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#FotoVorschlag
Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0
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Gegenwärtiges und Vergangenes
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Eingangsbereich zum Brecht-Weigel-Haus
Schon bei Hannas Geburtstagsfeier in der Heide hatten Steffi und Carsten sowie Gaby und Stephan uns einen Ausflug nach Buckow versprochen, ohne uns genau zu sagen, warum gerade Buckow. Ich, neugierig, wie ich bin., hatte natürlich vorher schon etwas recherchiert, was ist mit Buckow auf sich haben könnte..Und ich hatte richtig vermutet: es ging zum Brecht-Weigel Haus. Dieser Link zu Wikipedia, gibt euch Hintergründe zum Haus. Ich war erst einmal verblüfft, das obige Holzhaus mit dem großen Zeichen davor zu sehen. Es handelte sich aber nur um den Eingangsbereich, der mit Mitteln der europäischen Kommission erst vor kurzem gebaut wurde.

Straßenansicht
Das eigentliche Haus hatte ich gar nicht gesehen, weil Carsten uns direkt vom Eingang abgesetzt hatten. Carsten und Steffi hatten uns nämlich zu Hause abgeholt und mit einem geliehenen Elektro-Mini nach Buckow gefahren. Man gelangt also von dem Eingangsbereich über einen Kiedrich zum eigentlichen Haus. Drinnen gab es hauptsächlich ein Ausstellung mit Schrifttafeln rund um Brecht, Helene Weigel und die Zeit in diesem Haus.

Zimmer mit Originalausstattung
Dieses Zimmer das einzige mich originalen Möbeln aus der Zeit von Bertolt Brechts Aufenthalt. Auf einer Tafel vor dem Haus hatte ich gesehen, dass man in diesem Haus Trauungen buchen kann und ich kann mir vorstellen, dass dies diese in diesem Zimmer stattfinden könnten. Alle Lieben war ein Bereich im Obergeschoss für Besucher abgesperrt beziehungsweise nur für Besucher mit Termin zugelassen. Auffällig in diesem Zimmer war das große Fenster das einen Blick auf den Schermützelsee frei gab.

Blick auf den See aus dem Haus
Aus dem Haus sieht man zentral einen Steg, der als einziges nicht recht gepflegt war, wie man später sehen wird. Auch die Außenansicht des Hauses von der Gartenseite ist durchaus eindrucksvoll.
Ansicht vcom Garten aus
Der Garten war sehr gepflegt bis auf den oben schon genannten Bootssteg. Der Zugang zum Steg war zurecht abgesperrt aufgrund des etwas baufällig Zustandes. Aber der Anblick war trotzdem schön.

Verfallener Steg
Aber es gab auch einen schönen Platz im Garten, wo man sich auf eine Bank setzen und den folgenden Blick genießen konnte.

Blick aufs Schilf mit Pferdestatue
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Nach dem Besuch wollten wir in eine Eisdiele, mussten dieses Vorhaben aber aufgeben, da sich angesichts des warmen Wetters vor der Eisdiele eine sozialistische Warteemeinschaft (wie man früher gesagt hätte) eingefunden hatte.

Warteschlange vor Eisdiele
Stattdessen hatte Gabi ein geöffnetes italienisches Restaurant gefunden, wo wir dann zum Essen hin gingen.

