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#FotoVorschlag
Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0

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Gegenwärtiges und Vergangenes
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Blick von Gleis 5, Hamm (Westf) Hbf
Im letzten Jahr Hatten wir gute Erfahrungen mit FlixTrain gemacht auf unserer Reise nach Hornbostel. Der Zug war auf der Hin- und auf der Rückreise pünktlich, und er war günstig. Vielleicht ein wenig eng, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Und da die Gesellschaft alle benötigten Teilstrecken (Berlin-Hannover, hannover-Hamm, Hamm-Berlin) abgedeckte, habe ich das alles gebucht.
Zwei Tage vor unserer geplanten Reise fing es an: der Zug von Hannover nach Hamm wurde abgesagt. Natürlich schwierig kurzfristig einen Ersatz zu finden. Also buche ich zwei Plätze, bei der DB und weil der Aufpreis nur gering war, gleich erste Klasse. Kurz vor der Fahrt von Berlin nach Hannover wurde auch dann dieser Zug abgesagt. Also wieder Ersatz gebucht und ihr wisst, dass kurzfristige Buchungen meist teuer sind.
Der Zug von Berlin nach Hannover kam dann pünktlich, allerdings herrscht am Bahnsteig heillose Verwirrung, denn sowohl auf Gleis sieben als auf Gleis acht fuhr fast gleichzeitig zwei ICEs nach Köln ein. Einnahme davon war heillos, verspätet, da pünktlich war allerdings unser, den wir dann auch gefunden haben. Der Zug pünktlich ab und war auch pünktlich angekündigt, bis er dann in Wolfsburg länger stoppte. Irgendwann kam die Ansage. Wegen einer Störung müsste der Zug einen Umweg fahren. Dieser Umweg gegenüber Braunschweig und nichts wurde es mit pünktlich. Die Ankunft in Hannover erfolgte mit einer Dreiviertelstunde Verspätung.
Gute Fahrt von Hannover nach Hamm in der ersten Klasse funktionierte dann wunderbar, der Zug fuhrf pünktlich los und kam sogar überpünktlich an.
Mein Verdacht war ja, dass der Flix Train nicht fuhr wegen der heißen Temperaturen und weil sie Angst hatten, dass die Leute in ihren nicht klimatisierten Zügen umkippen. Und richtig, auch der Zug von Hamm nach Berlin wurde einen Tag vorher abgesagt wir mussten wieder auf DB umbuchen. Und richtig, die Anzeigetafel am nächsten Tag in Hamm vermarktet den Flix Train als abgesagt wegen Unwetter.
Der Zug nach Berlin fuhr dann pünktlich ein und schafft es auch bis kurz vor Berlin mit maximal eine Verspätung von 5 Minuten zu fahren. Vor Spandau blieb der Zug dann stehen, und nach einiger Zeit wurde eine Umleitung angekündigt wegen einer Weichenstörung. Es gab einen Umweg über Potsdam und die Verspätung stieg mit dem Stop and Go des Zuges immer weiter an. Und kurz vor einfach in den Hauptbahnhof. Von Berlin blieb der Zug noch einmal einige Zeit stehen wegen angeblicher Personen im Gleis. Das summierte sich dann auch auf fast 1 Stunde Verspätung.
Wenigstens funktionierte die Klimaanlage in den Zügen der Deutschen Bahn.

Hanna im ICE

Haus von Birgit und Hermann
Am Sonntag, also an Hannas Geburtstag, fuhren wir mit der Bahn weiter nach Hamm in Westfalen. Dort wurden wir von Birgit und Hermann abgeholt. Birgit ist eine alte Reiterfreundin von Hanna aus Berlin, die sie schon lange nicht mehr ausführlich gesehen hatte. Mit einer Unterbrechung meine Schwester von Birgit, damit sich Hanna Pferde angucken konnte, gehe jetzt dann weiter nach Münster. Dort waren wir für drei Nächte im Hotel Brintrup gebucht. In unserem Alter ist es halt zu viel Arbeit und schwer, Gäste zu Hause aufzunehmen, das würden wir jetzt eher auf so machen.

Käseplatte zur Begrüßung
Nach dem Begrüßungessen ging es dann ab ins Hotel, wir waren nach der Fahrt rechtschaffen müde.

