Heute etwas mehr, da über zehn Tage gesammelt
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#FotoVorschlag
Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0
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Gegenwärtiges und Vergangenes
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Erschöpft und erkältet (Hannna)
Am letzten Tag in Kanada waren sowohl Hanna als auch ich reichlich erschöpft. Außerdem hing uns noch die Erkältung in den Knochen, die uns fast die ganzen zwei Wochen begleitet hat. Da blieb nur Ausruhen und Fernsehen.

Aussicht wenn erschöpft und erkältet im Bett (Axel)
Ich hatte mich für einige Zeit ins Schlafzimmer zurückgezogen und dort einfach nichts gemacht, sondern an die Decke geschaut.

Hannas liebster Klamottenladen
Zum Abschluss waren wir dann noch einmal in Hannas kanadischem Lieblingsladen wie auch schon am Anfang der Reise. Diesmal wurden wir allerdings auch fündig. Hanna fand eine schöne Bluse und einen sehr schönen Pullover. Und ich habe mir eine schwarze Hoodiejacke gekauft.

Warten aufs Boarding
Und am Mittwoch ging es dann um die Mittagszeit los. Wie auch vorher benutzten wir wieder Mobility Services, um die langen Wege auf den Flughäfen zu bewältigen. Das Bild ist allerdings nur als Symbolbild zu betrachten. Es bedeutet nicht, dass die Services in Toronto am besten waren, sondern sie waren eindeutig die schlechtesten. Das betrifft nicht das Personal, sondern die Art der Organisation. Der erste Platz in dieser Dreierreihe von Flughäfen geht eindeutig an. Frankfurt, Berlin belegt den zweiten Platz.

Ab nach Hause
Wir haben genossen, auch wenn wir nicht schlafen konnten. Fast auf dem ganzen Weg gab es merkbare, wenn auch nicht heftige Turbulenzen, die einen kaum zur Ruhe kommen ließen.
In Berlin wurden wir dann von Mohamed abgeholt, der uns zu Hause auch das Gepäck ins Dachgeschoss brachte, vielen Dank dafür. Seitdem ist insbesondere Hanna fast durchgehend am Schlafen.

Gestern haben wir uns dann vom Six Mile Lake verabschiedet. Es wird wohl für uns das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier herkamen. Den den schönsten Teil, nämlich den Ponton unten am Wasser haben wir nicht besuchen können, die Treppe ist für unsere zerbrechlichen Beine und andere Knochen einfach zu steil.

Aber vor dem Aufbruch wurde die Cottage noch einmal gründlich gereinigt mit saugen und ausräumen des Kühlschranks. Das dauert dann schon eine ganze Zeit, während der wir warteten wie bestellt und nicht abgeholt

Das Wetter war fast wie im April. Auf der Fahrt nach Caledon gab es heftigen Regen, ein paar Sonnenstrahlen und generell ein interessantes Wolkenbild.

Da uns unsere Erkältungen noch klagen, war dann für den Rest des Tages ausruhen angesagt. Hanna schnappte sich eine Decke, weil ihr kalt war.

Ich bin dann sehr früh ab ins Bett.

Hanna und Heide sahen unterdessen ein romantische Komödie,was ihrem Gesichtsausdruck nicht unbedingt zu entnehmen ist.
Hanna meinte, das auch ihre Fotos von mir beim Haare schneiden, veröffentlicht werden sollten.



Den ganzen Sonntag gab es nur Regen, Regen und noch mehr Regen. Ich hab das versucht einzufangen: wenn man genau hinschaut, sieht man auf dem obigen Bild die Tropfen auf den Tisch klatschen.m

Zum Frühstück gab es exzellente Crêpes, eine mit einer Fars von Schrimps, die andere auf einer Fruchtbasis.

Der Zeitvertreib war wieder spielen. Wer das Spiel kennt und genau auf mein Brett schaut, wir sehen, dass für mich der Status gar nicht so lustig war, wie es dem Gesichtsausdruck zu entnehmen ist.

Am Nachmittag gab’s noch einige Verschönerung an der Person. Hier sieht man, wie Natascha Rudi die Haare schneidet, nach ihm war dann auch ich noch dran.

Zum Abendessen gab es dann Tacos, natürlich selbst gemachte Teigfladen. Mit viel Gemüse und obendrauf ein schönes Kabeljaufilet.

