Friedrichshain, Berlin und die Welt

Gegenwärtiges und Vergangenes

Volle Maiwoche

Krähe beim fressen

Hanna hat extra für die Krähe zwei Stangen platziert. Und was macht diese!? Hockt daneben auf einer Blumenschale. Und das Futterhäuschen dahinter hängt auch zu tief, deshalb wird es von einem Eichhörnchen sehr schnell leer gefuttert.

Ansonsten gab es in dieser Woche nicht viel. Am Donnerstag hatten wir Besuch von Claudia, einer Bloggerin, der ich schon viele Jahre folge und die in der Nähe wohnt. Sie hatte irgendwann acht Blogs, einer davon benannt nach einer Straße um die Ecke, aber den pflegt sie schon recht lange nicht mehr.

Am Samstag haben es wir beide zum Markt geschafft. Hanna ist das immer sehr recht, damit sie nicht den schweren Gemüserucksack schleppen muss. Ich hatte darauf spekuliert, mal wieder eine Thüringer Bratwurst essen zu können. Aber alle Stände, die früher mal da waren, sind mittlerweile verschwunden. Scheint mittlerweile oldfashioned Streetfood zu sein.

Am Sonntag hatten wir wieder einmal für ein paar Stunden Emil zu Gast. Emil ist der Dackel, den ich hier schon einmal vorgestellt hatte.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Hegseth

https://marilyncarr.com/cottage-status-report-20260508/

Marilyn Carr vergleicht den US-amerikanischen Verteidigungsminister mit der Rückkehr auf die Cottage nach der Wintersaison.

Pete’s tragic flaw, in my opinion, is that he doesn’t understand the key components of how to approach a thorny problem: you must consider the known knowns, the known unknowns, and the unknown unknowns. Since I feel sorry for him, I will, completely free of charge, provide a case study on this concept as illustrated by the realities of cottage life, especially when opening, closing, or in fact any time at all.

Sie gibt dann einige Beispiele dazu, was passieren kann nach dem Winter. Und ihr Fazit ist dann das folgende.

Your guess is as good as mine, Pete. But what you are forgetting is that something is always, eventually, going to bite you in the nether regions. Expect it when you least expect it. Advice on the house. You’re welcome.

Fachsprache

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/05/08/schoene-aussichten/

Max Buddenbohm hatte einen Unfall und musste deshalb erste aufsuchen. Wie bekannt ist, sprechen, die häufig ihr fachchinesisch, was der Normalbürger nicht versteht. Heutzutage gibt es Hilfen, die er auch in Anspruch genommen hat. Sein Fazit:

Wir werden jedenfalls alle älter und dabei in aller Regel nicht gesünder, das steht fest. Wir haben also tendenziell öfter Kontakt mit der medizinischen Fachsprache. Immerhin aber können wir uns jetzt alles, was Ärztinnen und andere in kleingedruckten Berichten, Diagnosen etc. gekonnt verklausulieren und mit viel längst vergessenem Latein darin festhalten, auf unser schlichtes Niveau herunterbrechen lassen.

Das ist großartig. Denn wir werden durch diese technischen Neuerungen die erste Generation sein, die über ihre Gebrechen fortlaufend sensationell gut Bescheid wissen wird. In einer bisher unter schlichten Patienten ungeahnten Detailtiefe werden wir nahezu alles verstehen, was gerade an und in uns zerfällt. Wir werden dauernd nachlesen können, was uns noch an Möglichkeiten bleibt, was vermutlich als Nächstes kommen wird, für was es zu früh oder zu spät sein wird. Inklusive der Heilungschancen und der therapeutischen Aussichten.

Und wir werden am Ende auf diese Art also viel informierter sterben.

Curacao

https://herzbruch.me/herzbruch-auf-curacao-teil-1/

https://herzbruch.me/herzbruch-auf-curacao-teil-2/

Einfach eine Leseempfehlung. Beispielszitat:

Pool ist natürlich die kleine Schwester von Meer, der Unterschied ist: Man schwimmt in Desinfektionsmittel versus man schwimmt in Fischabfällen.

