Woche nach Ostern (1)

Am Dienstag war unsere Hausfee da und wir hatten wieder eine saubere Wohnung. Eigentlich wollten wir auch zur Bank, aber angesichts Hannas Rücken und des nicht so ganz trockenen Wetters wurde  das auf heute verschoben. Und mein Nachhilfeschüler hatte auch kein Anliegen, so dass wir unsere Stunde auf nächste Woche verschoben haben. Normalerweise bekomme ich bei der libanesischstämmigen Familie immer etwas zu essen, weswegen Hanna dann allein das Abendessen zu sich nehmen muss, So konnten wir noch einmal die Lammkeule genießen, sie war immer noch gut.


Am Mittwoch musste ich erst zum Gastroenterologen, um eine Laborprobe abzugeben. Es war richtig frühlingshaft, so dass ich in der Klinik mein Sweatshirt in den Rucksack gestopft habe und nur mit Poloshirt und sehr leichter Regenjacke weiter gemacht habe.

Etwas später habe ich dann noch einen Spaziergang mit Hanna gemacht, um einige Sachen bei der Bank zu erledigen und bei der Biocompany für das morgige Essen einzukaufen, es wird für unsere ausländischen Gäste Hühnerfrikassee geben. Hanna hat ihren seltenen Spaziergang sehr genossen und am Park vor unserem Haus konnte man sehen, dass es jetzt dann doch endlich Frühling wird.

Abends wurden die restlichen Bohnen warm gemacht und dazu gab es frische Bratkartoffeln, die Hanna jetzt wohl immer so haben will: rohe Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten und roh knusprig geraten.

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Ostern – Zweiter Teil

Heute morgen habe ich einen Kommentar auf SPON gelesen, der so etwas wie eine andere Osterpredigt darstellte. Gefiel mir! Einen nichtchristlichen Blick auf Ostern bietet Read On, übrigens ein absolut lesenswertes Blog!


Ich habe auf Apple Music nach „Ostern“ gesucht und zur Zeit läuft eine Playlist mit klassischer Ostermusik. Hannas Kommentar: „Och, das sind ja alles die sauguten“ als ein Satz aus Bachs Orchestersuite No. 3 in D-Dur startete. Irgendwann war das dann aber auch zuviel an klassischer Musik, selbst für Hanna.


Heute gab es dann unsere traditionelle Lammkeule zu Ostern. Normalerweise wird sie Sonntag gemacht, aber da wir beim Brunch waren, kommt sie erst heute. In den vergangenen Jahren haben wir auch eine griechische Ostersuppe gemacht, aber da wir diesmal allein sind, ist die weggefallen.

So sah die Lammkeule aus, vor der Zubereitung:

Sie braucht mindestens 90 Minuten bei 200 Grad, und ich überwache das mit meinem Meater, den ich beim Crowdfunding gefördert hatte.

Und so sah das fertige Gericht aus. Und es hat auch ohne Gäste super geschmeckt.

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Ostern – Erster Teil

Meine Einkäufe für Ostern habe ich bereits am Donnerstag erledigt, früh genug, um nicht an der Kasse anstehen zu müssen. Ein Einkauf war Kabeljaufilet, was wir am Karfreitag (reiner Zufall, hat nichts mit Religion zu tun) dann genossen haben. Hamburger, wie ich ursprünglich bin, habe ich ihn als Pannfisch in einer Senfsoße bereitet (ungefähr so). Natürlich gab es dann den Rest am Karsamstag, wobei ich die Soße dann zu einer Kapernsoße gestreckt habe. Die Kartoffeln waren beides mal Ratten, die Hanna besonders liebt.


Am Samstag morgens bin ich dann zum Markt und habe die Forsythienzweige besorgt, die Ihr gestern geschmückt als Ostergruß gesehen habt. Dazu Ingwer und Minze für unseren Standardtee und zwei Stückchen Käsekuchen von einem mobilen Bäcker auf dem Markt, Das ganze in kaltem Nieselregen, aber noch gut die Zeit abgepasst, danach wurde der Regen schlimmer.


Und am Nachmittag habe ich den Osterzopf gebacken, den ich eigentlich jedes Jahr mache. Dieses mal mit Frischhefe, was viel besser ist, als die Trockenhefe, die ich bisher immer benutzt habe. Ich hatte mich darauf eingestellt, ihn ohne Rosinen (bzw. in diesem Fall ungeschwefelte Sultaninen) zu backen, weil Hanna eigentlich keine Rosinen mag. Aber im Osterzopf mag sie sie (anders als der F, in diesem Post), deshalb habe ich sie eingearbeitet, aber wohl viel zu wenig genommen. Und natürlich habe ich, wie bei allen Backrezepten aus dem Netz, den Zuckergehalt um mehr als ein Drittel reduziert.