Am Samstag ging es zu Mark und Noelle, um einen Ausflug mit dem Pontonboot zu machen. Auf dem Weg dort eben sah mir eine Ansammlung von Schneemobil älterer Bauart, die auf Containern aufgereiht waren.

Die Fahrt ging entlang eines Flusses zu einer Marina, wo wir dann andockten um ein Getränk und etwas zu essen zu uns zu nehmen.


Zu diesem Essen möchte ich zweierlei Sachen bemerken, die für mich typisch kanadisch sind.

Es gibt ein Getränk, dass sich Sangria nennt, aber nicht unbedingt etwas mit der Original spanischen zu tun hat. Macht einmal den Versuch und gibt kanadisches Sangria in eine Suchmaschine eurer Wahl ein. Nicht nur dass dann Limonade genommen wird. Es geht soweit, dass auch Ahornsirup oder Whisky als Zutaten vorgeschlagen werden.

Ein zweites Gericht ist typisch kanadisch, ursprünglich sogar frankokanadisch, die Poutine. Das sind Pommes Frites mit einer braunen Soße und Käsebruchstückchen.

Am Ufer gab es dann viele interessante Beobachtung wie die Statue oben. Eine Aufzählung würde den Rahmen dieses Posts sprengen.

Zurück beim Haus vonMark und Noelle gab es noch ein, zwei Bierchen rund um den Feuerkorb. Bemerkenswert hier sind die Muskoka chairs, die nur in Kanada so heißen und auch nicht aus der Muskoka stammen.

Eine dritte Besonderheit ist die Porch goose. Dabei handelt es sich um eine Gans aus Beton oder Plastik, die vor die Haustür oder auf die Veranda gestellt wird und verschieden angezogen sein kann. Auf dem obigen Foto ist die Gans in der Mitte, Heide und Rudi tragen dazu ganz Zubehör. Wer möchte kann mal bei Amazon nach der Porch Goose suchen und die verschiedenen Outfits betrachten.

Auf der Rückfahrt überrascht uns dann der heftige Regen, der eigentlich schon viel früher angekündigt war und wegen dessen wir relativ früh aufgebrochen waren.

Sean und Natascha arbeiten die Woche über mindestens vormittags im Cottage Office und deshalb war nichts Großes geplant für den Freitag.

Hanna und ich nutzten die Gelegenheit, um per FaceTime mit Elisabeth zu sprechen. dazu wurde dann mal wieder Rummikub gespielt, nachdem Natascha ihre Arbeit für den Tag beendet hatte.

Für den Abend war ein traditionelles Anglo amerikanisches Gericht geplant, nämlich Roastbeef mit Yorkshire Pudding.

In Kanada ist alles etwas größer. Das Rindfleisch wog etwas mehr als 4 kg und wurde für das Essen mit sechs Personen einmal geteilt.

Es war nicht nur das Fleisch allein dazu gab es Röstkartoffel, rote Bete, Karotten, Karotten und eine Variante des Blumenkohls. Und dazu noch eine Zutat, die bei einem traditionellen englischen Roastbeef nicht fehlen darf: der Yorkshire Pudding.


Am Donnerstag, wenn ich dann mit Heide und Natascha nach Port Severn gefahren, um hauptsächlich Lebensmittel einzukaufen. Um das mal mit den deutschen Verhältnissen zu vergleichen:Port Severn ist von Cottage etwa 64 km entfernt. Das wäre dann so, als wenn man von Hamburg nach Lübeck fahren würde, um Proviant einzukaufen.

Auf der Fahrt haben wir diese merkwürdigen Gebilde entdeckt, von denen nicht ganz klar ist, was es ist. Natascha meinte, es könnten Fluggeräte sein, eine Rückwärtssuche auf Google ergab nichts definitives. Mir erschien die Erklärung, dass es sich dabei um der Größe des Landes angemessene riesige Foodtrucks handelt am plausibelsten

Zum Mittagessen waren wir in der obigen Brauerei. Und ich bestellte mir dann dort eine chinesische Bowl, da ich ein wenig der Massen an Pommes, die zu Sandwiches oder Burger gereicht wurden, über wahr.

