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#FotoVorschlag
Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0
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Gegenwärtiges und Vergangenes
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Blumenstrauß der Woche
Am Donnerstag hab ich mal wieder einen Termin zur Koloskopie. Im Februar war der Befund etwas unklar, deswegen diese Wiederholung. Allerdings geht es mir mit meiner Colitis seit Ende März sehr viel besser als in dem halben Jahr zuvor. Wir werden sehen.
Zur Vorbereitung war ich am Montag in meiner Hausarztpraxis. Ich brauche nämlich ein weniger als zehn Tage altes Blutbild für den Termin am Donnerstag. Da ich das Ergebnis nicht mit meinem Arzt besprechen musste, bat ich darum, mir das Ergebnis per Post zuzusenden, was mir auch zugesichert wurde. Allerdings ist es stand heute noch nicht bei mir eingetroffen, weshalb ich per E-Mail um die Zusendung per Mail gebeten habe. Es würde mir zumindest einen Weg ersparen.
Gleichzeitig wollte ich ein Rezept bekommen und eins für Hanna. Gleich danach habe ich in der Apotheke vorgesprochen. Das Medikament für Hanna bekam ich ohne weiteres, denn als pensionierte Beamten ist sie Privatpatientin und bekommt ihr Rezept auf Papier. Ich als Kassenpatient dagegen auf meine Karte und da hatte der Arzt mein Medikament noch nicht hinterlegt. Also gab es einen Extraausflug zur Apotheke am Dienstag. Den Weg dorthin konnte ich im Trockenen machen. Später am Tag gab es ein angedeutetes Gewitter mit einem einzigen Donnerschlag.

Toronto am 15. Juli
Am Mittwoch war Hanna bei Rewe. Und am Donnerstag hatte sie ein Gespräch mit ihrer Nichte Natascha in Toronto und war ganz erschreckt, denn Natascha für das Videotelefonat mit einer Mund-Nasenmaske, die ganz braun aussah. Wegen der Waldbrände in Nordontario ist die Luft bis hin nach New York kontaminiert. Soweit, dass Trump deswegen neue Strafzölle gegenüber Kanada angekündigte. Hanna war auch sehr beunruhigt und versuchte ihre Schwester zu erreichen. Was nicht sofort gegangen. Spielt er dann hat sich ihre Schwester gewundert, warum sie so dringend gesucht wurde. Es ginge doch blendend und sie habe ja nur draußen gearbeitet.

Hannas Sommergetränk
Am Samstag ist Hanna wie üblich zum Markt. Seit einiger Zeit gehe ich nicht mit, weil ich selbst nichts mehr dort kaufe. Vorher war ich auch mit, um an einem freistand Wurst und Aufschnitt zu kaufen, aber der ist so unfreundlich das ist mir kein Spaß brachte mitzukommen. Hanna war nicht glücklich darüber, weil ihr Einkauf von Gemüse, Obst und Blumen doch sehr schwer war. Jetzt haben wir ein Kompromiss gefunden: wenn sie eingekauft hat, komme ich ihr entgegen und nehme ihr diesen schweren Rucksack ab. Neben anderen Sachen, unter anderem Radieschen für mich, sind Hanna die Blumen für unseren Balkon Strauß (siehe oben) sehr wichtig und zu dieser Jahreszeit die Plattpfirsiche für ihr Spezialgetränk.

Urlaubslektüre
Ich habe mich in der Woche spontan entschlossen, für unseren Urlaub Bücher in traditioneller be Papierform zu kaufen, weil ich nur selten das iPad benutzen will und mein Laptop als vorherigen, vergleichbaren Reisen zu Hause lassen möchte.
Jetzt habe ich mehrfach vergeblich versucht, meine Arztpraxis wegen des Blutbildes anzurufen und warte auf eine Antwort per E-Mail. Ich habe dann mittlerweile eine Antwort bekommen, dass der Befund rausgegangen sei per Post und dass sie es noch mal senden wollen. Aus Datenschutzgründen dürfen Sie das nicht per E-Mail. Ich weiß nicht, wen sie damit schützen wollen, denn ich hatte sie darum gebeten.