Frauensolidarität

https://hmbl.blog/8-10-5-2026-keine-besonderen-vorkommnisse/

Bei einer Sendung namens Schlag den Star (klingt nach Privatfernsehen) weigern sich vier Frauen, eine Siegerin auszuspielen. Und es wird folgendes Fazit gezogen:

Ok, vielleicht war das auch nur alles Bla, aber wie wär’s, wenn wir die Situation mal wirklich so deuten? Dass Frauen gegeneinander ins Rennen geschickt werden und die Situation dann miteinander lösen, auch wenn es eventuell gegen irgendwelche Regeln ist? Wäre das nicht eigentlich genau das, was sich bis auf ein paar Menners alle wünschen? Ja, es ist nur eine Fernsehshow, aber ich mochte sehr, dass Gedanken über nicht patriarchalisches Handeln sich auch dort rein schummeln können. Erfolgreich rein schummeln können.

Muttertag

Gestern war ja Muttertag, aus diesem Anlass möchte ich zwei Videos teilen, die sich mit einem ähnlichen Thema in Bezug auf Mütter befassen.

Vögel

In meinem letzten Beitrag habe ich über unsere Krähe gesprochen. Da aber mehr als 40 Arten zu den Raben und Krähen gehören, hab ich noch einmal die KI befragt oder besser die Suchmaschine, die mir mittlerweile als erstes irgendwelche KI Ergebnisse liefert. Das war das folgende:

Das Bild zeigt eine Rabenkrähe (Corvus corone), die auf einem Metallgestänge sitzt.
Diese Vögel sind Allesfresser und ernähren sich von Samen, Insekten und menschlichen Abfällen.
Rabenkrähen sind sehr intelligent und nutzen oft Dächer oder andere Strukturen, um Nahrung wie Nüsse zu knacken.
Sie gelten als Standvögel, die in urbanen Räumen häufig anzutreffen sind

Eine der Tauben

Und ich denke, wenn der Sommer weiter geht, müssen wir mehr mit Vorfällen wie heute rechnen: eine Meise hat sich in unsere Wohnung verirrt und hatte ein Probleme hinaus zu finden. Aber was soll sie denn machen, wenn sie draußen am Fressen ist und plötzlich kommt eine Riesenkrähe an? Selbst als sie dann vor der offenen Balkontür saß, hat sie den Weg nicht gefunden oder nehmen wollen. Irgendwann hat sie dann ein offenes Fenster hier im Wohnzimmer zum Ausweg genutzt. 

Meise auf dem Teppich vor unserer Terrasse

Terrasseneinweihung

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Hanna zeigt auf unser Spiel

Am Freitag haben wir unsere Terrasse einweihen können.Es gab 1 oder 2 (oder vielleicht auch drei?) Gintonic und dazu das erste Mal Cribbage. Für die, die es noch nicht wissen, hier der Eintrag in der Wikipedia dazu. Und wenn ihr selbst schon mal gespielt habt oder den Eintrag sorgfältig gelesen habt, könnt ihr erkennen, dass es für Hanna gleich mit einem Hammerblatt losging (die Karten oben). Gezählt wurden 20 Punkte.

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Hammerblatt für Hanna

Von meinem Sitzplatz konnte ich Hannas Vogelstation sehr gut beobachten. Es gibt ein Futterhäuschen mehrere halbe Kokosnüsse mit Futter und außer Sichtweite steht noch eine Schale mit Körnern. Ein Taubenpärchen besucht alles regelmäßig, dazu Spatzen Blaumeisen und, wie Hanna sagt, sogar eine Haubenmeisen.

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Vogelfutterstation

Ihr besonderer stolz ist aber das Krähenpärchen, das auch regelmäßig die Stationen besucht. Und da es für die Krähen schwierig war, sich an die Kette zu hängen und an die Kokosnüsse zu kommen, hat Hanna ihnen eine Sitzstange montiert.

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Krähe im Wartestand

Was auch funktioniert, denn wie man sieht, kommt die Krähe. Sogar wenn wir auf der Terrasse essen und wartet geduldig, bis wir den Platz geräumt haben.

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Lammkarré in Arbeit…

Am Samstag wurde dann auch der Grill eingeweiht. Bei unserem Besuch bei Rewe. Am Donnerstag hatte Hanna, ein Lammkarré im Sonderangebot entdeckt. Normalerweise machen wir das geteilt als Lammkoteletts, aber diesmal meinte Hanna, es wäre besser, ist im Ganzen zu grillen. Es wurde also angegrillt, dann mit der Marinade eingepinselt und auf die gewünschte Kerntemperatur gebracht. Das Ergebnis waren schmackhafte und saftige kleine Koteletts.

