Danke für die Blumen

Diesen wunderschönen Strauß aus Wiesenblumen (?) hat Hanna vollkommen überraschend an ihrem Geburtstag per Boten bekommen. Sie waren von Sonja und Ursula aus Nürnberg, die während des Kirchentags unsere Gäste waren. Hanna hat sich riesig gefreut, deshalb hier auch in ihrem Namen einen riesigen Dank (ich bin nur für das Posten auf verschiedenen Kanälen zuständig).

Der gleiche Strauß noch einmal mit Hannas traditionellem Geburtstagsgetränk: Sekt mit Erdbeeren. Am linken Rand sieht man noch ein wenig den Strauß von mir: Pfingstrosen pur, auch irgendwie traditionelle Geburtstagsblumen.

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Bemerkung

Ich veröffentliche meine Blogposts auch auf Facebook. Natürlich ist es dort ganz einfach, einen „Like“ zu setzen. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn Ihr auch auf der Seite direkt kommentiert. Kritik und Lob sind beide willkommen!

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Augenlösungen (1.4. – 16.4.2017)

Es tut mir wirklich Leid, aber nach den vielen Fotos in Kuba habe ich es ein wenig aufgegeben, die nachfolgenden Wochen mit Bildern zu dokumentieren. Aber das wird sich wieder geben,

Nachdem ich drei Wochen meinen Nachhilfeschüler nicht getroffen habe, war es am 4.4. mal wieder soweit. Es gab allerdings nicht soviel zu tun, da es einerseits kurz vor den Ferien war und er andererseits gerade ein Praktikum in einer Kinderarztpraxis machte. Wir haben es kurz gemacht und uns auf die nächste Woche verabredet.

Hanna war die ganze Zeit recht nervös, denn am 6.4. hatte sie ihre Voruntersuchung für ihre Augenoperation am Tag darauf. Aber dann fand sie es doch gar nicht so schlimm, die Farbeindrücke beim Einsetzen der künstlichen Linse hatten fast einen psychedelischen Effekt. Es ist alles gut verlaufen und ich habe seitdem die Aufgabe, ihr Augentropfen mehrmals am Tag zu verpassen.

Am 11.4. hat mein Nachhilfeschüler M. versucht, unsere Stunde nach hinten zu verlegen, das konnte ich nicht, da ich später an dem Tag die Sitzung des Lenkungskreises vom Alumniverein hatte. Ich hatte aber leicht den Verdacht, dass M. seinen Vortrag über das Praktikum noch nicht angefangen hatte und deshalb Zeit brauchte. Ich habe dann eine Verschiebung um eine Woche angeregt.

Im Lenkungskreis habe ich Zahlen vorgelegt und wie immer war da ein Fehler drin, der die Zahlen für die Anderen unverständlich machte, konnte ich aber aufklären.

Am Gründonnerstag war ich bei meiner Ärztin. Alles war in Ordnung und sie war erstaunt, wie gut ich nach dem Kubaurlaub aussah. Sie war nach uns auch in Kuba, hatte aber eine ganz andere Art von Kuba erfahren: Aufenthalt in einem Touristenresort mit einem Tagesausflug nach Havanna.

Und dann war Ostern. Für den Ostersonntag hatten wir unsere Nachbarin Jenny eingeladen mit ihrem Freund und dessen Schwester. Die beiden Letzteren sind Griechen und ich war gespannt, wie unsere traditionellen Osteressen bei ihnen ankamen: Ich hatte einen Osterzopf gebacken, eine griechische Ostersuppe mit Lammleber gekocht und wie immer eine Lammkeule, diesmal zum ersten Mal mit der Niedrigtemperaturmethode, was bedeutete, dass ich die Keule  5 Stunden vorm Essen in die Röhre schieben musste. Der Osterzopf war mir gut, wenn auch etwas zu braun geraten, die Ostersuppe wie auch im letzten Jahr und die Lammkeule von unserem Biolieferanten war ausgesprochen gut.

Der ultimative Test war natürlich die Reaktion der beiden Griechen und die war ausgesprochen positiv. Das Osterbrot kam gut an, der Lammbraten war absolut zart. Und der Test mit der griechischen Ostersuppe ging auch gut aus, sie hatten sie seit Jahren nicht gegessen und sie wunderten sich, dass ein Deutscher sie so gut hinbekommt. Klar, in Griechenland wird sie in der Nacht von Ostersamstag auf Sonntag serviert, also bei uns etwas spät. Aber das Kompliment war nicht reine Höflichkeit, sonst hätten sie sich sicher nicht nachgenommen.

