzlich die Schalter geändert.

Es setzte natürlich ein großes Rennen ein, aber Hanna zeigte nicht nur ihr Durchsetzungsvermögen, indem sie einen ersten Platz in der Schlange ergatterte, sondern auch die Managementfähigkeiten in der Organisation des Zugangs zum Schalter.

Wir waren also früh durch, aber es gab später noch Chaos mit dem Einladen des Gepäcks, so dass wir mit etwa anderthalb Stunden starten konnten. Die Verspätung hielt sich, so dass wir erst am späteren Vormittag des Dienstags zu Hause waren.

Hanna ging sehr bald ins Bett, ich versuchte den Jetlag durch Aufbleiben zu mindern.

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Ende der Reise!

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Wenn Ihr die Reise noch einmal vom Anfang verfolgen wollt, geht auf den ersten Tag und wählt dann oben den nächsten Tag aus, nachdem Ihr die Sprache gewählt habt.

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Kuba (Vierzehnter Tag) – 19.3.2017

Am Sonntag waren wir mit dem Rest der Gruppe an deren Casa verabredet. Hanna hatte sich schon an den holprigen Weg gewöhnt und wir waren rechtzeitig unten.

Für dien Tag war ein Ausflug zu den El Nicho Wasserfällen geplant und das nicht mit einem Jeep, sondern mit einer Kutsche.

Zunächst nahm unsere ganze Gruppe Platz, so dass das arme Pferd einiges zu tun hatte. Auf der Fahrt aus der Stadt folgte uns ein als Cowboy gekleideter Mann, von dem ich erst später wusste, warum er uns begleitete.

Es ging vorbei an einem „Pferdeparkplatz“ und dann hinunter in die Ebene.

Der Abstieg hinunter war für das arme Pferd zu viel, so dass alle außer Hanna absteigen mussten. Im Folgenden gibt es einige Impressionen vom Weg hinunter (und wieder hinauf). Bitte beachtet das letzte Foto.

Auf dem letzten Foto waren zwei Pferde hinter der Kutsche zu sehen und am Ende des Abhangs wurde auch klar, warum wir sie mitgeführt hatten. Brian hatte einen Ritt gebucht und der „Cowboy“ war sein Begleiter.

Nach kurzer Übung hat er es dann sehr gut gemacht. Nach etwa einer Stunde machten wir dann Pause in einem Restaurant auf dem Weg zu den Wasserfällen. Zwei interessante Beobachtungen gäbe es zu machen. Es wurde uns gezeigt, wie der Saft aus dem Zuckerrohr gewonnen wird.

Allerdings wollte keiner von uns probieren, der Saft war schon ein paar Tage zuvor viel zu süss. Die zweite Vorführung war viel interessanter, weil das auch relevant war für unser Mittagessen.

Zwei Männer wechselten sich ab, um ein ganzes Schwein über dem Grill zu garen, welches wir dann zum Mittagessen genießen sollten. Bis dahin sollte es aber noch ein wenig dauern, es stand noch der Besuch der Wasserfälle bevor. Hanna wollte verzichten, da es nicht klar war, wie lange es dauern sollte und wieviel Fussweg zu erwarten war. Ich entschied, bei ihr zu bleiben.

Wir beobachteten statt dessen den Betrieb an der Bar und später das Anrichteten des gegrillten Schweins.

Der Rest der Gruppe kam dann erheblich später als wir erwartet hatten. So richtig begeistert waren sie vom Besuch des Wasserfalls aber eigentlich nicht. Aber alle genossen das Schwein, wobei es den Kubanern erstaunlich vorkam, dass wir immer mehr von der kross gebratenen Haut haben wollten.

Auf dem Rückweg mussten wir dann wieder den Hang in die Stadt hoch. Hanna durfte in der Kutsche bleiben, selbst der Kutscher stieg ab, um das arme Pferd nicht zu stark zu strapazieren. Und ich hechelte hinter allen langsam den Abhang hinauf, schwitzend und in voller Sonne. Sean war immer in meiner Nähe, wohl um einzugreifen, falls ich zusammen brechen sollte. Aber ich hab es dann alleine geschafft.

Als wir dann in der Nähe der Unterkunft der Familie abgesetzt wurden, versammelten wir uns erst einmal auf ein paar Mojitos oder Biere in deren Unterkunft. Dann ging es hoch in die Stadt, wobei unterwegs das eine oder andere Mal Halt gemacht wurde für einen Drink, schließlich war es unsere Abschiedstour von Trinidad (und letztlich auch von Kuba).

Zunächst (siehe unten) war die Erschöpfung noch sehr anzumerken, dann (nachdem wir noch einen besonders schönen Oldtimer gesehen hatten) ging es in eine Bar, in der ein einzelner Gitarrenspieler gute Stimmung verbreitete und uns zum Mitmachen animierte (in der Bilderserie feiert Hanna nicht Ostern sondern bedient ein rasselndes Ei, das als Rhythmusinstrument dient). Wir wären gerne noch geblieben, aber Oliver musste ins Bett gebracht werden. Hanna mit ihren beiden Nichten und ich machten dann noch Stopp vor einem Lokal, dass so voll war, dass wir nicht hineinkamen, zum Glück servierten sie aber auch Drinks „to stay outside“.

Wir verabschiedeten uns dann und gingen zum Schlafen, die Pläne der anderen liefen offensichtlich anders als geplant.

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Kuba (Dreizehnter Tag) – 18.3.2017

An diesem Tag waren wir, wie schon angekündigt, wieder an der Playa Ancon mit einer sehr reduzierten Gruppe. Beim ersten Mal war ein Hamburger Paar dabei, die Hanna und mich in ihrem Mietwagen zum Strand gefahren haben. Sie hatten eine ähnliche Tour wie wir gemacht und wir hatten sie in Matanzas, Havanna und wieder hier in Trinidad getroffen. Heute waren sie nicht dabei, dafür ein Paar aus Berlin, die das Nachbarzimmer in unserer Casa belegten.

Entspannung war angesagt, aber es gab auch eine Premiere: Hanna ging ins Meer (an meiner Hand)!

Sie schien danach recht glücklich zu sein.

Hier noch ein paar weitere Impressionen am und um den Strand.

 

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