Kino

Ich weiß gar nicht, wann Hanna und ich das letzte Mal im Kino waren, aber das sind schon Jahre her. Zum Wochenende bin ich über das Blog von Herrn Buddenbohm auf einen Filmtipp gestoßen.Der Film dreht sich um die Dreigroschenoper von Brecht und um viele Verhandlungen um eine Filmversion. Alle Zitate von Brecht sind Original und natürlich, möchte man sagen, ist Brecht auch und gerade in unserer Zeit hochaktuell.

Mackie Messer – Der Dreigroschenfilm

Und wenn jemand eine Rezension zum Film sehen möchte: In der Süddeutschen werdet ihr fündig.

Zum Kino hatten wir uns mit U. verabredet und er war ganz glücklich darüber. Es war nämlich der Geburtstag seines verstorbenen Lebensgefährten und da kam die Ablenkung ganz recht.

Nach dem Kino ließen wir den Tag ausklingen mit vietnamesischem Essen im Pho House. Das Essen war schmackhaft, aber nicht außergewöhnlich. 

Alles in Allem ein schöner Tag!

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R.I.P. Charles

He was a great one, very great. The first link is for all Germans… Nono,no, not directed at me and Hanna.

Charles, R.I.P. Ich hoffe ich lass mich nicht so gehen. naja, manchmal vielleicht

Aznavour German Song

And for all others:

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Oktober

Es ist jetzt Herbst. Da muss ich doch das Herbstgedicht von Rilke erwähnen:

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los. 

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein. 

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. 

***

Aber Melancholie Modeste hat auch was zum Herbst zu sagen:

 http://modeste.me/2018/10/01/herbst/

***

Vor unserem Kanadaurlaub hatten wir uns extra neue Koffer gekauft. Nach vier- oder fünfmal Umladen sehen sie jetzt so aus:

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Alles anders

Spaziergang ausgefallen aus Gründen.

HSV mal wieder enttäuschend.

Cribbage hat Spaß gemacht!

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Kater im kleinen Karton

Man weiß nie, was unsere Kater machen, aber eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Ab in den Karton, auch wenn es der kleinste ist, der verfügbar ist.

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Nur Zahnarzt

Am Freitag hatte ich einen vor dem Urlaub abgemachten Zahnarzttermin, um ein Loch zu stopfen. Beim zweiten Anlauf war alles okay. Interessant war eine Beobachtung: beim Zahnarzt gibt es ein Instrument mit dem die Zähne per Luftstrom gereinigt werden. Dass ein Zahnarzt selbiges benutzt, um sich Schweiß von Stirn und Hals zu trocknen, war mir neu.

***

Eigentlich wollten wir am Abend Senfeier essen, aber haben kurzfristig umgestellt, da in unserem Biokorb frische Spinat war. Also Spinat, Salzkartoffeln mit Spiegelei.

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Italien und Europa generell

Blick aus dem Il Ritrove

Gestern hatte Hanna einen Arzttermin und wir hatten verabredet, danach noch ein paar Herbstblumen zu kaufen, Chrysanthemen. Mir wurde letzten Samstag aufgetragen, eine große oder drei kleine Chrysanthemen zu kaufen, es gab eine große, also habe ich die mitgebracht.

Große Herbstblume

Irgendwie war sie Hanna doch zu groß, also haben wir uns nach ihrem Besuch beim Arzt in einem Blumenladen in der Wühlischstraße verabredet, um kleine Blumen zu kaufen.

Kleine Herbstblumen

Der letzte (?) Spätsommertag war schön, also schlug Hanna vor, ins Ritrovo zu gehen, ein gutes und links-alternatives italienisches Restaurant. Für Hanna Gelegenheit, mal wieder eine Pizza zu essen, die nicht so mein Ding ist, ich habe mich lieber an die Pasta mit Salsiccia gehalten.

Es war Urlaubsgefühl: Am offenen Fenster sitzen, die vorbei laufenden Leute (oder die auf dem Balkon sitzenden) zu beobachten. Generell ein Urlaubsgefühl.

Hanna hatte das Essen zu ungewöhnlicher Zeit vorgeschlagen, weil ich zu unserer üblichen Essenszeit am Abend unterwegs sein würde. 

Ich hatte mich zu einer Veranstaltung im Europahaus angemeldet, eine Diskussionsveranstaltung mit Michael Roth (SPD, MdB), Staatsminister im Auswärtigen Amt, zuständig für Europa. Die Veranstaltung war lebendig, es wurden viele Fragen gestellt ohne den eigentlich unausweichlichen Fokus auf das Scheinproblem „Flüchtlinge“. Herr Roth war durchaus lebendig und scheute sich nicht, seine persönliche Meinung klar auszudrücken.

Diskussion mit Michael Roth

Interessant war ein Vergleich mit seinem Auftreten im Morgenmagazin am Tag danach. Die persönlichen Ansichten waren voll verschwunden, die Aussagen wirkten absolut gestanzt. Fazit für mich: Aussagen von Politikern vor Kameras sind stereotypische Schablonen, ehrlicher sind sie, wenn keine Kameras dabei sind.

Eine Nachbemerkung muss noch sein. Zur Veranstaltung zu kommen war ein wenig gruselig wegen Erdogan. Der Ausgang der S-Bahnstation Brandenburger Tor war abgesperrt, ich wurde auf eine Parallelstraße verwiesen. Zweimal Einladungs- und Ausweiskontrolle. Ok ich kam an. Aber alle Touristen, die sich das Brandenburger Tor anschauen wollten: Pech gehabt, wegen eines türkischen Autokraten.

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Doppelkopf nebenan

Doppelkopfabend

Vor einigen Wochen flatterte ein Code für die Nachbarschaftswebseite nebenan.de in unseren Briefkasten. Ich habe uns angemeldet, die Webseite konzentriert sich auf Anfragen und Veranstaltungen in unserer Nachbarschaft. Und über diese Webseite haben wir eine Runde zum Doppelkopfspielen gefunden, was Hanna und ich gerne spielen. Wir hatten aber lange nicht die Gelegenheit dazu.

Gestern war nun der erste Abend und es war eine angenehme Runde, wir sind gerne das nächste Mal wieder dabei! 

Und demnächst probieren wir dann eventuell einen Ü40 Stammtisch aus in unserer Nachbarschaft.

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Kirchenmoschee

Heute geht eine ehemalige Kirche durch die Medien, weil sie in den letzten Jahren an einen Moscheeverein übergegangen ist; Die Kapernaumkirche in Hamburg Horn.

Eigentlich habe ich nicht mehr so das Verhältnis zur Kirche, ich würde mich als Agnostiker bezeichnen und bin seit Jahrzehnten nicht mehr in der Kirche. Trotzdem berührt mich dies Umwandlung, denn das ist genau die Kirche, in der ich im Kirchenchor gesungen habe, in der ich konfirmiert wurde und ich in der ich meinen letzten „normalen“ Gottesdienst mitgemacht habe.

Trotzdem: ich finde die Umwandlung toll und ein Zeichen für die entspannte Seite unserer Gesellschaft!

 

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Brot

Seit einigen Wochen backe ich Brot nach Lutz Geißler. Meistens gelingt das Super, ich mache so zwei Brote die Woche, bisher immer aus Hefeteig, zur Zeit ist ein Buttermilchbrot in der Mache. Und demnächst wage ich mich an Sauerteig. Die Bücher sind absolut zu empfehlen, der Mann weiß halt viel. Wen es interessiert, dem sei dieser Beitrag aus der MDR-Mediathek empfohlen, solange er noch abrufbar ist.

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