Auf dem Weg zu Cottage werden die Straßen immer schmaler, je näher man kommt. Diese paar Fotos sollen einen kleinen Einblick geben.


Abends kam dann weitere Gäste zur Cottage und die Männer führten dann ein Gespräch, an dem ich nicht teilnehmen konnte, denn es ging um Cottage Country, Nachbarn und Klatsch und Tratsch. Abends gab es ein gutes Essen, nämlich Pasta Alfredo mit Hühnerbrust. Dazu ein netten Rotwein.

Pasta Alfredo ist ein in ganz Nordamerika verbreitetes Nudelgericht mit einer sehr schweren sonnigen Sauce. Hier serviert mit Hühnerbrust. Ursprünglich war das Gericht einfach Pasta mit Buttersauce mit Parmesan wobei doppelt so viel Butter genommen wurde wie üblich. Heutzutage gibt es einige Varianten davon.Fettuccine Alfredo (Wikpedia)

Da Natascha und Sean im Home-Office arbeiten, ging es erst gegen Mittag los. Zunächst war das Mittagessen angesagt in dem Restaurant Skyline, dessen Außenansicht man im obigen Bild sehen kann. Nach deutschen Verhältnissen würde man dahinter allenfalls einen Imbiss vermuten, in Kanada findet man aber häufig schmale Fronten und dahinter einen langen Schlauch von Restaurant.

Nach dem Essen ging es dann ab an den Six Mile Lake. Das ist eine etwas über 2 Stunden lange Fahrt, sehr oft auf langer schnurgerader Autobahn durch kaum besiedelte Waldgebiete.

Das Navi zeigt eine lange gerade Straße und drumherum, nichts als grün. Einen Einblick von der Autobahn gibt das nächste Bild.

Nach der Ankunft auf der Cottage war dann erst einmal ausruhen angesagt und ein erster Eindruck von der Terrasse.

Nach und nach trudeln dann auch Heide, Rudi und zum Schluss Sean ein, wobei Sean daran gedacht hatte, den Blumenstrauß von meinem Geburtstag mitzubringen, den uns Diane geschenkt hat.

Ich hatte kaum die Gelegenheit, die Abendstimmung zu genießen. Aber Natascha hat daran gedacht, mir diesen Eindruck über das folgende Foto zu vermitteln.


Gestern ging es dann mit der Fähre zur Insel, die Toronto vorgelagert ist. Irgendwann mal durch eine Überschwemmung aus einer Halbinsel entstanden und ihre Jahre durch Landgewinnung vergrößert ist sie mit einer Fähre erreichbar.

Schon auf der Fähre ahnt man, dass man von der Insel einen guten Ausblick auf Toronto hat.

Die Fähre war recht voll und es kamen offensichtlich nicht alle Fahrgäste, die anstanden mit auf das Schiff. Die Leute drängelt beim Verlassen ganz schön und so war ich dann froh diesen Gedränge entkommen zu sein. Deshalb mein Lachen, während dem Hintergrund sich Hanna erst einmal umschaut, wo wir gelandet sind.

Wir hatten uns entschlossen, eine Inselrundfahrt zu machen, die mit Golfcart-ähnlichen Fahrzeug stattfand. Jedes Fahrzeuge hat circa acht Sitze und war leider von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Generell auf der Inselverbot von Autoverkehr bis auf spezielle Fahrzeuge, die zur Versorgung der Insel notwendig sind.

Einweg auf der Insel ist in Regenbogenfarben angemalt und ist, so wie ich es verstanden habe, einer der ersten Wege, speziell zum Schutz von LGBTQ+ bemalt worden.

Bei der Rundfahrt ergaben sich immer wieder Ausblicke auf die Stadt, die zum Fotografieren einfach einladen, wie man hier am Beispiel von Natascha sieht.

Daniel, unser Fahrer, war auch so freundlich, ein Bild von uns vieren vor der Skyline zu schießen.

Nach der Fahrt war essen und trinken angesagt. Bei dieser Gelegenheit hatten wir auch kurz Gesellschaft von Oliver und Alex.

Die Rückfahrt machten wir dann mit dem Wassertaxi, bei dem der Ausblick dann besonders spektakulär war
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Danke meine Liebe, ich bin noch sehr angeschlagen, das Alter macht sich jetzt doch immer mehr bemerkbar. Aber es sackt…