“Mein Lieblingsitaener“
Hanna und Stephan bestellten sich eine Pizza, die wohl sehr gut war. Alle anderen bis auf mich Namen Pasta verschiedener Art mit Pfifferlingen. Ich bestellte wie häufig Spaghetti Carbonara, weil auf der Karte stand „nach italienischer Art”. Leider war sie es nicht, denn die Spaghetti schwammen in einer dicken Sauce wahrscheinlich mit kräftigem Sahneanteil. Also mein Lieblingsitaliener würde das nicht werden.
Während Carsten und Steffi uns abgeholt hatten, bereiten uns Gabi und Stephan dann nach Hause. Ein dickes Dankeschön für Fahrt, Eintritt und Essen. Ein schönes Geburtstagsgeschenk für uns beide.
Anfang des Monats hatte ich über die Badezimmer Probleme bei uns berichtet. Mittlerweile war ein Handwerker da und hat zumindest das Wasserleck abgeklemmt. Leider nicht zu unserer. vollen Zufriedenheit, das leckende Rohr wurde einfach abgeklemmt, aber optisch unbefriedigend hinterlassen. Dagegen wurde der fehlende Hauptwasserhahn für das Warmwasser wieder eingesetzt, was optisch befriedigend ist. Leider habt ihr überhaupt keine Funktion. Der Hahn funktioniert einfach nicht.
Am Freitag war der Dackel EM bei uns für ein paar Stunden, und als er wieder abgeholt wurde, brachte er deutlich zum Ausdruck, dass er eigentlich keine Lust hat, uns zu verlassen. Seinen Besitzer musste ihn alleine über den Boden schleifen und dann hoch nehmen, damit er ihn abtransportieren konnte.
Ach ja, es gab ja auch noch die Wahl in Berlin, bei der die regierende CDU eindeutig abgewählt wurde. Dass danach eine Kampagne speziell von der CDU angezettelt wurde, dass man mit dieser Linken nicht regieren könne, war trotz einiger unschöner Töne aus der Linken in Neukölln mehr als durchsichtig. Dazu gibt es einen lesenswerten Beitrag von Jürgen Trittin. Mal sehen, ob Grüne und SPD diesem Druck nachgeben. Um das Thema ein bisschen auflockern, sollte man diese kleine Anekdote von Bosch sich zu Gemüte führen.
Zum Abschluss noch eine kleine Bemerkung: mir fällt auf, dass praktisch alle jungen Frauen als Frisur lange Haare mit Mittelscheitel haben. Ich dachte, dass das früher nicht so gleichförmig war. Und das wird in diesem Artikel doch auch bestätigt:
Abends begannen wir einen 24-Rewatch – mein Gott, 25 Jahre her. Erzählenswert auch nur, weil uns beiden als erstes auffiel, dass es 2001 noch Frauen mit kurzen Haaren gab. Sogar Teens.
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Für die, die es nicht wissen: das bezieht sich auf eine Aussage unseres Bundeskanzlerss
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Baba Ganoush
Am Sonntag hatten wir die beiden Frauen zu Gast, die während unseres Kanadabesuches unsere Pflanzen versorgt hatten. Dazu hatten sie noch die unangenehme Tatsache zu bewältigen, dass während unserer Abwesenheit reichlich Wasser aus einem Überlaufgefäß der Heizung in unser Bad geflossen war. Beide stammen aus Syrien und gehören zu der dortigen Minderheit der Drusen. Die Drusen haben sich aus einer Abspaltung vom Islam entwickelt und betreiben anders als dieser keine Mission. Eine der bekanntesten Angehörigen ist die Frau von George Clooney, Amal Clooney, deren Vater Druse war. Einige weitere Fakten zu den Drusen findet ihr beim Deutschlandfunk.
Unsere beiden stammen aus einem Gebiet von Syrien, das unter Einfluss des IS stand und wo der IS einige 100 Leute getötet hatte. Da war es nur zu verständlich, dass sie aufgrund der durchaus persönlichen Bedrohung das Land verfassen wollten. Für uns war es die erste Begegnung mit Leuten, die hohe Summen an Schleuse gezahlt hatten, um nach Deutschland zu kommen. Die Geschichte beide ist unabhängig voneinander, dass sie sich erst hier in Berlin kennen gelernt haben. Eine von beiden hat mittlerweile die deutsche Staatsangehörigkeit und sagt, dass Deutschland ihre Heimat sei und sie sich als Deutsche fühlt.
Wir hatten beiden Gulasch gekocht. Aber sie haben es sich nehmen lassen neben Blumen auch Vor- und Nachspeise mitzubringen: als Vorspeise Baba Ganoush und als Nachspeise Halawet el Jibn.

Halawet el Jibn
Am Dienstag bin ich nach Hamburg gefahren, um an einem Veteranentreffen teilzunehmen. Es trafen sich Mitglieder meiner ersten Firma nach dem Studium, in der ich von 1977-1990 gearbeitet hatte. Es fühlte sich schon etwas merkwürdig an, nach mehr als zehn Jahren das erste Mal wieder am Gleis 8 des Berliner Hauptbahnhofes auf einen Zug nach Hamburg zu warten.

Leeres Abteil
Die erste Änderung fehlt mir schon vor der Abfahrt auf. Der ICE brauchte trotz aufwändiger Renovierung der Strecke 20 Minuten länger als früher bis nach Hamburg. Als ich mir den Streckenverlauf anschaute, fand ich auch den ersten Grund dafür: der Zug fuhr nicht wie damals nach Hamburg durch, sondern hielt in Wittenberg, Ludwigslust und Büchen.