Heute morgen waren wir dann zum Osterbrunch bei Hannas Großnichte (?) eingeladen in Falkensee, oder genauer Finkenkrug, Seit Dezember fährt der Regionalexpress dorthin vom Ostkreuz, also sehr bequem für uns. Aber da das Wetter eklig war mit Schneeregen, wollte ich Hanna den knappen Kilometer zum Ostkreuz ersparen, wir nahmen also ein Taxi zum Ostbahnhof. Aber Pustekuchen, der gewählte Zug hält überraschenderweise nicht mehr am Ostbahnhof, so das wir ihn erst mit Umsteigen am Hbf erwischen konnten.


Der Brunch in Falkensee war sehr reichlich bestückt und sehr angenehm. Danke an die P.’s.
Foto: Steffi P. – Sorry für die Übernahme

Bei dem Wetter war der Rückweg für Hanna sehr schmerzhaft, so dass sie jetzt erst einmal die Schmerzen wegschlafen muss.

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Frohe Ostern

Und schon wieder ein Fest. Allen unseren Freunden und Interessierten ein schönes Osterfest.

Und vielleicht solltet Ihr wenigen Leser hier in Zukunft häufiger nachschauen, auf Facebook werde ich aus aktuellen Gründen vielleicht noch teilen, aber nicht mehr so richtig posten.

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Frohes Fest

Allen unseren Freunden, Bekannten, Lesern und auch allen Anderen wünschen wir fröhliche grüne Weihnachten!

Aber richtig schön zur Geltung kommt er erst bei Nacht!

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Adventgedanken

Allen unseren Freunden wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit. Als ich unseren Adventskranz fotografierte, kamen mir einige Gedankenken in den Sinn, die vielleicht in die Zeit passen. Ich habe eben allen Freunden eine schöne Weihnachtszeit gewünscht und das hat mich dazu gebracht, über unsere Freunde und wer bleibt nachzudenken.

Es ist natürlich, dass Hanna viele „Freunde“ verloren hat, nachdem sie aus Wilmersdorf in den Osten gezogen ist, da ist eigentlich nur U. übrig geblieben. Manche Leute verliert man dann auch mit der Zeit aus den Augen, wie Fu. oder  andere,

Bei zwei Personen oder Gruppen bin ich allerdings immer noch unklar, was eigentlich passiert ist.

Da ist einmal U., bei dem wir zum runden Geburtstag waren. Für mich war alles ok, wir haben eine Woche dort übernachtet und uns freundlich verabschiedet. Seitdem wurde jeder Kontakt abgebrochen ohne irgendeinen Hinweis, warum das so ist.

Und da ist N., mit dem wir und seiner Freundin zu einem Kurzurlaub in Barcelona waren und nach der Rückkehr war den, ohne einen Hinweis, plötzlich Funkstille.

In beiden Fällen wär das schon okay, wenn ich wüsste was passiert wäre, aber nee, kein Hinweis.

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Jubiläum

Vor einigen Wochen erhielt ich überraschend eine Einladung zum 30-jährigen Jubiläum einer Firma, bei der ich in den 90er Jahren eine Filiale in Hamburg gegründet hatte und für die ich von 1990-2000 gearbeitet hatte: ARTTIC.

Das Treffen fand an der Costa Brava statt im Hotel Eden Roc in Sant Feliu de Guixois. Der erste Tag war etwas chaotisch. Der Bustransfer zum Zielort war um 11:30 geplant und wurde dann auf 13:30 verschoben, wohl wegen irgendwelcher Protestaktionen, die in Katalonien zur Zeit an der Tagesordnung sind. Es ging dann los und irgendwann hingen wir dann im Stau, wohl wegen eines Unfalls. Der unfreiwillige Aufenthalt dauerte fast 3 Stunden, so dass wir statt um 13 Uhr dann irgendwann gegen 18;30 am Hotel ankamen.

Wie man sieht, gab das allen die Gelegenheit, sich auf der Autobahn zu Gesprächen zu versammeln. Kam mir entgegen, denn von den etwa 80 Teilnehmern an der Veranstaltung kannte ich so ungefähr 6 oder 7 aus meiner Zeit.

Nach Willkommensdrink und Imbiss gab es dann den ersten Vortrag. Vieles war sehr interessant für mich zu sehen und zu hören, vor allem, da ich mich ein wenig als Außenstehenden sah. Viele der Vorträge habe ich in meinem Berufsleben schon gesehen in ähnlicher Form. Aber es war schon interessant mit zu bekommen, welche guten Ideen und Erfahrungen die Truppe schon gesammelt hat und sich vorgenommen hat.

Ein wenig schade war es, dass es für die Jahreszeit an der Costa Brava doch sehr kalt war, auch wenn das Licht in der Dämmerung ganz schön aus sah.


Neben all den Vorträgen gab es einige für mich besondere Aktivitäten. Zum einen war da die Gruppenfotos, die angesichts der Anzahl der Teilnehmer mit einer Drohne gemacht wurden. Es war das erste Mal, dass ich eine Drohne live in Action gesehen habe.

Und am Abend des zweiten Tages gab es eine intensive Aktion zum Teambuilding. Es ging darum, verschiedene Rätsel zu lösen, was nur innerhalb der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten klappen konnte, wenn alle Gruppen kooperierten und den Konkurrenzgedanken hinter sich ließen. Das letzte Rätsel wurde dann unter Beteiligung aller nach etwa 60 Minuten gelöst.