Sauerstoffkonzentrator
Unterbrochen war der Vormittag von einem Handwerker der meinen Sauerstoffkonzentrator gewartet hatte. Das Gerät steht in unserem Gästezimmer hinter der Tür und ist über einen Elfmeter langen Schlauch mit meiner Maske am Bett verbunden. Ich benötige nur in der Nacht Sauerstoff und komme damit gut zurecht.
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https://steady.page/de/nminkmar/posts/9f4d58f5-4103-4719-8532-b5998cb08ad8
Nils Minkmar schreib über den gegenwärtigen Zustand der Politik. Nicht nur, aber wert zu zitieren.
Es gibt für die Europa heimsuchende Klimakatastrophe noch nicht mal eine Rubrik. Wo soll man die Berichte über diese schreckliche Lage einsortieren? Umwelt? Wetter? Klima? Gesundheit? Lokales? Haushaltstipps? Sehr, sehr viele Menschen werden an den Folgen der europaweiten Hitzewelle sterben, aber eben nacheinander, isoliert und ohne passende Bilder und Berichte. Keine Aufnahmen von einer Sturmflut, von Blitzen und Donner – auf den Bildschirmen sieht alles aus wie schönes Wetter. Daher gibt es auch keine warnenden Schlagzeilen, die zu einem Politikwechsel mahnen. Keine PolitikerInnen, die in den Nachrichten erklären, dass wir nicht mehr so weitermachen können mit fossilen Energien. Die kleinen Lösungen werden hingegen rauf und runter berichtet: Wie halte ich mich kühl und sicher? Die berühmten Tricks und Tipps. Aber das Problem ist groß und verlangt nach großen, strategischen Entscheidungen. Große Themen haben es schwer, sie erfordern Mut. Also bleibt die Medienkost kleinteilig: Man muss sich die Wahrheit mühsam zusammensuchen wie Puzzleteile.
Sommer im Dachgeschoss
https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/06/29/einige-wellenabschlussbemerkungen/
Max Buddenbohm wohnt wie wir im Dachgeschoss. Wir haben dabei aber noch relativ viel Glück, da unsere Fenster keine heftige Sonne abbekommen. Aber auch bei uns war es schon unerträglich und nur mit heftigen Durchzug zu ertragen. Die Hitzewelle war schlimm und wie man gelesen hat, sind circa 5000 Leute deswegen gestorben. Wie problematisch das ist, beschreibt auch diese Artikel.
Das schrieb ich so, also die obigen Absätze. In vergleichsweise munterer Stimmung schrieb ich sie, und zwar in meiner Dachgeschosswohnung, die in den letzten Tagen von einem leistungsstarken Dörrautomaten kaum zu unterscheiden war. Direkt nach dem Tippen sah ich erst, denn heiteres Timing gelingt mir offensichtlich nach wie vor sehr gut, eine Meldung aus Köln, die mir dann doch etwas bedenklich vorkam. Auch in Bezug auf meine eigene Lage.
Rettete dort doch die Feuerwehr, es wurde auf mehreren Kanälen gemeldet, etliche Menschen aus überheizten Dachgeschosswohnungen. Dazu gab es Bilder mit angelehnten Drehleitern. Außerdem wurde in der Stadt ein Notlazarett eröffnet, ein Hitzelazarett also, und ich nehme an, dass ich von beiden Umständen in Bezug auf Hitze zum ersten Mal gelesen habe. So ist das mit den Rekordwerten, sie bringen dann auch neue und ungeahnte Ereignisse mit sich. Aber Rettung aus besonnten Dachgeschosswohnungen? Bitte was, sind wir schon so weit? Was ist denn?
Video eines etwas älteren TED-Talks, zu einem Thema, das mir aufgrund meiner Beschwerden etwas am Herzen liegt. Die Autoren hat das später zu ihrem Schwerpunktthema gemacht und ein Bestseller geschrieben über den Namen, der 8 Millionen mal verkauft wurde.
https://zwetschgenmann.de/vor-dem-fernseher/
Der Zwetschgenmann erinnert an ein Fernsehereignis vor 45 Jahren.
Sagen Sie nicht, wenn Sie ein gewisses Alter haben, dass Sie nicht wissen, was am Dienstag, dem 17. November 1981 geschah und wo Sie da waren. Ich rate mal, dass Sie wie Millionen Anderer aus unserem Land vor dem Fernseher saßen. Ebenso am 20. Mai 1987, auch ein Dienstag.
Im November 1981 feuerte wer vor aller Augen Schüsse auf J.R. Ewing ab, im Mai 1987 starb sein jüngerer Bruder Bobby nach einem Autounfall – es sollte bis zum 20. Juni 1988 dauern, bis dessen Frau Pam sich die Augen rieb als Bobby aus der Dusche stieg und wir alle plötzlich an Nenas Nur geträumt erinnert wurden.
https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/07/01/ein-anblick-graesslich-und-gemein/
Max Buddenbohm hat ähnliche Gefühle wie ich, wenn es um die Rechtschreibung geht.
So muss ich mich etwa mittlerweile und nach jahrelanger, durchaus schwieriger Gewöhnung durch penetrant wiederholte Fehler wegen dem Genitiv (sic!), den kein Mensch mehr richtig benutzt, sei es in der Schrift oder im gesprochenen Dialog, nicht mehr aufregen. Das nehme ich einfach so hin. Gelassen wie ein buddhistischer Mönch höre und sehe ich das, denn das sind dem Mönch seine Fähigkeiten (okay, doch leichte Schmerzen).
Es gibt ein Aber:
Was mich aber wahnsinnig und tendenziell aggressiv macht, und es ergibt gar keinen tieferen Sinn, das sind unterlassene Bindestriche. Ich denke, wenn ich die im Morgensternschen Sinne grässlichen und gemeinen Lücken zwischen unverbundenen Begriffen sehe, den altgedienten Imperativ „Im Deutschen wird durchgekoppelt!“ stets in Fraktur und in einem verdächtig historischen Tonfall. Was auch immer da genau in mir vorgehen mag.
https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/07/14/wirtschaftskraftzersetzung/
Zynische (erfundene) Politikerzitate, die wahr sein könnten
„… dass eine 40-Stunden-Stelle ab sofort als Teilzeitbeschäftigung gelte. Merz verbinde mit dem Begriff das Stigma ekelerregender Faulheit, die bald dazu führe, dass sich die wirklich am Aufbau eines ökonomisch Erfolges interessierten Bürger durch viele zusätzliche…“
oder
„… wolle sich Bas erst nach einer gründlichen Evaluierung der Folgen damit befassen. Es sei nach Ansicht der SPD-Vorsitzenden nicht zu beurteilen, ob eine Steigerung der Wochenarbeitszeit auf 60 Stunden tatsächlich einen höheren Krankenstand erzeugen würden, da die Arbeiter dann ja gar keine Zeit mehr hätten, sich persönlich beim Arzt zu…“
https://spectrum.ieee.org/nokia-phones-history
Mein erstes Mobiltelefon war ein Nokia 1610.Ich hatte es mir angeschafft, weil ich für ein Projekt Treffen in London während der Semesterferien ein Zimmer in einem Studentenwohnheim bekommen habe, in dem es kein Telefon kam. Also musste ich mein eigenes Telefon mitbringen. War relativ früh in den neunziger Jahren, als Mobiltelefone eher Luxus waren. Das ist zehn hab ich in einem Taxi in Brüssel vergessen und es kam ein neues Nokia. Irgendwann bin ich auf ein Sony Ericsson umgestiegen, weil die Synchronisation mit dem Adressbuch auf meinem Mac einfacher zu bewerkstelligen war. Und dann natürlich das iPhone, als es bei Vodafone zu einem 24-Monate-Vertrag dazu gab.
Der Artikel beschreibt nachdrücklich den Niedergang von Nokia, als die Firma wurden, iPhones und Androidtelefonen in die Zange genommen wurde.
The company itself ultimately survived, even if the transition wasn’t painless. Nokia’s revenues, which peaked in 2007, fell sharply through the mid-2010s before the company refocused on a decades-old business line—telecom infrastructure—that many had forgotten Nokia was even in. Nokia now ranks among the world’s top three suppliers of 5G network equipment, serving carriers across more than 125 countries, alongside Ericsson and Huawei. Although the company could never quite crack the smartphone, it now plays a key role in providing the network backbone those smartphones run on.