 

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Arbeit (21.-31.3.2017)

Nach einem Ruhetag, um den Jetlag auszukurieren, ging es an die Arbeit. Die EU hatte bei mir vor dem Kubaurlaub angefragt, ob ich zur Verfügung stünde, und nachdem ich auf meinen Urlaub hingewiesen hatte, kam das okay mit der Bitte, von Zeit zu Zeit meine Mail abzurufen, um Anträge anzunehmen oder abzulehnen, falls ich einen „Conflict of Interest“ hätte. Das war aber sehr unwahrscheinlich, da ich nicht mehr im aktiven Berufsleben stehe und deshalb zum Beispiel keine Firma, mit der ich in Verbindung stehe, einen Antrag einreichen würde.

Bei dieser Aktion war ich Recorder, früher Rapporteur genannt (auf Deutsch etwa „Berichterstatter“). Ich habe also nicht selber Gutachten geschrieben, sondern war dafür verantwortlich, aus den Berichten dreier Gutachter einen zusammenfassenden Bericht zu schreiben, der als Grundlage dafür diente, dass sich die Gutachter auf einen gemeinsamen Bericht und die Bewertung einigen. Dafür gab es dann in der nächsten Woche für jedes Projekt eine Sitzung mit den Gutachtern, einem Moderator von der Kommission und mir, um einen Bericht zu erstellen, der den Konsens aller Gutachter widerspiegelt.

Zwischendurch hatte ich meine ca. fünfte Darmspiegelung in 6 Jahren, nichts richtig Beunruhigendes, aber mein Darm braucht halt Beobachtung. Wie (bis auf ein einziges Mal) ohne Sedierung, so dass ich die Fahrt durch den Darm auf dem Bildschirm verfolgen konnte.

Am Sonntag ging dann der Flug nach Brüssel und wie auf dem Rückflug ergatterte ich nur einen Mittelplatz. Ist nicht so schlimm, außer wenn, wie auf beiden Flügen passiert, die Leute am Fensterplatz während des Fluges unbedingt auf die Toilette mussten. Der Mittelplatz muss den Gang dan aufwecken und/oder scheuchen und sich selber in den Gang quälen. Nicht die einfachste und angenehmste Operation.

Apropos Klo: Einen meiner Mitgutachter habe ich am Urinal gesehen, wie er mit beiden Händen fest am Smartphone getippt und dabei Wasser gelassen hat. Eine Erstaufführung…

Das Hotel, dass ich mir ausgesucht hatte, war das Hotel Bloom! wie zwei Jahre zuvor. Es ist genau die Art von Hotel, das ich mag: Modern und nicht plüschig. Die Zimmer sind individuell von Künstlern zum Motto Blüten gestaltet, es gibt ein gutes Restaurant (das Smoods, in dem ich auch einmal gut gegessen habe). Und das Publikum ist bunt gemischt von wenigen Businessleuten, eher alternativen Touristengruppen bis hin zu Leuten, die den Eindruck machten, als ob sie zu Rockbands gehören.

Ich war wohl etwas hektisch aufgebrochen und habe dabei meine Medikamente vergessen, die ich täglich brauche. Nach telefonischer Rücksprache mit Hanna hat sie ein Päckchen per Kurier geschickt, das bis Mittwoch um 11 Uhr ankommen sollte, aber erst einen Tag später kam. Ich hab es überlebt.

Von Montag bis Donnerstag früh saß ich dann in Meetings, um die Berichte zu diskutieren und fertig zu stellen. Eigentlich war jede Runde auf 90 Minuten begrenzt, aber alle bis auf eine dauerten länger. Die Pausen waren dementsprechend kurz und zur Mittagspause gab es dann maximal ein Sandwich. Zum Glück gibt es einen guten Laden, den Google leider nicht kennt auf ihrer Karte (Apple auch nicht).

Am Dienstag gab es das übliche Abendessen im Hotel Crown Plaza 50m entfernt vom Gebäude Covent Garden, in dem die Begutachtung statt fand. Es kostete wie immer 50€, aber wenn ich noch einmal zu einer solchen Gelegenheit nach Brüssel kommen sollte, werde ich es auslassen, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt nicht für mich und das „Networking“ ist auch eher bescheiden.

