Friedrichshain, Berlin und die Welt

Gegenwärtiges und Vergangenes

Briefwahl

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Wahlbriefe

Nachdem Hanna ihren Wahlbrief erhalten hat und gleich ausfüllte, hab ich auch meinen fertig gemacht und zum gelben Briefkasten gebracht. Der grüne Briefkasten von PIN ist zwar fast direkt vor unserem Haus, aber die Berliner Wahlbehörden schreiben ausdrücklich, dass die Briefe in einem Kasten der Deutschen Post gehören. Naja, ist ja auch im Gegensatz von PIN ein Staatsunternehmen.

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Vogelhäuschen mit Auffangbehälter

Am vogelhäuschen mit dem Spatzenfutter wird immer kräftig gearbeitet, so dass Mengen von Körnern auf dem Boden fielen. Hanna hat deshalb eine Auffangschale aus einem alten Blumentopfuntersetzer fabriziert. Auf dem Bild sieht das noch etwas schief aus, sie hat es mittlerweile nachgearbeitet, so dass es ordentlich aussieht. Allerdings sieht das Bild in dieser Form spannender aus. 

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Ausschnitt aus dem Mathematiktest für angehende Mediziner

am Donnerstag früh hatte ich eine FaceTime-Sitzung mit Mohamed, der sich auf den TMS vorbereitet. TMS ist der Test für mathematische Studiengänge, den Mohamed im November ablegen möchte. Der Test ermöglicht potentiell auch Bewerbern zum Studiengang im Medizin, die aufgrund ihres Notenschnitt sim Abitur nicht direkt den Studiengang aufnehmen können. In Mathematik gibt es allerdings für Mohamed noch ein wenig zu tun.

Ansonsten nichts besonderes in dieser Woche. Hanna hat auf ihren Gang zu Rewe verzichtet, da es einfach nicht genug einzukaufen gab. Am Samstag war sie üblich auf dem Markt, und ich gehe entgegen, um ihr den schweren Rucksack mit den Einkäufen für die letzten Schritte abzunehmen.

Heute haben wir die zwei syrischen Frauen zu Gast zum Essen, die während unserer Abwesenheit die Blumen versorgt haben und auch das Nässeproblem im Badezimmer gemanaged haben. Mehr dazu dann demnächst.

Aus meiner Leseliste

 

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/09/07/die-hinbewegung/

Max Buddenbohm betrachtet das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt und redet über Reaktionen dazu.

Ich finde die etwas royal wirkende Erhabenheit eines schlichten Satzes bei der geschätzten Frau Novemberregen sympathisch: „Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie geht danach aus verständlichen Gründen und außerdem lesenswert zu anderen Gründen für Sorge über. Und verhält sich dabei pädagogisch wertvoll, denn es ist mit Gewissheit richtig, was sie den jungen Menschen da mitgibt.

Das Wahlergebnis habe ich jedenfalls auch zur Kenntnis genommen. Danach habe ich das aber nicht weiterverfolgt. Kein Interesse an absehbaren Kommentaren, an oberschlauen Analysen und ätzender Kritik, an Vulgärforderungen von denen rechtsaußen und an peinlichen Hohlphrasen aus der Regierungspartei des Bundes. Alles ist erwartbar bis zum Anschlag, geradezu brechreizerregend kam es mir einen Moment lang vor.

 

Video der Woche

Ein Video oder Woche geht es heute nicht. Ich habe auf YouTube gesucht zum Stichwort ”Wahl Song”. Was ich hauptsächlich vorgeschlagen bekam, waren Songs von oder über die blaue Partei. Danach hatte ich keine Lust mehr.

Nine Eleven

WTC smoking on 9-11.

Foto: Von Michael Foran, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11785530

Heute vor 25 Jahren flogen fanatische Moslems mit Verkehrsflugzeugen in das World Trade Center. Jeder hat wahrscheinlich seine eigenen Erinnerungen an diesem Moment. Ich möchte von unseren Berichten.