Kutschenförmiges E-mobil
Am Montag war dann eine Stadtrundfahrt in Münster angesagt mit dem Gefährt oben. Sieht aus wie eine Kutsche, ist aber keine. Starte Pferde einen eingebauten Elektromotor, mit dem sie auch durch die vielen für Fahrzeuge gesperrten Straßen in Münster fahren konnte.
Der Fahrer war sehr kundig und hat uns auf eine schöne Rundtour durch Münster begleitet.

Fahrradparkplatz in Münster
Münster hat es ähnlich gemacht, wie Frankfurt mit dem Römerberg. Die Stadt wurde bis auf wenige Teile stark zerstört im zweiten Weltkrieg. Aber die Stadt beschloss, das meiste nach alten Plänen wieder aufzubauen. Deswegen sieht die Altstadt aus wie vor ein paar Jahrhunderten.

Innenstadt von Münster
Zum Abschluss des Besuches in der Innenstadt nahmen wir ein Getränk zu uns im Café 1648. Auf dem städtischem Gebäude im zwölften Stock bietet es ein sehenswerten Überblick über die Stadt. Münster. Nach einer kurzen Rundfahrt in der Umgebung ging es dann zurück zum Haus von Birgit und Hermann. Dort gab es ein Abendessen mit Nudeln in Tomaten-Shrimp-Soße.
Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch das zweite Umland auf dem Programm. Wie sahen die Schule der Finanzbeamten in NRW, vielleicht besser bekannt als Schloss Nordkirchen. Leider mal das Schloss eingerüstet und bot keinen günstigen Anblick ohne Autos oder Baustelle.

hanna, vor der Burg Vischering
Weiter ging es dann zur Burg Vischering, einer sehr ansehnlichen Wasserburg. Dort gibt es einen kleinen Laden mit einem so genannten Brot Sommelier. Sowohl Birgit kaufte dort ein Brot als auch Hanna, ein Rosinenbrot, was in den letzten Tagen in Berlin genossen haben.

Kirchplatz in Werne
Zum Abschluss der Rundfahrt ging es noch in die Heimatstadt von Birgit, Werne. Danach zurück und es wurde den Rest des Tages ausgeruht. Hanna und ich verzogen uns in den Schatten.
Im Schatten wurden wir von Hunden besucht und Hanna freut sich über das Bild von mir mit den zwei Dackel. Dazu muss man sagen, dass Birgit Rauhaardackel gezüchtet hat und es da nur natürlich ist, dass bei unserem Besuch 3-4 Rauhaardackel um uns herumliefen.

Axel mit Dackel
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Geburtstagsanzeige im Festzelt
Am letzten Freitag ging es los in die Heide nach Hornbostel. Anlass war der 75. Geburtstag von Hanna. Ursprünglich war geplant, diesen Geburtstag zusammen mit Hannas Freundin Antonia zu feiern. Antonia hat vor kurzem ein Haus in der Nähe von Hornbostel bezogen und dazu noch am Tag vorher, am 20. Juni, ebenfalls Geburtstag. Da aber ihr Lebensgefährte vor kurzem gestorben war, wollte sie sich das nicht zumuten. Da sprang dann Katrin ein und bot an, das Fest bei ihr in Hornbostel zu veranstalten.
Am Freitag fuhren wir dann mit dem Zug nach Hannover und wurden von Harald mit dem Auto abgeholt und nach Hornbostel gefahren. Dort hatten wir ein Zimmer gebucht im Wildland Natural Resort, in dem wir auch schon im letzten Jahr zu einem Fest abgestiegen waren. Am Freitagabend hatten wir dann Katrin und ihren Mann Uwe sowie Harald zum Abendessen eingeladen, da sie im Wesentlichen für uns alles mit dem Fest zusammenhängende organisiert hatten.

Hanna beim Abendessen
Am Samstag nach dem Frühstück besuchten wir dann erst Antonia in ihrem neuen Haus ganz in der Nähe, nur circa 20 km entfernt. Dort holte uns dann Harald um die Mittagszeit ab und für uns zum Ort des Geschehens, zum Haus von Cathrin und Uwe.
Dort war dann alles vorbereitet, nach und nach trafen die Leute ein und brachten durchaus auch Salate und Kuchen mit, Hanna und ich hatten praktisch nichts zu tun. Am späten Nachmittag wurde dann der Hauptbestandteil des Buffets geliefert, ein Spanferkel.

