Friedrichshain, Berlin und die Welt

Gegenwärtiges und Vergangenes

Reisetag 4: Musik und Essen

Entspannt

Der Tag begann ruhig. Nachdem der Kaffee, den ich gekocht hatte, als du stark empfunden wurde, wartete ich, bis jemand anders wach war und den Kaffee vorbereitete.

Während des Vormittags spielten wir dann wie am Tag zuvor Rummikub. Das scheint dann zunächst einmal für diesen Urlaub das bevorzugte Spiel zu werden. Irgendwann kamen dann Rick und Stephanie, die extra aus Ottawa herkamen, um uns zu sehen.

Rick mit Gitarre und Stephanie

Etwas später kam Sean dazu und brachte seine Boombox mit, und es wurde dann vor dem Essen und nach dem Essen einiges an Musik gemacht.

Jam und singen

Dazwischen wuselten die Hunde und bedanken sich immer mehr, auch mit uns Fremden anzufreunden.

Hanna mit Wolly

Irgendwann zwischendurch gab es ein opulentes Abendessen mit Steak, Schweinerippchen, doppelt gebackenen Kartoffeln und Bohnen.

Dinner (Ausschnitt)

Als es draußen ein wenig kühler wurde, zog die ganze Gesellschaft ins Haus und machte mit Musik weiter.

Reisetag 3: Spazieren und spielen

Auffahrt zu Heides Haus

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht zur Straße. Hierzu muss man wissen, dass Heid des Grundstück 48 Acres umfasst, also knapp 20 ha. Das war früher ein Teil einer Farm, den die Familie vor langer Zeit günstig erworben hat. Heutzutage wäre das wahrscheinlich für einen normalen Menschen nicht mehr bezahlbar.

Hanna und Rudi auf Kiesweg

Groß war der Spaziergang nicht, er führte nur vom Haus zur Straße und zurück. Hanna und Rudi wollten noch ursprünglich einen kleinen Weg auf dem Grundstück nehmen, haben das aber aufgegeben, weil sich auf diesem Weg die Mücken tummelten.

Briefkästen an der Straße

Bist zur Straße sind es vielleicht 200 oder 300 m, sieht, dass man um die Post zu holen ein Stück laufen muss. Oder, was wahrscheinlicher ist, man holt die Post, wenn man eh mit dem Auto einfährt.

Rasen mit Tier

Das Bild oben ist ein Suchbild, denn es enthält ein Tier, das typisch für Nordamerika ist. Also geht mal auf die Suche. Es handelt sich um einen Chipmunk auf Deutsch Streifenhörnchen genannt. Die gelten als sehr lästig und beschädigen frisch gepflanzte Pflanzen und fressen die grünen Triebe. Vielen von euch werden Sie aus den Micky Maus Heften kennen als Ahörnchen und Behörnchen, die ja auch durchaus Blödsinn machen. Um es euch einfacher zu machen, habe ich den entsprechenden Ausschnitt vergrößert.

Am Nachmittag kam dann Natascha aus Toronto und brachte ein Spiel mit, mit dem sie und Hanna sich den Nachmittag über vergnügten. Etwas später machte auch ich dann mit.

Ein Rommeeähnliches Spiel

Nach einem schönen, von Natascha gekochten Essen saßen wir noch ein wenig zusammen und hörten Musik bis ich mich dann zur Nachtruhe verabschiedete.

Reisetag 2 – Einkaufen in Orangeville

Heides Haus in Caledon

Am zweiten Tag waren wir noch tief im Jetlag und sind mehr weniger mitten in der Nacht aufgewacht. Ich bin dann aufgestanden und habe Kaffee gemacht, während Hanna noch ein wenig liegen geblieben ist. Caledon ist ein Dorf nicht weit von Toronto, wo Heide, Hannas Schwester, dieses Haus auf einem größeren Grundstück besitzt.

Deutsch-kanadische Flagge

Dass hier Deutschkanadier wohnen, sieht man an der Flagge vorm Haus, die eine Kombination aus der Bundesflagge mit der kanadischen Flagge zeigt.

Nach Öffnen der Läden fuhren wir nach Orangeville zum Einkaufen. Kanada ist ein Flächenland und deshalb ist es nötig, mit dem Auto zu fahren. Wir wurden auch abgeholt vom Flughafen und dafür wurde extra das Auto von Heide genommen, da man uns nicht zutraut überhaupt in das Auto von Rudi oder von Natascha hineinzukommen.