Am 10.9.2001 flogen wir zu meinem ersten Besuch nach Kanada. Ich hatte Hanna im Jahr zuvor kennen gelernt und wir hatten Anfang des Jahres beschlossen, zusammen zu bleiben.

Aufgrund des Jetlag waren wir am 11. September sehr früh auf und sind dann mit Heide zusammen am sehr frühen Morgen zur Cottage gefahren. Irgendwann saßen wir unten am Steg und Nadya rief von der Cottage zu uns herunter: “They are bombing New York”. Wir sind da natürlich sofort hoch, um zu wissen, was passiert ist.

Eigentlich gab es auf der Cottage, ist kein Fernseher, aber es war ein kleines Gerät in einem der Schränke versteckt und wurde herausgeholt, um die aktuelle Berichterstattung mit zu verfolgen. Dabei stellten wir fest, dass unser Flug nach Toronto offensichtlich einer der letzten war, die überhaupt aus Europa zum nordamerikanischen Festland durchgekommen waren. Wegen der Vorfälle war der amerikanische Luftraum morgens gesperrt worden.

Beim verfolgen der Ereignisse entspannte sich eine heftige Diskussion im Wesentlichen zwischen mir, Nadya und Heide. Hanna saß daneben und verstand offensichtlich nicht viel, wie sie mir später sagte. „Ich habe da erkannt, dass meine Kanadier sich bis dahin mit mir mehr oder weniger im Babyenglisch verständigt haben und ich das gar nicht so fließend konnte, wie ich dachte.” (Note: das hat sich erheblich geändert).

Dieses Datum ist natürlich auch Thema in den Medien und sonst wo. Beim ZDF gibt es eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel ‘ Der lange Schatten des Terrors’. Diese Dokumentation ist auch Thema bei jawl. In seinem Beitrag kritisiert er auch besonders die Verwendung von KI bei gestellten Szenen. Ein paar Reaktionen und Erinnerungen gibt es auch bei der Kaltmamsell

Wenn ihr auch spezielle Erinnerungen zu diesem Ereignis habt, dann würde ich mich über eure Kommentare freuen.

Nach der Reise

Hanna sammelt die Steine des neu erworbenen Spiels Rummikub ein

Einräumen nach dem ersten Spiel

Wer das Bild sieht und unsere Kanadaberichte gelesen hat, könnte meinen, dass wir noch nicht zurückgekehrt sind. Aber nein, bald nach unserer Ankunft haben wir das Spiel besorgt und gleich dann den ersten Versuch gemacht.

So langsam haben wir uns wieder zu Hause eingefunden. Hanna hat immer noch den doofen Husten, den sie aus Kanada mitgebracht hat, und wir hoffen, dass der Hustenlöser, den ich ihr besorgt habe, letztlich helfen wird.

Hanna hat ihre Marktbesuche wieder aufgenommen und war am Mittwoch auch bei Rewe. Ergebnis des Einkaufs war, dass wir Kalbleber Berliner Art gegessen haben. Auf dem Markt hat Hanna natürlich wieder ihre Platt Pfirsiche besorgt, um solange es noch geht ihren Drink zu machen.

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Hannas Pfirsichbowle

Auch ich war draußen, aber allein im persönlicher Mission hinsichtlich meiner Gesundheit. Du besuche in der Gastroenterologie. Der Charité hat erbracht, dass alles im Moment eher zufrieden stellend ist und die Colitis im Griff ist.

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Hauptwasserhähne im Badezimmer

Vor gut einer Woche war auch ein Handwerker da und hat die Schäden im Bad angesehen, die den Leuten, die unsere Blumen gegossen haben, während unser Abwesenheit aufgefallen sind. Diese hatten sie mir schon per Videokonferenz in Kanada mitgeteilt. Der Handwerker hat unseren Haushalt gleich per Telefon benachrichtigt. Seitdem ist nichts weiter passiert.