Spanferkel mit Beilage
Es wurde viel gequatscht; einige zogen sich dann ab 10:00 Uhr zurück, um die Fußballübertragung des Spiels Deutschland gegen Côte d’Ivoire (der offizielle Name des Landes, das in Deutschland Elfenbeinküste genannt wird, welches aber nach den lokalen Gesetzen nicht in andere Sprachen übersetzt werden darf). Während der Halbzeitpause wurde dann Kuchen serviert.
Wir hielten es dann doch nicht bis Mitternacht durch (Hannas Geburtstag war erst am Sonntag) und zogen uns zum Hotel zurück.

Geburtstagsfrühstück im Hotel*
Am Sonntagmorgen sich fast alle noch einmal zum Frühstück bei uns im Hotel und schlossen das sehr gelungene Fest gemeinsam ab. Hanna und ich machten uns dann auf den Weg zur nächsten Station im Münsterland.
* eine Information für abwesende Familienmitglieder: dies ist nur ein Teil unseres Mikrokosmos

Dies ist glaube ich das erste oder maximal das zweite Selfie, das ich je gemacht habe. Offensichtlich muss ich noch lernen, irgendwie direkter in die Kamera zu schauen. Das war frisch nach dem heutigen Haarschnitt. Ich habe jetzt eine Sommerfrisur, die der nächsten Hitzewelle angemessen ist. Hanna meinte, dass sie auch besser ist bei den zunehmenden kahlen Stellen auf meinem Kopf. Es gibt einen Anlass für die Frisur, sie ist auf kommende Ereignisse hin gemacht.
Dummerweise werden diese Ereignisse ihre Schatten voraus. Ich hatte gestern eine unangenehme Krise mit Vorhofflimmern, da wollte Hanna mir nicht nachstehen und hat nachts ein wenig gehustet und es war ihr sehr sehr übel. Also werden wir morgen früh zu unserem gemeinsamen Hausarzt gehen und die Sachen abklären.
Trotzdem gehen wir noch davon aus, dass wir an Hannas Geburtstagsparty am Samstag werden teilnehmen können. Mich zumindest haben die Notärzte gestern nicht mit ins Krankenhaus genommen.
Nachtrag am Donnerstag: Und so kam es dann auch: alles in Ordnung und wir können den Plänen folgen.
Wollt ihr wissen, warum dieser dazwischen Post? Nicht wegen der Ereignisse, sondern weil ich wohl in den nächsten Tagen nichts werde ich schreiben können.
Tony Woodcock, ein englischer Fußballer, der auch in Deutschland aktiv und erfolgreich gespielt hat, schreibt in einem Artikel über Thomas Tuchel (Achtung Bezahlschranke) als Trainer für die englische Nationalmannschaft, auch über das heutige Fußballspielen und bestätigt noch einmal als Fachmann, was ich gestern ausdrücken wollte.
Seit Pep Guardiola spielen sie alle diesen entsetzlich langweiligen Ballbesitzfußball, bei dem der Torwart mehr Ballkontakte hat als der Mittelstürmer. Ich mache einen Podcast mit Viv Anderson und Peter Reid, der „The Grumpy Old Men Of Football“ heißt, also so viel wie: die Meckerrentner des Fußballs. Aus den Reaktionen, die wir von den Hörern kriegen, weiß ich, dass viele Leute genauso genervt wie wir davon sind, wenn Mannschaften den Ball stundenlang vor dem Strafraum hin- und herschieben. Kein Wunder, dass moderne Verteidiger spielen können, bis sie vierzig sind. Sie müssen ja immer nur von links nach rechts und wieder zurück laufen. Es sei denn natürlich, es gibt einen Eckball. Dann schauen sie nicht mal mehr auf den Ball, sondern liefern sich mit ihrem Gegenspieler einen griechisch-römischen Ringkampf. Halten war und ist ein klares Foul! Es wird bloß nicht mehr gepfiffen, allerdings gilt das nur bei Ecken.
Und noch ein Nachtrag von mir: genau dieser Fußball wird dann von so genannten Garten eine Dreiviertelstunde vor und entsprechend nach dem Spiel auf gut Deutsch gesagt tot geredet
https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/06/16/ein-leicht-buttriges-gefuehl/
Max Buddenbohm schreibt über Cafés heute und in der Vergangenheit. Zu den heutigen Cafés meint er:
Wobei – ist das Wort „Kaffeezeit“ überhaupt noch ein Begriff? Früher war es in meiner Umgebung einer, in meiner Generation ist es wohl immer noch einer. Kaffeezeit, etwa zwischen 15 und 17 Uhr, mit einem deutlichen Peak um 16 Uhr. Man fühlt diese Zeit, ganz deutlich fühlt man sie. Man fühlt auch den die Uhrzeit begleitenden Kuchenhunger, besonders am Wochenende. Es ist ein Gefühl mit einem ausgeprägten Wochentagsbezug, eine Sonn- und Feiertagsemotion. Wir wurden so erzogen. Wir können nichts dafür, es wurde uns so mitgegeben.
und weiter
Wobei ich mir vorstellen kann, dass eine besondere Form der historisch korrekten Inszenierung auch erfolgreich sein könnte. Wenn man nämlich Kaffee und Kuchen so anbieten würde, also in Ambiente, Ausstattung und Angebot etwa so, wie es unsere Großmütter Anfang der Siebziger getan haben. Schon beim Schreiben der Zeilen spüre ich verblüffend deutlich dieses buttrige Frankfurter-Kranz-Gefühl im Mund, sogar zu unpassender Uhrzeit.
Lest ruhig den ganzen Post es lohnt sich. Wer von euch kennt eigentlich noch den Frankfurter Kranz ich habe ihn zumindest schon einmal produziert.
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Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0