Baustelle Logistiklager
Anders als damals hatte ich mir diesmal allerdings eine Fahrt erster Klasse geleistet und fand mich dann ohne Reservierung in ein komplett leeren Abteil wieder. Schon kurz vor Falkensee ergab sich eine einschneidende Veränderung im Landschaftsbild. Vorher war ich für mich ein Zeichen dafür, dass ich aus Berlin raus war beziehungsweise auf dem Rückweg nach Berlin rein fuhr, das die überddimensionierte Fabrik und das Lager von Herlitz. In diesem war kaum Betrieb, während ich fuhr und jetzt war es komplett verschwunden. Stattdessen befand sich auf dem Gelände ein Neubau eines Logistiklagers von DHL.
Die Fahrt verlief ereignislos und pünktlich. Schon als es nach Hamburg hinein ging, fiel auf, dass man von fast jeder Stelle das Riesenskelett des geplanten Elbtowers sehen konnte, der wohl meinem letzten Besuch wohl noch nicht einmal angefangen war. Auf ein Foto hab ich verzichtet, das sieht man ja oft genug in der Presse, wenn es um den Bau geht.

Anlieger Jungfernstieg
Nach Ankunft fuhr mit der S-Bahn direkt zum Jungfernstieg, muss ich die Gruppe um 13:00 Uhr treffen sollte. Ich war dann um 12:30 Uhr, der erste. Nach und nach trudelten dann die anderen ein. Interessant war, dass ich zumindest einen großen Teil der Teilnehmer wieder erkannte, obwohl ich die meisten vor 45 Jahren das letzte Mal gesehen hatte. Mich allerdings hat kaum jemand identifiziert. Nur einer hat auf Anhieb meinen Namen genannt, und bei dem geh ich davon aus, dass es von Zeit zur Zeit diesen Blog besucht hatte.

Café Leinpfad
Mit dem Alsterdampfer ging dann quer über binnen und Außenalster, vorbei an Segelclub und prächtigen Villen, bis zum Winterhuder Fährhaus. Dort saßen wir alle zusammen bei Kaffee und Kuchen, für mich gab es einen Käsekuchen und einen doppelten Espresso. Für für den größeren Teil der Gruppe ging es dann mit der U-Bahn weiter bis zum Café Strauß in Eimsbüttel. Weil diese U-Bahn fahrt, allerdings nur mit zweimal Umsteigen klappte. Deshalb nahm ich mit zwei anderen den Bus ohne umsteigen und einem leicht längeren Fußweg.

Streckenanzeige in der Buslinie 25
Auch im Verkehrssystem gibt es einige Änderungen gegenüber meiner Zeit in Hamburg. Die Buslinie 25 kannte ich noch nicht genauso wenig wie die S-Bahn S7, mit der ich zum Jungfernstieg gefahren war. Und ein Blick auf den Verkehrsplan zeigte mir, dass es auf meinem alten Arbeitsweg in Richtung Harburg sogar eine neue S-Bahn-Station gibt, die Station Elbbrücken.

Café Strauß
Das Abendessen fand statt im Café Strauß. Und es heißt nicht nur so, sondern es gibt auch viele Gerichte mit Straußenfleisch: Burger, Steaks, Bowls und anderes. Mir war nicht so nach Strauß, deswegen bestätige ich eine Chicken Bowl.

Chicken Bowl
Die Bowl ging so. Ich fand die Hähnchenteile mit Panade eher nicht so passend, ich hätte mir mariniertes und gegrilltes Hähnchen gewünscht. Ansonsten war der Abend angenehm. Es gab schöne Gespräche und Erinnerungen. Mir fiel auch auf, dass einige Leute über mich in die Firma gekommen waren, entweder, weil ich sie eingestellt oder vorgeschlagen hatte. Da gab es dann Verbindungen zu meiner ersten Frau und zur letzten Freundin meines Vaters. Interessanterweise hat der erste keinen Kontakt mehr mit meiner Ex unter der zweite, keinen mehr mit meiner Schwester, obwohl sie lange Zeit gemeinsame Sachen gemacht haben. Oder war das der Exmann meiner Schwester, der den Kontakt gehalten hat?
Obwohl mir eine Teilnehmerin aufgrund ihrer Schicht Erfahrung mit einem ausgefallenen Zug von Berlin nach Hamburg Angst machte, verlief die Rückfahrt. So wie ich’s geplant hatte, der Zug fuhr mit 10 Minuten Verspätung los und war dann in Berlin mit. Unter 5 Minuten Verspätung nach Maßstäben der Deutschen Bahn pünktlich. Kurz nach 0:30 Uhr war ich dann im Bett.