Links das Auto von Rudi, in der Mitte das von Heide und rechts das von Nadya, Hannas Nichte

Orangeville ist etwa 15 Minuten mit dem Auto von Heides Haus entfernt. Hanna wollte nach Kleidung gucken. In erster Linie nach einer kurzen Hose, die hat sie nicht gefunden. Dafür eine schöne, lange Hose und ein Oberteil. Ich hab mich auch umgeschaut nach einer kurzen Hose aber nix passendes gefunden.

Einkauf von Lebensmitteln

In Kanada befinden sich Läden sehr oft in Malls, Einzelläden auf einem Gelände mit vielen Parkplätzen drumrum. Oben ist der Laden zu sehen, in dem Hanna und Heide die Vorräte eingekauft haben. Nach dem Kauf ging es dann wieder zurück über die typischen schnurgeraden Straßen die auch typisch sind für Kanada.

Highway 10

Für uns war dann erst mal ein Mittagsschläfchen angesagt, um den durchaus bestehenden Schlafmangel etwas auszugleichen. Danach half Hanna beim bereiten des Abendessens, es sollte griechisch orientiert sein, mit Souflaki, Zaziki und griechischem Salat. Eine von Hannas Lieblingsbeschäftigungen ist das schnippeln von Gemüse.

Caesars Cocktail mit Clamato

Meine Aufgabe war es dann, den für Kanada typischen Caesars Cocktail zuzubereiten. Der Hauptbestandteil kam neben Wodka aus der Flasche in der Mitte, nämlich der Clamato. Das ist ein Saft aus Tomaten und Muschelsaft, der in der Fabrik bei der Verarbeitung von Muscheln entsteht. Eine genaue Beschreibung findet ihr hier.: https://en.wikipedia.org/wiki/Caesar_(cocktail).

Nach dem Abendessen ging es dann sehr früh ins Bett und noch weiter den Jetlag auszugleichen. Bei mir gelang es fast schon in den normalen Rhythmus zu kommen, Hanna war wieder ab 2:00 Uhr durchgehend wach.

Reisetag 1 – Flug nach Toronto

Hanna wartet bei den Mobility Services

Axel wartet bei den Mobility Services

Heute ging es los nach Kanada. Der Flug war gebucht mit den so genannten Mobility Services, was nichts anderes bedeutet/bedeuten soll, als dass wir von Helfern mit Rollstühlen zum Gate gefahren werden. Neben der Tatsache, dass wir nicht die ewig langen Wege im Flughafen laufen müssen, besteht ein Vorteil darin, dass wir keine Schlangen aushalten müssen. Wir werden sozusagen an der Sicherheitskontrolle, der Passkontrolle und beim Boarding von Amts wegen immer nach vorne „gedrängelt“.

Da Direktverbindung ab Berlin rar sind, ging es über Frankfurt nach Toronto. Der Flug nach Frankfurt war zunächst pünktlich und ereignislos, bis das Flugzeug ganz kurz vor der Landung plötzlich durch startete. Die Anzeige vom Piloten nach kurzer Zeit war folgende: das Flugzeug voraus glaubte, ein Kaninchen auf der Landebahn angefahren zu haben, und da mussten die folgenden Flugzeuge eine Schleife fliegen, damit die Landebahn inspiziert werden konnte.

Das brachte uns eine Verspätung von 25 Minuten und Hanna bekam schon Panik, dass wir unseren Anschlussflug verpassen könnten. Allerdings war das Boarding bei weitem noch nicht beendet, so dass wir keine Probleme hatten, noch ins Flugzeug zu kommen. Beim des Passes unter Bordkarte kam ich einen kleinen Zettel in die Hand gedrückt, mit der lapidaren Bemerkung, dass uns ein neuer Sitz zugeteilt worden war. Und das bedeutete, dass wir dann plötzlich in der Business Class saßen statt wie geplant in Premium Economy.

Und so begann der Flug noch vor dem Start mit einem Drink, hat er sich Lufthansa Avionik schimpfte. Die gelben Tütchen neben dem Cocktail enthielt übrigens Cashew Nüsse.