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Olympiastadion, Berlin
Die Woche war nicht viel los. Das Wetter war so richtig wie im April: Minutenweise Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein. Ich war am Montag beim Arzt um die Ergebnisse meiner vierteljährlichen Blutprobe zu erfahren. Nachdem ich kein Cortison mehr nehme, sind auch die Blutzuckerwerte in erträgliche Bahnen gesunken. Ansonsten habe ich entschieden, mein Blutdruck wieder mit Tabletten zu reguliert.
Hanna war dann noch einmal beim Rewe zum einkaufen und hat außerdem eine Blumenlieferung bekommen, eine Ersatzlieferung von einem anderen Lieferanten, da die vorherige Lieferung beschädigt war und kein Ersatz mehr dort zu bekommen war.
Ansonsten hat die WM in den USA begonnen. Hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert..
Zum ersten Mal in einem Stadion war ich circa im Alter von zehn Jahren. Mein Vater hatte mich ins Volksparkstadion mitgenommen, und wir saßen damals auf halb verwitterten Holzbänken, wenn ich mich richtig erinnere in der sechsten Reihe in einer Kurve. Das muss ziemlich genau vor 65 Jahren gewesen sein, und der HSV gewann damals in der Oberliga Endrunde gegen den ersten FC Saarbrücken 3:0. Die Bundesliga gab es noch nicht.
1965 sah ich dann bei meinen Großeltern in Lübeck ein Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft. Deutschland spielte in Stockholm gegen Schweden. Als Uwe Seeler den 2:1 Siegtreffer erzielte, sprang ich auf, riss die Arme hoch und zertrümmerte eine Glas Tulpe an der 15 Jahre Deckenbeleuchtung meiner Großeltern.Bei der Weltmeisterschaft im Jahr darauf machte unsere Familie Urlaub im Schwarzwald und ich bin dann mit meinem fast 15 Jahren in die Kneipe gegangen und hab die Spiele bei einer Weinschorle gesehen.
Ich war nie ein großer Stadionbesucher, aber habe dann fast alle Spiele im Fernsehen gesehen, die man nur sehen konnte. In den Neunzigern und auch in den Nullerjahren dieses Jahrtausend in ich dann doch ein paarmal im Stadion gewesen. Den Neunzigern hatte meine Exfreundin bei Ufa Sports (später Sportfive) gearbeitet, und es fielen so manches Mal Tickets ab durchaus auch welche im VIP Bereich. Später hat meine Nichte eine Zeit lang eine Funktion im Volksparkstdion und und so konnte ich den HSV noch zweimal im Olympiastadion sehen, deswegen das Foto oben. Das letzte Live Spiel war ein Freundschaftsspiel oder Vorbereitungsspiel gegen den BFC Dynamo in Berlin im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.
Die Einsicht in die Vermarktung des HSV schreckte mich schon ein wenig ab. Dann kam irgendwann der Abstieg und irgendwelche Skandale um Identitäten, Alkoholfahrten Doping, Intrigen in der Vereinsführung. Gleichzeitig wurden die Spiele immer langweiliger nicht nur die des HSV, sondern allgemein. Eine Zeit lang hab ich mir immer noch Spiele im Fernsehen angesehen. Aber auch dort waren meistens die Spiele recht langweilig, das Mitreißende fehlte. Der der Ball fällt von links nach rechts und zurück verschoben und alle warten darauf, dass der Gegner einen Fehler macht.
Dazu dann noch die FIFA mit ihrem Hang zu Autokraten. Russland, Qatar und jetzt die USA. Angefangen mit dem lächerlichen Friedenspreis für Trump gab es viele Zurückweisungen bei Fans, Schiedsrichtern und sogar Spielern.