Wahlbriefe
Nachdem Hanna ihren Wahlbrief erhalten hat und gleich ausfüllte, hab ich auch meinen fertig gemacht und zum gelben Briefkasten gebracht. Der grüne Briefkasten von PIN ist zwar fast direkt vor unserem Haus, aber die Berliner Wahlbehörden schreiben ausdrücklich, dass die Briefe in einem Kasten der Deutschen Post gehören. Naja, ist ja auch im Gegensatz von PIN ein Staatsunternehmen.

Vogelhäuschen mit Auffangbehälter
Am vogelhäuschen mit dem Spatzenfutter wird immer kräftig gearbeitet, so dass Mengen von Körnern auf dem Boden fielen. Hanna hat deshalb eine Auffangschale aus einem alten Blumentopfuntersetzer fabriziert. Auf dem Bild sieht das noch etwas schief aus, sie hat es mittlerweile nachgearbeitet, so dass es ordentlich aussieht. Allerdings sieht das Bild in dieser Form spannender aus.

Ausschnitt aus dem Mathematiktest für angehende Mediziner
am Donnerstag früh hatte ich eine FaceTime-Sitzung mit Mohamed, der sich auf den TMS vorbereitet. TMS ist der Test für mathematische Studiengänge, den Mohamed im November ablegen möchte. Der Test ermöglicht potentiell auch Bewerbern zum Studiengang im Medizin, die aufgrund ihres Notenschnitt sim Abitur nicht direkt den Studiengang aufnehmen können. In Mathematik gibt es allerdings für Mohamed noch ein wenig zu tun.
Ansonsten nichts besonderes in dieser Woche. Hanna hat auf ihren Gang zu Rewe verzichtet, da es einfach nicht genug einzukaufen gab. Am Samstag war sie üblich auf dem Markt, und ich gehe entgegen, um ihr den schweren Rucksack mit den Einkäufen für die letzten Schritte abzunehmen.
Heute haben wir die zwei syrischen Frauen zu Gast zum Essen, die während unserer Abwesenheit die Blumen versorgt haben und auch das Nässeproblem im Badezimmer gemanaged haben. Mehr dazu dann demnächst.
https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/09/07/die-hinbewegung/
Max Buddenbohm betrachtet das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt und redet über Reaktionen dazu.
Ich finde die etwas royal wirkende Erhabenheit eines schlichten Satzes bei der geschätzten Frau Novemberregen sympathisch: „Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt habe ich zur Kenntnis genommen.“
Sie geht danach aus verständlichen Gründen und außerdem lesenswert zu anderen Gründen für Sorge über. Und verhält sich dabei pädagogisch wertvoll, denn es ist mit Gewissheit richtig, was sie den jungen Menschen da mitgibt.
Das Wahlergebnis habe ich jedenfalls auch zur Kenntnis genommen. Danach habe ich das aber nicht weiterverfolgt. Kein Interesse an absehbaren Kommentaren, an oberschlauen Analysen und ätzender Kritik, an Vulgärforderungen von denen rechtsaußen und an peinlichen Hohlphrasen aus der Regierungspartei des Bundes. Alles ist erwartbar bis zum Anschlag, geradezu brechreizerregend kam es mir einen Moment lang vor.
Ein Video oder Woche geht es heute nicht. Ich habe auf YouTube gesucht zum Stichwort ”Wahl Song”. Was ich hauptsächlich vorgeschlagen bekam, waren Songs von oder über die blaue Partei. Danach hatte ich keine Lust mehr.
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Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0
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Foto: Von Michael Foran, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11785530
Heute vor 25 Jahren flogen fanatische Moslems mit Verkehrsflugzeugen in das World Trade Center. Jeder hat wahrscheinlich seine eigenen Erinnerungen an diesem Moment. Ich möchte von unseren Berichten.
Am 10.9.2001 flogen wir zu meinem ersten Besuch nach Kanada. Ich hatte Hanna im Jahr zuvor kennen gelernt und wir hatten Anfang des Jahres beschlossen, zusammen zu bleiben.
Aufgrund des Jetlag waren wir am 11. September sehr früh auf und sind dann mit Heide zusammen am sehr frühen Morgen zur Cottage gefahren. Irgendwann saßen wir unten am Steg und Nadya rief von der Cottage zu uns herunter: “They are bombing New York”. Wir sind da natürlich sofort hoch, um zu wissen, was passiert ist.
Eigentlich gab es auf der Cottage, ist kein Fernseher, aber es war ein kleines Gerät in einem der Schränke versteckt und wurde herausgeholt, um die aktuelle Berichterstattung mit zu verfolgen. Dabei stellten wir fest, dass unser Flug nach Toronto offensichtlich einer der letzten war, die überhaupt aus Europa zum nordamerikanischen Festland durchgekommen waren. Wegen der Vorfälle war der amerikanische Luftraum morgens gesperrt worden.
Beim verfolgen der Ereignisse entspannte sich eine heftige Diskussion im Wesentlichen zwischen mir, Nadya und Heide. Hanna saß daneben und verstand offensichtlich nicht viel, wie sie mir später sagte. „Ich habe da erkannt, dass meine Kanadier sich bis dahin mit mir mehr oder weniger im Babyenglisch verständigt haben und ich das gar nicht so fließend konnte, wie ich dachte.” (Note: das hat sich erheblich geändert).
Dieses Datum ist natürlich auch Thema in den Medien und sonst wo. Beim ZDF gibt es eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel ‘ Der lange Schatten des Terrors’. Diese Dokumentation ist auch Thema bei jawl. In seinem Beitrag kritisiert er auch besonders die Verwendung von KI bei gestellten Szenen. Ein paar Reaktionen und Erinnerungen gibt es auch bei der Kaltmamsell.
Wenn ihr auch spezielle Erinnerungen zu diesem Ereignis habt, dann würde ich mich über eure Kommentare freuen.