Am Donnerstag konnte ich dann erst einmal Luft holen, mir war kein Antrag zum „Crossreading“ zugeteilt. Das Crossreading dient der Überprüfung der Ergebnisse der einzelnen Gruppen.

Am Freitag ging es dann im „Panelmeeting“ darum, die Bewertung der einzelnen Anträge gegeneinander zu prüfen. Ich musste zu 4 oder 5 Anträgen vortragen, da diese zu den Top 25 gehörten (von denen vielleicht ein Viertel tatsächlich gefördert werden). Das Meeting zog und zog sich. Ich verzog mich, nachdem ich meine Vorträge hinter mir hatte. Das war der Zeitpunkt, wo hektisch versucht wurde, für die noch benötigten Gutachter Flüge und Züge umzubuchen.

Ich bekam meinen gebuchten Flug und war froh, Hanna dann abends wieder zu sehen. Sie wohl auch!

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Kuba (Letzter Tag) – 20.3.2017

Vor acht Uhr mussten wir wieder runter, um das bestellte Großraumtaxi bei der Unterkunft von dem Rest der Truppe zu erreichen. Sean hat uns dankenswerterweise abgeholt, um unseren größeren Koffer hinunter zu bringen.

Drei oder vier Stunden brauchte es zum Flughafen von Varadero, wo wir rechtzeitig ankamen. Der Flug der Kanadier ging planmässig etwa 4 Stunden vor unserem, aber es blieb noch Zeit für ein Abschiedsessen und Drinks. Dann verabschiedeten wir die Kanadier mit ein wenig Tränen von Hanna.

Wir blieben noch ein wenig sitzen, bevor ich mich rechtzeitig vor der Ankunft der Busse aus den Resorts am Checkin anstellte. Dann begann das Chaos: Nachdem alle Passagiere angekommen waren und die Zeit zum Checkin schon erheblich überschritten war, wurden plötzlich die Schalter geändert.

Es setzte natürlich ein großes Rennen ein, aber Hanna zeigte nicht nur ihr Durchsetzungsvermögen, indem sie einen ersten Platz in der Schlange ergatterte, sondern auch die Managementfähigkeiten in der Organisation des Zugangs zum Schalter.

Wir waren also früh durch, aber es gab später noch Chaos mit dem Einladen des Gepäcks, so dass wir mit etwa anderthalb Stunden starten konnten. Die Verspätung hielt sich, so dass wir erst am späteren Vormittag des Dienstags zu Hause waren.

Hanna ging sehr bald ins Bett, ich versuchte den Jetlag durch Aufbleiben zu mindern.

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Ende der Reise!

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Wenn Ihr die Reise noch einmal vom Anfang verfolgen wollt, geht auf den ersten Tag und wählt dann oben den nächsten Tag aus, nachdem Ihr die Sprache gewählt habt.

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Kuba (Vierzehnter Tag) – 19.3.2017

Am Sonntag waren wir mit dem Rest der Gruppe an deren Casa verabredet. Hanna hatte sich schon an den holprigen Weg gewöhnt und wir waren rechtzeitig unten.

Für dien Tag war ein Ausflug zu den El Nicho Wasserfällen geplant und das nicht mit einem Jeep, sondern mit einer Kutsche.

Zunächst nahm unsere ganze Gruppe Platz, so dass das arme Pferd einiges zu tun hatte. Auf der Fahrt aus der Stadt folgte uns ein als Cowboy gekleideter Mann, von dem ich erst später wusste, warum er uns begleitete.

Es ging vorbei an einem „Pferdeparkplatz“ und dann hinunter in die Ebene.

Der Abstieg hinunter war für das arme Pferd zu viel, so dass alle außer Hanna absteigen mussten. Im Folgenden gibt es einige Impressionen vom Weg hinunter (und wieder hinauf). Bitte beachtet das letzte Foto.

Auf dem letzten Foto waren zwei Pferde hinter der Kutsche zu sehen und am Ende des Abhangs wurde auch klar, warum wir sie mitgeführt hatten. Brian hatte einen Ritt gebucht und der „Cowboy“ war sein Begleiter.

Nach kurzer Übung hat er es dann sehr gut gemacht. Nach etwa einer Stunde machten wir dann Pause in einem Restaurant auf dem Weg zu den Wasserfällen. Zwei interessante Beobachtungen gäbe es zu machen. Es wurde uns gezeigt, wie der Saft aus dem Zuckerrohr gewonnen wird.