Rest ist noch geblieben an Interesse, aber ich guck mir keine Spiele mehr an. Wenn überhaupt, dann lese ich ein Spielbericht oder schaue auf eine Zusammenfassung im Morgenmagazin.
https://hmbl.blog/11-6-2026-strahlende-nachbilder/
In diesem Beitrag gibt es einige interessante Informationen zu Tschernobyl.
Dass ich am ehesten hätte Angst haben sollen, weil – so sagt man – das AKW um die Ecke* die Situation nutze, um gleich mal den Dreck vom letzten Unfall aus dem Fenster zu blasen, das erfuhr ich erst Dekaden später – aber das nur am Rande.
Darüber hinaus wird aus einem Artikel bei den Krautreportern zitiert:
Die Bestände von Wölfen, Füchsen, eurasischen Luchsen, Elchen und Wildschweinen haben deutlich zugenommen. Tierarten wie der Braunbär und das Wisent sind zurückgekehrt. Was hier geschieht, ist eine Renaturierung in ihrer radikalsten Form: Weil der Mensch nicht eingreifen kann, entstehen in der Sperrzone ökologische Prozesse, die so nicht vorhersehbar waren.
Es wird nicht gejagt, es gibt keine Landwirtschaft und keine Bebauung. Studien deuten darauf hin, dass dieser positive Einfluss auf die Natur größer ist als die negativen Folgen der Strahlung.
Im belarussischen Teil der Sperrzone gibt es genauso viele oder sogar mehr große Säugetiere als in unbelasteten Naturschutzgebieten. Unbestritten ist allerdings, dass die anfängliche Strahlung Flora und Fauna massiv geschädigt hat, besonders im sogenannten Roten Wald, einem etwa zehn Quadratkilometer großen Gebiet in der Nähe des Atomkraftwerks.
https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/06/14/thermische-schaedelerweichung/
Diesen Beitrag zitiere ich in voller Länge:
Wir brauchen unbedingt Atomkraft. Jedenfalls tönt das aus jeder Ecke, wo konservative Knalldeppen unter dem Stein herausgekrochen kommen. Atom für die Grundlast, sonst droht Blackout. Davon mal abgesehen, dass der eher durch marode Netze oder Angriffe unserer Gaslieferanten verursacht wird, in Frankreich sehen wir gerade, dass man auch als Komplettversager in Physik höhere Staatsämter mit seiner Existenz entwerten kann. Unsere Nachbarn praktizieren das, unter anderem mit dem Problem, dass ständig teurer werdender Strom aus maroden Reaktoren durch preiswerte Solar- und Windenergie verdrängt wird. Die erste Hitzewelle, die in diesem Jahr die Kühlsysteme in die Bredouille bringt (und genug Solarstrom produziert), zwingt die Konzerne zur Abregelung der Grundlast. Mit genug Batterie- oder Pumpspeichern ließe sich der Übergang wohl managen, allein diese ideologisch unzuverlässige Technik macht, was sie will. Das Hochfahren eines Kernreaktors, laut Expertise von Universalgenies wie Söder, Merz oder Spahn eine Sache weniger Sekunden, wird durch die steigende Konzentration von Xenon erheblich verzögert. Zwei Tage Pause. Perfekt, wenn man in wenigen Stunden reagieren muss. Dazu verursachen die ständig veränderten Betriebstemperaturen durch unterschiedlich schnell verlaufende Abkühlung und Erhitzung Schäden an Rohren und Schweißnähten, die zu gefährlicher Materialermüdung beitragen. Etwa so darf man sich die thermische Schädelerweichung bei unseren Größen aus Politik, Suff und Korruption wohl auch vorstellen. Alle weiteren Anzeichen, dass wir es mit gründlich verstrahltem Regierungspersonal zu tun haben, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.
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Eine Antwort, die ich so bestätigen kann:

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Elisabeth, Börje und Hanna
Am Montag hatten wir sehr lieben Besuch aus unserem Mikrokosmos*, nämlich Elisabeth und Börje aus Schweden. Es war sehr entspannter und schöner Nachmittag. Eigentlich kamen sie regelmäßig einmal im Jahr nach Berlin. Aber mittlerweile ist es aus allseitigen Altersgründen nicht mehr so sicher, dass es nochmal geht. Vielleicht schaffen wir es noch einmal nach Hendaye im Herbst mit Michael.

Gegrillter Spargel auf Erdbeeren
Zu Essen gab es natürlich auch, unter anderem die obige Vorspeise und als Hauptspeise das unten in der Entstehung abgebildete Lammkarrée.

Lammkarrée auf dem Grill
Das waren auf jeden Fall einige schöne und vergnügliche Stunden.
Ansonsten gab es einige Neuigkeiten in unserem Haus. Es kam eine neue Wasserfilterkanne, weil sich in der alten Algen gebildet hatten. Und diesmal ist es dann eine aus Glas, die man in der Spülmaschine säubern kann. Es kam eine Lieferung mit Katenschinken von Basedahl, der für den Rest der Spargelzeit sicher langt. Und es kamen Pflanzen, die Hanna für die Terrasse bestelltte.
Last but not least: Es kam Hannas vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, ein neues und aktuelles iPhone. Zum ersten Mal bekommt sie nicht mein abgelegtes, sondern sie hat jetzt genau das gleiche wie ich. War eine schwere Geburt. Eigentlich sollte es am Mittwoch geliefert werden, aber wir haben es nicht schnell genug zu an den Drücker für die Klingel geschafft, da war der DHL Bote schon weg. Am Donnerstag bekam ich dann um 6:00 Uhr die Nachricht, dass um 9:00 Uhr niemand angetroffen wurde und die Lieferung gescheitert sei. Ich war schon auf 80, aber dann kam eine neue Nachricht, dass das schon in der in der Zustellung sei. Und um die Mittagszeit war es dann auch da. Den restlichen Tag haben wir dann mit Datentransfer und Einrichtung verbracht.
Am Mittwoch war ich beim Arzt, um meine vierteljährliche Blutprobe abzuliefern. Das Aufzugproblem, dass wir für anderthalb Jahre hier im Haus hatten, scheint sich jetzt zur Arztpraxis verlagert zu haben, der Aufzug war kaputt und vor zwei Wochen war er es auch schon. Zum Glück geht es dort für diesen Termin nur in den zweiten Stock, in den vierten brauche ich nicht mehr wie noch Anfang des Jahres. Als ich auf dem Rückweg auf ein Taxi wartete, kam eine Frau auf dem Gehweg mit dem Fahrrad vorbei, hinter ihr saß ein Kleinkind, und in der Hand hatte sie ein Telefon, auf das sie während der Fahrt schaute. Da kann man nur hoffen, dass auf der Fahrt alles gut gegangen ist.
*Mikrokosmos: Meine Schwester hat uns gewünscht, dass wir in unserem Mikrokosmos glücklich werden sollen. Deswegen kommt das hier häufiger vor, weil ich glaube, dass unser Kosmos eher Makro ist gegenüber ihrem. Mit Sicherheit ist er geographisch weiter verteilt als ihrer.
https://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2026/05/fundstucke-275278.html
Matt Wagner macht Beobachtungen in Norddeutschen Seebädern, speziell Sylt.
Dort staunten wir immer mal wieder, zum Beispiel über die Espressopreise. Nach keineswegs reiflicher Überlegung verzichteten wir deshalb darauf, einen Sylter Barista mit neun Euro neunzig für einen Doppio zu entlohnen. Ich meine: Das sind fast zwanzig D-Mark! Über vierzig Ostmark! Fünfhundertsechsunddreißig türkische Lira! Achthundertdreißig Rubel! Neunzehntausenddreihundert italienische Lire – für einen einzigen Doppio! Gut, dass ein Teil dieser Währungen das nicht mehr erleben musste.
https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/31/chancengleichheit/
Dort bietet sich ein etwas zynischer Blick auf unsere Republik. Sehr lesenswert.
Schlimm, schlimm: Deutschland ist zu alt. Diese bösen Boomer, die ansonsten Respekt verdienen, da sie als letzte Knalltütenkohorte CDU wählen, sie wollen nicht abkratzen.
Passend zur Schwedenwoche
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Moin Axel, hoffentlich hat dein neuer Haarschnitt keine medizinischen Gründe; sondern nur den Temperaturen der Jahreszeit geschuldet. Warum wirst du…