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Blick auf die Terrasse

wie man sieht, haben es die Blumenpfleger richtig gut gemacht. Unsere Terrasse blüht üppig wie selten. Das hat vielleicht aber auch damit zu tun, dass Hanna in diesem Jahr vielleicht zum ersten Mal konsequent die Pflanzen gedüngt hat. Der wöchentliche Blumenstrauß auf die Balkontisch wird allerdings kleiner, man merkt, dass in der letzten Woche der astronomische Herbstanfang war.

Aus meiner Leseliste

https://marilyncarr.com/cottage-status-report-20260905/

Mir war gar nicht klar, dass die Kanadier Probleme mit Ahornsirup haben, der mit Zucker versetzt ist. Das ist dann doch das gleiche wie bei uns mit dem Honig aus China und weiteren dubiosen Ländern.

Video der Woche

Reisetage 14 und 15 – Ruhe und Rückreise

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Erschöpft und erkältet (Hannna)

Am letzten Tag in Kanada waren sowohl Hanna als auch ich reichlich erschöpft. Außerdem hing uns noch die Erkältung in den Knochen, die uns fast die ganzen zwei Wochen begleitet hat. Da blieb nur Ausruhen und Fernsehen.

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Aussicht wenn erschöpft und erkältet im Bett (Axel)

Ich hatte mich für einige Zeit ins Schlafzimmer zurückgezogen und dort einfach nichts gemacht, sondern an die Decke geschaut.

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Hannas liebster Klamottenladen

Zum Abschluss waren wir dann noch einmal in Hannas kanadischem Lieblingsladen wie auch schon am Anfang der Reise. Diesmal wurden wir allerdings auch fündig. Hanna fand eine schöne Bluse und einen sehr schönen Pullover. Und ich habe mir eine schwarze Hoodiejacke gekauft.

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Warten aufs Boarding

Und am Mittwoch ging es dann um die Mittagszeit los. Wie auch vorher benutzten wir wieder Mobility Services, um die langen Wege auf den Flughäfen zu bewältigen. Das Bild ist allerdings nur als Symbolbild zu betrachten. Es bedeutet nicht, dass die Services in Toronto am besten waren, sondern sie waren eindeutig die schlechtesten. Das betrifft nicht das Personal, sondern die Art der Organisation. Der erste Platz in dieser Dreierreihe von Flughäfen geht eindeutig an. Frankfurt, Berlin belegt den zweiten Platz.

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Ab nach Hause

Wir haben genossen, auch wenn wir nicht schlafen konnten. Fast auf dem ganzen Weg gab es merkbare, wenn auch nicht heftige Turbulenzen, die einen kaum zur Ruhe kommen ließen.

In Berlin wurden wir dann von Mohamed abgeholt, der uns zu Hause auch das Gepäck ins Dachgeschoss brachte, vielen Dank dafür. Seitdem ist insbesondere Hanna fast durchgehend am Schlafen.

Reisetag 13: Abschied vom Six Mile Lake

Unsere Sachen sind gepackt

Gestern haben wir uns dann vom Six Mile Lake verabschiedet. Es wird wohl für uns das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier herkamen. Den den schönsten Teil, nämlich den Ponton unten am Wasser haben wir nicht besuchen können, die Treppe ist für unsere zerbrechlichen Beine und andere Knochen einfach zu steil.

Stühle hochgestellt

Aber vor dem Aufbruch wurde die Cottage noch einmal gründlich gereinigt mit saugen und ausräumen des Kühlschranks. Das dauert dann schon eine ganze Zeit, während der wir warteten wie bestellt und nicht abgeholt

Warten auf die Abfahrt

Das Wetter war fast wie im April. Auf der Fahrt nach Caledon gab es heftigen Regen, ein paar Sonnenstrahlen und generell ein interessantes Wolkenbild.

Der Himmel unterwegs (Foto: Natascha)

Da uns unsere Erkältungen noch klagen, war dann für den Rest des Tages ausruhen angesagt. Hanna schnappte sich eine Decke, weil ihr kalt war.