Lufthansa Avionik Cocktail

Zu essen gab es dann ein dreibändiges Menü, wir entschieden uns für ein Vitello Tonnato mit frittierten Kapern und geräucherten Thunfischstückchen, als Hauptgang, ein Rinderfilet mit einer Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln und Bohnen (alles gut bis auf die Bohnen, die waren einfach am Boden nicht weich genug gekocht worden. Dazu gab es reichlich zu trinken, ein zwei Gläser Merlot (bei Hanna vielleicht eins mehr). Als Nachtisch gab es dann eine Speise auf Erdbeerbasis, Hanna bestellte sich noch frische Früchte dazu und war dann so verwegen, zu den Früchten um einen Champagner zu bitten. Ich trank danach, übrigens, zum ersten Mal auf einen Flug, einen Espresso und dazu einen Portwein.Für den Rest sehen wir uns dann mit Alkohol zurück. Vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Imbiss, eine Tapasvariation. Und dazu verzichten wir auf Alkohol.

Der Flug landete fast pünktlich mit nur 15 Minuten Verspätung in Toronto. Allerdings war der Flug nicht an Verspätung hatte, brauchten die Mobility Services vom Gate bis zum Ausgang knapp 2 Stunden. Es gab nämlich ein Problem, dass auf unseren Flug 29 Passagiere waren, die den Service mit den Rollstühlen in Anspruch genommen. Es ging also immer nur etappenweise voran. Dazu kam dann Probleme mit Leuten, die sich den WLAN Zugang erklären lassen mussten oder Probleme an der Passkontrolle, weil der Pass vom elektronischen Einreisesystem zurückgewiesen wurde. Es ging immer nur schrittweise von einer Station zur nächsten, und dann mussten wir wieder auf die nächste Begleitung warten.

Hannas Schwester Heide erwartet uns schon am Ausgang und dann mussten wir noch etwas warten, bis Rudi ihr Lebensgefährte, mit dem Wagen vor fuhr und uns aufnahm. Rund um den Flughafen war noch dicker Berufsverkehr, und liegen gebliebene Fahrzeuge, so dass wir dann nach einer knappen Stunde Fahrt endlich in Caledon bei Heide ankam.

Natürlich wurde noch ein wenig gequatscht, so dass wir dann gegen 22:00 Uhr ins Bett kamen. Das bedeutete für mich, dass ich praktisch 24 Stunden auf den Beinen, in Flugzeugsitzen oder Rollstühlen verbracht hatte.

Hibiskuswoche

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Der neue Oleanderersatz – Ein Hibiskus. Die erste Blüte am Rand des roten Daches.

Über meine Taxi Erfahrung. Am Montag habe ich in diesem Post schon extra berichtet. Des Weiteren ist unser Oleander jetzt weg und steht nun vor einer Feuerwache. Sein Nachfolger ist mittlerweile da, ein winterfester Hibiskus. 

Auch diese Lieferung hat ihre Geschichte. Hanna hatte die Pflanze online bestellt und wir warteten auf die Ankunft. Und nichts passierte, obwohl die Lieferung zwischen vier und sechs Tagen versprochen war. Also hat Hanna den Gartenbetrieb angerufen und nachgefragt. Es stellte raus, dass der Betrieb auf das Geld bei Hanna hat Vorkasse bestellt. Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass das wie üblich per PayPal oder Kreditkarte funktioniert. Also passierte nichts.

Dann hab ich das Geld überwiesen und innerhalb eines Tages kam die Bestätigung. Es dauerte einige Tage, bis die Bestellung abgeschickt wurde und dann passierte DHL Lieferung wurde für Samstag angekündigt und dann für Freitag, aber am Freitag war sie nicht im Zustellfahrzeug. Das passierte dann erst am Samstag. Wir haben was zu Fahrzeug per Live Tracking verfolgt, ist sechs Stopps vor unserem Haus, dann verschwand das Liverackking und es passierte – nichts. Irgendwann kam dann die Meldung, dass die Lieferung aus Gründen nicht erfolgen konnte, wobei verschiedene Arten von Gründen angegeben waren. Also stand die Pflanze am Wochenende irgendwo in einem Lager herum und Hanna hatte schon Angst, dass sie das nicht überstehen könnte. Am Montag wieder die Ankündigung mit dem Lieferfahrzeug und diesmal klappt es mit der Lieferung. Und die Pflanze sah besser aus als erwartet. Mittlerweile fängt sie an zu blühen. Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man die erste Blüte auf dem Foto.