Einräumen nach dem ersten Spiel
Wer das Bild sieht und unsere Kanadaberichte gelesen hat, könnte meinen, dass wir noch nicht zurückgekehrt sind. Aber nein, bald nach unserer Ankunft haben wir das Spiel besorgt und gleich dann den ersten Versuch gemacht.
So langsam haben wir uns wieder zu Hause eingefunden. Hanna hat immer noch den doofen Husten, den sie aus Kanada mitgebracht hat, und wir hoffen, dass der Hustenlöser, den ich ihr besorgt habe, letztlich helfen wird.
Hanna hat ihre Marktbesuche wieder aufgenommen und war am Mittwoch auch bei Rewe. Ergebnis des Einkaufs war, dass wir Kalbleber Berliner Art gegessen haben. Auf dem Markt hat Hanna natürlich wieder ihre Platt Pfirsiche besorgt, um solange es noch geht ihren Drink zu machen.

Hannas Pfirsichbowle
Auch ich war draußen, aber allein im persönlicher Mission hinsichtlich meiner Gesundheit. Du besuche in der Gastroenterologie. Der Charité hat erbracht, dass alles im Moment eher zufrieden stellend ist und die Colitis im Griff ist.

Hauptwasserhähne im Badezimmer
Vor gut einer Woche war auch ein Handwerker da und hat die Schäden im Bad angesehen, die den Leuten, die unsere Blumen gegossen haben, während unser Abwesenheit aufgefallen sind. Diese hatten sie mir schon per Videokonferenz in Kanada mitgeteilt. Der Handwerker hat unseren Haushalt gleich per Telefon benachrichtigt. Seitdem ist nichts weiter passiert.

Blick auf die Terrasse
wie man sieht, haben es die Blumenpfleger richtig gut gemacht. Unsere Terrasse blüht üppig wie selten. Das hat vielleicht aber auch damit zu tun, dass Hanna in diesem Jahr vielleicht zum ersten Mal konsequent die Pflanzen gedüngt hat. Der wöchentliche Blumenstrauß auf die Balkontisch wird allerdings kleiner, man merkt, dass in der letzten Woche der astronomische Herbstanfang war.
https://marilyncarr.com/cottage-status-report-20260905/
Mir war gar nicht klar, dass die Kanadier Probleme mit Ahornsirup haben, der mit Zucker versetzt ist. Das ist dann doch das gleiche wie bei uns mit dem Honig aus China und weiteren dubiosen Ländern.
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