Es waren fast 2 sehr intensive Tage und ich danke Christian für die Einladung und Dominique für die Organisation. Aber zum Wochenende ist es dann doch immer wieder schön, nach Hause zu kommen.

ARTTIC auf Twitter: @ARTTIC_RTD

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Danke für die Blumen

Diesen wunderschönen Strauß aus Wiesenblumen (?) hat Hanna vollkommen überraschend an ihrem Geburtstag per Boten bekommen. Sie waren von Sonja und Ursula aus Nürnberg, die während des Kirchentags unsere Gäste waren. Hanna hat sich riesig gefreut, deshalb hier auch in ihrem Namen einen riesigen Dank (ich bin nur für das Posten auf verschiedenen Kanälen zuständig).

Der gleiche Strauß noch einmal mit Hannas traditionellem Geburtstagsgetränk: Sekt mit Erdbeeren. Am linken Rand sieht man noch ein wenig den Strauß von mir: Pfingstrosen pur, auch irgendwie traditionelle Geburtstagsblumen.

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Bemerkung

Ich veröffentliche meine Blogposts auch auf Facebook. Natürlich ist es dort ganz einfach, einen „Like“ zu setzen. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn Ihr auch auf der Seite direkt kommentiert. Kritik und Lob sind beide willkommen!

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Augenlösungen (1.4. – 16.4.2017)

Es tut mir wirklich Leid, aber nach den vielen Fotos in Kuba habe ich es ein wenig aufgegeben, die nachfolgenden Wochen mit Bildern zu dokumentieren. Aber das wird sich wieder geben,

Nachdem ich drei Wochen meinen Nachhilfeschüler nicht getroffen habe, war es am 4.4. mal wieder soweit. Es gab allerdings nicht soviel zu tun, da es einerseits kurz vor den Ferien war und er andererseits gerade ein Praktikum in einer Kinderarztpraxis machte. Wir haben es kurz gemacht und uns auf die nächste Woche verabredet.

Hanna war die ganze Zeit recht nervös, denn am 6.4. hatte sie ihre Voruntersuchung für ihre Augenoperation am Tag darauf. Aber dann fand sie es doch gar nicht so schlimm, die Farbeindrücke beim Einsetzen der künstlichen Linse hatten fast einen psychedelischen Effekt. Es ist alles gut verlaufen und ich habe seitdem die Aufgabe, ihr Augentropfen mehrmals am Tag zu verpassen.

Am 11.4. hat mein Nachhilfeschüler M. versucht, unsere Stunde nach hinten zu verlegen, das konnte ich nicht, da ich später an dem Tag die Sitzung des Lenkungskreises vom Alumniverein hatte. Ich hatte aber leicht den Verdacht, dass M. seinen Vortrag über das Praktikum noch nicht angefangen hatte und deshalb Zeit brauchte. Ich habe dann eine Verschiebung um eine Woche angeregt.

Im Lenkungskreis habe ich Zahlen vorgelegt und wie immer war da ein Fehler drin, der die Zahlen für die Anderen unverständlich machte, konnte ich aber aufklären.

Am Gründonnerstag war ich bei meiner Ärztin. Alles war in Ordnung und sie war erstaunt, wie gut ich nach dem Kubaurlaub aussah. Sie war nach uns auch in Kuba, hatte aber eine ganz andere Art von Kuba erfahren: Aufenthalt in einem Touristenresort mit einem Tagesausflug nach Havanna.

Und dann war Ostern. Für den Ostersonntag hatten wir unsere Nachbarin Jenny eingeladen mit ihrem Freund und dessen Schwester. Die beiden Letzteren sind Griechen und ich war gespannt, wie unsere traditionellen Osteressen bei ihnen ankamen: Ich hatte einen Osterzopf gebacken, eine griechische Ostersuppe mit Lammleber gekocht und wie immer eine Lammkeule, diesmal zum ersten Mal mit der Niedrigtemperaturmethode, was bedeutete, dass ich die Keule  5 Stunden vorm Essen in die Röhre schieben musste. Der Osterzopf war mir gut, wenn auch etwas zu braun geraten, die Ostersuppe wie auch im letzten Jahr und die Lammkeule von unserem Biolieferanten war ausgesprochen gut.

Der ultimative Test war natürlich die Reaktion der beiden Griechen und die war ausgesprochen positiv. Das Osterbrot kam gut an, der Lammbraten war absolut zart. Und der Test mit der griechischen Ostersuppe ging auch gut aus, sie hatten sie seit Jahren nicht gegessen und sie wunderten sich, dass ein Deutscher sie so gut hinbekommt. Klar, in Griechenland wird sie in der Nacht von Ostersamstag auf Sonntag serviert, also bei uns etwas spät. Aber das Kompliment war nicht reine Höflichkeit, sonst hätten sie sich sicher nicht nachgenommen.

 

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