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Mitbringsel für die Familie

Unsere Reisevorbereitung gehen weiter. Mittwoch hatte Hanna einen Teil der Mitbringsel, die gewünscht werden, bei Lidl erstanden. Am Donnerstag waren wir dann beide bei Rewe und haben den Rest erstanden. Darunter auch zwei Flaschen Wodka, die einen wesentlichen Teil des Caesars Cocktails ausmachen, den wir in den nächsten Wochen wohl häufiger zu uns nehmen werden.

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Mitbringsel – Teil 2

Am Freitag fahren wir dann beide beim Ohrenarzt und haben uns die Ohren professionell reinigen lassen. Ich habe das Gefühl, dass mein Hörvermögen dadurch schon erheblich verbessert ist. Wir werden aber trotzdem Anfang Oktober noch einmal einen Hörtest beim HNO-Arzt machen.

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Hanna Spezialgetränk mit Plattpfirsichen

Gestern war ich bei der Apotheke, um noch einige Medikamente zu besorgen, die ich für die Reise brauche. Hanna hatte nicht so die rechte Lust, zum Markt zu gehen. Zum einen da wir nicht so viel brauchen, da es am Mittwoch losgeht. Zum anderen ist sie schon etwas aufgeregt wegen der Reise. Also bin ich los und hab nach dem Apothekenbesuch die paar Schritte zum Markt gemacht und für sie Plattpfirsiche und Cocktailtomaten besorgt. 

Video der Woche

Taxi! Taxi?

Bilder der Taxi-Demo In Berlin 2019 (CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.)

Heute hatte ich vormittags einen meiner regelmäßigen Termine in der Charité/Virchow Klinikum wie so häufig mit Blutabnahme und Urinprobe. Zu diesen Terminen fahre ich in der Regel mit dem Taxi.

Diesmal war es eine Taxifahrt der anderen Art. Das bestellte Taxi war pünktlich da und es war ein Großraumtaxi, eine Art, die ich eigentlich hasse. Man kommt nur schwer hoch, wenn nicht, wie es manche Taxifahrer haben, eine kleine Extra Stufe für den Einstieg gestellt wird. Aber ich hab mittlerweile meine Method: ich setz mich von außen auf dem Sitz mit dem Rücken zur Fahrtrichtung, schieb mich rein und wechsel dann auf dem Sitz in Fahrtrichtung.

Soweit so gut. Als ich deinen Taxi saß und mein Ziel angab wegen der Taxifahrer an zu klagen. Er wollte doch nur eine Fahrt von 12-15 € machen um sein Tages soll zu erfüllen und er hätte seinen Kindern ganz doll versprochen sie um 11:00 Uhr zu irgendwas abzuholen. Ich dachte Pech gehabt. Aber praktisch wieder und wieder vor, bis ich nach gab, und ihm erlaubte mich an einem Taxistand am Alexanderplatz abzusetzen. Das Taxameter hatte er schon in der Fahrt abgestellt und damit es schnell ging, zahlte ich ausnahmsweise bar.

Also Taxiwechsel. 

Es ging am Alexanderplatz in eines der heutzutage häufigsten Taxis, ein Toyota Hybrid. Als sie dem Fahrer das Ziel nannte, das Virchowklinikum, sagte er sofort: also Seestraße. Seestraße ist der Hauptzugang, aber ich wollte zu einem Nebeneingang also sagte ich zu ihm: Nee, ich will in Richtung Augustenburger Platz. Den kann er nicht, heutzutage müssen die Taxifahrer ja nicht mehr die Stadt kennen, sondern es gibt ja Google Maps. Da musste er dann erst mal umständlich suchen. Dann hielt er mir die Navigation hin und sagte: dahin? Konnte ich nicht lesen, also erst die Brille hervor bekam und mein Ja gegeben.

Ich zeigte ihm auch die Nebeneinfahrt, die nehmen wollte und wir kamen dann tatsächlich am Ziel an. Ich also den Fahrer gesagt, dass ich mit Karte, sprich mit Mobiltelefon, bezahlen wollte. Er fummelte rum und stellte dann fest, dass er Bedienung des Geräts nicht zurecht kam, und er gab auf Nachfrage zu, das ist das erste Mal für ihn war, dass er eine Kartenzahlung bearbeiten musste. Das konnte er nur dadurch lösen, dass sie jemanden anruft, der ihm die Bedienung erklärte. Danach klappte es dann.