Ausruhen mit TV

Ich bin dann sehr früh ab ins Bett.

Heide und Hanna beim Fernsehen

Hanna und Heide sahen unterdessen ein romantische Komödie,was ihrem Gesichtsausdruck nicht unbedingt zu entnehmen ist.

Reisetag 12: Dauerregen

Regen auf der Terrasse

Den ganzen Sonntag gab es nur Regen, Regen und noch mehr Regen. Ich hab das versucht einzufangen: wenn man genau hinschaut, sieht man auf dem obigen Bild die Tropfen auf den Tisch klatschen.m

Frühstück

Zum Frühstück gab es exzellente Crêpes, eine mit einer Fars von Schrimps, die andere auf einer Fruchtbasis.

Natürlich ein Spiel

Der Zeitvertreib war wieder spielen. Wer das Spiel kennt und genau auf mein Brett schaut, wir sehen, dass für mich der Status gar nicht so lustig war, wie es dem Gesichtsausdruck zu entnehmen ist.

Haarschnitt

Am Nachmittag gab’s noch einige Verschönerung an der Person. Hier sieht man, wie Natascha Rudi die Haare schneidet, nach ihm war dann auch ich noch dran.

Tacos

Zum Abendessen gab es dann Tacos, natürlich selbst gemachte Teigfladen. Mit viel Gemüse und obendrauf ein schönes Kabeljaufilet.

Reisetag 11: Bootsausflug

Mark, Hanna, Axel und Winston (Foto: Natascha)

Am Samstag ging es zu Mark und Noelle, um einen Ausflug mit dem Pontonboot zu machen. Auf dem Weg dort eben sah mir eine Ansammlung von Schneemobil älterer Bauart, die auf Containern aufgereiht waren.

Sammlung von Schneemobilen

Die Fahrt ging entlang eines Flusses zu einer Marina, wo wir dann andockten um ein Getränk und etwas zu essen zu uns zu nehmen.

Pontonboot
Zwischenstopp

Zu diesem Essen möchte ich zweierlei Sachen bemerken, die für mich typisch kanadisch sind.

Noelle, Mark und kanadische Sangia

Es gibt ein Getränk, dass sich Sangria nennt, aber nicht unbedingt etwas mit der Original spanischen zu tun hat. Macht einmal den Versuch und gibt kanadisches Sangria in eine Suchmaschine eurer Wahl ein. Nicht nur dass dann Limonade genommen wird. Es geht soweit, dass auch Ahornsirup oder Whisky als Zutaten vorgeschlagen werden.

Poutine

Ein zweites Gericht ist typisch kanadisch, ursprünglich sogar frankokanadisch, die Poutine. Das sind Pommes Frites mit einer braunen Soße und Käsebruchstückchen.

Statue am Ufer

Am Ufer gab es dann viele interessante Beobachtung wie die Statue oben. Eine Aufzählung würde den Rahmen dieses Posts sprengen.

Feuerkorb mit Muskokachairs

Zurück beim Haus vonMark und Noelle gab es noch ein, zwei Bierchen rund um den Feuerkorb. Bemerkenswert hier sind die Muskoka chairs, die nur in Kanada so heißen und auch nicht aus der Muskoka stammen.

Heide und Rudi mit der Porch Goose

Eine dritte Besonderheit ist die Porch goose. Dabei handelt es sich um eine Gans aus Beton oder Plastik, die vor die Haustür oder auf die Veranda gestellt wird und verschieden angezogen sein kann. Auf dem obigen Foto ist die Gans in der Mitte, Heide und Rudi tragen dazu ganz Zubehör. Wer möchte kann mal bei Amazon nach der Porch Goose suchen und die verschiedenen Outfits betrachten.

Heftiger Schauer

Auf der Rückfahrt überrascht uns dann der heftige Regen, der eigentlich schon viel früher angekündigt war und wegen dessen wir relativ früh aufgebrochen waren.

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