Allerdings wollte keiner von uns probieren, der Saft war schon ein paar Tage zuvor viel zu süss. Die zweite Vorführung war viel interessanter, weil das auch relevant war für unser Mittagessen.

Zwei Männer wechselten sich ab, um ein ganzes Schwein über dem Grill zu garen, welches wir dann zum Mittagessen genießen sollten. Bis dahin sollte es aber noch ein wenig dauern, es stand noch der Besuch der Wasserfälle bevor. Hanna wollte verzichten, da es nicht klar war, wie lange es dauern sollte und wieviel Fussweg zu erwarten war. Ich entschied, bei ihr zu bleiben.

Wir beobachteten statt dessen den Betrieb an der Bar und später das Anrichteten des gegrillten Schweins.

Der Rest der Gruppe kam dann erheblich später als wir erwartet hatten. So richtig begeistert waren sie vom Besuch des Wasserfalls aber eigentlich nicht. Aber alle genossen das Schwein, wobei es den Kubanern erstaunlich vorkam, dass wir immer mehr von der kross gebratenen Haut haben wollten.

Auf dem Rückweg mussten wir dann wieder den Hang in die Stadt hoch. Hanna durfte in der Kutsche bleiben, selbst der Kutscher stieg ab, um das arme Pferd nicht zu stark zu strapazieren. Und ich hechelte hinter allen langsam den Abhang hinauf, schwitzend und in voller Sonne. Sean war immer in meiner Nähe, wohl um einzugreifen, falls ich zusammen brechen sollte. Aber ich hab es dann alleine geschafft.

Als wir dann in der Nähe der Unterkunft der Familie abgesetzt wurden, versammelten wir uns erst einmal auf ein paar Mojitos oder Biere in deren Unterkunft. Dann ging es hoch in die Stadt, wobei unterwegs das eine oder andere Mal Halt gemacht wurde für einen Drink, schließlich war es unsere Abschiedstour von Trinidad (und letztlich auch von Kuba).

Zunächst (siehe unten) war die Erschöpfung noch sehr anzumerken, dann (nachdem wir noch einen besonders schönen Oldtimer gesehen hatten) ging es in eine Bar, in der ein einzelner Gitarrenspieler gute Stimmung verbreitete und uns zum Mitmachen animierte (in der Bilderserie feiert Hanna nicht Ostern sondern bedient ein rasselndes Ei, das als Rhythmusinstrument dient). Wir wären gerne noch geblieben, aber Oliver musste ins Bett gebracht werden. Hanna mit ihren beiden Nichten und ich machten dann noch Stopp vor einem Lokal, dass so voll war, dass wir nicht hineinkamen, zum Glück servierten sie aber auch Drinks „to stay outside“.

Wir verabschiedeten uns dann und gingen zum Schlafen, die Pläne der anderen liefen offensichtlich anders als geplant.

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Kuba (Dreizehnter Tag) – 18.3.2017

An diesem Tag waren wir, wie schon angekündigt, wieder an der Playa Ancon mit einer sehr reduzierten Gruppe. Beim ersten Mal war ein Hamburger Paar dabei, die Hanna und mich in ihrem Mietwagen zum Strand gefahren haben. Sie hatten eine ähnliche Tour wie wir gemacht und wir hatten sie in Matanzas, Havanna und wieder hier in Trinidad getroffen. Heute waren sie nicht dabei, dafür ein Paar aus Berlin, die das Nachbarzimmer in unserer Casa belegten.

Entspannung war angesagt, aber es gab auch eine Premiere: Hanna ging ins Meer (an meiner Hand)!

Sie schien danach recht glücklich zu sein.

Hier noch ein paar weitere Impressionen am und um den Strand.

 

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Kuba (Zwölfter Tag) – 17.3.2017

Am Freitag mussten wir nicht weit laufen, oder fahren, da die Gruppe beschlossen hatte, einen Spaziergang durch die Altstadt von Trinidad zu machen. Die Altstadt von Trinidad gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist (fast) komplett für den Autoverkehr gesperrt. Die Bilder unten geben einen kleinen Eindruck.

Eine nähere Beschreibung der Gegend um den Hauptplatz, die Plaza Major, könnt Ihr hier finden. Nach dem Spaziergang war dann erst einmal ausruhen angesagt bei Musik…

…und den üblichen Getränken.