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…und auf dem Teller

Dazu habe ich dann nebenbei noch ein kleines Sauerteigbrot gebacken. Besser gesagt zwei, weil ich bei den größten Scheiben diese sowieso immer halbiere. Ich orientiere mich an diesem Rezept, aber mache meine kleinen Anpassungen. Diesmal habe ich Gerstenmalz hinzugefügt, man nimmt etwa 10 % der Mehlmenge, das erzeugte dann eine schöne Kruste und einen schönen würzigen Geschmack. Und ich habe gleich zwei Brote gebacken, das eine ging dann ab in den Gefrierschrank.

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Roggenmischbrot, bereit zum einfrieren

Diese Woche aus meiner Leseliste

Bunker

https://www.fluter.de/hochbunker-fotoarbeit-niklas-grapatin

Es gibt Leute ungewöhnlich Hobbys. Auf diesem Blog sind diverse Bunker in ihrer heutigen Verwendung fotografiert.

Katzen und Tauben

https://hotelmama.it/2026/04/tauben-balkon-katze/

Was ich oben beschrieben hab. Mit unserer Vogelfutterstelle ist nur möglich, seitdem wir leider unsere vier Kater haben gehen lassen müssen. In diesem Beitrag wird beschrieben was passiert, wenn die Katze noch da wäre. Unsere Erfahrungen waren ganz ähnlich. Wir hatten ähnliche, aber spezialisierte Katzen. Der eine ging auf Ratten und brachte eine junge Ratte zu uns ins Dachgeschoss, um sie dann vor den anderen zu töten. Der zweite sah aus wie ein kleiner, doofer Kater aber war spezialisiert auf Vögel und schlicht sich in Zeitlupe an der Stange des Katzennetzes empor und erwischte durchaus mal eine Meise. Unsere Kater waren keine Freigänger, das passierte einzig auf der Terrasse. Der Dritte hatte sich auf Eichhörnchen spezialisiert, die wir ihm doch häufiger mal hinreißen mussten.

die blutspur interessierte die katze dann schon nicht mehr, sie sauste wieder unter die palette, wo ich sie mit einigem theater hervorlocken konnte. nach vollbrachter tat liess sie sich zur haustür treiben und verschwand dann wieder im treppenhaus, während ich eine tote taube und etliche blutspuren beseitigen musste. sehr, sehr unangenehme erfahrung, für die taube wars natürlich definitiv noch schlimmer. gelesen, das tauben sich lebenslang verpaaren, jetzt bin ich noch deprimierter. unter der palette war alles voller flaum und federn, aber da habe ich noch nie drunter gesehen! die lebten da im geheimen bestimmt schon länger. fassungslos, dass das genau heute passiert. ich weiß, warum ich keine katzen mag.

Naja, das mit den Katzen mögen oder nicht, kann man schon anders sehen. Hanna ist mehr der Hundemensch von uns. Ich bin allerdings ein Katzenmensch.

Vorsorge

https://staude.net/alles-ist-gebackupt-nur-der-zugriff-nicht/

In diesem bewusst wird ein Thema angesprochen, was wir alle nur zu gern verdrängen. Das fängt an bei Testament, Patientenverfügung, Handlungsvollmacht. Was aber kaum bedacht wird, ist er digitale Nachlass beziehungsweise die digital gespeicherten wichtigen Dokumente. Also eindeutige Leseempfehlung.

In Simons WP-Letter geht es um den digitalen Nachlass eines Menschen, der gestorben ist. Ich schreibe diesen Text noch lebendig. Aus dem Pflegebett im Wohnzimmer. Mit einer Wunde am linken Bein, die langsam, sehr langsam, zuheilt. Mit Muskeln, die nur langsam zurückkommen.

Die Grundfrage ist für Tote und Lebende dieselbe: Was passiert, wenn Sie selbst für ein paar Wochen, ein paar Monate oder für immer nicht ansprechbar sind? Wer kommt an Ihre Dokumente? Wer darf mit Ihrer Krankenkasse sprechen? Wer weiß, welche Rechnung nicht per Lastschrift läuft und welche Domain in drei Wochen verlängert werden muss?