(Noch) Unser Oleander
Eigentlich sind unsere Tage zur Zeit immer gleich oder man kann sagen, sie folgen dem immer gleichen Ritual.
Ich wache meist um 5:00 Uhr plus -30 Minuten auf. Hanna ist selten früher dran als ich, häufiger aber später. Am seltensten ist es, dass ich später aufwache als Hanna.
Nach dem Aufwachen schauen wir uns meist eine Folge Serienkrimi in der Mediathek an (noch im Bett). Dann mach unseren Morgenkaffee und räume die Spülmaschine aus sofern gelaufen. Montags und donnerstags allerdings in der Regel wird der letzte Punkt von unserer Manu erledigt.
Gibt es eine weitere Folge Serienkrimi, nach welchem wir dann jeweils unser Frühstück zubereiten- 2-3 Scheiben Brot, selbst gebacken, mit Wurst und/oder Käse. Hanna bereitet ihren Obstsalat mit griechischen Joghurt zu und dazu meist ein Knäckebrot mit Leberwurst und Snack Tomaten. Auch im Bett genossen und danach vielleicht noch eine Dokumentation oder manchmal sogar noch einen Krimi.
Hanna bleibt dann meist liegen, um noch einige Zeit an ihren Rücken zu schonen, während ich dann meinen zweiten Kaffee zubereiten und an den Computer gehe.
Bis zum Mittag bin ich dann am Computer und lese, gehe durch die sozialen Medien, sofern ich noch drin bin und schreibe, wenn es angesagt ist. Hanna schläft eventuell noch einmal um den versäumten Schlaf aus der Nacht nachzuholen und geh dann an die Vorbereitung des Mittagessens, sie schneidet dann alle Zutaten.
Wenn Hanna dann damit fertig ist, bereite ich dann in der Regel unser Mittagessen vor, es sei denn, es handelt sich um ein Gericht, dass Hannas Spezialität ist. Heute zum Beispiel wird das ein mit Käse überbackener Auflauf mit Lauch (in Hamburg auch als Porree bekannt) der auch Zucchini, Tomaten und Hackfleisch.