Auf der Rückfahrt gab es dann als einziges Problem, dass ich dem Fahrer sagte, wie er fahren sollte.

Woche im Mikrokosmos

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Wuchernde Pflanzen auf unserer Terrasse

Unser Balkon ist ein wunderbares kleines Biotop, auf dem kaum eine Minute vergeht, in der nicht irgendwelche Insekten an die Blüten ran wollen. Das ist in diesem Jahr ganz offensichtlich, weil Hanna angefangen hat, den Pflanzen auf der Terrasse regelmäßige Nährstoffe zuzufügen.

Ansonsten war die letzte Woche bis auf einige Kleinigkeiten so wie immer. Am Donnerstag letzter Woche hatte ich meine Koloskopie. Vorher hatte ich ja einige Bedenken, weil die angesetzt war, obwohl ich vor einem halben Jahr die letzte hatte. Damals war vieles unklar, auch weil ich einen akuten Colitisschub hatte. Diesmal war aber alles soweit in Ordnung. Ich habe einen Gastroenterologen, der mich per E-Mail darum gebeten hatte ihm sofort mitzuteilen, dass ich die Coloskopie hatte. Und da hat sich nach meiner Erinnerung gleich die Ergebnisse angeschaut und meinte da ist nichts weiter als noch eine leichte Entzündung.

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Lilie auf unserer Terrasse

Im Titel dieses Posts habe ich ja den Mikrokosmos erwähnt. Dass ich das immer wieder erwähne, richtet sich im Wesentlichen an meine Schwester, die gemeint hatte, ich solle in meinem Mikrokosmos glücklich werden.

Diesmal hatten wir am Samstag Besuch von Julia, die wir schon einige Zeit lang nicht getroffen hatten. Da wurde viel gequatscht und wir brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Das Essen dazu war einfach: ein Entrecôte vom Grill mit Salat. Und das war viel besser als das T-Bone-Steak von der Woche davor. Biofleisch mit bestem Geschmack und wenig Abfall, den man mitbezahlen muss wie der Knochen und das Fett beim T-Bone.

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Charlotte, Steffi und Carsten

Am Sonntag wurden wir dann von Carsten abgeholt und nach Falkensee in ihr Haus gefahren, wo es dann Kaffee und Kuchen und ein Abendessen gab. Zurückgefahren wurden wir dann von Charlotte. Normalerweise wären wir mit der Regionalbahn bis Falkensee gefahren und von dort abgeholt worden. Aber zur Zeit ist die Stadtbahn zu voll für Fernzüge als auch für die S-Bahn gesperrt wegen Bauarbeiten, so dass dieser Verkehr ein wenig komplizierte wird durch Schienenersatzverkehr oder mehrfaches Umsteigen. Zu essen gab es eine linsenbasierte Vorspeise, panierte Hähnchenstückchen mit Kartoffelsalat und ein selbst gemachtes Halbgefrorenes.

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Nachtisch in Falkensee

Das Foto oben von unseren Gastgebern war, wie man sieht, gestellt. Ich liebe ja eher Fotos, die einen Moment einfangen, ohne dass sich die Fotografierten dessen bewusst  sind. Das noch ein kleiner Nachschlag

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Charlotte und Steffi

Carsten war bei dieser Gelegenheit in der Küche und hat das Essen vorbereitet.

Ansonsten geht hier alles ein Gang. In dieser Woche gab es Kontrastessen. Zunächst zwei Tage Hähnchen vom Grill mit etwas sautierten Kohlrabi und Tomaten und gestern und heute als Ausgleich ein vegetarisches Ratatouille.

Ratatouille

Ansonsten rückt Kanada immer näher. Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir’s mit dem Bargeld machen, da EC-Karten in Kanada zur Zeit nicht akzeptiert werden wegen VPay. Ich habe schon Stecker und Adapter bestellt für unsere aktuelle Ausstattung an Telefonen, Uhren und iPads. Heute versucht Hanna noch zu organisieren, wie das mit der Bewässerung der Pflanzen während unserer Abwesenheit funktioniert.

Und ich bin gespannt, was die Kanadier für meinen Geburtstag vorbereitet haben.

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