Schönes Wetter in der Woche

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Ratebild: wer weiß, was das ist?

Am Montag hatte ich einen Termin bei der Charité. Und was passierte natürlich? Der Fahrstuhl war kaputt. Besonders günstig, weil wir beide am Dienstag auch den Fahrstuhl gebraucht hätten. Aber da war er immer noch kaputt. Mit ein wenig Glück hätte er bei unserer Rückkehr funktionieren können, aber nach Rückfrage bei der Hausverwaltung stell sie sich raus, dass den Handwerkern für den Fahrstuhl die neuen Schlüssel für die Haustür nicht gegeben worden waren. Normalerweise können die Leute bei uns klingeln, weil wir da sind. Aber: siehe oben, wir waren nicht da.

Aber es wird noch besser. Es stellte sich heraus, dass die Aufzugsfirma den Schlüssel doch hatte aber nicht an die Monteure weitergegeben hatte. Naja, jetzt haben sie zwei Exemplare. Und seit Donnerstag läuft der Fahrstuhl dann doch wieder.

Deshalb konnte Hanna dann am Samstag auch zum Markt gehen, obwohl das recht windig war. Ich hätte auch zur Apotheke gemusst (die Bestellung hatte Hanna schon mit dem Gang zum Geldautomaten gemacht). Aber da ich das eine Medikament erst am 1. Mai brauche, habe ich meinen Gang auf Montag verschoben.

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Oleander im Winterquartier

Gestern überraschend Caro (eine weitere Person aus dem von meiner Schwester so genannten unserem Mikrokosmos), vorbei mit ihrer Mutter. Sie waren beim Optiker ihres und auch unseres Vertrauens und benutzten die Anwesenheit in unserem Kiez zu einem Kurzbesuch. Und Hanna sprach dabei einen Oleander von Nico an, der eingegangen war und wie auf unseren hin und das eigentlich von zwei kräftigen Leuten auf die Terrasse gebracht werden sollte. Und die beiden Frauen sagten, dass sie das sicher auch könnten und ehe wir uns versagen. Stand der Oleander auf der Terrasse.

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Oleander im Sommerquartier

Diese Woche aus meiner Leseliste

Cottages

https://marilyncarr.com/things-i-dont-get/

In Kanada sind die Cottages (in Deutschland würde man Ferienhäuser sagen) sehr wichtig. Für diese gibt es eine Zeitschriften, auch mit entsprechenden Anzeigen. Marilyn Carr schaut kritisch auf diese Anzeigen.

Okay, to be fair, there are many things I don’t get. Like why there are so many delays on the Toronto subway, why it always rains on the weekend, and why celery costs so much. But this is what’s in my crosshairs at the moment: why do the photos of Ontario cottage renos or new builds (I’m looking at you, Cottage Life and anything to do with Colin and Justin…) never hint at any bugs or spiders or outdoor (or indoor) perils in general? WTAF?

Sie einige Punkte in der Beschreibung auf und auch einige, die in diesen fehlen und zieht folgendes Fazit:

But as they say, owning a cottage is not for sissies and, in my opinion, the most non-sissy of sissies is those of us who are boat-in cottagers. So onward we go to opening up. The boat motor may or may not work. Something will be broken beyond repair. The hummingbirds will return and so shall we. Bowed but not broken from our winter’s hiatus. Bring it on.

Aus Hannas Erzählungen weiß ich, dass sie es kennt, wie es ist, ein „Boatie“ zu sein.