Auflauf heute
Irgendwann am Nachmittag gibt es dann noch eine Ruhephase. Bei gutem warmen Wetter spielen wir noch ein paar Runden Cribbage auf dem Balkon. Danach gehen wir dann noch eine Zeit lang an den Computer für Arnno 117. Danach dann wieder ins Bett. Zu großen Teilen ist dieser Tagesablauf Hannas Rücken geschuldet, der längeres Stehen und Sitzen leider nicht aushält.
Kleinere Abweichung gab es natürlich. Am Mittwoch war Hanna bei Rewe und besorgte uns Kalbschnitzel, die wir zu einem schmackhaften Saltimbocca verarbeitet haben mit einer super einfachen Wein-Butter SauceGestern war Hanna mal wieder auf dem Markt und wurde von den üblichen Händlern mit Handschlag begrüßt, nachdem sie zwei Wochen ausgesetzt hatte. Vor dem Markt war Hanna bei Gut, Kerkow und besorg ein recht teures Tomahawksteak. Geschmack nach dem Grillen war super, das Preis-Leistungs-Verhältnis leider nicht, denn es ging ein großer Teil der fast 700 g schweren Steaks auf Festknorpel und Knochen drauf. Unser Fazit: nächstes Mal lieber zwei Entrecotes oder Rumpsteaks.
Ich war am Mittwoch mal wieder zur Mani- und Pediküre, diesmal bei einer Ukrainerin. Unsere alte langjährige Türkin hat ihr Geschäft aufgegeben. Danach habe ich Vietnamesen probiert, das war nichts. Dann war ich bei einer Deutschen, die mich nur ausnahmsweise behandelt hat, weil sie in der Regel nur Maniküre mit Schellack macht. Und diesmal war es eine Ukrainerin, den Laden recht gut aussah, die auch sehr professionell gearbeitet hat. Sie hat allerdings auch meine Nagelhaut abgeschnitten, was Hanna dann schon gewundert hat. Und Hanna hat Recht: leider schmerzen seitdem ein/zwei Finger.
Also ist mein zukünftiger Plan folgender: ich werde die Maniküre mit Schellack machen, einem lang haltenden Nagellack, der auch professionell entfernt werden muss. Und für die Füße suche ich mir dann eine medizinische Podologin und besorge mir ein entsprechendes Rezept von meinem Arzt.
Und noch einige Notiz zum obigen Oleander. den haben wir jetzt seit 20 Jahren, in denen er kräftig gewachsen ist. Leider muss er im Winter immer in ein frostfreies Quartier, d.h. bei uns ins Treppenhaus. Um das zu bewerkstelligen und Ihn im Frühjahr wieder auf die Terrasse zu bringen, braucht es immer zwei Leute, und diese Leute sind nicht wir. Uns ist der mittlerweile zu schwer. Das habe ich Ihnen beim nebenan.de zum Tausch angeboten, gegen einen leeren Topf gleicher Größe mit Erde gefüllt. Hanna wird sich dann dafür etwas Neues ausdenken. Nur zum Vergleich zum Bild oben folgt zum Vergleich ein Foto vom Oleander zu etwa der Zeit, als wir ihn bekommen haben. Interessant ist es, für die, die ihn kennen, wie sich die Farbe verändert hat über die jahre.