Nach der Ruhepause gingen wir dann alle wieder in unsere Casas. Für 20 Uhr war ein Tisch für uns reserviert in der Taverna Botija.

Deutsch, wie Hanna und ich sind, waren wir natürlich vor 20 Uhr da und bekamen auch gleich einen Tisch zugewiesen, der für uns sieben ein wenig klein war. Aber wir saßen, was angesichts der Schlange vor dem Restaurant nicht selbstverständlich war. Wir bekamen auch unsere Getränke (ich war inzwischen von Mojito auf Margerita umgestiegen).

Und dann warteten wir und mussten alle fünf Minuten die Fragen der Bedienung abwehren, wo denn die anderen Gäste blieben. Ich wurde richtig wütend und war fast dabei, das Lokal zu verlassen, als dann die anderen nach einer halben Stunde nach und nach ankamen.

Hat sich aber gelohnt zu bleiben, dass Essen war gut und die Band auch, die nicht die übliche Touristenmusik dar bot, sondern richtig vom Jazz inspiriert war.

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Kuba (Elfter Tag) – 16.3.2017

Nach dem Tag auf den Fahrradtaxis war ein wenig Ruhe angesagt, also ging es los an die Playa Ancon, sozusagen den Stadtstrand von Trinidad. Generell ist zu sagen, dass die Strände an der Nordküste von Kuba schöner sind, aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau, uns gefiel der Strand, der etwa 12 km von Trinidad entfernt auf einer Halbinsel liegt, ausgesprochen gut. Und überlaufen war der Strand auch nicht, obwohl ein all-inclusive Hotel direkt neben der Strandbar war, an der wir uns aufgehalten haben.

Jedenfalls war der Strand angenehm genug, dass wir ihn zwei Tage später noch einmal aufgesucht haben (dann gibt es mehr Fotos). Immerhin bin ich schon an diesem Tag ins Wasser gegangen und zwar nicht nur einmal.

Hier bin ich im Gespräch mit Brian, der, wenn er im Wasser war, immer eine Bierdose in der linken Hand hatte. So sind sie, die Musiker: Brian ist Gitarrist und mit der Bierdose wollte er verhindern, dass er seine Hände unter Wasser bringt und damit in Gefahr lief, seine „angespielte“ Hornhaut auf den Fingerkuppen aufzuweichen.

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Kuba (Zehnter Tag) – 15.3.2017

Für den ersten Tag in Trinidad hatte La Commandanta eine Stadtrundfahrt mit den Fahrradtaxis organisiert, eine Fortbewegungsart, bei der der Fahrer doch recht stramme Waden benötigt.

Nur um dem Gerücht vorzubeugen, dass es außer Fahrradtaxis und Oldtimern keine anderen Verkehrsmittel gibt, hier eine Auswahl.

Unsere Tour führte uns durch die „Vororte“ von Trinidad, durch die Straße, in der sich Schwarzmarkt konzentriert, hin zum Bahnhof, der leider nicht mehr genutzt wird, nachdem 1989 ein Hurrikan eine wichtige Brücke zerstört hatte und Trinidad damit vom nationalen Netz abgeschnitten hatte. Danach gab es eine Zeit lang noch Fahrten für Touristen, die aber auch vor 3 Jahren eingestellt wurden, wenn ich es richtig verstanden habe.

Danach ging es weiter zu einer Zigarrenfabrik, die von außen relativ unscheinbar aussah.

Drinnen waren allerdings einige Arbeiter und Arbeiteten mit der Herstellung beschäftigt. Und sie versuchten auch, Zigarren aus ihrem persönlichen Kontingent an uns (gegen konvertierbare Pesos) zu verkaufen.

Was ich allerdings in dieser Fabrik vermisst habe, war der Vorleser, der die Arbeiter bei ihrer doch etwas monotonen Arbeit unterhält.

Einen Halt gab es noch an einem kleinen Stand, der frischen Saft vom Zuckerrohr verkaufte, was offensichtlich selten, aber auch sehr beliebt war.

Uns allen war das nach einem Schluck zur Probe allerdings viel zu süß. Der Drink zum Abschluss der Tages hat uns viel besser geschmeckt.

PS: Die hinter Hanna zu sehende dunkle Gruppe von Männern waren wohl „Eintänzer“, die abends dann Touristinnen zum Tanz auffordern würden.

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