Krank im Ausland

https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/04/24/was-in-sizilien-war-und-was-noch-ist/

Ich hatte ja vor ein paar Jahren einen akuten Notfall und bin froh, dass mir das in Berlin passiert ist. Der RTW war schnell da und brachte mich in das Krankenhaus am Friedrichshain. Es war wichtig, dass die Hilfe schnell kommt und innerhalb von wenigen Stunden reagiert werden kann. Ich habe eigentlich nur leichte Behinderung an meiner linken Hand nach behalten. Naja leicht ist leicht daher gesagt. Ich habe meine Tastatur auf Einhandbedienung eingestellt und kann mit der linken Hand zwar greifen und bisschen tragen aber motorisch richtig gut ist die nicht mehr

Claudia passierte das allerdings als sie gerade ihren Urlaub auf Sizilien antreten wollte und landete dort im Krankenhaus. Es muss schrecklich sein, wenn man die Sprache nicht so gut spricht, dass man versteht, was mit einem passiert. Wenn man nach dem Krankenhaus allerdings den Urlaub sozusagen durchziehen muss, weil ein Rückflug nach Deutschland nicht möglich ist, macht das noch schlimmer. Und ebenso schlimm ist es kein Arzttermin zu bekommen, wenn man dann endlich zurück in der Heimatstadt ist.

Aus diesem Anlass noch einmal das Video von Ralf Ruthe.

Schönes Wetter in der Woche

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Unsere Terrasse am Samstag (Foto: Axel)

In dieser Woche hat Hanna endlich Zeit gefunden, mit dem Arbeiten an der Bepflanzung der Terrasse zu machen. In den letzten Wochen hat sie immer Schritt für Schritt kleine blühende Pflanzen gekauft auf dem Markt oder bei Rewe. Jetzt hat sie alles Unkraut und vertrocknete Pflanzen entsorgt. Eigentlich fehlt jetzt nur noch der Oleander, der noch im Treppenhaus steht und für den wir tatkräftige Hilfe benötigen. Eigentlich war die Hilfe für gestern zugesagt, aber dann waren die Helfer leider nicht in Berlin. Allerdings wäre es auch nicht sinnvoll gewesen, da es gestern Nachmittag und abends in Kübeln goss.

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Oleander im Winterquartier.

Ansonsten gab es einige Anschaffung, von denen wir bei Gelegenheit wieder nachreichen werden:

  • Ich hatte mir vor einiger Zeit einen Hut auf meine Merkliste gesetzt, den ich dann in dieser Woche gekauft habe.
  • Als Hanna das dann sah, wollte sie auch einen Hut haben und wir haben einen gefunden
  • Und ich habe in Vorbereitungen auf die Abwesenheiten dieses Jahres mehr einen Sauerstoffkonzentrat gekauft, den man leichter mitnehmen kann, als den die mir Krankenkasse zur Verfügung gestellt hat.

Hanna war sein bei Rewe und beim Markt diese Woche, weil ich mich nicht so gut fühlte. Und promt wurde ich dafür bestraft. Ich hatte heute Morgen einen Termin, in welche Klinikum und der Fahrstuhl war kaputt. Runter ging es, da muss der Taxifahrer halt ein wenig warten. Aber aufwärts ist das schon ein kleines Problem. Aber zufrieden stellend bewältigt.

Diese Woche aus meiner Leseliste

http://aufildesmots.biz/2026/04/ganz-unten/

Christine beschreibt die Probleme, wenn die Knie nicht mehr so richtig mitmachen, zum Beispiel weil sie ersetzt wurden. Und vieles davon kann Hanna sicher nachvollziehen.

Ich schreibe heute darüber, dass ich in letzter Zeit schon mehrfach hingefallen bin und dass ich alleine nicht mehr aufstehen kann. Oder zumindest nicht mehr so leicht und schnell, wie ich es früher konnte. Das liegt natürlich an den Umständen. Vor allem an den unbeweglichen Knien, die mir das Hüpfen, Rennen und Ausführen anderer schneller Manöver unmöglich machen.

Die verschiedenen Vorfälle sind lesenswert. Und auch besonders der Bericht über die Leute, die in misslichen Lagen, geholfen haben.

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https://steady.page/de/nminkmar/posts/b75531ec-4db4-468a-9bb8-f413f15c34ef

Nils Minkmar beschäftigt sich in seinen sieben Tagen mit dem Wal in der Ostsee. Wobei ich jetzt aktuell sagen muss, dass ich der Wal mit dem Namen Timmy offensichtlich selber frei geschwommen hat.