Unser Oleander im Juni 2005
Es hat sich auch Stoff aus meiner Leseliste angesammelt. Den liefere ich dann morgen oder sogar wahrscheinlich übermorgen nach. Morgen Vormittag ist eine Blutabnahme angesagt, denn am 23. habe ich wieder eine Darmspiegelung und dazu ist ein spezielles Blutbild gefordert. Von der letzten Spiegelung im Februar sitzt noch ein Marker in meinem Darm wegen Unklarheiten. Das soll geklärt werden. Drückt mir die Daumen!
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Blick von Gleis 5, Hamm (Westf) Hbf
Im letzten Jahr Hatten wir gute Erfahrungen mit FlixTrain gemacht auf unserer Reise nach Hornbostel. Der Zug war auf der Hin- und auf der Rückreise pünktlich, und er war günstig. Vielleicht ein wenig eng, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Und da die Gesellschaft alle benötigten Teilstrecken (Berlin-Hannover, hannover-Hamm, Hamm-Berlin) abgedeckte, habe ich das alles gebucht.
Zwei Tage vor unserer geplanten Reise fing es an: der Zug von Hannover nach Hamm wurde abgesagt. Natürlich schwierig kurzfristig einen Ersatz zu finden. Also buche ich zwei Plätze, bei der DB und weil der Aufpreis nur gering war, gleich erste Klasse. Kurz vor der Fahrt von Berlin nach Hannover wurde auch dann dieser Zug abgesagt. Also wieder Ersatz gebucht und ihr wisst, dass kurzfristige Buchungen meist teuer sind.
Der Zug von Berlin nach Hannover kam dann pünktlich, allerdings herrscht am Bahnsteig heillose Verwirrung, denn sowohl auf Gleis sieben als auf Gleis acht fuhr fast gleichzeitig zwei ICEs nach Köln ein. Einnahme davon war heillos, verspätet, da pünktlich war allerdings unser, den wir dann auch gefunden haben. Der Zug pünktlich ab und war auch pünktlich angekündigt, bis er dann in Wolfsburg länger stoppte. Irgendwann kam die Ansage. Wegen einer Störung müsste der Zug einen Umweg fahren. Dieser Umweg gegenüber Braunschweig und nichts wurde es mit pünktlich. Die Ankunft in Hannover erfolgte mit einer Dreiviertelstunde Verspätung.
Gute Fahrt von Hannover nach Hamm in der ersten Klasse funktionierte dann wunderbar, der Zug fuhrf pünktlich los und kam sogar überpünktlich an.
Mein Verdacht war ja, dass der Flix Train nicht fuhr wegen der heißen Temperaturen und weil sie Angst hatten, dass die Leute in ihren nicht klimatisierten Zügen umkippen. Und richtig, auch der Zug von Hamm nach Berlin wurde einen Tag vorher abgesagt wir mussten wieder auf DB umbuchen. Und richtig, die Anzeigetafel am nächsten Tag in Hamm vermarktet den Flix Train als abgesagt wegen Unwetter.
Der Zug nach Berlin fuhr dann pünktlich ein und schafft es auch bis kurz vor Berlin mit maximal eine Verspätung von 5 Minuten zu fahren. Vor Spandau blieb der Zug dann stehen, und nach einiger Zeit wurde eine Umleitung angekündigt wegen einer Weichenstörung. Es gab einen Umweg über Potsdam und die Verspätung stieg mit dem Stop and Go des Zuges immer weiter an. Und kurz vor einfach in den Hauptbahnhof. Von Berlin blieb der Zug noch einmal einige Zeit stehen wegen angeblicher Personen im Gleis. Das summierte sich dann auch auf fast 1 Stunde Verspätung.
Wenigstens funktionierte die Klimaanlage in den Zügen der Deutschen Bahn.