Seit dem 3. März denkt das ganze Land in Buckelwalen. Es ist kein neues Phänomen: Schon in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts waren gestrandete Wale beliebte Sehenswürdigkeiten, die ihren Zeitgenossen zugleich mit letzten Fragen konfrontierten: Bringen die Tiere eine himmlische Botschaft? Und wenn ja, welche? Einstweilen wurde das Fleisch verzehrt, wurden Fett und Knochen verarbeitet, auch dabei kann man ja nachdenken und wäre doch schade drum. Im Goldenen Zeitalter der Holländer wurden die Antworten im Bereich der Religion und der Lebensführung gesucht, heutzutage eher im Baumarkt: Planen, Pontons, Seile und Luftkissen sollen den Lauf der Natur korrigieren. Eine Tierärztin aus Hawaii wird eingeflogen, auch der Bundespräsident interessiert sich für den Walfall. Mit der Vernunft haben solche Ausdeutungsversuche von Naturphänomenen kaum zu tun. Schätzungen zufolge sterben weltweit jedes Jahr mindestens 300.000 Wale, Delfine und Schweinswale als Beifang oder durch Verheddern in Fischereigerät. Das juckt keinen, außer die Vicher selbst, versteht sich. Es wäre sinnvoller, hieran etwas zu ändern, durch eine strengere Regulierung der Fischerei, als einem einzelnen Tier zu helfen. 

Und das Fazit, das ich gut nachvollziehen kann und mir den letzten Teil wünsche:

Die ganze Republik kann sich mit dem Schicksal des Buckelwals identifizieren: In dem gestrandeten Tier muss man das ganze Land erkennen, das mit seiner mut-, ja reglosen Außenpolitik, seinem auf den Verbrenner ausgerichteten Wirtschaftsmodell und einer rundum zaudernden Politik gerade nicht den dynamischsten Eindruck macht und nicht dem beschwingten Bundesadler, sondern einem Buckelwal auf einer Sandbank in der Ostsee gleicht. Es geht nicht vor und nicht zurück, aber das Luftkissen lässt auf sich warten.

Das festzustellen ist aber auch schon der Beginn, es anders zu machen. Unabhängig davon, ob der Buckelwal bald wieder in den offenen Ozean abtaucht oder präpariert im Ozeaneum Stralsund hängt, wir erleben ein Frühjahr mit Anzeichen eines Wandels zum Positiven: In Ungarn ist die Orbàn-Herrschaft tatsächlich zu Ende gegangen. Trump kann die Tage seiner Macht bis zu den Wahlen im November abzählen und der russische Präsident fürchtet mehr denn je einen Umsturz.

 

Woche nach Ostern

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Dame in weiß auf Kuba

Ich habe in dieser Woche meinen Bildschirmschoner auf Apple TV auf Bilder von unserer Kuba Reise 2017 geändert. Aus diesem Anlass das Bild oben von einer Dame in Weiß auf Kuba, auf jeden Fall nehme ich an, dass sie dazugehört. Ich wünsche dem Land nur, dass es bald irgendwie aus dem Würgegriff von dem orangenen Verrückten aus dem USA kommt. Und ich wünsche all den lieben Menschen, die wir getroffen haben haben, dass sie gut über diese dunkle Zeit hinüber kommen..

Ansonsten war die Woche ereignislos. Ich war ein wenig frustriert, da ich ein Brot wegschmeißen musste, welches innen klitschig war. Wahrscheinlich davon, dass ich vergessen hatte den Timer zu stellen und einfach nicht lang genug gebacken hatte. Dann ging ein weiteres halbes Brot in den Müll, weil es angeschimmelt war. Das Problem war das Hanna für die das Brot gedacht war, hauptsächlich, sich auf meinen Rosinenstuten konzentriert hatte. Naja, habe wieder ein neues Leinsamen Brot gebacken und diesmal gleich eine Hälfte eingefroren. Das klitschige Brot war ein Sauerteigbrot, was ich nicht erneut machen kann, da der Sauerteig zur Zeit nicht vorhanden ist.

Am Samstag waren wir mal wieder auf dem Markt. Nach der langen Winterpause merke ich das mit jedem Mal rausgehen. Die Konditionen etwas besser wird. Insofern werden wir dann Mittwoch wieder einmal Rewe versuchen.

#FotoVorschlag der Woche

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Samy

Ich erinnere mich gut an Samy, Wie er im Alter von circa acht Jahren in meiner damaligen Firma herum sprang. Seine Mutter war eine Kollegin von mir, die leider vor kurzem verstorben ist.

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