Hanna im ICE

Haus von Birgit und Hermann
Am Sonntag, also an Hannas Geburtstag, fuhren wir mit der Bahn weiter nach Hamm in Westfalen. Dort wurden wir von Birgit und Hermann abgeholt. Birgit ist eine alte Reiterfreundin von Hanna aus Berlin, die sie schon lange nicht mehr ausführlich gesehen hatte. Mit einer Unterbrechung meine Schwester von Birgit, damit sich Hanna Pferde angucken konnte, gehe jetzt dann weiter nach Münster. Dort waren wir für drei Nächte im Hotel Brintrup gebucht. In unserem Alter ist es halt zu viel Arbeit und schwer, Gäste zu Hause aufzunehmen, das würden wir jetzt eher auf so machen.

Käseplatte zur Begrüßung
Nach dem Begrüßungessen ging es dann ab ins Hotel, wir waren nach der Fahrt rechtschaffen müde.

Kutschenförmiges E-mobil
Am Montag war dann eine Stadtrundfahrt in Münster angesagt mit dem Gefährt oben. Sieht aus wie eine Kutsche, ist aber keine. Starte Pferde einen eingebauten Elektromotor, mit dem sie auch durch die vielen für Fahrzeuge gesperrten Straßen in Münster fahren konnte.
Der Fahrer war sehr kundig und hat uns auf eine schöne Rundtour durch Münster begleitet.

Fahrradparkplatz in Münster
Münster hat es ähnlich gemacht, wie Frankfurt mit dem Römerberg. Die Stadt wurde bis auf wenige Teile stark zerstört im zweiten Weltkrieg. Aber die Stadt beschloss, das meiste nach alten Plänen wieder aufzubauen. Deswegen sieht die Altstadt aus wie vor ein paar Jahrhunderten.

Innenstadt von Münster
Zum Abschluss des Besuches in der Innenstadt nahmen wir ein Getränk zu uns im Café 1648. Auf dem städtischem Gebäude im zwölften Stock bietet es ein sehenswerten Überblick über die Stadt. Münster. Nach einer kurzen Rundfahrt in der Umgebung ging es dann zurück zum Haus von Birgit und Hermann. Dort gab es ein Abendessen mit Nudeln in Tomaten-Shrimp-Soße.
Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch das zweite Umland auf dem Programm. Wie sahen die Schule der Finanzbeamten in NRW, vielleicht besser bekannt als Schloss Nordkirchen. Leider mal das Schloss eingerüstet und bot keinen günstigen Anblick ohne Autos oder Baustelle.

hanna, vor der Burg Vischering
Weiter ging es dann zur Burg Vischering, einer sehr ansehnlichen Wasserburg. Dort gibt es einen kleinen Laden mit einem so genannten Brot Sommelier. Sowohl Birgit kaufte dort ein Brot als auch Hanna, ein Rosinenbrot, was in den letzten Tagen in Berlin genossen haben.

Kirchplatz in Werne
Zum Abschluss der Rundfahrt ging es noch in die Heimatstadt von Birgit, Werne. Danach zurück und es wurde den Rest des Tages ausgeruht. Hanna und ich verzogen uns in den Schatten.
Im Schatten wurden wir von Hunden besucht und Hanna freut sich über das Bild von mir mit den zwei Dackel. Dazu muss man sagen, dass Birgit Rauhaardackel gezüchtet hat und es da nur natürlich ist, dass bei unserem Besuch 3-4 Rauhaardackel um uns herumliefen.

Axel mit Dackel
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Geburtstagsanzeige im Festzelt
Am letzten Freitag ging es los in die Heide nach Hornbostel. Anlass war der 75. Geburtstag von Hanna. Ursprünglich war geplant, diesen Geburtstag zusammen mit Hannas Freundin Antonia zu feiern. Antonia hat vor kurzem ein Haus in der Nähe von Hornbostel bezogen und dazu noch am Tag vorher, am 20. Juni, ebenfalls Geburtstag. Da aber ihr Lebensgefährte vor kurzem gestorben war, wollte sie sich das nicht zumuten. Da sprang dann Katrin ein und bot an, das Fest bei ihr in Hornbostel zu veranstalten.
Am Freitag fuhren wir dann mit dem Zug nach Hannover und wurden von Harald mit dem Auto abgeholt und nach Hornbostel gefahren. Dort hatten wir ein Zimmer gebucht im Wildland Natural Resort, in dem wir auch schon im letzten Jahr zu einem Fest abgestiegen waren. Am Freitagabend hatten wir dann Katrin und ihren Mann Uwe sowie Harald zum Abendessen eingeladen, da sie im Wesentlichen für uns alles mit dem Fest zusammenhängende organisiert hatten.

Hanna beim Abendessen
Am Samstag nach dem Frühstück besuchten wir dann erst Antonia in ihrem neuen Haus ganz in der Nähe, nur circa 20 km entfernt. Dort holte uns dann Harald um die Mittagszeit ab und für uns zum Ort des Geschehens, zum Haus von Cathrin und Uwe.
Dort war dann alles vorbereitet, nach und nach trafen die Leute ein und brachten durchaus auch Salate und Kuchen mit, Hanna und ich hatten praktisch nichts zu tun. Am späten Nachmittag wurde dann der Hauptbestandteil des Buffets geliefert, ein Spanferkel.

Spanferkel mit Beilage
Es wurde viel gequatscht; einige zogen sich dann ab 10:00 Uhr zurück, um die Fußballübertragung des Spiels Deutschland gegen Côte d’Ivoire (der offizielle Name des Landes, das in Deutschland Elfenbeinküste genannt wird, welches aber nach den lokalen Gesetzen nicht in andere Sprachen übersetzt werden darf). Während der Halbzeitpause wurde dann Kuchen serviert.
Wir hielten es dann doch nicht bis Mitternacht durch (Hannas Geburtstag war erst am Sonntag) und zogen uns zum Hotel zurück.

Geburtstagsfrühstück im Hotel*
Am Sonntagmorgen sich fast alle noch einmal zum Frühstück bei uns im Hotel und schlossen das sehr gelungene Fest gemeinsam ab. Hanna und ich machten uns dann auf den Weg zur nächsten Station im Münsterland.
* eine Information für abwesende Familienmitglieder: dies ist nur ein Teil unseres Mikrokosmos
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Wenn unser Balkon mal wieder trocken ist, möchte ich auch ein paar Pflanzenbilder mit meinem neuen Telefon machen, weil ,…